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Samstag, 18.02.2023

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Lange Nacht

    Vom Glück und Unglück des Teilens
    Die Lange Nacht der Gemeinschaften
    Von Robert B. Fishman
    Regie: Claudia Mützelfeldt

    „System Change, not Climate Change“, Systemwandel statt Klimawandel, fordert die Bewegung für Klimagerechtigkeit. Im nordhessischen Niederkaufungen und an vielen anderen Orten weltweit haben einige schon damit angefangen: Sie teilen Einkommen, Vermögen, Autos, Land, Lebensmittel, Wohnraum, Waschmaschinen und vieles mehr. So verringern diese freiwilligen Lebens-, Werte- und Wirtschaftsgemeinschaften - Kommunen - ihren Rohstoff- und Energieverbrauch um bis zu zwei Drittel. In Niederkaufungen bei Kassel zum Beispiel kaufte eine Handvoll Idealistinnen und Idealisten vor 40 Jahren einen alten Bauernhof, um dort eine Kommune zu gründen. Getreu dem Motto „Jeder gibt, was er kann und jeder bekommt, was er braucht.“ Die Kommune Niederkaufungen blüht und gedeiht wie viele weitere überall auf der Welt. Allein das Verzeichnis europtopia listet in Deutschland rund 600 solcher Lebensgemeinschaften auf. Alle wirtschaften in eine Kasse und versorgen sich daraus. Die „Lange Nacht” der Gemeinschaften lädt Sie ein zu Utopisten und Realisten (den -innen natürlich auch), nimmt Sie mit auf den Bio-Acker, in den Kuhstall, die Gemeinschaftsküche und den Elfenbeinturm der Gesellschaftswissenschaften.

    01:00 Uhr
    Nachrichten
    02:00 Uhr
    Nachrichten
  • 03:00 Uhr

    Nachrichten

  • 03:05 Uhr

    Tonart

    Klassik reloaded

  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • Wie war das mit Verdun?
    Von German Werth
    Deutschlandfunk 1977

    Die Schlacht um Verdun begann am 21. Februar 1916 und war eine der längsten und verlustreichsten Schlachten des Ersten Weltkrieges zwischen Deutschland und Frankreich. Erst am 19. Dezember 1916 wurde sie mit der Rückeroberung durch Frankreich beendet. Der Autor German Werth gilt als einer der besten Kenner dieser Schlacht, er hat sich zeitlebens mit ihr beschäftigt und war vor allem an einer militärhistorischen Perspektive von unten interessiert. Die 1977 im Deutschlandfunk ausgestrahlte Sendung beweist es: Sie beruht vor allem auf Interviews mit deutschen Soldaten, die in der Schlacht gekämpft haben. Ergänzt durch literarische Beispiele, Ausschnitte von der 60-Jahr-Feier von Verdun und Erkenntnisse von Historikern zeigt sie, warum die Schlacht von Verdun zum Symbol des Ersten Weltkriegs wurde. „Es wurden Hunderttausende geopfert, für ein militärisches Ziel, das nicht erreichbar war“, sagt ein Mitkämpfer 60 Jahre später.

  • 06:00 Uhr

    Nachrichten

  • 06:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    u. a. 73. Internationale Filmfestspiele Berlin

    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Pfarrer Markus Bolowich, Nürnberg
    Katholische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    06:40 Uhr
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Kino ist tot? Es lebe das Kino! - Ihre schönsten Filme

    Gäste: Matthias Helwig, Kinobetreiber und
    Anke Leweke, Filmkritikerin

    Moderation: Katrin Heise

    Live mit Hörern
    73. Internationale Filmfestspiele Berlin
    08 00 22 54 22 54
    gespraech@deutschlandfunkkultur.de

    "Spiel mir das Lied vom Tod“, "Ziemlich beste Freunde“, "Avatar“. Es gibt Filme, die vergisst man nicht. Welche Streifen haben Sie nachhaltig beeindruckt, welche Schauspieler*innen? Welchen Film sollte man gesehen haben? Wir freuen uns auf Ihre Tipps!

    10:00 Uhr
    Nachrichten
  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Lesart

    Das politische Buch

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • 13:05 Uhr

    Breitband

    Medien und digitale Kultur

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Rang 1

    Das Theatermagazin

  • 14:30 Uhr

    Vollbild

    Das Filmmagazin
    Live von den 73. Internationalen Filmfestspielen Berlin
    Moderation: Patrick Wellinski

    15:00 Uhr
    Nachrichten
  • 16:00 Uhr

    Nachrichten

  • 16:05 Uhr

    Echtzeit

    Das Magazin für Lebensart

  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages

  • 17:30 Uhr

    Tacheles

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:05 Uhr

    Feature

    Der Blick des Dichters saugt die Welt auf und verändert sie
    Ein Höramalgam über die griechische Schriftstellerin Amanda Michalopoulou
    Von Andra Joeckle
    Regie: Ingo Kottkamp
    Mit: Inka Löwendorf, Bettina Kurth und der Autorin
    Ton: Martin Eichberg
    Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2018
    Länge: 52'47

    Deutsche reisen nach Griechenland? Das kann nur im Klischee enden. Nicht so bei Andra Joeckle. Denn sie ist unterwegs mit der Schriftstellerin Amanda Michalopoulou. Gemeinsam entdecken sie neue Perspektiven.

    Amanda Michalopoulou sitzt im Olymp der griechischen Schriftsteller. Sie fabuliert mit Biss, stimmlich bunt, und gleitet gern in die Welt hinter den Dingen, etwa in ihrem Familienroman „Oktopusgarten“. Nach sieben Jahren in Berlin zieht sie 2010 ins Krisengriechenland zurück. Jenseits von Akropolis und Ouzo geht es zu Schauplätzen in Amandas Leben und Werk: magische Männerkaffeestuben, Plätze der Revolte und singulärer Hässlichkeit, in den Taumel mediterraner Lebenslust.

    Andra Joeckle, 1967 in Freiburg geboren, studierte Deutsche Philologie in München und Paris. Sie lebt als Schriftstellerin und Übersetzerin in Berlin. Ihr Feature „Krakau mit Händen und Füßen“ (DKultur 2009) gewann den Deutsch-polnischen Journalistenpreis. Sie war Stadtschreiberin in Hermannstadt. Ihr jüngstes Prosawerk „Novembertango“ erschien 2017; es entstand nach dem Hörspiel „Das Tangotier“ (DKultur 2014). Zuletzt produzierte Deutschlandfunk Kultur ihr Feature „Irre Gärten. Ein Trip durch reale und irreale (Borges-)Labyrinthe in Venedig“ (2022).

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Oper

    Theater Bonn
    Aufzeichnungen vom 28. - 30.12.2022

    Giacomo Meyerbeer
    "Ein Feldlager in Schlesien - Singspiel in drei Akten in Lebensbildern aus der Zeit Friedrichs des Großen"
    Libretto: Ludwig Rellstab nach einem Entwurf von Eugène Scribe

    Saaldorf, Hauptmann a.D. - Ralf Lukas, Bariton
    Vielka, seine Pflegetochter - Elena Gorshunova, Sopran
    Therese, seine Nichte - Barbara Senator, Sopran
    Conrad, sein Pflegesohn - Jussi Myllys, Tenor
    Tronk, Anführer einer Truppe ungarischer Reiter - Martin Tzonev, Bass
    Zietenscher Husar - Tae Hwan-Yun, Tenor
    Steffen, ein alter Landmann - Johannes Mertes, Tenor
    Artillerist - Miljan Milovic, Bariton
    Grenadier-Unteroffizier - Michael Krinner, Bassbariton
    Ein Soldat - Enrico Döring, Bariton
    Ein ungarischer Reiter - Johannes Mertes, Tenor

    Chor und Extrachor des Theaters Bonn
    Beethoven Orchester Bonn
    Leitung: Hermes Helfricht

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    u. a. 73. Internationale Filmfestspiele Berlin