Seit 23:05 Uhr Fazit
Mittwoch, 03.03.2021
 
Seit 23:05 Uhr Fazit
Tagesprogramm Sonntag, 7. März 2021
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Stunde 1 Laboraufnehmen

Kultur am Boden
Wie die Corona-Pandemie die Film-, Theater-, Musik- und Literaturbranche in Deutschland und Frankreich verändert

Die Kulturszene ist nicht nur in Deutschland, sondern auch in vielen anderen Ländern von den durch die Coronakrise bedingten Schließungen stark betroffen. Gerade in Frankreich waren und sind die Proteste der Kulturszene gegen die Einschränkungen besonders massiv. Die Studierenden des zweisprachigen Master-Studiengangs „Transnationaler Journalismus“, den das Journalistische Seminar der Universität Mainz und die Universität Paris III-Sorbonne Nouvelle gemeinsam anbieten, zeigen die Auswirkungen der Krise auf das kulturelle Leben in Deutschland und Frankreich.

01:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

01:05 Uhr

Diskursaufnehmen

02:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

02:05 Uhr

Tonartaufnehmen

Chansons und Balladen
Moderation: Wolfgang Meyering

03:00 Nachrichten 

04:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

04:05 Uhr

Tonartaufnehmen

Clublounge
Moderation: Martin Böttcher

05:00 Nachrichten 

06:00 Nachrichten 

06:55 Uhr

Wort zum Tageaufnehmen

Soka Gakkai

07:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

07:05 Uhr

Feiertagaufnehmen

Vor den Menschen liegen Leben und Tod
Mit Jesus Sirach die Zeichen der Zeit deuten
Von Harald Schwillus, Halle / Saale
Katholische Kirche

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteheraufnehmen

Barje und der böse Wolf
Von Andrea Behnke
Gelesen von Manuel Harder
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2020
Moderation: Patricia Pantel

Barje hat Angst vor Hunden. Bis Leni ins Nachbarhaus einzieht. Leni mag Hunde und Barje mag sie.

Barjes Leben ist etwas kompliziert. Denn er hat Angst vor Hunden. Auf dem Spielplatz schaukelt er daher meist, denn Hunde können nicht schaukeln, da wähnt er sich hundesicher. Mamas Idee, sich ab und an einen Hund im Tierheim auszuleihen, damit er seine Angst verlieren könnte, lehnt Barje stur ab. Doch dann zieht Lina ins Nachbarhaus und auf dem Trampolin im Garten verrät sie Barje, dass sie als Entschädigung fürs Umziehen einen Trosthund bekommen wird. Angst liegt bei der ersten Begegnung Barjes mit Linas Hund in der Luft. Aber wer hat mehr Angst? Barje vor dem Welpen? Oder Marlea vor dem großen Jungen?

Andrea Behnke schreibt Geschichten, wahre und erfundene, für Kleine und Große. Viele Geschichten „wollen einfach raus” sagt sie über sich selbst.

08:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

08:05 Uhr

Kakaduaufnehmen

Kinderhörspiel
Die kluge Bauerntochter
Von Heinz Kahlau
Nach dem Märchen der Brüder Grimm
Ab 7 Jahre
Regie: Manfred Täubert
Komponist: Mathias Suschke
Mit: Gudrun Ritter, Elke Reuter-Hilger, Gerry Wolff, Pierre Bliß, Christoph Engel, Otmar Richter, Carl Heinz Choynski u. a.
Ton und Technik: Birgit Nauck, Christian Schoenermark und Gunnar Beck
Produktion: Funkhaus Berlin 1991
Länge: 40'30
Moderation: Patricia Pantel

Ein Bauer hat eine kluge Tochter, leider hört er nicht auf ihren Rat und landet so im Gefängnis.

Ein Bauer findet auf dem Acker, den ihm der König verpachtet hat, einen goldenen Mörser. Er will ihn dem König bringen, doch seine Tochter rät ihm ab. Sie warnt den Vater, der König werde von ihm auch den Stößel verlangen, denn Mörser und Stößel gehören zusammen. Der König wird glauben, dass der Vater den Stößel für sich behalten will. Aber der Vater hört nicht auf die Tochter, geht zum König und es passiert genau das, was die Tochter vermutete. Nun sitzt der Vater im Gefängnis und jammert: „Ach hätt’ ich meiner Tochter nur geglaubt!”.

Jacob Grimm (1785-1863) und Wilhelm Grimm (1786-1859) wurden durch ihre Märchensammlung weltberühmt.

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kakaduaufnehmen

Magazin
Moderation: Patricia Pantel
08 00 22 54 22 54

09:30 Uhr

Sonntagsrätselaufnehmen

Moderation: Ralf Bei der Kellen
sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Plus Einsaufnehmen

11:00 Nachrichten 

11:59 Uhr

Freiheitsglockeaufnehmen

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:05 Uhr

Studio 9 kompaktaufnehmen

Themen des Tages

12:30 Uhr

Die Reportageaufnehmen

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:05 Uhr

Sein und Streitaufnehmen

Das Philosophiemagazin

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Religionenaufnehmen

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Interpretationenaufnehmen

Wenn Molière nach Brasilien fliegt
"Scaramouche" von Darius Milhaud
Gast: Steffen Schleiermacher, Pianist und Komponist
Moderation: Olaf Wilhelmer

16:00 Nachrichten 

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Studio 9 kompaktaufnehmen

Themen des Tages

17:30 Uhr

Nachspielaufnehmen

Das Sportmagazin

18:00 Nachrichten 

18:05 Nachspiel 

Wir straffen das
Fitness zwischen Körperkult und Optimierungswahn
Von Anja Schrum
(Wdh. v. 28.06.2020)

Fitness - das ist heute weit mehr als Sport und Gesundheitsvorsorge. Fitness steht nicht nur für die Freude an der Bewegung, sondern vielfach auch für den Willen zur Selbstoptimierung. Der Körper als modellierbarer Ausweis für Leistungsfähigkeit und Erfolg - im Sport wie auch im Beruf und Privatleben. Fitness ist aber auch ein Massenmarkt, hinter dem eine riesige Werbemaschinerie steckt. Gepusht von Fitness-Influencern, denen Millionen folgen. Und wer nicht schlank und fit ist, wird leicht mit dem Stigma versehen, den Erwartungen der Leistungsgesellschaft nicht zu genügen.

18:30 Uhr

Hörspielaufnehmen

Bilder von uns
Nach dem gleichnamigen Roman
Von Thomas Melle
Bearbeitung und Regie: Steffen Moratz
Mit: Max von Pufendorf, Nico Holonics, Sebastian Blomberg, Oliver Urbanski, Cristin König, Eva Meckbach, Deborah Kaufmann, Maria Hartmann, Wilfried Hochholdinger, Friedhelm Ptok
Komposition: Hans Platzgumer
Ton und Technik: Thomas Monnerjahn, Sonja Rebel
Produktion: Deutschlandfunk Kultur / NDR 2017
Länge: 79'28

„Bilder von uns“ beginnt wie ein Psychokrimi und stürzt seinen Protagonisten in eine Verwirrung, aus der er sich nicht befreien kann. Thomas Melles Missbrauchsdrama als Hörspiel.

Ein Mann, noch keine 40 Jahre alt, erfolgreicher Manager eines Großunternehmens, wird von einem Foto aufgeschreckt. Es landet aus dem Nichts heraus auf seinem Handy: Das Motiv ist er selbst, als zehnjähriger Junge. Nackt. Wer hat ihm das geschickt? Erinnerungsbilder aus seiner Schulzeit drängen in sein Bewusstsein. Katholisches Eliteinternat, Fotoshooting im Umkleideraum, im Park, Berührungen - er war sicherlich nie Opfer von sexuellem Missbrauch. Oder doch? Er sucht Kontakt zu drei Klassenkameraden. Einer von ihnen könnte der Absender des Fotos sein. Seine Suche nach Antworten entwickelt sich zu einem komplexen, bedrängenden Drama, einem Kampf um Recht und Unrecht, um die Deutungshoheit über die eigene Vergangenheit und das eigene Leben.

Thomas Melle, 1975 in Bonn geboren, studierte Literaturwissenschaft und Philosophie in Tübingen, Berlin und Texas. Er ist Autor von Theaterstücken und Prosa, darunter der Roman „Sickster“ (2011) und der autobiografische Bericht „Die Welt im Rücken“ (2016), dessen Adaption für die Bühne zum Berliner Theatertreffen eingeladen wurde. Zudem übersetzt er, u.a. die Werke von William T. Vollmann. Zu seinen zahlreichen Auszeichnungen gehören die Nominierung für den Deutschen Buchpreis und der Klopstock-Preis. Melle war Schüler auf dem Bonner Aloisiuskolleg, an dem 2010 Fälle von sexuellem Missbrauch bekannt wurden.

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:03 Uhr

Konzertaufnehmen

22:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

22:03 Uhr

Literaturaufnehmen

Städte lesen
Das janusköpfige Iasi
Stolz und Abgrund der rumänischen Kultur
Von Katrin Hillgruber

Die Großstadt im äußersten Nordosten gilt als Kulturhauptstadt Rumäniens - und war 1941 der Schauplatz eines lange tabuisierten Judenpogroms.

Im äußersten Nordosten Rumäniens, unweit der Grenze zur Republik Moldau, erstreckt sich über mehrere Hügel die Großstadt Iasi, das Zentrum der Region Moldau und Sitz der ältesten Universität des Landes. In der Villa des Dichters Vasile Pogor traf sich ab 1863 die literarische Gesellschaft Junimea („strahlende Jugend“). Unter den Autoren, die die moderne rumänische Literatur begründen sollten, befand sich auch der volkstümliche Antisemit Ion Creangã. Im 20. Jahrhundert wurde Iasi zur Ideenschmiede der faschistischen „Eisernen Garde“ und 1941 zum Ort eines verheerenden, bis 2003 tabuisierten Pogroms: An einem Junitag massakrierten Anhänger des Antonescu-Regimes mit Hilfe der Wehrmacht mehr als 13.000 Juden. Katrin Hillgruber erkundet die Licht- und Schattenseiten des rumänischen Oxford, das in Konkurrenz zu Bukarest als Kulturhauptstadt des Landes gilt.

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Fazitaufnehmen

Kultur vom Tage

23:30 Kulturnachrichten 

23:50 Kulturpresseschau 

März 2021
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