Seit 00:05 Uhr Lange Nacht
Samstag, 05.12.2020
 
Seit 00:05 Uhr Lange Nacht
Tagesprogramm Montag, 16. November 2020
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Das Podcastmagazin

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Klassik
Moderation: Haino Rindler

In seiner Salzburger Zeit pflegte Konzertmeister Wolfgang Amadeus Mozart ausgiebig das Geigenspiel und komponierte eine Reihe von Violinkonzerten, die er als Solist selbst aufführte. Das Instrument, auf dem er das tat, liegt normalerweise fest verschlossen im Tresorraum des Mozarteums in Salzburg und wird nur unter strengen Sicherheitsvorkehrungen der Öffentlichkeit präsentiert. Der Geiger Christoph Koncz bekam als erster die Möglichkeit, mit Mozarts Violine alle Konzerte aufzunehmen. Welche Erfahrungen er dabei gemacht hat und inwiefern das Instrument als Inspirationsquelle taugt, darüber spricht der Wiener Philharmoniker in der Tonart Klassik.
Vor 125 Jahren wurde Paul Hindemith geboren. Wir würdigen den berühmten Komponisten mit Tondokumenten aus der Nachkriegszeit, die seine besondere Beziehung zu Berlin widerspiegeln, darunter Aufnahmen mit dem Dirigenten Wilhelm Furtwängler, der Sopranistin Gloria Davy und dem RIAS Kammerchor.

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Ute Welty

05:30 Nachrichten

05:50 Aus den Feuilletons

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Militärdekan Dirck Ackermann, Berlin
Evangelische Kirche

06:30 Nachrichten

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Die Rückkehr des Orakels aus dem Geiste der Mathematik
Von Roberto Simanowski

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

Warum die Zukunft großartig werden könnte - und was wir dafür tun müssen
Ille Gebeshuber, Technische Universität Wien, Professorin für Physik

08:00 Nachrichten

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

"Das Jahrhundert des Populismus" von Pierre Rosanvallon

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

Regisseur und Drehbuchautor Lars Kraume im Gespräch mit Britta Bürger

Lars Kraume hat schon viele historische Stoffe verfilmt, er dreht aber auch „Tatorte“ und Fernsehserien. Seinen Durchbruch hatte der Regisseur mit seinem Film über den Staatsanwalt Fritz Bauer. Seine jüngste Arbeit zum Thema Sterbehilfe ist durch das jüngste Gerichtsurteil hochaktuell.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Frank Meyer

Tag des inhaftierten Schriftstellers
Eritreische Autorin erzählt vom Gefängnis
Gespräch mit Yirgalem Fisseha, Mebrahtu

"Frau Wolle"
Trilogie um eine Mary Poppins von heute
Gespräch mit Jutta Richter, Kinderbuchautorin

Kämpferische Lyrik auf Türkisch & Deutsch
Porträt der Dichterin Dilek Mayatürk
Von Etienne Roeder

Straßenkritik:
"Auf Erden sind wir kurz grandios" von Ocean Vuong
Von Andi Hörmann

Buchkritik:
"Fremde Hochzeit" von Lisa Moore
Rezensiert von Meike Feßmann

Hörbuch:
"Das neue Alphabet" von Alexander Kluge
Von Tobias Wenzel

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Carsten Beyer

Das ewige Enfant terrible
Zum 125.Geburtstag von Paul Hindemith
Von Elisabeth Hahn

Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Retro
Von Uwe Wohlmacher

Start der Internationalen Tage Jüdischer Musik
Gespräch mit Jascha Nemtsov, russischer Pianist und Musikwissenschaftler

11:30 Musiktipps

11:45 Rubrik: Jazz

"A Gershwin Playground" - das Guy Mintus Trio
Von Katrin Wilke

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 - Der Tag mit ...

Ijoma Mangold, Die ZEIT
Moderation: Korbinian Frenzel

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Länderreport

Moderation: Nana Brink

Der etwas andere Weg
Tübingen und sein Umgang mit Corona 
Von Thomas Wagner

Lesen im "LockdownLight"
Berliner Bibliotheken sind geöffnet
Von Daniela Siebert

Bürostadt Mainhattan
Welche Folgen hat Corona für die Frankfurter City?
Von Ludger Fittkau

Plötzlich umgesattelt
Autoclub ADAC veröffentlicht Fahrradwege-Test
Von Tobias Krone

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Kompressor

Das Popkulturmagazin
Moderation: Timo Grampes

Corona-Spot #BesondereHelden
Die Knalldackeligkeit des deutschen Twitter
Von Sascha Lobo

Alte Autos
Der Dokumentarfilm "Bewegungen eines nahen Berges"
Gespräch mit dem Regisseur Sebastian Brameshuber

Das Lesen der Andere:
Revü - Flugblatt für Cinephilie
Gespräch mit Carlotta Wachotsch

Lobsteropolis
Als Roboter zum Galeriebesuch
Von Gerd Brendel

14:30 Kulturnachrichten

Von Ben Ebeling

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Oliver Schwesig

Welche Bedeutung haben Drogen für den Pop?
Gespräch mit Melanie Ptatscheck, Leuphana Universität Lüneburg

Heute Abend Live im Funkhauskonzert: Bernadette La Hengst
Gespräch mit der Künstlerin

Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Retro
Von Uwe Wohlmacher

Soundscout: Nyle aus Hamburg
Von Martin Risel

Wochenvorschau
Von Dirk Schneider

15:30 Musiktipps

15:40 Live Session

Ava Vegas

16:00 Nachrichten

16:30 Kulturnachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Julius Stucke

17:30 Kulturnachrichten

18:00 Nachrichten

18:30 Uhr

Weltzeit

Moderation: Katja Bigalke

Machtwechsel in Oman 
Das schwierige Erbe des Sultans
Von Anne Allmeling

Am 18. November ist Nationalfeiertag im Oman. Dieses Jahr wird er zum 50. Mal begangen. 50 Jahre, in denen fast die ganze Zeit Qaboos bin Said Al-Said an
der Spitze des Sultanats Oman stand. Eine Herrschaftsspanne, die die aller anderen Herrscher im Nahen Osten übertrifft. Seinem Nachfolger, Sultan Haitham, hat Qaboos bin Said Al-Said allerdings ein schwieriges Erbe hinterlassen: Die Einnahmen aus der Erdölförderung reichen längst nicht mehr aus, um die üppigen Staatsausgaben zu finanzieren. Der neue Sultan muss Reformen durchführen, u.a. Bildungssystem, auf dem Arbeitsmarkt und in der Wirtschaft.

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Zeitfragen. Politik und Soziales

Magazin
Moderation: Helene Nikita Schreiner

Einsamkeit im Alter
Konzepte gegen das Alleinsein
Von Natalie Pusche

Waldbrände
Paraguay und die deutschen Autobauer
Von Alexander Bühler

19:30 Zeitfragen. Feature

Auch Justitia kann irren
Wenn Strafverfahren wieder aufgerollt werden
Von Peggy Fiebig

Fehler in der Justiz kommen vor - vermutlich nicht allzu häufig, aber doch immer wieder. Jährlich werden etwa 2.000 Anträge auf Wiederaufnahme strafrechtlicher Verfahren gestellt. Das heißt, obwohl ein rechtskräftiges Urteil ergangen ist, soll der Prozess aufgrund möglicher neuer Tatsachen und Beweise noch einmal neu aufgerollt werden. Und, so hoffen es die Betroffenen, die Unschuld des Verurteilten zeigen. Wie viele von den Wiederaufnahmeverfahren letztendlich erfolgreich sind - darüber gibt es leider keine Statistiken. Wie aber geht es einem Menschen, der jahrelang darauf hofft, dass die Justiz den Irrtum, den sie möglicherweise gemacht hat, korrigiert? Was treibt diejenigen an, die - oftmals aus dem Gefängnis heraus - nicht aufgeben, für ihre Rehabilitation zu kämpfen? Und wo finden sie Unterstützung für ihr Anliegen? Auch die Rechtswissenschaft widmet sich in jüngerer Zeit stärker den echten und vermeintlichen Fehlurteilen: So untersucht ein Projekt von Juristen und Psychologen derzeit, wie Fehler in Strafverfahren überhaupt entstehen können und wie die Möglichkeiten, dagegen vorzugehen, in der Praxis funktionieren.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

In Concert

Funkhauskonzert
Live aus Raum Dresden von Deutschlandfunk Kultur

Bernadette La Hengst
Songwriterpop abseits der Komfortzone

Bernadette La Hengst, Gesang, Gitarre
Ella Mae Hengst, Gesang
Claudia Wiedemer, Violoncello, Gesang
Nick Nuttall, Gesang, Synthesizer
Sonja Beeh, Posaune
Samantha Wright, Saxofon

Moderation: Carsten Beyer

Kaum eine deutsche Musikerin ist so vielfältig wie Bernadette La Hengst: Schon als 19-jährige Schülerin im beschaulichen Ostwestfalen veröffentlichte sie ihre ersten Songs auf Cassetten-Samplern beim legendären Fast Weltweit-Label. Später ging sie nach Hamburg und wurde mit der Band Die Braut haut ins Auge zum Prototyp des deutschen Rriot-Girls. Sie spielte bei den Mobylettes und der Zukunft, gründete eine eigene Booking- Agentur und engagierte sich für befreundete Musikerinnen und Musiker. Doch egal in welchem Format sie gerade auftritt, ihren Inhalten bleibt La Hengst immer treu: Sie engagiert sich für Geflüchtete und gegen Rechtsextremismus. Sie schreibt Songs, die die Komfortzone des Wohlfühl-Pops weit hinter sich lassen. 2017 hat sie „Die Vielen“ gegründet, einen gemeinnützigen Verein zur Beförderung internationaler Gesinnung und der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur.
„Wir sind die Vielen“ heißt denn auch ihr aktuelles Album, aus dem Bernadette La Hengst bei ihrem Live-Funkhauskonzert Songs vorstellen wird. Darüber hinaus, so hat es die Sängerin angekündigt, werden auch ein paar alte Klassiker und ganz neue, unveröffentlichte Songs mit im Programm sein, die La Hengst in der Corona-Zeit geschrieben hat.

21:30 Uhr

Einstand

Dmitrij Schostakowitsch
Sonate d-Moll für Violoncello und Klavier op. 40

Friedrich Thiele, Violoncello
Naoko Sonoda, Klavier

Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2020

22:00 Uhr

Nachrichten

22:03 Uhr

Kriminalhörspiel

Ich, Anna
Nach dem Roman „Solo für Klarinette“ von Elsa Lewin
Übersetzung aus dem Englischen: Susanne Baum
Bearbeitung: Marion Kollbach
Regie: Bernd Lau
Mit: Marianne Weber-Riedel, Günter Lamprecht, Katharina Palm, Charles Wirths, Peter Fricke, Antje Hagen, Jörg Ratjen, Renate Grosser, Berth Wesselmann, Michael Quast, Friedrich von Bülow, Bernd Lau, Doris Wolters, Annette Weber-Diehl, Patrick Blank und Maria Majewski
Technische Realisierung: Heike Weyh, Anne Anderer
Produktion: SWF / NDR 1991
Länge: 55'15 (gekürzte Fassung)

Eigentlich hätte diese Nacht die Krönung einer geglückten Singleparty werden sollen. Doch der One-Night-Stand mit George nimmt für Anna eine ungeahnte Wendung. Krimi-Hörspiel über eine Single-Mutter in New York.

Anna ist 50 Jahre alt. Sie ist geschieden, hat eine Tochter - und sie ist einsam. Auf einer Singleparty lernt sie George Stone kennen, einen abgefuckten Typen, Ende 40, der mit seinem Sohn in einer schmuddeligen Wohnung haust. Anna schläft mit ihm; auch um sich selbst ihre sexuelle Attraktivität unter Beweis zu stellen. Aber dieses Beisammensein führt zu einem Verbrechen, das nur mühsam in Annas Bewusstsein gelangt. Inspektor Bernstein von der Mordkommission, von seiner Frau vor die Tür gesetzt, in einem Hotelzimmer lebend, schaltet sich in die Ermittlungen ein. Die einzige Spur, ein gelber Regenschirm, führt ihn zu Anna. Er folgt ihr auf eine Singleparty, lernt sie kennen. Anna und Bernie: ein ideales Paar. Wäre da nicht das Wissen der beiden umeinander, voneinander.

Elsa Lewin, Autorin und pensionierte Psychoanalytikerin, lebt in New York. 1984 erschien ihr Roman „I, Anna“, der gleich zweimal verfilmt wurde: Zunächst 1998 von Nico Hoffmann unter dem Titel „Solo für Klarinette“ mit Corinna Harfouch und Götz George sowie 2013 von Barnaby Southcombe mit Charlotte Rampling und Gabriel Byrne.

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Vladimir Balzer

"Die Kultur wird nicht vergessen"
Die Berliner Festspiele im Zweiten Lockdown
Gespräch mit Dr. Thomas Oberender, Intendant der Berliner Festspiele

Von der Ausnahme zur Regel
Nachhaltige Wissenschaft im online-Modus
Von Christine Habermalz

Wende, rechte Gewalt und Solidarität
Kritische Bestandsaufnahme der Wendezeit
Von Philipp Schnee

Geschichte verkehrt: "Eroberung"
Der neue Roman von Laurent Binet
Von Tobias Wenzel

23:30 Kulturnachrichten

Von Oliver Thoma

23:50 Kulturpresseschau

Von Hans von Trotha

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