Seit 00:05 Uhr Chormusik

Mittwoch, 18.09.2019
 
Seit 00:05 Uhr Chormusik
Tagesprogramm Mittwoch, 28. Februar 2018
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Feature

sound journeys
Deena - Plötzlich Popstar in Uganda
Von Achim Nuhr
Regie: Thomas Wolfertz
Mit: Daniel Berger, Glenn Goltz, Lisa Bihl, Heiko Obermöller
Ton: Jürgen Glosemeyer
Produktion: WDR / NDR / SWR 2017
Länge: 49'58

Unverhoffte Musikkarriere einer badischen Studentin.

2013 geht eine badische Studentin als Freiwillige nach Uganda, um Straßenkinder zu betreuen. Als sie in Kampala aus Spaß in einer Kneipe singt, wird sie von dem einheimischen Musik-Manager Bashir entdeckt. Mit Bashir komponiert Deena den Song ‚Mumulete’ und produziert ein Musikvideo. Eine Weiße, die in der einheimischen Sprache Luganda von der Liebe singt: Das schlägt ein. Zunächst singt sie in Kneipen, dann in Fußballstadien. Die 23-Jährige muss sich entscheiden: Will sie in Deutschland studieren oder in Uganda als Sängerin leben?

Achim Nuhr, geboren 1959 in Wesel, arbeitet als Journalist für Fernsehen, Hörfunk, Print und Online in Köln. Mehrere Journalistenpreise, u.a. 2009 den Medienpreis Entwicklungspolitik des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung in der Kategorie Hörfunk und den featurepreis '14 des Schweizer Radios SRF (3. Platz). Weitere Radiofeatures: "Bombensicher? - Über mangelhafte Kontrollen an deutschen Flughäfen" (HR 2017), "Kopfpauschale" (HR/Dlf/SWR 2015), "Arbeitsplatz Deutschland" (SWR/HR 2014), "Der Staat und seine Trojaner" (HR 2014), "'Raten' oder Raten?" (WDR/Dlf/SWR 2013), "Millionäre und Milizen" (Dlf/WDR 2011), "Das atomare Vermächtnis der Nordmeerflotte" (HR 2011), "Mädchen, 5 Jahre, 7 Kilo" (WDR/Dlf/BR/HR/RB/SR/SWR 2008), "So viel Armut gab's noch nie" (WDR/Dlf/RB/SR/SWR 2008), "Dschingis Khans Erben vor dem Aus? - Mit Nomaden durch die Mongolei" (Dlf/WDR/SWR/HR 2007), "Löwen fressen Menschen" (Dlf/NDR/HR/SWR 2006).

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Americana
Moderation: Carsten Beyer

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Liane von Billerbeck

u.a. Kalenderblatt:
Vor 150 Jahren: Der bayrische König Ludwig I. gestorben

05:30 Nachrichten

05:50 Aus den Feuilletons

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Zum jüdischen Fest Purim spricht Rabbiner Gábor Lengyel

06:30 Nachrichten

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Alexa, was hast Du mit uns vor?
Von Max Friedman

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

Droht das Ende des Ensemble-Theaters?
Gespräch mit Prof. Dr. Christoph Stölzl , Präsident der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar

08:00 Nachrichten

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

"Serverland" von Josefine Rieks
Rezensiert von Knut Cordsen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

Als muslimische Feministin in der CDU
Ulrike Timm im Gespräch mit Zana Ramadani, Autorin

Schlagzeilen machte Zana Ramadani zum ersten Mal mit ihrem oben-ohne-Auftritt bei "Germany's Next Topmodel" - als Aktivistin der feministischen Gruppe "Femen" protestierte sie gegen eine Normierung des weiblichen Körpers in dieser Sendung. Jetzt hat sie ein Buch über Sexismus geschrieben, mit einem Ansatz, der vor allem die Frauen selbst in die Verantwortung nimmt. Die nicht unumstrittene Autorin ist Tochter mazedonischer Einwanderer und traditionell islamisch erzogen worden. Mit diesem Hintergrund hat sie sich intensiv mit der Rolle der muslimischen Frauen bei der Aufrechterhaltung eines patriarchalischen Weltbilds auseinandergesetzt. Ramadani ist CDU-Mitglied, arbeitet aktiv in der Frauenunion und versucht, feministische Themen in die Partei einzubringen.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Joachim Scholl

Indie-Pop und verstörende Diskussionen:
Das Brechtfestival 2018 ist gestartet
Von Andi Hörmann

Buchpreisverdächtig: der Debütroman "Die grüne Grenze"
Gespräch mit der Autorin Isabel Cole

Trothas Sterniaden (3):
Leben und Ansichten von Tristram Shandy, Gentleman
Von Hans von Trotha

Buchkritik:
"Die sanfte Gleichmütigkeit der Welt" von Peter Stamm
Von Jörg Magenau

"Leben nach Maß"
Der niederländische Autor Hans M. van den Brink im Porträt
Von Tobias Wenzel

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Mascha Drost

Konzertkritik:
Tourstart von Erasure in Köln
Von Fabian Elsäßer

Das muss man gehört haben... oder auch nicht
Von Matthias Wegner

11:30 Musiktipps

11:45 Rubrik: Folk

Hannah Read: Eine Schottin und ihre Americana-Liebe
Von Kerstin Poppendieck

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 - Der Tag mit ...

Jenni Zylka, Schriftstellerin und Journalistin
Moderation: Korbinian Frenzel

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Länderreport

Moderation: Nana Brink

Stuttgarter Reaktionen auf das "Diesel-Urteil"
Von Uschi Götz

Gut speisen am besonderen Ort:
Das Restaurant "Handycap" in Künzelsau
Von Florian Felix Weyh

Boombranche in Berlin:
Schönheitsoperationen für Männer
Von Thomas Klug

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Kompressor

Das Kulturmagazin
Moderation: Gesa Ufer

Für die Ewigkeit?
Zum Statuswandel von Kunstsammlungen
Gespräch mit dem Autor und Kulturwissenschaftler Wolfgang Ulrich

Another Kind of Life
Photography on the Margins / Barbican London
Von Robert Rotifer

Vorgespult:
'Call me by your name', 'Red Sparrow' und 'Das schweigende Klassenzimmer'
Vorgestellt von Christian Berndt

14:30 Kulturnachrichten

Von Michael Leverkus

15:00 Uhr

Kakadu

15:00 Nachrichten für Kinder

15:05 Musiktag

Moderation: Patricia Pantel

Klassik für Einsteiger
Bedrich Smetana: Die Moldau
Von Ulrike Timm

Tausche Zeichnung gegen CD
Von Simon Schomäcker

Der deutsche Justin Biber: Mike Singer
Von Stefan Kleinert

15:30 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Andreas Müller

Zu Gast im Studio:
"Homotopia" Sam Vance Law mit neuem Album

Erster afroamerikanischer schwarzer Kinder-Popstar: Frankie Lymon
Von Achim Heppelmann

Hannah Read: Eine Schottin und ihre Americana-Liebe
Von Kerstin Poppendieck

Das muss man gehört haben...(Jazz)
Von Matthias Wegner

16:00 Nachrichten

16:30 Musiktipps

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Vladimir Balzer und Axel Rahmlow

17:30 Kulturnachrichten

Von Michael Leverkus

18:00 Nachrichten

18:30 Uhr

Weltzeit

Zur Oscarverleihung - Hollywood, die Academy und die #MeToo-Debatte
Von Nicole Markwald

Moderation: Isabella Kolar

Hollywood ist das Epizentrum der #metoo-Debatte. Nach den Enthüllungen über den Produzenten Harvey Weinstein im Oktober 2017 kommen noch immer Vorwürfe gegen andere Verantwortliche in der Filmindustrie ans Licht. Im Zuge der Debatte wird auch diskutiert, welche Hürden es in der Filmindustrie für Frauen gibt, warum es beispielsweise so schwer ist, für Frauen als Regisseurinnen Fuß zu fassen oder warum es eine 'Sensation' ist, dass in diesem Jahr das erste Mal eine Frau in der Kategorie "Beste Kameraarbeit" für einen Oscar nominiert wurde oder erst zum 5. Mal in der Geschichte eine Frau in der Regie-Kategorie.

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Zeitfragen. Kultur und Geschichte

Magazin

Medien, Markt und Demokratie:
In den USA gab es mal eine Fairness-Doktrin
Von Arndt Peltner

Medien, Markt und Demokratie:
Die (west-)deutsche Regulierungsgeschichte
Von Lena Panten

Krieg und Frieden 1918 (1):
Die Friedensverhandlungen von Brest-Litowsk
Von Hans von Trotha

19:30 Zeitfragen. Feature

Krieg und Frieden 1918 (1/2)
Die Friedensverhandlungen von Brest-Litowsk
Von Hans von Trotha
(Teil 2 am 07.03.2018)

Frieden nach fast vier Jahren Krieg? Das revolutionäre Russland braucht den Ausstieg aus dem Krieg. Der Vertragspoker im Frühjahr 1918.

„Ich glaube, dass der Frieden von Brest-Litowsk zu Unrecht ein etwas vergessener Friede ist“, sagt der Historiker Arnulf Scriba vom Deutschen Historischen Museum. Der Friedensschluss zwischen Russland auf der einen und Deutschland und Österreich (sowie Bulgarien und der Türkei) auf der anderen Seite war der erste Friedensvertrag nach vier Kriegsjahren. Die Bolschewiki mussten ihr Versprechen, aus dem Krieg auszutreten, wahr machen, weil bereits der Bürgerkrieg tobte; die Deutschen wollten sich ganz auf die Westfront konzentrieren; die Ukrainer strebten die Unabhängigkeit an und Österreich-Ungarn bangte um seine Existenz. So beendete der Vertrag einen Kriegszustand, aber war er auch ein Schritt zum Frieden?

Acht Monate tobte der Erste Weltkrieg noch. Nach dem Waffenstillstand folgte der zweite, größere Versuch, eine Friedensordnung in Europa zu schaffen. Die politische Landkarte wurde neu geordnet. Warum aber 1918/19 nicht die Grundlagen für einen dauerhaften europäischen Frieden gelegt wurden: dieser Frage geht Hans von Trotha im zweiten Teil seines Feature-Doppels nach.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Hauptkirche Beatae Mariae Virginis Wolfenbüttel
Aufzeichnung vom 28.01.2018

Daniel Selichius
Geistliche Konzerte aus "Opus novum“ (Wolfenbüttel 1623/24)

Ich freu mich
Wohl dem, der den Herren fürchtet
Laudate pueri Dominum
Der Herr erhöre dich
Laudate Dominum de caelis
Singet dem Herrn ein neues Lied
Gott sei uns gnädig
Herr, wie lang
Jauchzet dem Herrn ihr Völker
Siehe, lobet den Herrn
Herr, der du bist vormals
Freuet euch des Herren
Preise, Jerusalem
Deo dicamus gratias
Gelobet sei der Herr

Ensemble Weser-Renaissance Bremen
Leitung: Manfred Cordes

21:30 Uhr

Hörspiel

Gegen den Tod
Nach "Das Buch gegen den Tod"
Von Elias Canetti
Bearbeitung und Regie: Hans Gerd Krogmann
Mit: Samuel Finzi, Ingo Hülsmann, Ulrich Noethen, Friedhelm Ptok, Mathias Lange, Tatja Seibt, Gerd Wameling, Lisa Hrdina und Max von Pufendorf
Ton und Technik: Thomas Monnerjahn, Philipp Adelmann
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2016
Länge: 58'30

"Der Sonne und dem Tod kann man nicht fest in die Augen schauen."

"Wir müssen böse sein, weil wir wissen, dass wir sterben. Wir wären noch böser, wenn wir von Anfang an wüssten, wann", sagt der Philosoph. Neben ihm geben IchundEr, ein Historiker, ein Ungläubiger, eine Erzählerin, ein Ironiker, eine junge Frau, ein Künstler und ein Kind den "zerstreuten und widersprüchlichen" Aufzeichnungen Canettis eine Stimme. Canetti begann im Zweiten Weltkrieg, seine Gedanken in Grotesken, Tiraden und phantastischen Aphorismen "gegen den Tod" aufzuschreiben. An diesem Buch schrieb er lebenslang, ohne es zu veröffentlichen.

Elias Canetti, 1905 als Kind spanisch-jüdischer Eltern in Rustschuk (heute: Russe, Bulgarien) geboren, gestorben 1994 in Zürich, wuchs vielsprachig in Bulgarien, Manchester, Lausanne, Wien, Zürich und Frankfurt auf, studierte in Wien Chemie, promovierte zum Dr. phil. und emigrierte 1938 nach London. Der Romancier, Essayist, Naturwissenschaftler, Kulturphilosoph und Dramatiker wurde 1981 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Originalhörspiel von Elias Canetti: "Die Befristeten" (WDR 1966, Rundfunk der DDR 1984), Bearbeitungen: "Die Blendung" (NDR/DLR Berlin/BR/ORF 2002), "Party im Blitz" (DKultur 2005), "Briefe an Georges" (DKultur 2006), "Die Blendung" (BR/ORF 2013).

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Gabi Wuttke

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Andrea Gerk

Wohin mit der OSTRALE?
Dresdens Kunstbiennale ist bedroht
Gespräch mit der Leiterin Andrea Hilger

Tänzer jenseits der 40:
Out of Now-Festival im Hebbel am Ufer
Von Elisabeth Nehring

Filme der Woche:
"Call me by your name" und "Game Night"
Von Patrick Wellsinki

Kulturpresseschau
Von Hans von Trotha

23:30 Kulturnachrichten

Von Sandra Ketterer

Februar 2018
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