Seit 03:00 Uhr Nachrichten
Donnerstag, 03.12.2020
 
Seit 03:00 Uhr Nachrichten
Tagesprogramm Freitag, 14. Oktober 2016
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Klangkunst

The Electrification of Rhythm
Von Andrey Smirnov
Übersetzung: Andreas Reihse
Regie: Roman Neumann
Sprecher: Michael Rotschopf und Ulrich Blöcher
Produktion: DISK-CTM/HKW/Deutschlandradio Kultur 2016
Länge: 54'14
(Ursendung)
(Wiederholung am 24.10.2016, 00.05 Uhr)

Rhythmus als Rechenaufgabe: Ein Essay über den frühen Drumcomputer "Rhythmicon" von Leon Theremin.

Das Rhythmicon gilt als erster Drumcomputer der Musikgeschichte. Entwickelt wurde es 1932 von Leon Theremin für den Komponisten Henry Cowell. Ausgehend von dieser Erfindung erkundet der Klangforscher Andrey Smirnov die Entwicklung des mathematischen Verständnisses von Rhythmus und Musik. Ein Essay über lang vergessene Konzepte und Musikmaschinen.

Andrey Smirnov ist ein interdisziplinärer Künstler, Kurator, Komponist, Forscher, Autor und Technologe. Er ist Gründungsdirektor des Theremin Centers für elektroakustische Musik am staatlichen Konservatorium in Moskau und Dozent an der Rodchenko School of Photography and Multimedia. Seit seiner Kindheit sammelt Smirnov Dokumente und Artefakte zur Geschichte der elektronischen Musik in der Sowjetunion. Später wurde er Assistent von Andrei Volodin, Erfinder des Ecvodin Synthesizers und Schlüsselfigur der elektronischen Musik in der Sowjetunion. So gelang es Smirnov, staatliche und private Archive zusammenzuführen, um die vergessene Geschichte der elektronischen Musik in der Sowjetunion zu rekonstruieren. Sein Buch "Sound in Z" erschien 2012.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Weltmusik
Moderation: Carsten Beyer

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Nana Brink

05:30 Nachrichten

05:50 Kalenderblatt

Vor 950 Jahren: In der Schlacht bei Hastings besiegen die Normannen die Angelsachsen

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Christina-Maria Bammel
Evangelische Kirche

06:30 Nachrichten

06:40 Aus den Feuilletons

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Erntedank! Zwischen Vorsorge, Glyphosat und Kükenschreddern
Von Dieter Bub

07:30 Nachrichten

07:40 Alltag anders

Abtreibung
Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt

07:50 Interview

Deutscher Kolonialismus - Fragmente seiner Geschichte und Gegenwart
Gespräch mt Ulrike Lindner, Professorin für Europäische Geschichte und die Geschichte des Europäischen Kolonialismus, Universität Köln

08:00 Nachrichten

08:20 Frühkritik

Konzertkritik: Fettes Brot in Hamburg
Von Alexandra Friedrich

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

"Der Mensch" von Jan Paul Schutten und Floor Rieder
Rezensiert von Susanne Billig

09:00 Uhr

Nachrichten

09:07 Uhr

Im Gespräch

"Es ist ihnen nicht gelungen, einen Mörder aus mir zu machen“
Klaus Pokatzky im Gespräch mit Hardy Krüger, Schauspieler und Schriftsteller

Blond, blauäugig, ein wahrer Bilderbuch-Germane - keine idealen Voraussetzungen für eine internationale Filmkarriere in der Nachkriegszeit. Doch der Berliner Hardy Krüger wurde einer der ersten Filmstars aus Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. Bis heute versteht er sich als Geschichten-Erzähler - wenn er auf der Bühne steht und wenn er schreibt. Jetzt erscheint sein neues Buch “Was das Leben sich erlaubt - Mein Deutschland und ich“, in dem er von seiner Kindheit und Jugend in der Zeit des Nationalsozialismus erzählt. Seine Eltern, überzeugte Nazis, schickten ihn auf eine NS-Eliteschule. Doch noch während seiner Internatszeit begegnete er Regimegegnern, die ihm die Augen über Nazi-Deutschland öffneten. Der junge Hardy Krüger wandte sich von der Ideologie seiner Eltern und Lehrer ab, unterstützte eine Organisation, die Juden zur Flucht in die Schweiz verhalf, wurde in den letzten Kriegstagen zum Tode verurteilt und überlebte nur knapp.

Über seine Filmkarriere, seine Sicht auf das Deutschland von heute, über das Fliegen und Schreiben und den engagierten Kampf des 88-Jährigen gegen Rechtsextremismus, spricht Klaus Pokatzky mit Hardy Krüger.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:07 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Frank Meyer

Dylan - ein würdiger Nobelpreisträger!
Von Carsten Hueck

"Dichtertreffen" - und Zwischenbilanz Literarisches Quartett
Gespräch mit dem Kulturjournalisten und Literaturkritiker Volker Weidermann

Happy Birthday, kleiner Bär! Die wahre Geschichte von Pu zum 70. Geburtstag
Von Eva Hepper

"Oh Schimmi" von Teresa Präauer
Rezensiert von Rainer Moritz

Straßenkritik
"Gedichte" von Hermann Hesse
Von Gerrit Stratmann

Ihr Buchhändler empfiehlt: Buchhandlung Ferlemann & Schatzer
Gespräch mit Herwart Ferlemann

11:00 Uhr

Nachrichten

11:07 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Mathias Mauersberger

Das Buch zum Trend: „Wir Kassettenkinder - Eine Liebeserklärung an die Achtziger
Gespräch mit Anne Weiss

Das muss man gehört haben - oder auch nicht
Von Vincent Neumann

11:30 Musiktipps

11:35 Klassik

CD-Kritik: Daniil Trifonov hoch virtuos, emotional, "transcendental"
Gespräch mit Mascha Drost

12:00 Uhr

Nachrichten

12:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Mittag
Moderation: André Hatting

12:50 Mahlzeit

Lebertran
Renaissance eines ungeliebten Saftes
Von Udo Pollmer

13:00 Nachrichten

13:30 Uhr

Länderreport

Warmer Regen aus Brüssel
25 Jahre EU-Fördermittel für Mecklenburg-Vorpommern
Von Silke Hasselmann

Seit 25 Jahren bekommt Mecklenburg-Vorpommern Mittel aus der EU-Förderung. Welche Projekte wurden mit den Geldern aus Brüssel unterstützt? Wie stark hat das Land von den Finanzhilfen profitiert? Waren alle Programme der Europäischen Union erfolgreich, oder wurden auch Euros im Nordosten Deutschlands versenkt?

14:00 Uhr

Nachrichten

14:07 Uhr

Kompressor

Das Kulturmagazin
Moderation: Christine Watty

Verkleiden für Erwachsene: Was fasziniert am Reenactment?
Gesrpäch mit Michél Kothe, Vorstandsvorsitzender Verband Jahrfeier Völkerschlacht b. Leipzig 1813 e.V.

Wunderbar emotionsfrei: Hörfassungen von Filmen
Gespräch mit Barbara Finkert v. Kinoblindgänger gemeinnützige GmbH und der Audiodeskriptorin Inga Henkel

Das Lesen der Anderen
Mega-TAZ über Mega-Cities
Gespräch mit dem Sportredakteur Andreas Rüttenauer

"Black Code"
Die Internet-Archäologie des Filmemachers Louis Henderson
Von Ina Plodroch

Ruhm und Elend
Olympia-Stadien im Vergleich in Lausanne
Von Nikolaus Bernau

14:30 Kulturnachrichten

15:00 Uhr

Kakadu

15:00 Nachrichten für Kinder

15:05 Entdeckertag

Gurkenkönig, Lumpenloretta und Pudding-Pauli
Die Kinderbuchautorin Christine Nöstlinger wird 80
Von Karin Hahn
Moderation: Ulrike Jährling

Christine Nöstlinger, die wohl bekannteste österreichische Kinderbuchautorin, wird 80 Jahre alt. In all ihren 150 Kinder- und Jugendbüchern gaukelt die gebürtige Wienerin ihren Lesern keine heile Welt vor, im Gegenteil. Sie erzählt in ihren Kinderromanen, gespickt mit vielen Austriazismen, vom realen Leben der Jungen und Mädchen. In 'Maikäfer flieg!' erinnert sie sich an ihre eigene Kindheit, in 'Als mein Vater die Mutter der Anna Lachs heiraten wollte' dreht sich alles um eine Patchwork-Familie, die keine wird und in 'Lumpenloretta' geht es um die Rettung eines vernachlässigten Kindes. Schon fast ein moderner Klassiker ist ihre skurrile Geschichte vom herrschsüchtigen Gurkenkönig. Sie hat aber auch Gedichte und Krimis für Kinder geschrieben, in denen der Detektiv elf Jahre alt ist und Pauli heißt. Christine Nöstlinger formuliert immer aus der Kindersicht. Sie sagt, dass sie das aufschreibt, was Kinder spüren, aber nicht ausdrücken können. Ob Christine Nöstlinger mit ihren Romanen und Gedichten auch heute noch den Nerv der Kinder trifft, wollen wir mit vielen Lesermeinungen nachgehen.

15:30 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation:Vivian Perkovic

Heimkehr nach Georgien: Katie Melua "In Winter"
Von Carsten Beyer

Pop und Provinz - "Ruminations" das neue Album von Conor Oberst
Gespräch mit Fanny Tanck

Das muss man gehört haben - oder auch nicht
Von Vincent Neumann

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Vladimir Balzer und Axel Rahmlow

17:30 Kulturnachrichten

18:00 Uhr

Nachrichten

18:07 Uhr

Wortwechsel

Argumentieren in der postfaktischen Gesellschaft
Wie erreichen wir die, die Tatsachen nicht zur Kenntnis nehmen wollen?
Es diskutieren:
Gerald Hüther, Neurobiologe und Lernforscher
Johannes Kiess, Soziologe und Mitautor der 'Mitte-Studie'
Martina Weyrauch, Leiterin der brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung
Nadine Lindner, Hauptstadtbüro Deutschlandradio und langjährige Landeskorrespondentin in Sachsen
Moderation: Elke Durak

Die Kanzlerin hat das Wort benutzt, der Finanzminister, andere Politiker: postfaktisch. Gemeint sind damit fremdenfeindliche Wutbürger oder die Wähler eines Donald Trump, für die gefühlte Realität mehr bedeutet als die Wirklichkeit der Zahlen und Fakten.
Das uralte Bild der drei Affen, die sich Augen, Ohren und Mund zuhalten, wird abgelöst. Menschen, die nicht sehen und hören, was sie nicht wollen, deren Mitteilungsdrang allerdings schon sehr lautstark werden kann.
Das Phänomen beschränkt sich nicht auf Deutschland, Beispiele dafür lassen sich auch in den USA, Österreich, Ungarn, Polen oder Russland finden.
Kann man dennoch mit diesen Leuten in den Diskurs treten (und wie)? Was sind die Ursachen für die Abkoppelung von herkömmlichen Diskussionen? Können etablierte Parteien und Institutionen aus dieser Verweigerungshaltung dennoch etwas Positives ziehen, wie sie vielleicht wirkungsvoller kommunizieren sollten?

19:00 Uhr

Nachrichten

19:07 Uhr

Aus der jüdischen Welt mit "Shabbat"

Die Gärten des Gottesvolkes
Gibt es kulturgeschichtlich "jüdische Gärten"
Von Peter Kaiser

Spurensuche in Bramsche
Buch: Von Bramsche nach Buenos Aires, auf den Spuren der jüdischen Familie Voss
Von Ralf Bei der Kellen

Musik Schabbat: Wegen des Laubhüttenfestes familiäre Sukkot-Lieder

Moderation: Mirjam Reusch-Helfrich

19:30 Uhr

Zeitfragen. Literatur

"Darf's ein Buch mehr sein?"
Mit Verlagsvertretern unterwegs
Von Siegfried Ressel

Trotz Digitalisierung sind Verlagsvertreter weiterhin die Vermittler der Ware Buch zwischen Verlag und Buchhandlung.

Während das Ansehen von Versicherungs- oder Staubsaugervertretern eher zweifelhaft ist, genießen die sogenannten Verlagsvertreter einen unbeschadeten Ruf. Obwohl sich im Buchhandel durch die Digitalisierung über die Jahrzehnte vieles verändert hat, sind sie weiterhin die Vermittler der Ware Buch zwischen Verlag und Buchhandlung. Zweimal im Jahr bereisen sie die Buchhandlungen ihres Vertretergebietes und versuchen, die Buchhändler vor Ort von den Titeln der Verlage, die sie vertreten, mit Anteilnahme, Geschäftssinn und inhaltlicher Versiertheit zu überzeugen. Nicht immer gelingt das, werden Erwartungen enttäuscht, weil die bestellten Stückzahlen zu klein oder zu groß sind oder sich der sogenannte Spitzentitel als ein Flop entpuppt. Ein schwieriger Beruf also und zwar auf einem Feld, das großes Theater und Kampfzone zugleich sein kann.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Donaueschinger Musiktage
Live aus der Baar-Sporthalle

Jan W. Morthenson
"Omega" für Orchester (Uraufführung)

Martin Jaggy
"Caral" für Orchester (Uraufführung)

James Dillon
"The Gates" für Streichquartett und Orchester (Uraufführung)

Klaus Schedl
"Blutrausch" für Orchester und Elektronik (Uraufführung)

Arditti Quartet
Experimentalstudio des SWR
SWR Symphonieorchester
Leitung: Pierre-André Valade

Wo befinden wir uns, wenn wir Musik hören? Und wer sind wir, wenn wir Musik hören? Musik ist eine seduktive Kraft. Auch die Musik der Avantgarde kann uns bisweilen des kritischen Kontakts mit der Wirklichkeit entheben. Es ist nicht möglich, sich dem Gesang der Sirenen zu widersetzen. Wo Schlagermusik als ästhetisches Modell waltet, wird dem Hörer suggeriert, dass er sich nicht zu sorgen habe. Das Rauschen und der Rausch sind Formen der ästhetischen Entgrenzung, denen wir vor allem in der elektronischen Musik begegnen. Und der psychoakustischen Kunst gelingt es, unsere Wahrnehmung irrezuführen. Dennoch ist die Musik der Avantgarde eine kritische Instanz. Sie ist ein Gegenüber, das uns dazu zwingt, eine eigene Position zu beziehen. Gerade dort, wo wir ihr erliegen, schärft Musik unser kritisches Bewusstsein. Die Verführung enthält immer auch ein aufklärerisches Moment, das uns darüber ins Klare setzt, wie bereitwillig wir uns der Musik ergeben. Ästhetische Positionen heute sind solche, die dieser Dialektik Rechnung tragen. Im Rahmen der Donaueschinger Musiktage 2016 finden sie vielfach ihren Niederschlag.

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Sigrid Brinkmann

Streit um Pläne: Problemfall Haus der Kunst in München
Gespräch mit Nikolaus Bernau

Kulturpresseschau
Von Tobias Wenzel

23:30 Kulturnachrichten

Oktober 2016
MO DI MI DO FR SA SO
26 27 28 29 30 1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30
31 1 2 3 4 5 6

Unsere Empfehlung heute

weitere Beiträge

Wurfsendung

Wurfsendung (Deutschlandradio)

Wurfsendungen werfen wir werktäglich sechsmal, an Samstagen und Sonntagen dreimal ins Programm. Viele einzelne Sendungen eines Tages können Sie auf der Wurfsendungsseite direkt nachhören.
Mehr

Interview

weitere Beiträge

Fazit

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur