Seit 17:05 Uhr Studio 9

Donnerstag, 14.11.2019
 
Seit 17:05 Uhr Studio 9
Tagesprogramm Mittwoch, 18. Januar 2017
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Feature

Keine Angst vor Private Porn
Das Lächeln des Tao Lin
Von Torsten Feuerstein
Mit: Jean Paul Baeck, Jonas Baeck, Torsten Feuerstein
Ton: Matthias Fischenich
Produktion: WDR 2015
Länge: 54'13

Paul ist ein Sisyphos des 21. Jahrhunderts.

Tao Lin, 31, ist Amerikaner mit taiwanischen Wurzeln und Galionsfigur der New Sincerity. In dem Roman 'Taipeh' schreibt er über das Leben digital verbundener junger Menschen, die der analogen Wahrnehmung immer stärker entfremdet werden. Protagonist Paul ist ein junger Schriftsteller in New York. Sein Leben: rasender Stillstand. Alles bewegt sich und steht doch still. Der Leistungsdruck lässt ihn zu chemischen Drogen greifen, er hangelt sich von einem Partnerwechsel zum anderen. Auf der Suche nach seiner Identität reist er zu seinen Eltern nach Taipeh.

Torsten Feuerstein ist Autor, Regisseur und Produzent zahlreicher Hörbücher. Seine Produktionen wurden u.a. mit dem Deutschen Hörbuchpreis, dem Echo Klassik und dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Als Autor für den WDR schrieb er zahlreiche Porträts über Johannes Jansen, Manos Tsangaris, Nick McDonell, Jan Yun u.v.m.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Americana
Moderation: Michael Groth

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Nana Brink

05:30 Nachrichten

05:50 Kalenderblatt

Vor 125 Jahren: Der amerikanische Komiker Oliver Hardy geboren

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Pastor Diederich Lüken
Evangelische Kirche

06:30 Nachrichten

06:40 Aus den Feuilletons

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Solidarität subaltern
Von Sabine Hark

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

Wirkkraft? Zur Rhetorik von Gaucks Reden
Gespräch mit Gernot Wolfram, Schriftsteller und Kulturwissenschaftler

08:00 Nachrichten

08:20 Frühkritik

Tourauftakt von Conor Oberst in München
Von Florian Schairer

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

"Der Geschmack von Laub und Erde" von Charles Foster
Rezensiert von Michael Lange

09:00 Uhr

Nachrichten

09:07 Uhr

Im Gespräch

Den Ameisenbären auf der Spur
Britta Bürger im Gespräch mit Lydia Möcklinghoff, Tropenökologin und Ameisenbärforscherin

Seit zehn Jahren pendelt sie zwischen Brasilien und Deutschland, um dem Objekt ihrer Forschungen näher sein zu können: Die Zoologin, Buchautorin und Science Slammerin Lydia Möcklinghoff ist die einzige Wissenschaftlerin der Welt, die das Sozialverhalten und die Kommunikationsfähgikeit des Ameisenbärs erforscht. Wenn sie nicht in Brasilien ist, rührt sie die Werbetrommel für den Ameisenbär, hält Vorträge, begibt sich auf Science Slam-Bühnen oder stellt ihr Buch "Die Supernasen“ vor, in dem es um Tiere mit Rüsseln geht und um Menschen, die ihnen weltweit auf der Spur sind. Lydia Möcklinghoffs Ziel ist es, den Ameisenbär, den es schon seit 57 Millionen Jahren gibt, eine sichere Zukunft auf unserem Planet zu sichern.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:07 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Andrea Gerk

Wem gehört die Geschichte? - Anna Kims Roman "Die große Heimkehr"
Gespräch mit der Schriftstellerin Anna Kim

„Der große rote Sohn“ von David Foster Wallace
Rezensiert von Svenja Flaßpöhler

Straßenkritik: "Glückskind mit Vater" von Christoph Hein
Von Norbert Zeeb

Fremde im eigenen Land
Von Jürgen Kalwa

11:00 Uhr

Nachrichten

11:07 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Mathias Mauersberger

Neue App Senode erlaubt musikalisches Improvisieren mit dem Computer
von Laf Überland

Musik für den frühen Morgen: Der Kölner Singer-Songwriter Robin tom Rink

11:30 Chor der Woche

Ernst-Bloch-Chor Tübingen

Seit 30 Jahren gibt es den Ernst-Bloch-Chor aus Tübingen. Die Stadt am Neckar war letzte Wirkungsstätte des Philosophen Ernst Bloch, der sich selbst als Marxist verstand. Und so wundert es nicht, dass die sechzig Sängerinnen und Sänger sich bei gesellschaftlichen, politischen und ökologischen Themen musikalisch einmischen. Sie wollen gesellschaftliche Verhältnisse kritisch begleiten und im Sinne Bloch’scher Philosophie parteiisch sein. Zur Zeit bereitet der Chor sein 30-jähriges Jubiläum vor.

11:35 Folk

Courtney Marie Andrews - Der schwierige Weg ins Licht
Von Kerstin Poppendieck

12:00 Uhr

Nachrichten

12:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Mittag
Moderation: Liane von Billerbeck

13:00 Nachrichten

13:30 Uhr

Länderreport

Freie Räume - wie aus der seltenen Freundschaft zwischen einer Bank und vielen Studenten preiswerter Wohnraum wurde
Von Nora Bauer

Die Universität zu Köln ist mit ca. 100 000 Studierenden die drittgrößte in Deutschland. Bezahlbarer Wohnraum ist in der Stadt nicht mehr zu finden. Im Durchschnitt muss man mit einem Quadratmeterpreis zwischen 12 und 15 Euro ohne Nebenkosten rechnen, vom Zustand der angebotenen Unterkünfte gar nicht zu reden. In der Nachbarstadt Bonn mit 36000 Studierenden ist die Situation auch nicht besser. Köln und Bonn verbindet aber eine Nahverkehrsstrecke der Bahn, an die sich Dörfer wie Alfter, Brühl, Sechtem oder Roisdorf reihen. Weil die Fahrt nur ca. 25 Minuten dauert, sind diese kleinen Orte nun zur attraktiven Wohngegend für Studierende geworden. Auch große Wohnungsbaugesellschaften haben das erkannt und in der Gegend Betonburgen mit teuren Einzimmerappartements hochgezogen. Aber aus der Not ist auch eine Idee entstanden: der Freiraum Alfter e.V. erwirbt mithilfe von Leih- und Schenkgemeinschaften und der Unterstützung der grünen GLS Bank Bochum alte Häuser, nimmt sie auf diese Weise aus der Spekulationsmasse und schafft preiswerten Wohnraum. Die Mieter renovieren die alten Bauernhäuser in Eigenregie und zahlen mit ihren Mieten gleichzeitig den Kredit ab. So erwerben sie zwar kein Haus, aber ein lebenslanges Wohnrecht und ein Leben in Gemeinschaft.

14:00 Uhr

Nachrichten

14:07 Uhr

Kompressor

Das Kulturmagazin
Moderation: Stephan Karkowsky

#hugsforchelsea - Die Rolle von Chelsea Manning in der Popkultur
Gespräch mit Christoph Reimann

Zügellos und sehr speziell - ein Festival für den griechischen Film
Gespräch mit Sandra von Ruffin, Leiterin des deutsch-griechischen Filmfestivals

Schnelle Einschreib-Truppe: Die Untertitel-Szene
Von Mike Herbstreuth

Vorgespult: "Hölle - Inferno", "Where to, Miss?" und "Der die Zeichen liest"
Vorgestellt von Christian Berndt

Vokal radikal - Das Ultraschall-Festival setzt auf die Stimme
Von Leonie Reineke

14:30 Kulturnachrichten

Von Judith Velminski

15:00 Uhr

Kakadu

15:00 Nachrichten für Kinder

15:05 Musiktag

u.a. Der Kontrabass
Von Felicitas Förster
Moderation: Fabian Schmitz

Er ist groß, er ist schwer, man kann ihn bestimmt nicht übersehen und erst recht nicht überhören: Der Kontrabass ist das Fundament vieler Musikstücke. Aber wenn ein Kind vor ein paar Jahren noch Kontrabass lernen wollte, hatte es ein Problem: Damals hat man noch gesagt, das Instrument wäre zu groß für ein Kind. Mittlerweile gibt es aber besonders kleine Kinder-Kontrabässe, auf denen selbst Vierjährige schon spielen können. Aber einfach ist es trotzdem nicht: Der Kontrabass ist schwerer zu erlernen als Violine oder Cello, warnt der Kontrabass-Lehrer Alexander Göpfert von der Johann-Sebastian Bach-Musikschule in Leipzig. Drei Jungen im Alter von sechs bis acht Jahren lassen sich davon nicht abhalten: Sie nehmen bei ihm Kontrabass-Unterricht.

15:30 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Martin Böttcher

Duaouhaouhaouhaouhaaaah! - 50 Jahre-Wah-Wah-Pedal
Von Holger Hettinger

Von Autotune bis Musik Apps - Effekte in der Musik des 21. Jahrhunderts
Gespräch mit Olaf Karnik

Musikalisches Improvisieren am Tablet Computer mit der App Senode
Von Laf Überland

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Vladimir Balzer und Axel Rahmlow

17:30 Kulturnachrichten

Von Judith Velminski

18:00 Nachrichten

18:30 Uhr

Weltzeit

Latin Jazz aus dem Takt - Unruhe in New Yorks kubanischer Musikszene
Von Philipp Eins

Moderation: Angelika Windloff

Kubanische Musik hat eine lange Tradition in New York. In den 1940er-Jahren wurde hier der Latin Jazz erfunden, der karibische Rhythmen mit US-amerikanischen Sounds zusammenbringt. In der Szene gab es in jüngster Zeit genügend Anlass zur Unruhe: Zunächst lockerte der scheidende US-Präsident Barack Obama jahrzehntelange Wirtschaftssanktionen, dann starb der kubanische Revolutionsführer Fidel Castro. Jetzt wird über die mögliche Kuba-Politik von Donald Trump diskutiert.

19:00 Uhr

Nachrichten

19:07 Uhr

Zeitfragen. Kultur und Geschichte

Die Neuerfindung der Welt - Gedankensplitter zur Zeitenwende

Hätte Marx uns das erklären können?
Deutungsversuche zur geschichtlichen Dimension des Machtwechsels in den USA
Von Antonia Birnbaum, Albert Scharenberg und Hans von Trotha

Mit dem Amtsantritt von Donald Trump brechen die USA aus den bisher herrschenden Politikmustern des Westens aus. Welche Erklärungen gibt es dafür?

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Salle Métropole, Lausanne
Aufzeichnung vom 10.01.2017

Ludwig van Beethoven
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur op. 73

Charles Gounod
Sinfonie Nr. 2 Es-Dur

Igor Levit, Klavier
Orchestre de Chambre de Lausanne
Leitung: Bertrand de Billy

21:30 Uhr

Hörspiel

vielstimmig
Der Raum gehört uns
Von Cécile Wajsbrot
Übersetzung aus dem Französischen: Frank Weigand
Regie: Anouschka Trocker
Mit: Sandra Borgmann, Michael Rotschopf, Ulrike C. Tscharre, Ulrich Matthes, Detlef Baltrock, Karim Cherif, Bettina Burchard, Anne Schirmacher, Maria Hartmann, Alexander Radszun
Komposition: Burkhard Beins
Ton: Jean Szymczak
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2016
Länge: 53'18
(Ursendung)

Paris-Berlin: Mann und Frau und sprechende Statuen.

Ein verlängertes Wochenende, an dem alles in der Schwebe ist. In einem Museum in Berlin kreuzen sich die Wege einer Frau und eines Mannes. In Paris, im Jardin des Tuileries, treffen ein Mann und eine Frau aufeinander. Zufall oder Fügung: Der Mann in Berlin gehört zu der Frau in Paris, die Frau in Berlin zu dem Mann in Paris. Sie wandeln zwischen steinernen Statuen. Und während der Chor der Statuen die Geschichte der Orte erzählt, stellen sich die alten Themen wieder neu: Die Kunst, die Liebe, das Leben - wie soll es sein?

Cécile Wajsbrot, 1954 in Paris geboren, lebt als Autorin, Übersetzerin und Literaturkritikerin in Paris und Berlin. Zahlreiche Romane, Erzählbände und Essays. Hörspiele u.a. "Schlaflos" (SR/Deutschlandradio Kultur 2010), "Die Zeremonie" (Deutschlandradio Kultur/RB 2011) und "W wie ihr Name/Avec un double v" (SR/Deutschlandradio Kultur/France Culture 2012). 2014 Eugené-Übersetzerpreis und 2016 Prix de l’Académie de Berlin.

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Moritz Behrendt

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Gabi Wuttke

Kolonnaden statt Wippe - was kommt vors Stadtschloss?
Von Christian Habermalz

Filme der Woche "Manchester by the Sea" & "Der die Zeichen liest"
Vorgestellt von Jörg Taszman

Funktion erfüllt? Chamisso-Preis
Die letzte Auszeichnung geht an Abbas Khider

Kulturpresseschau
Von Arno Orzessek

23:30 Kulturnachrichten

Von Cora Knoblauch

Januar 2017
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