Seit 11:30 Uhr Musiktipps

Dienstag, 22.10.2019
 
Seit 11:30 Uhr Musiktipps
Tagesprogramm Freitag, 13. November 2015
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Klangkunst

Texte für nichts
Von Reinhard Jirgl und Michael Wertmüller
Text: Reinhard Jirgl
Komposition: Michael Wertmüller
Sound/Electronics: Gerd Rische
Violine: Wojciech Grabowski
Sprecherinnen: Elena Jansen und Dorothee Marecki
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2014
Länge: 43‘21
(Wdh. v. 05.09.2014)

Wuchernde, lautmalerische Sprachgebilde - mit dem Stück „Texte für Nichts“ erkundet der Komponist Michael Wertmüller das immanent Klangliche der eigenwilligen Texte des Autors Reinhard Jirgl.

Die Texte von Reinhard Jirgl führen geradewegs in das Innerste der Sprache: zu ihrer Form. Der Komponist Michael Wertmüller treibt diese Extraktionsprozesse noch weiter voran: in das immanent Akustische des Geschriebenen.
"was für Worte: !alt, !Beispiel. Nun sind es meine Worte geworden. Keine mildernden Umstände. Keine Gnade. Keine Goldenen Brücken. Kein Goldrausch. Alles Gold ist zu Billigpreisen für den Handel freigegeben & zu Papier gepresst wie buntes Herbstlaub gefallen in den Stürmen der Konjunk-Tour. Können nicht helfen, können nicht gewinnen. So lass den Wald, lass Dämmerung beginnen." (Reinhard Jirgl)

Reinhard Jirgl, geboren 1953 in Berlin, Schriftsteller. Büchner-Preisträger 2010 und Mitglied des P.E.N.

Michael Wertmüller, geboren 1966 in Thun in der Schweiz, ist Komponist, Schlagzeuger und Improvisator.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Weltmusik
Moderation: Thorsten Bednarz

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Nana Brink

05:30 Nachrichten

05:50 Kalenderblatt

Vor 300 Jahren: Die Ärztin Dorothea Christiane Erxleben geboren

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Militärdekan Dirck Ackermann
Evangelische Kirche

06:30 Nachrichten

06:40 Aus den Feuilletons

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Debattenkultur
Mein fremdes Land
Von Lena Gorelik

07:30 Nachrichten

07:40 Alltag anders

Geburt
Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt

07:50 Interview

08:00 Nachrichten

08:20 Frühkritik

Bambi-Verleihung
Von Dirk Schneider

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

Sachbuch von Philip Mirowski:
Untote leben länger - Neoliberalismus nach der Krise
Rezensiert von Ernst Rommeney

09:00 Uhr

Nachrichten

09:07 Uhr

Im Gespräch

Warum sind Sie Rabbinerin geworden?
Ulrike Timm im Gespräch mit Elisa Klapheck, Rabbinerin in Frankfurt am Main

10:00 Uhr

Nachrichten

10:07 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Joachim Scholl

Die israelische Schriftstellerin Zeruya Shalev über ihren Roman "Schmerz"

"1965. Rue de Grenelle" von J. R. Bechtle, Frankfurt: 2015
Rezensiert von Dina Netz

Straßenkritik: "Rot und Schwarz" von Stendhal

Wahrheit und Schönheit: Literarische Reportage in Polen
Von Arkadiusz Luba

Buchhändler im Gespräch:
Alexander Fries, Fontane Buchhandlung in Neuruppin

11:00 Uhr

Nachrichten

11:07 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Axel Rahmlow

Der multimediale Märchenonkel - Tote Hosen-Sänger Campino im Gespräch

Das muss man gehört haben - oder auch nicht
Von Vincent Neumann

"Lost Generation" - drei Komponistenschicksale im Ersten Weltkrieg
Von Philipp Quiring

11:30 Musiktipps

11:35 Klassik

12:00 Uhr

Nachrichten

12:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Mittag
Moderation: Anke Schaefer und Christopher Ricke

12:50 Mahlzeit

Glyphosat: Zu Risiken und Nebenwirkungen ...
Von Udo Pollmer

13:00 Nachrichten

13:30 Uhr

Länderreport

Hausbesetzer, Hausbesitzer
Von Andreas Baum

Im ersten Sommer nach dem Mauerfall wurden in Ostberlin in kurzer Zeit fast 100 leerstehende Häuser besetzt, es entstand eine Nische für neue, teils radikale Lebensentwürfe. Die Ostberliner Hausbesetzerszene wurde zum Magnet für Künstler, Intellektuelle, Punks, Studenten, Spinner, Autonome und Idealisten aus ganz Europa. Die Wiedervereinigung im Oktober 1990 setzte dem kurzen Sommer der Anarchie in Ostberlin ein Ende. Walter Momper, der als Regierender Bürgermeister des Mauerfalls weltberühmt geworden war, ließ im November 1990 einen ganzen besetzten Straßenzug in der Mainzer Straße im Stadtteil Friedrichshain räumen, mit großer Brutalität und Gewaltbereitschaft von beiden Seiten. Aber die Szene konnte nicht zerschlagen werden, bis heute gibt es Kunst-, Kultur- und Wohnprojekte in den Ostberliner Innenstadtbezirken, die in besetzen Häusern entstanden sind. Heute wirken sie wieder als Magnet, sie sind und waren die Keimzelle des neuen, kreativen Berlin, für das sich Touristen, Künstler und Kreative aus der ganzen Welt interessieren.

14:00 Uhr

Nachrichten

14:07 Uhr

Kompressor

Das Kulturmagazin
Moderation: Christine Watty

Frage des Tages:
Nach Urteil des Europäischen Gerichtshofs: Werden Bücher jetzt teurer?
Gespräch mit Jörg Plath

"Postmigrantisch"- Theater prägt Begriffe
Gespräch mit der Kulturwissenschaftlerin Onur Susan Nobrega

"This Way" - Jeppe Hein führt raus aus dem Burnout in Wolfsburg
Von Jochen Stöckmann

Fundstück 11: The Conet Project - The Swedish Rhapsody
Von Paul Paulun

Die kritische Kunst des argentinischen Comics
Von Tobias Wenzel

14:30 Kulturnachrichten

15:00 Uhr

Kakadu

15:00 Nachrichten für Kinder

15:05 Entdeckertag

Aberglaube
Das Dutzend des Teufels und warum Frauen an Bord eines Schiffes nur Unglück bringen
Von Heike Weber
Moderation: Tim Wiese

Wenn einem am Freitag den 13. eine schwarze Katze begegnet, dann kann das nur Unheil bedeuten! Und wenn diese Katze dann auch noch von links nach rechts läuft, dann schlägt man am besten ganz schnell drei Kreuze, damit kein Unglück passiert! Wer allerdings vorher einen Schornsteinfeger berührt hat oder sich ein Hufeisen über die Haustür hängt, der hat nicht viel zu befürchten, denn ihm ist das Glück sicher!
Viele dieser Geschichten haben ihren Ursprung im finsteren Mittelalter, doch auch heute noch gibt es viele abergläubische Menschen, die einen zerbrochenen Spiegel, eine Leiter oder die Zahl 13 mit Glück und Unglück in Verbindung bringen. Alles Quatsch? Oder ist vielleicht doch irgendetwas dran?

Heike Weber studierte an der Universität der Künste in Berlin und arbeitet seit vielen Jahren als freie Autorin im TV und Hörfunkbereich. Für die Gedenkstätte an der Berliner Mauer hat sie einen Kinder-Audio-Guide konzipiert und produziert. Gemeinsam mit Kindern aller Altersstufen arbeitet sie an Berliner Schulen im Rahmen von Medienworkshops.

15:30 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Andreas Müller

Carrie Newcomer und Ian Melrose auf gemeinsamer Tour mit neuen CDs

Das muss man gehört haben - oder auch nicht
Von Vincent Neumann

Comeback von ELO: Jeff Lynne über das erste Album seit 14 Jahren
Von Marcel Anders

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Nicole Dittmer und Christian Rabhansl

17:20 Kommentar

17:30 Kulturnachrichten

18:00 Uhr

Nachrichten

18:07 Uhr

Wortwechsel

Die Fieberkurve unseres Planeten - Vor der UNO Klimakonferenz in Paris
Es diskutieren:
Frank Schwabe MdB (SPD), Mitglied des Umweltausschusses des Deutschen Bundestags
Holger Lösch, Mitglied der Hauptgeschäftsführung, Bundesverband der Deutschen Industrie
Ann-Kathrin Schneider, Klimaexpertin, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)
Georg Ehring, Journalist, Deutschlandfunk
Moderation: Burkhard Birke

Vor der UNO-Klimakonferenz, die am 30. November in Paris beginnt, zeigt die Fieberkurve unseres Planeten nach oben: 2015 verspricht das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen zu werden, die Konzentration klimaschädlicher Treibhausgase erreicht neue Rekorde, die Weltbank warnt vor Massenarmut wegen des Klimawandels. Vor dem Hintergrund solcher Hiobsbotschaften wollen Vertreter von 195 Staaten in der französischen Hauptstadt ein Nachfolgeabkommen zum Kyoto-Protokoll von 1997 aushandeln.
Ist der Klimawandel überhaupt noch beherrschbar? Oder ist das Ziel, die Erderwärmung auf zwei Grad Celsius zu beschränken, schon obsolet? Sind die Klimaschutz-Ziele der einzelnen Staaten ehrgeizig genug - und sind sie realistisch? Was ist von den größten Treibhausgas-Verursachern zu erwarten, von den USA und China? Wie können die Entwicklungs- und Schwellenländer für mehr Klimaschutz gewonnen werden? Und was ist aus Deutschlands selbst gewählter Vorreiterrolle geworden?

19:00 Uhr

Nachrichten

19:07 Uhr

Aus der jüdischen Welt mit "Shabbat"

Der lange Prozess des Zurückgebens
Wie die Erbin ehemals jüdischen Eigentums versucht, dieses an Juden zurückzugeben.
Von Alice Lanzke

Im fremden Land
Ausstellung im Jüdischen Museum Berlin zu den religiösen und literarischen Texten, meist auf Jiddish, der Displaced Persons nach 1945-1950.
Von Peter Kaiser

Daniel Zamir:
Jazzmusiker, Saxofonist mit religiös-spirituellem Anliegen, der in Israel bereits eine feste Größe ist, hat sein neues Album heraus gebracht.
Von Marlene Küster

Zum Schabbat: Ma tovu in der Adas Israel Tradition mit Kantor Arnold Saltzman, Wahington D.C.

Moderation: Mirjam Reusch-Helfrich

19:30 Uhr

Zeitfragen. Literatur

Mutterland
Frauen der Kriegsgeneration im literarischen Porträt
Von Sabine Voss

Wer war meine Mutter? Die Antwort auf diese Frage gerät Autorinnen und Autoren oft zu einer Selbsterkundung.

In der Reihenfolge des Interesses ihrer Töchter und Söhne, aber auch ihrer Enkel haben die Väter und Großväter oft Priorität. Denn in der totalitären Geschichte des 21. Jahrhunderts mit Krieg und Nationalsozialismus spielten die Väter und Großväter die prägendere Rolle. In zahlreichen Texten haben Autorinnen und Autoren Vaterfiguren beschrieben, um die Mütter und Großmütter war es vergleichsweise still. Ihre hinterlassenen Tagebücher, Briefe und Notizen sind oft noch in Sütterlin geschrieben und, manchmal lange ungelesen, in Kartons und Koffern aufbewahrt. Die späte Lektüre ist auch ein Entziffern von Frauenleben vor dem großen Aufbruch zur Emanzipation. Wer war meine Mutter? Wer war meine Großmutter? Welche Wünsche, Erwartungen ans Leben, Prägungen und Geheimnisse hatte sie? Die Antworten auf diese Fragen sind Mütter- und Großmütterporträts, die Autorinnen und Autoren wie Stephan Wackwitz oder Sabine Rennefanz auch zu einer Selbst- und Identitätserkundung geraten. Eine Leerstelle wird beleuchtet, die die weibliche Seite der Herkunft oftmals war.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Musikfest Berlin
Philharmonie Berlin
Aufzeichnung vom 15.09.2015

Harrison Birtwistle
"Earth Dances" für Orchester

Gustav Mahler
"Das Lied von der Erde"
Eine Symphonie für eine Tenor- und eine Altstimme und Orchester

Anna Larsson, Alt
Michael Schade, Tenor
Sveriges Radios Symfoniorkester
Leitung: Daniel Harding

22:00 Uhr

Einstand

Das Gershwin-Experiment
Zum ARD-Educationtag am 12.11.2015 mit Beiträgen aus Berlin, Hannover, Leipzig und München
Moderation: Carola Malter

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Hans-Joachim Wiese

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Sigrid Brinkmann

"Er ist kein Politiker" - Warum Adonis den Remarque-Friedenspreis verdient hat

Chuck Norris und der Kommunismus: Wie Videos Rumäniens Diktatur besiegten

Sharing Heritage - 2018 soll „Europäisches Kulturerbejahr" werden

Kulturpresseschau

23:30 Kulturnachrichten

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