Seit 11:05 Uhr Tonart
Dienstag, 20.10.2020
 
Seit 11:05 Uhr Tonart
Tagesprogramm Mittwoch, 21. Oktober 2020
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Chormusikaufnehmen

Georg Friedrich Händel
"Messiah"

Julia Doyle, Sopran
Tim Mead, Countertenor
Thomas Hobbs, Tenor
Roderick Williams, Bass
RIAS Kammerchor
Akademie für Alte Musik Berlin
Leitung: Justin Doyle

Produktion: DLF Kultur / Pentatone 2020

00:55 Chor der Woche 

01:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

01:05 Uhr

Tonartaufnehmen

Americana
Moderation: Michael Groth

02:00 Nachrichten 

03:00 Nachrichten 

04:00 Nachrichten 

05:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

05:05 Uhr

Studio 9aufnehmen

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Dieter Kassel

05:30 Nachrichten 

05:50 Aus den Feuilletons 

06:00 Nachrichten 

06:20 Wort zum Tage 

Pfarrerin Melitta Müller-Hansen, München
Evangelische Kirche

06:30 Nachrichten 

07:00 Nachrichten 

07:20 Politisches Feuilleton 

07:30 Nachrichten 

07:40 Interview 

08:00 Nachrichten 

08:30 Nachrichten 

08:50 Buchkritik 

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Im Gesprächaufnehmen

Kuratorin Juan Xu im Gespräch mit Katrin Heise

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Lesartaufnehmen

Das Literaturmagazin
Moderation: Joachim Scholl

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Tonartaufnehmen

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Mascha Drost

11:30 Musiktipps 

11:45 Rubrik: Folk 

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:05 Uhr

Studio 9 - Der Tag mit ...aufnehmen

Moderation: Anke Schaefer

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:05 Uhr

Länderreportaufnehmen

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Kompressoraufnehmen

Das Popkulturmagazin
Moderation: Gesa Ufer

14:30 Kulturnachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Tonartaufnehmen

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Martin Böttcher

15:30 Musiktipps 

15:40 Live Session 

16:00 Nachrichten 

16:30 Kulturnachrichten 

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Studio 9aufnehmen

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Julius Stucke

17:30 Kulturnachrichten 

18:00 Nachrichten 

18:30 Uhr

Weltzeitaufnehmen

Moderation: Isabella Kolar

Südamerika im Umbruch
Bolivien hat gewählt, Chile stimmt ab
Gespräch mit Ivo Maruszcyk

Referendum trotz Corona
Stimmt Chile für den Wandel?
Von Anne Herrberg

Eigentlich sollten die Chilenen schon am 26. April darüber abstimmen, ob sie eine neue Verfassung wollen. Und wie der Weg zu dieser Verfassung aussehen soll. Das Referendum war eine der Hauptforderungen der heftigen Proteste und Unruhen, die das Land seit Oktober erschütterten - ein Land, das zuvor als Hort der Stabilität in Lateinamerika galt. Doch dann kam Corona. Die Regierung schickte das Militär auf die Straße und verhängte den Lockdown. Doch jetzt findet das Verfassungs-Referendum am 25. Oktober statt. Es ist ein Meilenstein für einen Wandel in Chile.

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Zeitfragen. Kultur und Geschichteaufnehmen

Magazin

19:30 Zeitfragen. Feature 

Finsteres Mittelalter, strahlende Moderne
Eine Kulturgeschichte des Lichts
Von Ulrich Land

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:03 Uhr

Konzertaufnehmen

Begegnungen mit dem Dirigenten Max Pommer (3/3)
"Die Ordnung in der Freiheit suchen"
Moderation: Bettina Schmidt

Geboren, aufgewachsen, studiert und gearbeitet in Leipzig, etablierte sich Max Pommer als Chor- und Orchesterdirigent. Er zählte in der DDR zur Avantgarde für Neue und für Alte Musik. Nach der Wiedervereinigung verlegte er das Zentrum seiner Aktivitäten ins Saarland und nach Japan.

„Man muss die Disziplin in der Freiheit suchen und nicht in den Formeln einer morschen Philosophie”, postuliert Claude Debussy als „Monsieur Croche antidilettante”. Für jemanden wie den Dirigenten Max Pommer, der in einem rigiden und eng gefassten gesellschaftlichen System groß geworden ist, entpuppte sich dieser schlichte Satz als Handlungsmotto seines Wirkens. Unabhängiges Denken und das produktive Ausnutzen von Nischen mündeten in dem festen Willen, Musik unbeeinflusst von Doktrinen zu gestalten. Nach der Wiedervereinigung nutzt Max Pommer die neu gewonnene Freiheit für eine Neuorientierung. Er geht nach Saarbrücken, wo er an der dortigen Hochschule die Orchestererziehung aufbaut und leitet. Er gründet ein länderübergreifendes Hochschulorchester, dirigiert als Gast verschiedene europäische und amerikanische Kammerorchester. Ein neues Betätigungsfeld eröffnet sich ihm, als er in Japan verschiedene große Sinfonieorchester dirigieren darf. Das Sinfonieorchester Sapporo ernennt ihn sogar zu seinem Chefdirigenten.

21:30 Uhr

Alte Musikaufnehmen

"Das ist doch einmal etwas, woraus sich was lernen läßt!"
Johann Sebastian Bachs Motetten und ihre Rezeption nach 1750
Von Andreas Glöckner

Im Schaffen Bachs nehmen seine Motetten eine Sonderstellung ein. Gehören sie doch zu einer Werkgattung, deren Blütezeit bereits vergangen war. Gemäß seinem Leitspruch „Es muß alles möglich zu machen seyn”, schuf Bach Kronjuwelen der Musikliteratur, die auch für seine Söhne und Schüler einzigartige Vorbilder waren. In den regulären Gottesdiensten an Sonn- und Feiertagen hatten Bachs Motetten keine Funktion. Fast alle sind sie für Gedächtnisgottesdienste Verstorbener beziehungsweise Beerdigungen (Kasualien) bestimmt. Allerdings ist nur von einem Werk der Entstehungsanlass authentisch überliefert.
Am Leipziger Thomaskantorat hatten Bachs Motetten, im Unterschied zu seinen Kantaten, auch nach 1750 eine ungebrochene Aufführungstradition. Als Paradestücke zählten sie zum festen Repertoire des Chors. Spontan konnten sie aufgeführt werden, wenn prominente Gäste nach Leipzig kamen und die Thomasschule besuchten. Wolfgang Amadeus Mozart ist einer der renommiertesten Zeitzeugen dafür. Nachdem ihm im April 1789 die Motette „Singet dem Herrn” von 40 Sängern dargeboten worden war, soll er enthusiastisch ausgerufen haben: „Das ist doch einmal etwas, woraus sich was lernen läßt!”

22:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

22:03 Uhr

Hörspielaufnehmen

Ruf der Wildnis
Hörspiel nach Jack London
Von Soeren Voima
Regie: Cordula Dickmeiß
Mit: Nico Holonics
Komposition: Andreas Bick
Musiker: Cosima Gerhardt, Andreas David, Karl Ivar Refseth
Ton: Manuel Glowczewski, Joachim Henning
Produktion: NDR 2018
Länge: 52'22

Jack Londons Abenteuerroman erzählt die Lebensgeschichte des Hundes Buck. Er wird nach Alaska verschleppt, mehrfach verkauft und als Schlittenhund brutal ausgenutzt. Eine Parabel auf das Kapital und seine Auswüchse im Goldrausch.

Jack London schilderte 1903 in „The Call of the Wild“ die Erlebnisse des Hundes Buck als Überlebenskampf unter schlimmsten Bedingungen. Bucks Geschichte ist die einer fatalen, unerbittlich fortschreitenden Entzivilisierung.
Der Hund lebt zunächst bei einem angesehenen Richter im sonnigen Kalifornien. Er kennt weder Arbeit noch Hunger oder Gewalt - bis er verkauft wird und als Schlittenhund inmitten des goldberauschten Alaska landet. Dort ist er der brutalen Behandlung durch häufig wechselnde Besitzer ausgeliefert. Er wird zum Überlebenskünstler, der das Recht des Stärkeren eingebläut bekommt und die rauen Regeln schließlich verinnerlicht. Als ihn ein Goldgräber aus seinem Elend befreit und er wieder Zuneigung erfährt, ist Buck zwischen Treue und dem Ruf der Wildnis hin- und hergerissen.

Soeren Voima, eigentlich Christian Tschirner, geboren 1969 in Lutherstadt-Wittenberg, Autor, Bearbeiter, Regisseur, Dramaturg. Seit der Spielzeit 2019/20 leitender Dramaturg an der Schaubühne in Berlin. Einst Tierpfleger im Zoo der Stadt Leipzig, dort Abitur an der Abendschule, später Schauspielstudium an der „Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch“ in Berlin. Ab 1995 Engagements als Schauspieler und Regisseur an vielen Theatern. Seit 2002 Autor. Ab 2009 auch Dramaturg in Hannover, Hamburg und Berlin.

Jack London (1876-1916) war ein US-amerikanischer Schriftsteller und Journalist. Seine Abenteuerromane, unter anderen „Ruf der Wildnis“, „Wolfsblut“, „Der Seewolf“, erlangten Weltruhm und sind vielfach verfilmt worden, „Ruf der Wildnis“ neunmal. London bekannte sich in seinen politischen Essays offen zum Sozialismus, wenn auch sehr eigener Prägung. Er war bis kurz vor seinem Tod Mitglied der Socialist Party der Vereinigten Staaten und bewarb sich 1901 für diese Partei erfolglos um das Amt des Bürgermeisters von Oakland. Sein literarisches Werk wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt.

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Fazitaufnehmen

Kultur vom Tage

23:30 Kulturnachrichten 

23:50 Kulturpresseschau 

Oktober 2020
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