Seit 17:05 Uhr Studio 9 kompakt
Sonntag, 11.04.2021
 
Seit 17:05 Uhr Studio 9 kompakt
Tagesprogramm Mittwoch, 20. Januar 2021
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Chormusik

Singen für die Leinwand
Chormusik im Film
Moderation: Haino Rindler

Das Singen für die Leinwand hat eine lange Tradition. Die frühe Filmmusik war noch stark von den Musikdramen Richard Wagners beeinflusst. In der Filmmusik der beginnenden Hollywood-Ära wird das Orchester in besonders pathetischen Momenten durch Chöre ersetzt. Und es gibt auch den Chorfilm mit dem Chor als Hauptdarsteller. „Sister Act“ ist dafür ein gutes Beispiel. In Science-Fiction-Filmen sind die Chorstimmen meistens textlos, der Vokalisenchor ist ein Symbol für das Grenzenlose. Textgebundene Chormusik ist hingegen ein Identitätsangebot für den Chor der Zuschauer. Sie soll zum Mitsingen animieren oder eine Szene kommentieren.
Welche Wirkungen kann Chormusik im Film auf den Zuschauer haben, welche Funktionen hat sie und wie ist sie gestaltet? Außerdem stellen wir den ersten Chor Deutschlands vor, der ausschließlich Musik aus Film, Fernsehen und Videospielen singt: den Filmhaus Chor aus Köln.

00:55 Chor der Woche

Singing me happy aus Berlin
Vorgestellt von Brigitte Asche und Martin Hagen
Von Nicolas Hansen

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Americana
Moderation: Michael Groth

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Liane von Billerbeck

05:30 Nachrichten

05:50 Aus den Feuilletons

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Rainer Dvorak, Würzburg
Katholische Kirche

06:30 Nachrichten

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Ein Sommertag 2021
Von Nicola Schubert

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

Amtseinführung von Joe Biden - Brauchen Demokratien Zeremonien?
Gespräch mit Prof. Dr. Barbara Stollberg-Rilinger, Historikerin und Ritualforscherin

08:00 Nachrichten

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

Esther Safran Foer: „Ihr sollt wissen, dass wir noch da sind“
Rezensiert von Günther Wessel

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

Romanist und Literaturwissenschaftler Hans Ulrich Gumbrecht im Gespräch mit Britta Bürger

Er hat schon lange keinen Roman mehr gelesen. Der Romanist Hans Ulrich Gumbrecht schreibt mehr als er liest. Er liebt Geschichte, Philosophie, Sport und seit Kurzem auch Lyrik. Als Amerikaner freut er sich, dass Donald Trump das Weiße Haus verlässt.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Frank Meyer

Consider the Mobster
Von Florian Werner

Matthias Greffrath liest ein Bild: Zum Amtsantritt Joe Bidens

"Sophie Scholl - Aufstand des Gewissens"
Gespräch mit Simone Frieling

Zwischen zwei Tönen
Graphik Novel über Arvo Pärt von Joonas Sildre
Von Andi Hörmann

Buchkritik:
"Gemeinsame Sprache" von Jürg Halter
Rezensiert von Björn Hayer

Straßenkritik:
"Sicherheitszone von Katrin Seddig
Von Claas Christophersen

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Mascha Drost

Ultraschall Berlin: Die Avantgarde und Donald Trump
Gespräch mit Mathias Moeller

Das muss man gehört haben...oder auch nicht: Klassik
Von Ruth Jarre

Inauguration und Musik
Wie klingt die Amtseinführungen von Joe Biden?
Gespräch mit Fabian Wolff

11:30 Musiktipps

11:45 Rubrik: Folk

Später Ruhm
Wer war die Singer-Songwriterin Eva Cassidy?
Gespräch mit Kerstin Poppendieck

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 - Der Tag mit ...

Jana Puglierin, ECFR
Moderation: Anke Schaefer

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Länderreport

Moderation: Nana Brink

Atomwaffenverbotsvertrag in Kraft
Was passiert mit den Atombomben in Büchel?
Von Anke Petermann

Initiative gegen Rüstungsexporte über den Hamburger Hafen
Von Axel Schröder

Wie ergeht es Sportvereinen in NRW im zweiten Lockdown
Von Daniela Müllenborn

Meiningen entscheidet über Enteignung der Schlossbesitzer von Reinhardsbrunn
Gespräch mit Henry Bernhard

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Kompressor

Das Popkulturmagazin
Moderation: Max Oppel

Putin-Video: Jan Nawalny\ Alexej Böhmermann
Dokumentarfilm-Influencer-Politik
Gespräch mit Matthias Dell

Corona-Ticker
Filmuseen im Lockdown - zwischen Streaming und Bildungsangebot
Von Christian Berndt

"Nachtkritik"-Diskussion
Wie Theater klimaneutral werden kann
Von Elisabeth Nehring

14:30 Kulturnachrichten

Von Bettina Ritter

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Martin Böttcher

Zur Preisverleihung "Deutscher Entwicklerpreis 2020"
Computerspiele und Musik
Gespräch mit Dr. habil. Andreas Rauscher

"In Parallel" Emika und Paul Frick haben gemeinsam improvisiert
Gespräch mit den Künstlern

Newcomer der Woche: Lice aus Bristol
Von Christine Franz

Zuhause als Ort der Kreativität
Rhye und sein neues Album "Home"
Von Vanessa Wohlrath
Gespräch mit den Künstlern Emika und Paul Frick

15:30 Musiktipps

15:40 Live Session

Homesession: Kiwi Jr.

16:00 Nachrichten

16:30 Kulturnachrichten

Von Bettina Ritter

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Julius Stucke

u.a. USA - Inauguration Joe Biden

17:30 Kulturnachrichten

Von Bettina Ritter

18:00 Nachrichten

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Zeitfragen. Kultur und Geschichte

Magazin
Moderation: Susanne Arlt

Eine Messe der Demokratie
Die Vereidigung der US-Präsidenten
Gespräch mit Heike Bungert

Public Health in den USA
Hoffen auf bessere Zeiten
Von Arndt Peltner

19:30 Zeitfragen. Feature

Die vierte Gewalt
Das Waffenrecht in den USA
Von Jürgen Kalwa

Im Schnitt besitzt jeder US-Bürger eine Pistole oder ein Gewehr. Jedes Jahr sterben zehntausende Menschen durch Waffengewalt. Kein anderes Industrieland erlebt so viele Schusswaffenmassaker. Und doch verteidigen die meisten US-Amerikaner vehement ihr Recht, eine Waffe zu tragen. So gut wie alle Anstrengungen scheitern, die Verbreitung von Waffen einzudämmen. Dabei wollten die Gründungsväter mit dem zweiten Verfassungszusatz 1791 eigentlich nur staatlich organisierte Bürgermilizen ermöglichen, weil es in dem jungen Staat noch keine intakte Armee gab. Inzwischen sind die USA ein Land mit den weltweit höchsten Militärausgaben. Warum also prägt bis heute das Recht, eine Waffe tragen zu dürfen, so sehr die US-amerikanische Mentalität? Wie steht es um das staatliche Gewaltmonopol in den USA?

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Philharmonie Berlin
Aufzeichnung vom 16.01.2021

Peter Tschaikowsky
"Romeo und Julia", Fantasie-Ouvertüre nach Shakespeare

Sergej Rachmaninow
"Die Toteninsel", Sinfonische Dichtung op. 29

Peter Tschaikowsky
"Francesca da Rimini", Orchester-Fantasie nach Dante op. 32

Berliner Philharmoniker
Leitung: Kirill Petrenko

21:30 Uhr

Alte Musik

Kartenspiel und Violine
Der Venezianer Tomaso Albinoni
Von Yvonne Petitpierre

Mit einem Adagio, das nicht aus seiner Feder, sondern von dem Musikforscher und Biografen Remo Giazotto stammt, schreibt der Venezianer Tomaso Albinoni Musikgeschichte bis in die Gegenwart. Die Qualität seines Instrumental- und Vokalschaffens wird immer wieder mit Corelli und Vivaldi verglichen. 1694 würdigt der Dichter Antonio Marchi Albinoni, indem er von „vollendeter und erbaulicher Musik” spricht, die er „zu seiner eigenen Freude komponiert und dabei das Maß der hervorragendsten Meister erfüllt”. Im väterlichen Betrieb wird der junge Albinoni zum Spielkartenhersteller ausgebildet, während er nebenbei Violin-, Gesangs- und Kompositionsunterricht nimmt. Deshalb bezeichnet er sich selbst lange Zeit nur als „dilettante veneto“. Unterstützung für seine musikalischen Ambitionen erfährt der junge Albinoni durch einen Mäzen und Förderer Corellis, den römischen Kardinal Pietro Ottoboni, dem er auch einen Teil seiner Kompositionen widmet, die sich auf Oper, Kantate und Instrumentalmusik mit ausgeprägten Melodien konzentrieren. Großer Beliebtheit erfreut sich Albinoni auch am bayerischen Hof, als er für die Hochzeitsfeierlichkeiten des Kurfürsten Karl Albert sein Bühnenwerk „Il trionfo dell’amore“ inszeniert und zudem als Violinist auftritt.

22:00 Uhr

Nachrichten

22:03 Uhr

Hörspiel

BeatTheater 2011
Eine Hörcollage in zehn Formteilen
Von wittmann/zeitblom, nach einem Exposé von Ferdinand Kriwet (1964)
Regie: die Autoren
Mit: Mika Weitzel, Vincent Falk, Bernhard Schütz, Christian Wittmann, Hitomi Makino, Silke Buchholz, Julia Hartmann, Tristan Pütter
Komposition: wittmann/zeitblom
Musiker: Jochen Arbeit, Franz Hautzinger, Steve Heather, Helge Hinteregger, Michael Weilacher, zeitblom, Susanne Franzmeyer, Christian Wittmann
Ton: Alexander Brennecke, Boris Wilsdorf
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2011
Länge: 49'14

Polit-Diskurse des 21. Jahrhunderts über Ökonomie, Macht, Auflösung und Zerschlagung fließen mit Fragestellungen und Positionen der Beat- und Protestkultur der frühen 1960er-Jahre zusammen. Gibt es ein „Beat-Gefühl“?

„Die Sprache unserer Zeit ist die Summe aller von den gegenwärtigen Informationsträgern übermittelten Zeichen“, schreibt der Mixed-Media-Künstler Ferdinand Kriwet. Analog dazu kennzeichnet jedes Formteil dieses Hörspiels eine Station, eine Situation oder ein Stadium der Entwicklung des Menschen von seiner Geburt bis zum Eintritt in die Erwachsenenwelt. Beeinflusst von den Fragestellungen der frühen 60er-Jahre machte sich „BeatTheater 2011“ auf die Suche nach Leitbildern, nach Rebellion, Utopie und den Zeichen der Zeit in den Nullerjahren des 21. Jahrhunderts. Gab es 2011 wieder ein „Beat-Gefühl“? Und was hören wir heute, noch einmal zehn Jahre später?
Aufzeichnung einer Konzert-Performance der Kunsthalle Düsseldorf, für die Kriwet Ausschnitte aus seinen Arbeiten zur Verfügung stellte.

Christian Wittmann, geboren 1967 in München, Schauspieler, Regisseur, Hörspielmacher.
Zeitblom (Georg Falk-Huber), 1962 in Rosenheim geboren, Komponist, Musiker, Autor, Produzent. Als wittmann/zeitblom realisieren sie seit 2010 zusammen Radioprojekte zwischen experimenteller Musikcollage, Radio-Oper und performativem Konzert. Außerdem erarbeiten sie audiovisuelle Installationen und Live-Performanceprojekte, auch im öffentlichen Raum. 2020 Hörspielpreis der Kriegsblinden für „Audio.Space.Machine“ (Dlf/NDR/SWR in Zusammenarbeit mit IMF 2019).
Zuletzt: „Tell me something good, Stockhausen!“ (BR 2020), „r_crusoe“ (Dlf 2021).

Ferdinand Kriwet (1942-2018), Künstler und Hörspielautor. Er war Maler, Bildhauer, Musiker, schrieb Prosa und Lyrik. 1975 Karl-Sczuka-Preis für „Radioball“ (WDR 1975), 1983 Premios Ondas für „Radio“ (Studio akustische Kunst, WDR/Radio France/Sveriges Riksradio 1983).

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Britta Bürger

Physisch distanziert
Wie US-Präsident Joe Biden seinen Amtsantritt inszeniert
Gespräch mit Falk Richter, Regisseur

Filme der Woche
Der Weiße Tiger / Nico
Gespräch mit Patrick Wellinski

„Gespenster - Erika, Klaus & der Zauberer“
An den Münchner Kammerspielen
Gespräch mit Christoph Leibold

Hohenzollern-Debatte nimmt neue Fahrt auf
Von Christoph Richter

23:30 Kulturnachrichten

Von Oliver Thoma

23:50 Kulturpresseschau

Von Ulrike Timm

Januar 2021
MO DI MI DO FR SA SO
28 29 30 31 1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30 31

App: Dlf Audiothek

Die neue Dlf Audiothek App ist ab sofort in den Appstores von Apple und Google zum kostenlosen Download erhältlich (Deutschlandradio)

Entdecken Sie mit der Dlf Audiothek die Vielfalt unserer drei Programme, abonnieren Sie Ihre Lieblingssendungen, wählen Sie aus Themenkanälen und machen daraus Ihr eigenes Radioprogramm.


Jetzt kostenlos herunterladen

Unsere Empfehlung heute

Hörspiel von Sibylle BergHongkong Airport, 23.45h
Drei Menschen ziehen Bilanz bei ihrer zufälligen Begegnung auf einem Flughafen. Zu sehen: Flughafengebäude von Hongkong. In einem Wartebereich sitzen und stehen viele Menschen. Durch ein wandhohes Fenster ist die Abendsonne und der Abflug eines Flugfzeuges zu sehen.  (EyeEm / Jirapatch Iamkate)

Drei Menschen suchen das Glück in der großen Welt. Doch auch in der Ferne müssen sie feststellen: Man wird sich selbst nicht los. So ziehen sie Bilanz, einander unbekannt, bei ihrer zufälligen Begegnung an einem Flughafen.Mehr

weitere Beiträge

Wurfsendung

Wurfsendung (Deutschlandradio)

Wurfsendungen werfen wir werktäglich sechsmal, an Samstagen und Sonntagen dreimal ins Programm. Viele einzelne Sendungen eines Tages können Sie auf der Wurfsendungsseite direkt nachhören.
Mehr

Interview

weitere Beiträge

Fazit

Oboist Albrecht MayerMozart vollenden
Der Oboist Albrecht Mayer. (Christoph Köstlin)

Das neue Album des Star-Oboisten Albrecht Mayer dürfte Mozart-Fans gefallen. Neben verschiedenen Instrumentalstücken gibt es auch die Weiterkomposition eines unvollständigen Oboenkonzerts. Wie das möglich war, erklärt der Musiker selbst.Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur