Seit 00:05 Uhr Neue Musik

Donnerstag, 14.11.2019
 
Seit 00:05 Uhr Neue Musik
Tagesprogramm Samstag, 6. Oktober 2018
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Das verunsicherte Paradies
Eine Lange Nacht über Georgien
Von Brigitte Baetz und Uli Hufen
Regie: Klaus-Michael Klingsporn

Georgien ist ein Paradies und niemand spricht lieber darüber als die Georgier selbst: Herrliche Berge, das Schwarze Meer, tropisches Klima, Tee und Wein, die besten Tomaten der Welt, Nüsse, Granatäpfel und Aprikosen. Nicht nur die Natur hat Georgien reich beschenkt: Seit 1.500 Jahren werden hier prächtige Kirchen gebaut. Schon im 12. Jahrhundert schrieb Schota Rustaweli eines der berühmtesten Epen des europäischen Mittelalters. Jeder hier liebt Gedichte, jeder dritte ist selbst ein Dichter, bemerkte nicht nur Adolf Endler 1969, als er nach Georgien kam, um georgische Lyrik aus acht Jahrhunderten ins Deutsche zu übersetzen. Dass das Land bis heute eine reiche Literatur produziert, beweist es als Ehrengast der Buchmesse in Frankfurt. Tbilisi hat eine lebendige Kulturszene, international bekannte Technoklubs und Modelabel. Die hippen Bars und Restaurants würden jede Großstadt dieser Welt schmücken. Doch Georgien ist auch eines der ärmsten Länder Europas. Bis heute hat Georgien nicht die Wirtschaftskraft erreicht, die die georgische Sowjetrepublik 1989 hatte. Blickt man auf den enormen Einfluss, die die orthodoxe Kirche, Nationalisten und Oligarchen im Georgien von heute haben, dann drängt sich die Frage auf, ob Georgien seit seiner Unabhängigkeit wirklich einen Schritt in Richtung Moderne gemacht hat. Und dann ist da noch der mächtige Nachbar Russland. Die ‚Lange Nacht‘ über Georgien spürt den Geschichten nach, die Georgier gern über sich und ihr Land erzählen. Aber auch denen, die sie lieber verschweigen - trunken von der Schönheit des Landes, ernüchtert angesichts seiner vielen Probleme.

01:00 Nachrichten

02:00 Nachrichten

03:00 Uhr

Nachrichten

03:05 Uhr

Tonart

Filmmusik
Henry Mancini
"Jacqueline Susann’s Once Is Not Enough“ (Einmal ist nicht genug)

Johnny Mandel
"Harper" (Ein Fall für Harper)

Frank De Vol
"The Flight of the Phoenix" (Der Flug des Phoenix)

Moderation: Birgit Kahle

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Aus den Archiven

Carnegie Hall, New York
Hommage an den Musentempel
Von Kathrin Brigl und Siegfried Schmidt-Joos
RIAS Berlin 1983
Vorgestellt von Michael Groth

Die Carnegie Hall in New York ist eines der berühmtesten Konzerthäuser der Welt. Das Gebäude an der Ecke 57th Straße und 7. Avenue wurde 1897 fertig, sechs Jahre nach der offiziellen Eröffnung am 5. Mai 1891. Der für seine Akustik bekannte große Saal bietet auf fünf Ebenen 2.800 Zuhörern Platz.

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Axel Rahmlow

06:20 Wort zum Tage

Pfarrer Dominik Meiering
Katholische Kirche

06:30 Nachrichten

06:40 Aus den Feuilletons

07:00 Nachrichten

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

08:00 Nachrichten

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

"Dragon Teeth. Wie alles begann" von Michael Crichton
Rezensiert von Irene Binal

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

Depressionen und Ängste - Wie können wir damit umgehen?
Dr. Iris Hauth, Ärztliche Direktorin des Alexianer St-Joseph Krankenhauses in Berlin
Alexander Wendt, Journalist und Autor
Moderation: Katrin Heise

Live mit Hörern
0800 2254 2254
gespraech@deutschlandfunkkultur.de
Facebook und Twitter

In diesen Herbsttagen kann man schon einmal den Blues bekommen. Aber ab wann wird ein Stimmungstief zum Problem? Wie erkennt man, ob man an einer psychischen Krankheit leidet, zum Beispiel an einer Depression? Immerhin jeder Fünfte hierzulande erlebt mindestens einmal in seinem Leben eine depressive Phase, schätzungsweise fünf Millionen haben eine akut behandlungsbedürftige Depression. Wie werden psychische Erkrankungen behandelt? Und wie können Betroffene, ihre Angehörigen und die Gesellschaft damit umgehen?

10:00 Nachrichten

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Lesart

Das politische Buch
Moderation: Christian Rabhansl

"Die Diktatur der Konzerne. Wie globale Unternehmen uns schaden und die Demokratie zerstören" von Thilo Bode
Gespräch mit dem Autor

"Warum schweigen die Lämmer?" von Rainer Mausfeld
Rezensiert von Bodo Morshäuser

"Die Abgehobenen. Wie die Eliten die Demokratie gefährden" von Michael Hartmann
Gespräch mit dem Autor

"Gauland. Die Rache des alten Mannes" von Olaf Sundermeyer
Rezensiert von Rolf Schneider

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 - Der Tag mit ...

... der Kritikerin Jenni Zylka
Moderation: Marcus Pindur

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Breitband

Medien und digitale Kultur

Woran die Berichterstattung über Künstliche Intelligenz krankt
Gespräch mit Marlis Prinzing, Prof. für Journalistik, Journalistin, Moderation, Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation ( MHMK )

"Abgesang, Dämmerung, Krise"
Mediale Mechanismen der Skandalisierung
Gespräch mit Professor Bernhard Pörksen, Medienwissenschaftler, Universität Tübingen

SOLID: Wie WWW-Erfinder Tim Berners-Lee ein besseres Internet schaffen will
Von Philip Banse

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Rang 1

Das Theatermagazin
Moderation: André Mumot

Dionysien für München:
Zehn Stunden Antikes Theater von Christopher Rüping
Gespräch mit dem Regisseur

Der Autor als Puppe:
Figurentheater Chemnitz lässt Stefan Heym auferstehen
Von Wolfgang Schilling

14:30 Uhr

Vollbild

Das Filmmagazin
Moderation: Susanne Burg

Exkursion in den Abgrund der Filmgeschichte: Schreiben über Film in Deutschland
Gespräch mit Marcus Stiglegger, Akademischer Oberrat für Filmanalyse und Bildanalyse

Vorgespult: 'Happytime Murders', 'Verliebt in meine Frau', 'Legende vom hässlichen König'
Vorgestellt von Christian Berndt

Sektionsthriller auf Helgoland
Die Fitzek-Verfilmung "Abgeschnitten"
Gespräch mit Christian Alvart

Boom von Spionagethrillern aus Süd- und Nordkorea in Busan
Von Anke Leweke

"Schlingel" in Chemnitz: neue Trends im deutschen Kinderfilm
Von Anna Wollner

Heimkino: Die Konrad-Wolf-Box
Von Jörg Taszman

Top Five:
Eigener Kosmos und Transitraum - das Hotel im Film
Von Hartwig Tegeler

15:00 Nachrichten

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Echtzeit

Das Magazin für Lebensart
Moderation: Katja Bigalke

Am Schreibtisch - von Luxus-Papeterie, Schreibtischtätern und Smartdesks

Eröffnungskolumne
Von David Tschöpe

Die Welt im Rechteck - die Geschichte des Schreibtischtäters
Gespräch mit Achim Landwehr

Zuhause am Schreibtisch - ein Lob des Arbeitsmöbels
Von Gerd Brendel

Schöner arbeiten - die Papeterie boomt
Von Nils Altland

Schreibtischdämmerung - der Smartdesk kommt
Von Mandy Schielke

Serie 7: Analoge Meditationen: Die Haare kämmen
Von Julie Bräuning

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Marcus Pindur

17:30 Uhr

Tacheles

Präsidentenwahl in Brasilien
Claudia Ziller, Stiftung Wissenschaft und Politik, stellt sich den Fragen von Gerhard Schröder

Brasilien wählt am Sonntag einen neuen Präsidenten. Derzeit führend in den Umfragen: Jair Bolsonaro, ein Rechtsextremist, der die Militärdiktatur verherrlicht und sich abfällig über Frauen, Schwarze und Schwule äußert. Bolsonaro spaltet das Land. Die einen halten ihn für die letzte Hoffnung im Kampf gegen Kriminalität und Misswirtschaft, die anderen für eine Gefahr für die Demokratie. Versinkt Brasilien nach der Wahl im Chaos? Wie kommt das Land aus der politischen Krise heraus?

18:00 Uhr

Nachrichten

18:05 Uhr

Feature

Die Frau, die sich Steve nannte
Von Maximilian Schönherr
Regie: Nikolai von Koslowski
Mit: Judy Winter, Justus Carrière, Lisa Hrdina, Petra Kelling und Nina Weniger
Ton: Jonas Bergler
Produktion: WDR 2016
Länge: 52'31

Flüchtlingskind, Computerpionierin, Dame des britischen Empires, eine aufregende Biografie.

Vera Buchthal hätte sich nicht erträumen können, dass die Queen sie einmal für ihre Verdienste um Wirtschaft und Gleichberechtigung adeln würde. Als jüdisches Flüchtlingskind aus Deutschland kam sie in London an und musste erst einmal die Sprache lernen. Um ihre mathematische Begabung weiter zu entwickeln, nahm sie Kurse an einer Jungenschule. Später, als Stephanie Shirley, gründete sie eine der ersten Softwarefirmen, beschäftigte ausschließlich Frauen in Heimarbeit, die so Familie und Beruf verbinden konnten.

Maximilian Schönherr, geboren 1954 in Unterfranken, Journalist, Musiker und Fotograf. Gründete für die ARD das Archivradio, erhielt den Deutschen Hörbuchpreis 2009 für "Die Stammheim-Bänder" (WDR 2007) und 2014 für "Fallbeil für Gänseblümchen. Der Spionageprozess gegen Elli Barczatis und Karl Laurenz im Originalton" (WDR 2012).

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Oper

Teatro Real Madrid
Aufzeichnung vom 04.10.2018

Charles Gounod
"Faust", Grand Opéra in fünf Akten
Libretto: Jules Barbier und Michael Carré

Faust - Piotr Beczala, Tenor
Méphistophélès - Luca Pisaroni, Bassbariton
Marguerite - Marina Rebeka, Sopran
Valentin - Stéphane Degout, Bariton
Wagner - Isaac Galán, Bariton
Siébel - Serena Malfi, Mezzosopran
Marthe Schwertlein - Sylvie Brunet-Grupposo, Mezzosopran
Chor und Orchester des Teatro Real Madrid
Leitung: Dan Ettinger

22:00 Uhr

Die besondere Aufnahme

Heimkehr nach Cremona
Das Quartetto di Cremona spielt auf vier Stradivaris

Mit Ausschnitten aus folgenden Werken:

Ludwig van Beethoven
Streichquartett Nr. 15 a-moll op. 132

Claude Debussy
Streichquartett g-Moll op.10

Franz Schubert
Streichquartett Nr. 15 G-Dur D 887

Quartetto di Cremona:
Cristiano Gualco, 1. Violine
Paolo Andreoli, 2. Violine
Simone Gramaglia, Viola
Giovanni Scaglione, Violoncello

Als Antonio Stradivari aus Cremona zwischen 1680 und 1736 ein Quartett aus vier besonders feinen Streichinstrumenten baute, war nicht abzusehen, dass diese Instrumente im 21. Jahrhundert noch existieren würden und nun zu den kostbarsten ihrer Art gehören. Sie gingen aus dem Besitz von Niccolò Paganini durch viele Hände und gehören heute einer japanischen Stiftung, die sie an renommierte Streichquartette verleiht. Im vergangenen Jahr erhielt das Quartetto di Cremona die Instrumente für eine begrenzte Zeit als Leihgabe.

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Vladimir Balzer

Feministische Kampfansage
"Nora, Hedda und ihre Schwestern" nach Henrik Ibsen im Staatstheater Karlsruhe

Afroamerikanische Erfahrungen
Künstler und Aktivist Charles White im Museum of Modern Art (Moma) in New York

Zehn Stunden Antike
Christopher Rüping mit "Dionysos-Stadt"-Marathon in den Münchner Kammerspielen
Gespräch mit Christoph Leibold

Auf Raritäten setzen
Daniel François Esprit Aubers Oper "Fra Diavolo" in der Erfurter Oper
Gespräch mit Uwe Friedrich

Kulturpresseschau - Wochenrückblick
Von Tobias Wenzel

Oktober 2018
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