Seit 10:05 Uhr Lesart

Donnerstag, 21.11.2019
 
Seit 10:05 Uhr Lesart
Tagesprogramm Mittwoch, 15. Februar 2017
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Feature

Mein großer Bruder bin ich - Die Selbstvermesser
Von Ulrich Land
Regie: Tobias Krebs
Mit: Dorothea Gädeke, Katharina Giesbertz, Reinhold Weiser, Julischka Eichel und dem Autor
Ton: Andreas Völzing
Produktion: SWR 2015
Länge: 50'12

Der Spleen einzelner Self-stalking-Nerds ist zum Massentrend avanciert.

Sie messen Schritte, Puls, Gewicht, Schlafrhythmen, werten Daten übers Netz aus. Für die persönliche Optimierung wird jeder ein Big Brother seiner selbst. Seit Smartphones die Armbanduhr überflüssig gemacht haben, besetzen Hightechgerätschaften zur Vermessung der "Vitalwerte" den heiß umkämpften Platz am Handgelenk. Was gewinnen wir durch das fortlaufende Self-Controlling? Sich selbst stalkende Nerds sind begeistert, Krankenkassen wittern Kostenersparnis, Datenschützer und Soziologen kommen ins Grübeln.

Ulrich Land, geboren 1956 in Köln,studierte Germanistik, Geographie und Philosophie. Lebt in Freiburg. Schriftsteller, Journalist und Autor von über 100 Hörspielen und Radio-Features. 2016 erschien: "Lolitas späte Rache. Quer-durch-Europa-Krimi mit Rezepten". Zuletzt für Deutschlandradio Kultur: Kriminalhörspiel "Häuserkampf" (2015).

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Americana
Moderation: Michael Groth

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Liane von Billerbeck

u.a. Gespräche und Berichte von den 67. Internationalen Filmfestspielen Berlin

05:30 Nachrichten

05:50 Kalenderblatt

Vor 150 Jahren: Der Walzer "An der schönen blauen Donau" von Johann Strauss wird uraufgeführt

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Evamaria Bohle
Evangelische Kirche

06:30 Nachrichten

06:40 Aus den Feuilletons

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Wenn Logik und Argumente nicht mehr zählen
Das idiotokratische Halali
Von Florian Goldberg

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

Mensch.Maschine.Zukunft: Wir müssen verantwortlich bleiben!
Michael Herczeg, Gründer und Leiter des Instituts für Multimediale und Interaktive Systeme (IMIS-Institut) an der Uni Lübeck

08:00 Nachrichten

08:20 Frühkritik

Berlinale: "Die andere Seite der Hoffnung" und "Beuys" im Wettbewerb
Gespräch mit Hannelore Heider

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

"Johannes Kepler. Die Entdeckung der Weltharmonie" von Thomas Posch

09:00 Uhr

Nachrichten

09:07 Uhr

Im Gespräch

Von den 67. Internationalen Filmfestspielen Berlin

Das Mädchen Vanilla aus "Tiger Girl"
Katrin Heise im Gespräch mit der Schauspielerin Maria Dragus

Mit der Rolle der gehorsamen Pfarrerstochter, die in Michael Hanekes "Das weiße Band" auf das strenge Elternhaus mit ihrer eigenen Brutalität reagiert, ist Maria Dragus einem breiten Publikum bekannt geworden. Als gerade einmal 15-Jährige wurde die gebürtige Rumänin dafür 2010 mit dem deutschen Filmpreis ausgezeichnet. Seitdem hat Maria Dragus in zahlreichen Kino- und Fernsehproduktionen mitgespielt. Die ausgebildete Tänzerin, die zweisprachig aufgewachsen ist, hat zuletzt auch auf Rumänisch gedreht und war mit "Baccalaureat" auf dem Filmfestival in Cannes zu Gast. Auf der Berlinale präsentiert die Nachwuchsschauspielerin nun "Tiger Girl", in dem sie in der Rolle der angepassten Vanilla das süße Leben hinter der bürgerlichen Ordnung kennenlernt.

Über frühe Disziplin auf der Tanzschule, das Aufwachsen in einer Künstlerfamilie und ihre Liebe zur rumänischen Sprache hat sich Katrin Heise mit Maria Dragus auf der Berlinale unterhalten.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:07 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Joachim Scholl

Originalton: Albert Ostermaier spaziert durch München (3)

I am not your Negro - James Baldwin-Film auf der Berlinale
Gespräch mit Susan Winnett, Amerikanistin und James-Baldwin-Kennerin

"I love Dick" von Chris Kraus
Rezensiert von Stefan Mesch

Straßenkritik: "Mussolini. Der erste Faschist" von Hans Woller

Mathias Greffrath ...liest ein Bild

11:00 Uhr

Nachrichten

11:07 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Mathias Mauersberger

Als der Walzer die Anarchie ins Wiener Bürgertum brachte
Von Laf Überland

11:30 Chor der Woche

Der Klassenkampfchor Roter Hering

11:35 Folk

Über das Ringen mit den Legenden: Der Kanadier Leif Vollebekk
Gespräch mit dem kanadischen Songwriter

12:00 Uhr

Nachrichten

12:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Mittag
Moderation: André Hatting

u.a. Gespräche und Berichte von den 67. Internationalen Filmfestspielen Berlin

13:00 Nachrichten

13:30 Uhr

Länderreport

Der Kampf um den Schnee in den bayerischen Alpen
Moderation: Heidrun Wimmersberg

Wie Wintersportorte in den bayerischen Alpen auf den Klimawandel reagieren
Von Tobias Krone und Michael Watzke

Gerade jetzt in den Skiferien treibt es viele Deutsche in die Alpen. Der Urlaub auf Brettern hat für viele seit Jahrzehnten Tradition. Allerdings tun sich auch traditionelle Wintersportorte nicht leicht mit dem Klimawandel. Immer mehr müssen sie dem Winter nachhelfen, um für ausreichend Schnee auf den Pisten zu sorgen. Auch in den bayerischen Alpen ist das Geschäft mit dem Schnee-Erlebnis hart. Während im nahen Österreich Skigebiete auf immer mehr Größe und moderne Liftanlagen setzen, bangen Bergbahnen auf der deutschen Seite um ihre Zukunft. Gerade der Klimawandel stellt die Betreiber deutscher Skigebiete, meist unterhalb von 2000 Meter Höhe gelegen, vor die Frage: Sollen sie in mehr Kunstschnee investieren, in größere Bahnen - oder auf eine ganz andere Touristengruppe setzen: Die Wanderer? Michael Watzke und Tobias Krone waren in den bayerischen Alpen unterwegs, und suchten eine Antwort auf die Frage: Lohnt sich der Kampf um den Schnee.

14:00 Uhr

Nachrichten

14:07 Uhr

Kompressor

Das Kulturmagazin
Live von den Berlinale Talents im Hebbel am Ufer
Moderation: Christine Watty

Stars und Talente auf Panels und Lectures
Gespräch mit Gesa Ufer

Vom Talent zur Berlinale-Regisseurin und zu den Talents zurück
Gespräch mit Mcah Magee

Filmkritik als politische Aktivität - Das türkische Magazin "Altyazi"
Gespräch mit Senem Aytaç, Filmkritikerin

Wie sieht Berlin für Hollywood aus? Die Macher von "Berlin Station"
Gespräch mit der Locacion Managerin Angela Mages und dem Kameramann Hagen Bogdanski

No Budget, Low Budget, Budget - Crowdfunding für Filme jeder Art und Größe
Gespräch mit der Regisseurin Elise McCave

15:00 Uhr

Kakadu

15:00 Nachrichten für Kinder

15:05 Musiktag

Wie klassische Musik in die Schulen kommt
10 Jahre Rhapsody in School
Von Brigitte Jünger

Viele Kinder spielen ein Instrument - Geige, Klavier oder Querflöte.
Aber es gibt noch viel mehr Kinder, die kommen so gut wie nie mit Klassischer Musik in Berührung. Deshalb schickt die Initiative Rhapsody in school Musiker, die sonst auf den Bühnen dieser Welt stehen, in Schulklassen, um den Kindern ihre Instrumente zu erklären und Musik von Beethoven oder anderen Klassischen Komponisten nahe zu bringen. Das macht Rhapsody in school jetzt schon seit 10 Jahren, deshalb gab es (Ende September) in der Düsseldorfer Tonhalle ein Jubiläumskonzert. Auch da waren wieder Schüler dabei, sie haben das Konzert moderiert und die Musiker interviewt.

15:30 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Vivian Perkovic

Mariachi-Rockabilly aus Mexiko: Jenny And The Mexicats zu Gast

"Fragen über Fragen"
Künstlerin mit Distanz und Dichte: Balbina zu Gast

Anarchie im 3/4-Takt: die missverstandene Seligkeit des Wiener Walzers
Von Laf Überland

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Vladimir Balzer und Axel Rahmlow

17:30 Kulturnachrichten

Von Cora Knoblauch

18:00 Uhr

Nachrichten

18:07 Uhr

Vollbild

Das Filmmagazin
Live von den 67. Internationalen Filmfestspielen Berlin
Moderation: Susanne Burg und Patrick Wellinski

Das Politische im Alltag: "Colo“ und „Die Andere Seite der Hoffnung“
Gespräch mit Katja Nicodemus

Marx Reloaded: Julian Radlmaiers „Selbstkritik eines bürgerlichen Hundes“
Gespräch mit dem Regisseur

18:30 Uhr

Weltzeit

Moderation: Andre Zantow

15 Jahre Rechtspopulisten in Rotterdam - Wahlen in Niederlanden
Von Kerstin Schweighöfer

Leben ohne Abfall - „Blaue Ökonomie“ in Rotterdam
Von Robert B. Fishman

Das „Schmuddelkind“ der Niederlande zieht junge Unternehmer an, die auf nachhaltige Geschäftsideen setzen. Die Anhänger der „Blauen Ökonomie“ entwickeln in alten Industriegebäuden Rotterdams z. B. Wiederverwertungskonzepte für Kaffeesatz oder Windräder und sorgen so für eine nachhaltige Stadtentwicklung.

19:00 Uhr

Nachrichten

19:07 Uhr

Zeitfragen. Kultur und Geschichte

Magazin
Moderation: Winfried Sträter

Unter Amerikanern - Erster Brief aus Charlottesville, Virginia
Von Esther Dischereit

San Francisco Bay Area - das liberale Amerika und seine Geschichte
Von Arndt Peltner

19:30 Zeitfragen. Feature

„Zeige mir deine Zeichen, und ich sage dir, wer du bist“
Schriftzeichen und die Geburt nationaler Identitäten
Von Susanne Billig und Petra Geist
(Wdh. v. 21.05.2014)

Schriften und ihre Typografie demonstrieren Machtansprüche und erzeugen Identitäten. Das zeigt eine Reise zurück in das 15. Jahrhundert, als unter Maximilian I. die gebrochene Frakturschrift ihren Siegeszug begann. 400 Jahre lang sollte sie die wichtigste Buch- und Verkehrsschrift der Deutschen werden. Zur gleichen Zeit entstand im weit entfernten Korea die Hangeul-Schrift - der Legende nach inspiriert von dem Muster, das Seidenraupen in Maulbeerblätter fressen. Dieser Schrift sagt man nach, die beste der Welt zu sein - systematisch und klar, schön in der Darstellung und für viele Sprachen geeignet. Doch die koreanische Elite orientierte sich lange Zeit an China und mied das abschätzig als „Volksschrift“ bezeichnete Hangeul. Erst nachdem 1910 die japanischen Kolonialherren die koreanische Schrift verboten, erlebte die Volksschrift einen Aufschwung - koreanische Patrioten priesen sie als Teil der nationalen Identität. Auch Kemal Atatürk verband Schriftbild und nationale Identität, als er die Arabische Schrift in seinem Land abschaffte und die türkische Sprache von da an in das lateinische Alphabet fassen ließ - dem nebenbei hartnäckig die Buchstaben K, X, W vorenthalten werden, damit Kurden ihren Namen nicht in dieser Schrift schreiben können.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Trinitatiskirche Wolfenbüttel
Aufzeichnung vom 29.01.2017

Johann Rosenmüller
Sieben Vertonungen des „In te domine speravi“

Ensemble Weser-Renaissance
Leitung: Manfred Cordes

Er wurde im Vogtland geboren und studierte in Leipzig, aber viele Jahre seines Lebens verbrachte Johann Rosenmüller in Italien. Erst 1682 fand er als Hofkapellmeister am Hofe von Herzog Anton Ulrich zurück in die deutschsprachige Region. Die Stelle in Wolfenbüttel konnte er nur kurze Zeit ausfüllen, bereits im zweiten Jahr seiner Anstellung verstarb er und wurde in der St. Johanniskirche von Wolfenbüttel beigesetzt. Mit Johann Rosenmüller konnte der Wolfenbütteler Hof einen der begabtesten und fruchtbarsten Komponisten seiner Zeit an sich binden, dessen reichhaltiges Oeuvre (im Gegensatz zu denen seiner ungleich bekannteren Zeitgenossen Dieterich Buxtehude oder Johann Pachelbel) lange Zeit als "Geheimtipp“ unter Kennern galt. Er schuf groß angelegte lateinische Vespermusiken, wie man sie in Italien bei großen Festgottesdiensten benötigte, aber auch kleiner besetzte Vokalkompositionen, darüber hinaus auch Instrumentalmusik, etwa Kammersonaten, die er 1682 Herzog Anton Ulrich widmete.
Für das Konzert zum 400. Geburtstag Rosenmüllers wurden sieben Kompositionen ausgewählt, die allesamt die ersten Verse des 70. (nach Luthers Zählung 71.) Psalms zur Grundlage haben. Was auf den ersten Blick ermüdend oder eintönig erscheinen mag, entpuppt sich als ein wahres Kaleidoskop kompositorischer Ideen. Rosenmüller arbeitet mit wechselnden Sängerkombinationen und einer überaus fantasievollen Motivik auch in den teilweise virtuosen Instrumentalpartien. Die Werke sind in der "Bokemeyer-Sammlung", die in der Berliner Staatsbibliothek aufbewahrt wird, überliefert und wurden aus Abschriften des 17. Jahrhunderts für das Wolfenbütteler Projekt transkribiert.

21:30 Uhr

Hörspiel

Das wilde Fest
Von Joseph Moncure March
Übersetzung: Uli Becker
Bearbeitung: Heike Tauch
Regie: Robert Matejka
Mit: Otto Sander
Komposition: Günter "Baby" Sommer
Ton: Andreas Narr
Produktion: Deutschlandradio Berlin 1997
Länge: 54'36
(Wdh. v. 09.03.1997)

Sex, Alkohol und Jazz im New York der Zwanziger.

Die schöne Queenie und ihr Liebhaber Burrs geben ein Fest. Um das Tablett mit den Drinks versammeln sich allerlei schräge Gestalten: der Boxer Eddie, die Lesbe True, die Tunten Oscar und Phil, der Tänzer Jackie. Es ist die Geschichte einer durchfeierten Nacht mit Sex und Kokain, Eifersucht und Gewalt - und einem dramatischen Ende. March brachte sie 1926 zu Papier, sie erschien 1928 in einer limitierten Ausgabe und wurde ein Skandalerfolg, der in Boston prompt auf den Index kam.

Joseph Moncure March, geboren 1899 in New York City, starb 1977 in Los Angeles. Er war Journalist und Dichter, in den 30er-Jahren ging er nach Hollywood, wo er als Drehbuchschreiber an einigen erfolgreichen Filmen mitwirkte. "The wild Party" soll William Burroughs dazu inspiriert haben, Schriftsteller zu werden. In den 90er-Jahren wurde das Buch von Cartoonist Art Spiegelman wiederentdeckt und illustriert.

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Oliver Thoma

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Marietta Schwarz

u.a. 67. Internationale Filmfestspiele Berlin

Berlinale-Kritik: "Colo" und "Return to Montauk" im Wettbewerb
Von Patrick Wellisnski

Berlinale: Schwarze Selbstermächtigung
Mit Susanne Burg und Patrick Wellinski

23:30 Kulturnachrichten

Von Barbara Becker

Februar 2017
MO DI MI DO FR SA SO
30 31 1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 1 2 3 4 5

Unsere Empfehlung heute

weitere Beiträge

Wurfsendung

Wurfsendung (Deutschlandradio)

Wurfsendungen werfen wir werktäglich sechsmal, an Samstagen und Sonntagen dreimal ins Programm. Viele einzelne Sendungen eines Tages können Sie auf der Wurfsendungsseite direkt nachhören.
Mehr

Interview

weitere Beiträge

Fazit

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur