Seit 20:03 Uhr Konzert

Freitag, 15.11.2019
 
Seit 20:03 Uhr Konzert
Tagesprogramm Mittwoch, 20. November 2019
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Chormusikaufnehmen

Tage Alter Musik Regensburg
Dom St. Peter, Regensburg
Aufzeichnung vom 07.06.2019

Gregorio Allegri
"Miserere"

William Byrd
"Vigilate" aus: Cantiones Sacrae 1589
"Miserere" aus: Cantiones Sacrae 1575
"Civitas sancti tui" aus: Cantiones Sacrae 1589

Thomas Tallis
"Miserere nostri"

Wolfram Buchenberg
Reflexion über Tallis‘ "Miserere"

James MacMillan
"Miserere"

Ora Singers
Leitung: Suzi Digby

Mit den Ora Singers gastierte in Regensburg eines der jungen und führenden britischen Vokalensembles. Unter Leitung von Gründerin Suzi Digby erklangen Miserere-Kompositionen aus der Zeit der Renaissance und der Gegenwart. Der Psalm 51 ist einer der sieben Bußpsalmen, dessen klagender Ruf nach Vergebung und Erlösung von unzähligen Komponisten vertont wurde. Gregorio Allegris 16-stimmige Fassung ist vermutlich die bekannteste, deren Berühmtheit allerdings auf einem Übertragungsfehler beruht. Der Tonart-Wechsel von g-Moll zu c-Moll innerhalb des Werkes ist zu Allegris Zeit nie erklungen, führte aber zum berühmten hohen C im Sopran. In der Gegenüberstellung der verschiedenen Editions-Versionen tritt der Reiz des Werkes umso stärker hervor.
Ein anderes Werk der Renaissance, Thomas Tallis‘ „Miserere nostri“ wurde zum Ausgangspunkt für einen Kompositionsauftrag an Wolfram Buchenberg, der Reflexionen über das Werk verfasse. Die Gegenüberstellung von alter und neuer Musik zeigt den Wandel der Perspektiven im Laufe der Jahrhunderte.
Mit James MacMillans "Miserere" schließt sich der Kreis zu Allegri. Der Gregorianische Choral vom Beginn des Konzertes dient als Grundlage für MacMillans Werk, wobei der Schotte eine Klangwelt erzeugt, die sich sehr von Allegri unterscheidet. Es ist eine gleichsam berührende und doch ganz anders wirkende Reflexion über einen der bedeutendsten Texte in der Musikgeschichte.

00:55 Chor der Woche 

01:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

01:05 Uhr

Tonartaufnehmen

Americana
Moderation: Michael Groth

02:00 Nachrichten 

03:00 Nachrichten 

04:00 Nachrichten 

05:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

05:05 Uhr

Studio 9aufnehmen

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Ute Welty

05:30 Nachrichten 

05:50 Aus den Feuilletons 

06:00 Nachrichten 

06:20 Wort zum Tage 

06:30 Nachrichten 

07:00 Nachrichten 

07:20 Politisches Feuilleton 

07:30 Nachrichten 

07:40 Interview 

08:00 Nachrichten 

08:30 Nachrichten 

08:50 Buchkritik 

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Im Gesprächaufnehmen

Clown Pic, alias Richard Hirzel, im Gespräch mit Ulrike Timm

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Lesartaufnehmen

Das Literaturmagazin

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Tonartaufnehmen

Das Musikmagazin am Vormittag

11:30 Musiktipps 

11:45 Rubrik: Folk 

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:05 Uhr

Studio 9 - Der Tag mit ...aufnehmen

Moderation: Anke Schaefer

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:05 Uhr

Länderreportaufnehmen

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Kompressoraufnehmen

Das Popkulturmagazin

14:30 Kulturnachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Tonartaufnehmen

Das Musikmagazin am Nachmittag

15:30 Musiktipps 

15:40 Live Session 

16:00 Nachrichten 

16:30 Kulturnachrichten 

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Studio 9aufnehmen

Kultur und Politik am Abend

17:30 Kulturnachrichten 

18:00 Nachrichten 

18:30 Uhr

Weltzeitaufnehmen

Moderation: Miriam Rossius

Macau als Teil Chinas
Pekings besser erzogene Sonderverwaltungszone
Von Jochen Faget

Seit Monaten herrschen in Hongkong wütende Proteste gegen den Einfluss aus Peking. Und in Macau, der kaum 60 Kilometer entfernten anderen Sonderverwaltungszone? Business as usual. Fast jedenfalls. Auch hier wünschen sich vor allem junge Leute mehr Demokratie, doch sie finden kaum Gehör. Kurz vor dem 20. Jahrestag der Rückgabe an China scheint sich die große Mehrheit in der ehemaligen portugiesischen Kolonie mit Pekings Dominanz zu arrangieren. Das hat unterschiedliche Gründe: Eine völlig andere Kolonialgeschichte als in Hongkong, ein anderes Erziehungssystem und entscheidend sind auch die Einnahmen aus dem Glücksspiel.

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Zeitfragen. Kultur und Geschichteaufnehmen

Magazin

19:30 Zeitfragen. Feature 

Zeitenwende
Der Westen am Ende?
Der Historiker Heinrich August Winkler im Gespräch mit Winfried Sträter

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:03 Uhr

Konzertaufnehmen

Trinitatiskirche Berlin
Aufzeichnung vom 20.10.2019

Songs of Love

Milad Khawam
Improvisation für Duduk solo

Henry Purcell
"O solitude, my sweetest choice"

trad. aus Aleppo (arr. Dima Orsho)
"Ya Ghazali" (auf ein Gedicht von Scheikh Amin al-Jundi)

Henry Purcell
"If love's a sweet passion" aus "The Fairy Queen"
Sonate Nr. 9 F-Dur Z 810
"Strike the viol" aus "Come ye sons of Art"

Dima Orsho
"Wallada’s lament" nach einem Gedicht von Wallada bint al-Mustakfi

Henry Purcell
"Monkey's dance" aus "The Fairy Queen"

Wanis Wartanian (arr. Mayas Alyamani)
"Longa Schanhnaz"

Henry Purcell
"Sound the trumpet" aus "Come ye sons of Art"
First Act Tune aus "King Arthur"
Third Act Tune aus "The Fairy Queen"

Fouad Abdel Magid (arr. Dima Orsho)
"Ya Ghareeb Al Dar"

Henry Purcell
Jig & First Act Tune aus "The Fairy Queen"
Adagio aus "The Indian Queen"
"The plaint: O let me weep" aus "The Fairy Queen"

Dima Orsho
"Those forgotten on the banks of the Euphrates"

Dima Orsho, Sopran
Valer Sabadus, Altus
Mevan Younes, Buzuq
Hogir Göregen, Schlagzeug
Milad Khawam, Trompete, Duduk
Danya Segal, Flöte und künstlerische Leitung

Musica Alta Ripa

Englischer Barock von Henry Purcell trifft auf arabische Lieder der Gegenwart und des letzten Jahrhunderts - verbindendes Element ist das Thema "Liebe".

21:30 Uhr

Alte Musikaufnehmen

„Jeder Verehrer wird seinen Verlust tief empfinden.“
Das tragische Ende Wilhelm Friedemann Bachs in Berlin 1784
Von Wolfram Enßlin

Der älteste Sohn Johann Sebastian Bachs, von diesem besonders geliebt und gefördert, gilt als die tragische Gestalt innerhalb der Bach-Familie. Genial veranlagt, insbesondere als Orgel-Improvisator von seinen Zeitgenossen gerühmt und bewundert, entschied er sich durch die Kündigung seiner Hallenser Organistenstelle ohne vorhandene Alternative für eine ungewisse berufliche Zukunft. Trotz einiger aufsehenerregender Konzerterfolge war sein weiterer Lebensweg bis zu seinem Tod 1784 in Berlin von der stetigen Verschlechterung seiner Lebensumstände geprägt. Er sah sich gezwungen, Teile des musikalischen Erbes seines Vaters zu verhökern. Mehrere Bewerbungen um eine erneute dauerhafte Anstellung scheiterten, in einigen Fällen ausdrücklich aufgrund seines schwierigen Charakters. Auch seine Berliner Gönnerin Prinzessin Anna Amalie von Preußen entzog ihm letztendlich ihre Unterstützung. Die Sendung beleuchtet Wilhelm Friedemann Bachs wechselvolle Berliner Jahre, die 1774 hoffnungsvoll begannen und zehn Jahre später in völliger Verarmung endeten.

22:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

22:03 Uhr

Hörspielaufnehmen

Teure Schwalben
Von Irmgard Maenner
Regie: Heike Tauch
Mit: Irm Hermann, Julika Jenkins, Veronika Bachfischer, Sascha Nathan, Florian Lukas, Friedhelm Ptok, Markus Gertken, Judith Engel, Shelly Kupferberg
Komposition: Janko Hanushevsky
Ton: Martin Eichberg
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2019
Länge: 56'21
(Ursendung)

Die Tochter besucht Gunda im Pflegeheim. Traumatisierende Erlebnisse aus der Kindheit im Krieg tauchen auf. Gleichzeitig macht Gundas „Vernunftslosigkeit“ die Gegenwart schöner, größer, fantastischer.

„Du träumst wohl von den Hutschwalben!“ Nach einem Unfall holt die Tochter die allein lebende Gunda nach Berlin. Gunda hat Schwalben im Hirn. Sie erlebt fantastische Dinge. Vergangenheit reißt auf, führt Gunda an Abgründe und in Gefahren, doch ihre Schwalben machen die Gegenwart groß, witzig, poetisch und trostvoll. Auch für die Tochter setzt sich etwas in Gang. Im Spannungsfeld zwischen den Frauen entwickelt die Demenz ihr eigenes Drama.

Irmgard Maenner studierte Theaterwissenschaft und italienische Philologie in Berlin und Italien. Sie schreibt Prosa, Hörspiele, Features und lebt in Berlin. Stipendien des Literarischen Colloquiums Berlin, des Berliner Kultursenats auf Schloss Wiepersdorf und der Filmstiftung Nordrhein-Westfalen. Für Deutschlandradio u.a.: „Wiesau ist das Tor zur Welt“ (SDR 1995), „Zwei Frauen verreisen. Eine davon ist mager“ (DLR Berlin/SR 1998), „Katzenzungen“ (SWR/DKultur 2006), „Lichtbogen“ (DKultur 2014). Außerdem Wurfsendungen, zuletzt die Serie „Shortlist“ (2017).

23:00 Uhr

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23:05 Uhr

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Kultur vom Tage

23:30 Kulturnachrichten 

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