Seit 11:05 Uhr Tonart
Dienstag, 20.10.2020
 
Seit 11:05 Uhr Tonart
Tagesprogramm Freitag, 23. Oktober 2020
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Klangkunstaufnehmen

I can fly
Von Vicki Bennett
Mastering: Mark Gergis
Produktion: WDR 2020
Länge: 44'06

Ikarus, Vampire, Mary Poppins - Geschichten vom Fliegen sind so vielfältig wie archetypisch. Das Hörstück verbindet O-Töne zum Thema „Fliegen“ mit den Klangumgebungen von Superhelden und Disneyfiguren.

Geschichten vom Fliegen ziehen sich in unterschiedlichen Variationen durch die gesamte Menschheitsgeschichte - von Ikarus über Graf Dracula bis hin zu Mary Poppins. Für ihre Komposition startete die Musikerin Vicki Bennett aka „People like Us“ einen Online-Aufruf zum Thema Fliegen. 55 Menschen sandten Sprachaufnahmen ein.
„Eines Tages ging ich mit meinem Schirm hinaus in den Regen und sprang vom oberen Rand der Treppen hinab. Ich sprang und sprang und sprang. Aber ganz egal, wie oft ich es versuchte, ich schaffte es nicht, dass der Schirm mich hob und ich davonflog.“
Bennett, die in ihren Kompositionen häufig mit Fundstücken arbeitet, verbindet diese O-Töne mit den Klangumgebungen von Superhelden und Disneyfiguren. Sie fragt sich: Wie sehr ist unser Menschsein geprägt von der Erfahrung, mit dem Boden verhaftet zu sein?

Vicki Bennett arbeitet als Medienkünstlerin und Radiomacherin in England. Unter dem Alias „People Like Us“ nutzt sie seit den frühen 1990er-Jahren Found Footage aus Filmen, Musikstücken und Radiowerken, manipuliert diese Fragmente und setzt sie neu zusammen. Bennett gilt als Vorreiterin der Sampling-Kultur und verhandelte früh Fragen zu Autorschaft, Kreativität und Originalität. Jahrelang hatte sie eine eigene Radiosendung, „Do or DIY“, bei dem unabhängigen Radiosender WFMU in New Jersey.

01:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

01:05 Uhr

Tonartaufnehmen

Weltmusik
Moderation: Wolfgang Meyering

02:00 Nachrichten 

03:00 Nachrichten 

04:00 Nachrichten 

05:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

05:05 Uhr

Studio 9aufnehmen

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Dieter Kassel

05:30 Nachrichten 

05:50 Aus den Feuilletons 

06:00 Nachrichten 

06:20 Wort zum Tage 

Pfarrerin Melitta Müller-Hansen, München
Evangelische Kirche

06:30 Nachrichten 

07:00 Nachrichten 

07:20 Politisches Feuilleton 

07:30 Nachrichten 

07:40 Alltag anders 

Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt

07:50 Interview 

08:00 Nachrichten 

08:20 Neue Krimis 

08:30 Nachrichten 

08:50 Buchkritik 

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Im Gesprächaufnehmen

Architekt und Stadtplaner Matthias Sauerbruch im Gespräch mit Ulrike Timm

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Lesartaufnehmen

Das Literaturmagazin
Moderation: Joachim Scholl

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Tonartaufnehmen

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Mascha Drost

11:30 Musiktipps 

11:45 Unsere roc-Ensembles 

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:05 Uhr

Studio 9 - Der Tag mit ...aufnehmen

Moderation: Anke Schaefer

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:05 Uhr

Länderreportaufnehmen

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Kompressoraufnehmen

Das Popkulturmagazin
Moderation: Gesa Ufer

14:30 Kulturnachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Tonartaufnehmen

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Martin Böttcher

15:30 Musiktipps 

15:40 Live Session 

16:00 Nachrichten 

16:30 Kulturnachrichten 

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Studio 9aufnehmen

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Julius Stucke

17:30 Kulturnachrichten 

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:05 Uhr

Wortwechselaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Aus der jüdischen Welt mit "Shabbat"aufnehmen

19:30 Uhr

Zeitfragen. Literaturaufnehmen

„Hoffnung brauch ich keine“
Die Lyrikerin Elke Erb
Von Andrea Marggraf
(Wdh. v. 19.02.2013)

Am 31.10.2020 wird Elke Erb mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet.

Beim Schreiben legt sie Wert auf Präzision. Die Dinge müssen nur benannt werden, meint die Lyrikerin Elke Erb. Dieses Benennen schult sie zunächst beim Übersetzen von Texten. 1975 erscheint ihr erster Prosaband. Danach mehrere Lyrikbände, zuletzt, im vergangenen Jahr der Band: „Gedichtverdacht”. Viele Preise krönen ihren Weg. U.a. der Erich-Fried-Preis, der Preis der Literaturhäuser, der Ernst-Jandl-Preis für Lyrik und jetzt der renommierteste Literaturpreis, der in Deutschland vergeben wird: der Georg-Büchner-Preis. Andrea Marggraf hat diese Meisterin des Wortes, anlässlich ihres 75. Geburtstages, getroffen.

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:03 Uhr

Konzertaufnehmen

Festsaal Ingolstadt
Aufzeichnung vom 15.10.2020

Jenő Takács
American Rhapsody

Rhapsody (Ungarische Weisen) für Violine und Streichorchester

Serenade nach Alt-Grazer Kontratänzen

Passacaglia

Konzert für Klavier, Streichorchester und Schlagzeug

Oliver Triendl, Klavier
Nina Karmon, Violine
Georgisches Kammerorchester Ingolstadt
Leitung: Even-Alexis Christ

Seine Tonsprache sei an keine bestimmte Richtung gebunden. „Ihre österreichisch-ungarische Abstammung verleugnet sie allerdings nicht.” So beschrieb Jenõ Takács (1902- 2005) seine Musik. Unter Ruben Gazarian stellen der Pianist Oliver Triendl und die Geigerin Nina Karmon den Weltreisenden vor. Als gebürtiger Ungar zieht Takács zunächst nach Wien, um Klavier und Komposition zu studieren. Vor den Nazis flieht er nach Ungarn zurück, wo er Béla Bartók kennenlernt. Als auch in Ungarn die braunen Kräfte stärker werden, verlässt er seine Heimat, um sich in Kairo niederzulassen. Hier unterrichtet er am Konservatorium und hilft bei der Organisation einer internationalen Tagung für arabische Musik, die auch von Bartók besucht wird. Zu dieser Zeit gilt Takács als arabischer Bartók, weil er - wie sein Landsmann - Volksmusiken aufzeichnet und zugleich die Rhythmik schärft. Auf Kairo folgt Manila, wo Takács die Musik der indigenen Bevölkerung sammelt - eine ethnologische Pionier arbeit, die am Kulturhistorischen Museum in Wien dokumentiert ist. Als eine Rückkehr nach Ungarn wegen des Kommunismus unmöglich wird, geht Takács nach Amerika, bis er 1970 ins burgenländische Siegendorf übersiedelt. Neben Bartók pflegte Takács Freundschaften mit Alban Berg, Paul Hindemith, Zoltán Kodály, Ernst von Dohnányi und György Ligeti. Alle diese Einflüsse äußern sich in seinem Schaffen, wie die Werkschau in Ingolstadt eindrücklich zeigt.

22:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

22:03 Uhr

Musikfeuilletonaufnehmen

Eine Komponistin tritt aus dem Schatten
Die italienische Reise der Fanny Hensel
Von Katalin Fischer

Fanny Hensel war eine begabte und gut ausgebildete Musikerin. Ihr Lebensweg ist eng mit dem ihres Bruders Felix Mendelssohn Bartholdy verknüpft. Doch in ihren Kompositionen hat sie ganz eigene Pfade beschritten.

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Fazitaufnehmen

Kultur vom Tage

23:30 Kulturnachrichten 

23:50 Kulturpresseschau 

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