Seit 17:05 Uhr Studio 9

Freitag, 25.09.2020
 
Seit 17:05 Uhr Studio 9
Tagesprogramm Mittwoch, 1. November 2017
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Feature

PRIX EUROPA 2017
Der Prix Europa zeichnet jedes Jahr die besten europäischen Medienproduktionen aus.
Das Festival fand in diesem Jahr vom 14. bis 20. Oktober in Berlin statt.
Wir stellen das Siegerstück und die zwei Special Commendations vor:

Papa wir sind in Syrien (Ausschnitt)
Joachim Gerhards Suche nach verlorenen Söhnen und heiligen Kriegern
Autor: Christian Lerch
Regie: der Autor
Sound: Bodo Pasternak, Bettina Mikulla
Commisioning editor/s: Gabriela Hermer
Produktion: RBB/WDR
Länge: 10'
Erstausstrahlung 09.11.2016

Die zwei Special Commendations:

The Falling (Ausschnitt)
Danmarks Radio - DR
Autoren: Rebecca Bach-Lauritsen, Peter Albrechtsen
Regie: Rebecca Bach-Lauritsen
Sound: Peter Albrechtsen
Commisioning editor/s: Hanne Barslund, Rasmus Bjerre
Production Company: DR
Länge: 10'
Originalsprache: Dänisch
Erstausstrahlung 26.12.2016 DR P1

Mirrored
BBC
Autorin: Cathy FitzGerald
Regie: die Autorin
Sound: Cathy Fitzgerald, Joe Acheson (Original music)
Commissioning editor/s: Steve Titherington
Production Companie: White Stiletto Productions
Länge: 27'37
Erstausstrahlung 18.04.2017

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Americana
Moderation: Uwe Golz

Lukas Nelson, 28 Jahre alt, wuchs im Schatten einer Country-Ikone auf. Sein Vater Willie, mittlerweile 84 Jahre alt, gehört zu den letzten Outlaws der Szene. Trotzdem hat es Lukas Nelson geschafft aus dem Schatten des Vaters herauszutreten. Er und seine Band 'Promise of the Real' gehören seit Jahren zur neuen Generation des Americana. Allerdings hindert das Lukas nicht - wie erst jetzt veröffentlicht - auch mit seinem Vater und Bruder Micah Alben einzuspielen. Mit dem eigenen Album, das einfach nach ihm und der Band benannt ist - 'Lukas Nelson & Promise of the Real' - war er zu einem Konzert in Deutschland, machte aber zuvor eine Stippvisite im Tonart Americana-Studio. Und so war von ihm zu erfahren warum er den Bandnamen aus dem Song von Neil Young, mittlerweile ein guter Kumpel, entlehnte, wie schwer es ist immer wahrhaftig zu sein oder warum er zusammen mit Lady Gaga singt. Als musikalischen Leckerbissen sang er solo - exklusiv für die Tonart - seinen Song "Forget about Georgia" und erzählte die Geschichte dazu, die natürlich etwas mit Willie Nelsons "Georgia On My Mind" zu tun hat.

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Ute Welty

u.a. Kalenderblatt
Vor 100 Jahren: In Kalifornien wird das bis dahin größte Spiegelteleskop der Welt in Betrieb genommen

05:30 Nachrichten

05:50 Aus den Feuilletons

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Peter Kottlorz
Katholische Kirche

06:30 Nachrichten

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Buddhistisches Myanmar: Die Gewalt der Gewaltlosen
Von Uwe Bork

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

08:00 Nachrichten

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

"Richard von Schirach, Der Mann, der die Erde wog." von Richard v. Schirach
Rezensiert von Günther Wessel

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

Von Liedern, Atmung und Tontechnik
Katrin Heise im Gespräch mit dem Bariton Roman Trekel

Seit fast 30 Jahren singt der Bariton Roman Trekel an der Staatsoper in Berlin, so auch kürzlich als Faust zur Wiedereröffnung des umgebauten Hauses. Doch er tritt nicht nur dort auf - der Kammersänger ist auf allen großen Opern-Bühnen der Welt ein gefragter Gast. In diesem Jahr ist er Preisträger des Echo Klassik. Dabei begann der Sohn ebenfalls hauptberuflich singender Eltern seine musikalische Karriere zunächst mit der Oboe, bevor er im Alter von 17 Jahren den Gesang für sich entdeckte. Neben der Oper pflegt Trekel seine Liebe zum klassischen Lied; vor allem Franz Schubert hat es ihm angetan, mit dessen Liedern er auch seine neueste CD besungen hat.
Anfangs nicht wirklich auf eigenen Wunsch, dann aber mit immer mehr Gefallen unterrichtet Roman Trekel Gesang an der Berliner Hochschule für Musik Hanns Eisler. Außerdem hat er seit einigen Jahren ein eigenes Tonstudio, in dem er nicht nur Musik aufnimmt - eigene und die anderer Künstler - sondern auch Gesangsunterricht gibt.

Warum er bei seinen Schülern mit dem Atmen beginnt, wie die neue Staatsoper klingt und weshalb Musik ein ganz selbstverständlicher Bestandteil der Kindererziehung sein sollte, darüber spricht Katrin Heise mit Roman Trekel.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Joachim Scholl

Unabhängigkeits-Drama
Die ersten Literatur-Verlage verlassen Barcelona
Von Julia Macher

Und immer wieder Frida Kahlo
Neue Bücher über die mexikanische Malerin
Von Eva Hepper

Straßenkritik:
"Stadt der Lügen" von Ramita Navai
Von Maria Bonifer

"München" von Robert Harris
Der Polit-Thriller erscheint diese Woche in deutscher Übersetzung
Von Jens-Peter Marquardt

Buchkritik:
"Spiele ohne Grenzen" von Andrej Skubic
Rezensiert von Marten Hahn

Momo auf Arabisch
Bücher für junge Flüchtlinge in Nahost
Von Cornelia Wegerhoff

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Carsten Beyer

Neue Volksbühne mit neuem Musikprogramm?
Gespräch mit dem musikalischen Leiter Christian Morin

Das muss man gehört haben ... oder auch nicht
Von Rainer Pöllmann

Gespräch mit der amerikanisch-schweizerischen Sängerin Erika Stucky

11:30 Musiktipps

11:45 Rubrik: Folk

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 - Der Tag mit ...

Jenny Friedrich-Freksa, Chefredakteurin Zeitschrift für Kulturaustausch
Moderation: Miriam Rossius

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Länderreport

Rumoren in der Provinz
CDU in Baden-Würrtemberg meckert über Merkel
Von Uschi Götz

Diskussion in Sachsens CDU
In welche Richtung soll es gehen?
Von Bastian Brandau

Verschossen, verklappt, verrostet
Die ungeheure Bombenlast der Ostsee
Von Silke Hasselmann

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Kompressor

Das Kulturmagazin
Moderation: Max Oppel

Hate-Storm gegen Hilfshotline: Was ist passiert?
Gespräch mit der Korrespondentin Barbara Kostolnik

Tove Jansson Retrospektive
Anti-Kriegs-Karikaturen und Anarcho-Trolle
Gespräch mit Sointu Fritze, Kuratorin der Londoner Retrospektive

Vorgespult:
"The Secret Man"/ "Mathilde" / "Good Time"
Vorgestellt von Chrstian Berndt

Kurzkritik:
"There Are No Homosexuals in Iran"
Bildband von Laurence Rasti
Gespräch mt Stefanie Rohde

Posturing: Photographing the Body in Fashion
Von Robert Rotifer

14:30 Kulturnachrichten

Von Michael Leverkus

15:00 Uhr

Kakadu

15:00 Nachrichten für Kinder

15:05 Musiktag

Moderation: Ulrike Jährling

Musikreise Mali
Von Brigitte Jünger

Klangohr CD-Test
Von Rüdiger Bischoff

15:30 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Andreas Müller

JAZZFEST Berlin 2017:
Kit Downes und die spannende britische Jazzszene

Das muss man gehört haben ... oder auch nicht (Klassik)
Von Rainer Pöllmann

Neues Album: Catherine Ringer über Liebe und Sex im Alter
Von Marcel Anders

16:00 Nachrichten

16:30 Musiktipps

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Axel Rahmlow und Julius Stucke

17:30 Kulturnachrichten

Von Michael Leverkus

18:00 Nachrichten

18:30 Uhr

Weltzeit

Schriftumstellung in Kasachstan - Wir sind moderner ohne Kyrillisch
Von Christian Siepmann

Moderation: Andre Zantow

Viel wurde in Kasachstan schon diskutiert über die Umstellung der Schrift von den kyrillischen zu lateinischen Buchstaben. Nun wird es konkret. Wie Staatschef Nasarbajew in diesem Jahr verkündete, sollen bis 2025 alle offiziellen Dokumente, Zeitschriften und Bücher auf lateinische Schrift umgestellt werden. Das Parlament debattiert bereits über das künftig Standardalphabet mit 25 Buchstaben - ohne das lateinische "X“. Ziel ist es "moderner“ zu werden. Darin spiegelt sich auch die Emanzipation vom großen Nachbarn Russland. Das können viele ethnische Russen im 18-Millionen-Einwohner-Land Kasachstan nicht unterstützen.

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Zeitfragen. Kultur und Geschichte

Magazin

Rassismus in Deutschland - Die Roma-Bürgerrechtsbewegung in der BRD
Von Anke Petermann

19:30 Zeitfragen. Feature

Wer hat wem was versprochen?
Eine "nationale Heimstätte für das jüdische Volk" - die Balfour Declaration 1917
Von Ruth Kinet

Mit der Erklärung des britischen Außenministers Balfour begann der Jahrhundertkonflikt - wegen der widersprüchlichen britischen Nahostpolitik.

20 Jahre nach dem ersten Zionistenkongress sicherte der britische Außenminister Arthur James Balfour am 2. November 1917 dem Vertreter der britischen jüdischen Gemeinde und leidenschaftlichen Zionisten Lionel Walter Rothschild in einem persönlichen Brief Unterstützung bei der Gründung einer nationalen Heimstatt für das jüdische Volk in Palästina zu. Der Staat Israel, der 1948 geboren werden würde, wurde 1917 mit der Balfour-Deklaration gezeugt. Juden auf der ganzen Welt feierten die Erklärung mit grenzenloser Freude. Dabei blendeten sie zunächst aus, dass der Brief den nicht-jüdischen Gemeinschaften in Palästina zusagte, ihre bürgerlichen und religiösen Rechte zu wahren. Mit der in der Balfour-Deklaration formulierten Zweideutigkeit schuf die britische Regierung die Voraussetzungen für den bis zum heutigen Tage ungelösten Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Festival Ja…Musik!
Barockresidenz Rastatt
Aufzeichnung vom 29.09.2017

Dinu Lipatti
Zwei Zyklen nach Verlaine, Rimbaud, Éluard und Valéry

Georges Enescu
Sept Chansons de Clément Marot op. 15

Violetta Dinescu
"Mein Auge ist zu den sieben Sphären zurückgekehrt! - eine Hommage an Dinu Lipatti" (Uraufführung)

Markus Schäfer, Tenor
Mihai Ungureanu, Klavier

21:30 Uhr

Hörspiel

Stille Helden siegen selten
Von Ralph Oehme und Karl-Heinz Schmidt-Lauzemis
Regie: die Autoren
Ton: Holger Mees, Sabine Karstedt
Produktion: hr/Sachsenradio/SFB 1990
Länge: 57'33

Oktober 1989 in Leipzig. Eine kollektive Erzählung.

„In ihrer Collage haben die Autoren Zeugenaussagen der Leipziger Oktober-Ereignisse von 1989 zu einer kunstvoll gebauten kollektiven Erzählung zusammengefügt, in der nicht die Anführer das Wort haben, sondern unbekannte Menschen, leidende, aufständische und beglückte, aber auch Stasi- und Parteifunktionäre, Spekulanten und Nutznießer. Die Sendung geht durch ihre kompositorische Gliederung, durch dramaturgisch sicheren Schnitt und durch deutende Montage weit über eine konventionelle Dokumentation hinaus.” (Aus der Begründung der Jury für den Hörspielpreis der Kriegsblinden 1990)

Ralph Oehme, geboren 1954 in Gaithan/Sachsen.
Karl-Heinz Schmidt-Lauzemis, geboren 1947 in Chemnitz.

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Hans-Joachim Wiese

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Gabi Wuttke

"Viele haben eine Spacey-Geschichte" - neue Anschuldigungen gegen Schauspieler
Gespräch mit dem Korrespondenten Martin Schuler

Filme der Woche: "Der Nobelpreisträger' & 'Casting"
Von Anke Leweke

"Enthüllungsbuch" von Maurice Philip Remy:
"Der Fall Gurlitt. Die wahre Geschichte über Deutschlands größten Kunstskandal"
Von Christiane Habermalz

Hochkultur für die Hosentasche: 150 Jahre Reclams "Universal-Bibliothek"
Gespräch mit dem Germanisten Jochen Marquardt

Das Lindenau-Museum nach der Krise: Bilanz nach einem Jahr unter neuer Leitung
Von Henry Bernhard

Kulturpresseschau
Von Tobias Wenzel

23:30 Kulturnachrichten

Von Ben Ebeling

November 2017
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