Programm
Dienstag, 20.10.2026
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00:00 Uhr
Nachrichten
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00:05 Uhr
Neue Musik
Seit 80 Jahren durch die musikalische Welt
Das Ojai Music Festival in Südkalifornien
Von Arndt Peltner
Jedes Jahr treffen sich in der südkalifornischen Kleinstadt Ojai führende Komponisten und Musiker, um musikalische Experimente zu realisieren.Ojai liegt rund 80 Meilen nordwestlich von Los Angeles. Eine kleine Citrusgemeinde, die auf den ersten Blick nicht wie ein Zentrum für außergewöhnliche Musik erscheint. Doch seit nunmehr 80 Jahren trifft sich hier alljährlich das „Who is Who“ der zeitgenössischen und experimentellen Musik. Das Ojai Music Festival ist ein Festival über vier Tage, draußen in einem Park direkt im Zentrum. Wer auf der Bühne steht, darf sich vom normalen Lärm und den Geräuschen aus der Nachbarschaft nicht beirren lassen.
In Ojai werden musikalische Ideen, auch wenn sie noch so außergewöhnlich sind, umgesetzt. Gerade das macht die Anziehungskraft für Künstlerinnen, Künstler und Publikum aus. -
01:00 Uhr
Nachrichten
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01:05 Uhr
Tonart
Jazz
Moderation: Katrin Wilke02:00 UhrNachrichten03:00 UhrNachrichten04:00 UhrNachrichten -
05:00 Uhr
Nachrichten
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05:05 Uhr
Studio 9
Kultur und Politik am Morgen
Mit Buchkritik
Moderation: Julia Bamberg05:50 Uhr Aus den Feuilletons06:00 UhrNachrichten06:20 Uhr Wort zum TageJohanna Vering, Langenberg
Katholische Kirche06:30 UhrNachrichten07:00 UhrNachrichten07:20 Uhr Politisches Feuilleton07:30 UhrNachrichten07:40 Uhr Interview08:00 UhrNachrichten08:30 UhrNachrichten -
09:00 Uhr
Nachrichten
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09:05 Uhr
Im Gespräch
Autorin Renate Welsh im Gespräch mit Katrin Heise
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10:00 Uhr
Nachrichten
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10:05 Uhr
Lesart
Das Literaturmagazin
Moderation: Frank Meyer
"Meine Ahnin, die Hexe, und ich": Die widerständige Frau heute & vor 400 Jahren
Gespräch mit Juliane Schlemenz
Buchkritik:
Caroline Fraser: "Murderland"
Rezensiert von Kim Kindermann -
11:00 Uhr
Nachrichten
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11:05 Uhr
Tonart
Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Marie König
Italienische Jazzlegende Enrico Rava mit neuem Album "Corners"
Von Niklas Wandt11:30 Uhr Musiktipps11:40 Uhr Chor der Woche -
12:00 Uhr
Nachrichten
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12:05 Uhr
Studio 9 - Der Tag mit ...
Dr. Wolfram Eilenberger, Philosoph und Autor
Moderation: Korbinian Frenzel -
13:00 Uhr
Nachrichten
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13:05 Uhr
Länderreport
Moderation: André Hatting
Polizeikooperation über die Grenze - Was es den Saarländern bringt
Von Jana Bohlmann -
14:00 Uhr
Nachrichten
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14:05 Uhr
Kompressor
Das Popkulturmagazin
Moderation: Ingrid Wenzel14:30 Uhr Kulturnachrichten -
15:00 Uhr
Nachrichten
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15:05 Uhr
Tonart
Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Martin Böttcher
Italienische Jazzlegende Enrico Rava mit neuem Album "Corners"
Von Niklas Wandt15:30 Uhr Musiktipps15:40 Uhr Live SessionGet Well Soon
16:00 UhrNachrichten16:30 Uhr Kulturnachrichten -
17:00 Uhr
Nachrichten
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17:05 Uhr
Studio 9
Kultur und Politik am Abend
Moderation: Nicole Dittmer17:30 Uhr Kulturnachrichten18:00 UhrNachrichten -
18:30 Uhr
Weltzeit
Moderation: Yana Adu
Landreform in Simbabwe - Alte Wunden, neue Konflikte
Von Leonie MarchEs ist ein Dauerthema in Simbabwe: Landbesitz. Während der britischen Kolonialzeit sicherten sich weiße Großfarmer die fruchtbarsten Landstriche und vertrieben die Einheimischen. Als Simbabwe 1980 unabhängig wurde, sollte diese koloniale Ungerechtigkeit korrigiert werden. Unter Präsident Robert Mugabe setzte die Regierung zunächst auf Freiwilligkeit, doch nur wenige weiße Farmer wollten ihre Großgüter verkaufen. Unter zunehmendem Druck entschied sich Mugabe in den 2000er Jahren für einen drastischen Schritt: die sogenannte Fast-Track-Landreform. Weiße Farmer wurden enteignet und teils gewaltsam vertrieben. International wurde die Landreform verurteilt, Sanktionen gegen Simbabwe verhängt und Kreditvergaben internationaler Finanzinstitutionen gestrichen. Das Land geriet international ins Abseits. Heute will Simbabwes Regierung nach eigenen Angaben Fehler korrigieren. An die ehemaligen Großgrundbesitzer werden Entschädigungen gezahlt, auch Rückgaben von Farmen sind im Gespräch und für das einst verstaatlichte Land werden Grundbriefe ausgestellt. Eine Landreform 2.0?
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19:00 Uhr
Nachrichten
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19:05 Uhr
Zeitfragen
Wirtschaft und Umwelt - Magazin
Moderation: Carsten Burtke -
19:30 Uhr
Zeitfragen. Feature
Autoindustrie
Warum deutsche Firmen die Produktion nach Serbien verlagern
Von Lucia SteinwenderSerbien ist zu einem wichtigen Produktionsstandort der deutschen Autoindustrie geworden: Zulieferer haben in den vergangenen Jahren tausende Jobs in Deutschland gestrichen und die Produktion auf den Balkan verlagert. Hauptgrund: Dort sind Löhne und Umweltauflagen niedriger. Mittlerweile produzieren zehntausende Beschäftigte in Serbien Komponenten für deutsche Autobauer. Eine Win-Win-Situation? Die deutschen Zulieferer senken in Serbien ihre Produktionskosten, Serbien wiederum gewinnt mit den deutschen Investitionen Arbeitsplätze und wirtschaftliche Stabilität.
Doch es gibt auch Schattenseiten: Beschäftigte in den serbischen Autozulieferbetrieben arbeiten vielfach unter prekären Bedingungen, Gewerkschaften protestieren, dass selbst die niedrigen serbischen Standards häufig nicht eingehalten würden. Besonders Frauen stehen hier am Fließband, sind von gesundheitlichen Belastungen betroffen und haben kaum Möglichkeiten, ihre Rechte geltend zu machen. -
20:00 Uhr
Konzert
BBC Proms
Royal Albert Hall, London
Aufzeichnung vom 11.09.2026
Gustav Mahler
Sinfonie Nr. 9 D-Dur
Mahler Academy Orchestra
Leitung: Philipp von Steinaecker
Längst beschäftigt sich die Alte-Musik-Szene auch mit dem um 1900 entstandenen Schaffen Gustav Mahlers. Die wegweisenden Interpretationen Philipp von Steinaeckers führen ein Projekt des Kunsthistorischen Museums Wien fort, das Instrumente aus den von Mahler selbst dirigierten Orchestern gesammelt hat. -
22:00 Uhr
Nachrichten
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22:05 Uhr
Feature
Captain America
Superheld mit Traumata
Von Markus Metz und Georg Seeßlen
Regie: Thomas Wolfertz
Deutschlandfunk 2022
1941 verprügelte er Hitler, jetzt liegt er auf der Couch und kämpft mit seinen Identitätskrisen: Captain America. Ein Superheld, der als Nationalsymbol die amerikanischen Moralvorstellungen leben sollte und nun genau damit ringt.Captain America wird vom nationalen Helden zum nationalen Psycho. Er muss all die Krisen durchleben, die das amerikanische Selbstverständnis seit Vietnam bis hin zu Donald Trump durchgemacht hat. In ihm sollten sich eigentlich die US-amerikanischen Tugenden bündeln: Tatkraft, bedingungslose Loyalität und die felsenfeste Überzeugung von der Überlegenheit des American Way of Life.
Doch im Lauf der Zeit symbolisiert Captain America alias Steve Rogers etwas anderes: In ihm spiegeln sich alle Widersprüche, die Korrumpierung und sogar die Blindheit der amerikanischen Politik. Die Comicfigur zeigt erhebliche Schwierigkeiten, sich dem neuen Zeitgeist anzupassen und erleidet mehr Identitätskrisen als die meisten anderen Superhelden.
Ein Feature über das lebende Symbol einer Nation, die immer wieder ihre Mitte und ihr Selbstverständnis verliert und in ihren Helden und Heldinnen nach dem Ausdruck ihrer Leiden sucht.
Markus Metz, geboren 1958 in Oberstdorf, Studium der Publizistik, Politik und Theaterwissenschaft, lebt als freier Journalist und Autor in München.
Georg Seeßlen, geboren 1948 in München, Studium der Malerei und Kunstgeschichte, lebt in Kaufbeuren. Freier Autor von Texten über Kunst, Pop, Kultur und den Rest der Welt. -
23:00 Uhr
Nachrichten
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23:05 Uhr
Fazit
Kultur vom Tage
Moderation: Vladimir Balzer23:30 Uhr Kulturnachrichten23:50 Uhr KulturpresseschauVon Ulrike Timm