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Dienstag, 27.10.2026

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Neue Musik

    "Kunst bedeutet, den Menschen das Leben beizubringen"
    Der tschechische Musiker und Multimediakünstler Milan Knížák (1940 - 2026)
    Von Thomas Groetz

    Milan Knížák war eine Schlüsselfigur der osteuropäischen Gegenkultur und bekleidete später hohe Ämter im Prager Kulturbetrieb.

    In den 1960er-Jahren trat Milan Knížák mit Kunstaktionen hervor, die von der Staatsmacht nicht gern gesehen waren; zeitgleich ernannte man ihn zum „Direktor von Fluxus-Ost“. Knížák malte, fertigte Assemblagen und schrieb, entwarf Mode, Möbel, Architektur und machte zeitlebens auch Musik. Er spielte in einer Rockband und wurde durch seinen Umgang mit Schallplatten, die er verbrannte, zerschnitt und neu zusammengeklebt hören ließ, bekannt. Montage-Prinzipien spielen auch bei Knížáks Stücken für Klavier oder Streichquartett eine Rolle, die auf zusammengesetzten Partitur-Fragmenten basieren.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Jazz
    Moderation: Manuela Krause

    02:00 Uhr  
    Nachrichten
    03:00 Uhr  
    Nachrichten
    04:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Mit Buchkritik
    Moderation: Stephan Karkowsky

    06:00 Uhr  
    Nachrichten
    06:20 Uhr   Wort zum Tage

    Bischöfin Christina Maria Bammel, Braunschweig
    Evangelische Kirche

    06:30 Uhr  
    Nachrichten
    07:00 Uhr  
    Nachrichten
    07:30 Uhr  
    Nachrichten
    08:00 Uhr  
    Nachrichten
    08:30 Uhr  
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Schauspielerin Julia Koschitz im Gespräch mit Tim Wiese

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Andrea Gerk

    "Amseln" Sprachwuchtige, radikale Abrechnung mit sämtlichen Konventionen
    Gespräch mit der Autorin Anna Baar

    Straßenkritik: "Messer" von Jo Nesbø
    Von Andi Hörmann

    Buchkritik: Lee Lai: "Cannon"
    Von Jule Hoffmann

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Carsten Beyer

    Vor 20 Jahre erschien "Back To Black", das letzte Album von Amy Winehouse
    Gespräch mit Friederike Schröder

    Unterm Radar: Übersehene Alben im Oktober
    Von Rainer Smarzoch

    Album der Woche

    Die Kunst, uns zu erden: Tina Dico mit "Balancing Small Things on Sharp Edges"
    Von Kerstin Poppendieck

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Popkulturmagazin
    Moderation: Boussa Thiam

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • 15:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Andreas Müller

    16:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Julius Stucke

    18:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Zeitfragen

    Wirtschaft und Umwelt - Magazin

  • Hermann Bickels letzter Sommer
    Wird die Alpwirtschaft verschwinden?
    Von Gabi Schlag und Benno Wenz

    Sommer 2026. Es ist das 60. Mal, dass Hermann Bickel „zur Alp“ geht. Und es ist sein letzter Alpsommer als Hirte. In diesem letzten Sommer versucht er, seinen drei Enkelinnen - 13, 12, 11 - all das Wissen mitzugeben, was er sich in den Bergen erworben hat. Mit acht Jahren begann Hermann seine Laufbahn auf der Alpe Oberpartnom in der Hütte seiner Großmutter. Vieles hat sich seitdem verändert, vieles wurde komfortabler, vieles wurde komplizierter. Denn wenn er für ein Kalb gerade einmal 80 Euro bekommt, wenn sein Käse um das fast Dreifache auf dem Wiener Naschmarkt verkauft wird, wenn die EU-Maßnahmen von ihm verlangen, die seiner Erfahrung diametral entgegenstehen, sieht er die Zukunft rabenschwarz. Wie lange werden die Jungen, die nun übernehmen, so noch weitermachen wollen?

  • 20:00 Uhr

    Konzert

    Rheingau Musikfestival
    Kurhaus Wiesbaden
    Aufzeichnung vom 20.08.2026

    Malcolm Arnold
    Vier Schottische Tänze

    Felix Mendelssohn Bartholdy
    Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 g-Moll op. 25

    Peter Tschaikowsky
    Sinfonie Nr. 4 f-Moll op. 36

    Jan Lisiecki, Klavier
    Royal Scottish National Orchestra
    Leitung: Thomas Søndergård

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • 22:05 Uhr

    Feature

    Atelier mit Aussicht
    Ein neuer Raum für neue Bilder
    Von Boussa Thiam und Thorsten Jantschek
    Regie: Thorsten Jantschek
    Deutschlandfunk 2026

    Seit 2019 begleiten wir den Maler Felix Becker: von seiner Zeit an der Berliner Universität der Künste über die Coronajahre bis in die Gegenwart als freier Künstler. In diesem Jahr verändern sich die Bedingungen seiner Arbeit.

    Fünf Jahre lang hatte Becker sein Atelier in Berlin-Köpenick. Nun bezieht er gemeinsam mit dem Künstler Simon Schadwinkel neue Räume im Berliner Süden. Dort entwickelt er seine abstrakten, pastosen Farbräume weiter.
    Wo steht Felix Becker heute - künstlerisch und auf dem Kunstmarkt? Was hat sich in den acht Jahren seit seinen ersten Ausstellungen und Messeteilnahmen während des Studiums verändert? Inzwischen wird sein Werk von einer Frankfurter Galerie vertreten. Wie arbeitet er heute, wie hat sich seine Malerei entwickelt, und welchen künstlerischen und wirtschaftlichen Herausforderungen begegnet er? Eine Langzeitbeobachtung.

    Boussa Thiam ist Kulturjournalistin, Moderatorin und Sprecherin. Bis 2021 steht sie als Reporterin für die „rbb Abendshow” vor der Kamera und leitet mehrere Jahre das gesellschaftspolitische Diskussionsformat „Urania Kontrovers”. Als Host des Podcasts „Gamechanger - Wie digitaler Wandel die Kultur verändert“ beschäftigt sie sich bis 2024 mit dem Einfluss neuer Technologien auf Kunst und Kulturpraxis.
    Boussa präsentiert regelmäßig das Kulturprogramm bei WDR COSMO und das Popkultur-Magazin „Kompressor“ für Deutschlandfunk Kultur und moderiert Veranstaltungen, darunter die Human Rights Night, frauenpolitische Fachtagungen wie die UN Women-Konferenz sowie den Unternehmerinnentag für Frauen in der Wirtschaft.

    Thorsten Jantschek, Jahrgang 1966, studierte Philosophie in Hamburg, Konstanz und Frankfurt, wurde Kunst-, Theater- und Sachbuchkritiker, dann Kulturredakteur beim NDR, Radio Bremen und Deutschlandfunk Kultur. Im Deutschlandfunk ist er verantwortlich für „Essay und Diskurs“ und treibt sich in der Kunstszene herum.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage