Programm

Kalender
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So

Mittwoch, 07.10.2026

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Chormusik

    "Wie soll ich dich empfangen"
    Paul Gerhardt, der fromme Beter des Barock
    Von Klaus-Martin Bresgott

    Frommsein hat im heutigen Sprachgebrauch oft einen mitleidig-ironischen Ton und wird fast schon mit Naivität gleichgesetzt. Wenn man sich Paul Gerhardt, einen der berühmtesten Pfarrer und Dichter des Frühbarock vor Augen führt, kommt man aber um dieses Attribut nicht herum - und es erhält eine neue, auf ihren Ursprung zurückgehende Bedeutung: Frömmigkeit ist Vertrauen. Urvertrauen. Etwas, was wir heute vielfach schmerzlich vermissen. In diesem Gefühl hat Paul Gerhardt viele bis heute gesungene Lieder geschrieben. Klaus-Martin Bresgott stellt den Dichter-Theologen, der vor 350 Jahren gestorben ist, mit Werken von Michael Praetorius, Johann Crüger, Max Bruch und Friedrich Gerling vor.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Americana
    Moderation: Kerstin Poppendieck

    02:00 Uhr  
    Nachrichten
    03:00 Uhr  
    Nachrichten
    04:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Mit Buchkritik
    Moderation: Dieter Kassel

    06:00 Uhr  
    Nachrichten
    06:20 Uhr   Wort zum Tage

    Domkapitular Stefan Dybowski, Berlin
    Katholische Kirche

    06:30 Uhr  
    Nachrichten
    07:00 Uhr  
    Nachrichten
    07:30 Uhr  
    Nachrichten
    08:00 Uhr  
    Nachrichten
    08:30 Uhr  
    Nachrichten
    08:50 Uhr   1001 Nacht

    Nacht 112/121: Verwandlung in eine Maultierstute

    Königin Lab merkt, dass ihr Zauberspruch bei Badr nicht wirkt. Sie habe nur Spaß gemacht, versichert sie. Und probiert von seinem Gerstenbrei. Da zittert sie am ganzen Körper. Badr verwandelt sie in eine Maultierstute und reitet auf ihr in die Welt.

    Nach der Neuübersetzung von Claudia Ott
    Auswahl der Geschichten: Safiye Can
    Hörspielbearbeitung und Storytelling: Judith Lorentz, Roxana Samadi
    Mit Roxana Samadi, Jasmin Shakeri, Susana AbdulMajid
    Besetzung: Kathi Bonjour
    Regieassistenz: Vanessa Gräfingholt, Delia Lang
    Expertin für Arabisch: Heba Tebakhi
    Übersetzung und philologische Beratung: Claudia Ott
    Copyright der Übersetzung: Verlag C. H. Beck
    Nach der arabischen Edition von Muhsin Mahdi
    Redaktionelle Mitarbeit: Matthias Karow
    Komposition und Musik: Philipp Johann Thimm
    Weitere Musik: Roshanak Rafani an Daf und Tombak, Bendir und Nabil Arbaain an der Oud
    Ton: Andreas Stoffels, Alexander Brennecke, Susanne Beyer
    Disposition: Dagmar Goyk
    Regie: Judith Lorentz
    Dramaturgie: Sabine Küchler, Julia Tieke
    Deutschlandfunk 2026

    Schahrasad erzählt um ihr Leben - und wir hören zu. Die Geschichten des Literaturklassikers „1001 Nacht“ führen uns zu Verliebten und Verrückten, Meereswesen und sprechenden Tieren. Nach Bagdad, Persien und China. Und mitten ins Leben.

    Alle Folgen, Informationen und Gespräche unter:
    deutschlandfunk.de/tausendundeinenacht

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • BND-Präsident a.D., Unternehmensberater und Lobbyist Gerhard Schindler im Gespräch mit Katrin Heise

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Live von der Frankfurter Buchmesse
    Moderation: Joachim Scholl

    Gäste:
    Elke Heidenreich mit "Ach, eine Fanfare!"
    Ingo Schulze mit "Das Wasser im August"
    Feridun Zaimoglu mit "Poem Noir"

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Oliver Schwesig

    Ein schillerndes Leben: Die Leonhard Cohen Biografie "Im Schatten der Engel"
    Von Kerstin Poppendieck

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Jazz
    Von Maxi Broecking

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: Jana Münkel

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: Heidrun Wimmersberg

    Eine Million Euro - Bürger entscheiden in Halberstadt über Sondervermögen
    Von Nora Wilker

    Für Dezember: Sozialwohnungen - Kinderreiche Familien in Bremen sollen profitier
    Von Mirjam Steger

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Popkulturmagazin
    Moderation: Max Oppel

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • 15:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Martin Böttcher

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Jazz
    Von Maxi Broecking

    16:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Nicole Dittmer

    18:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Moderation: Philipp Lemmerich

    Guatemalas Justiz
    Wie ein Land den Rechtsstaat zurückholt
    Von Jenny Barke

    Acht Jahre lang ging Guatemalas Generalstaatsanwältin Consuelo Porras gegen Korruptionsermittler und Journalisten vor. Im Mai endete ihre Amtszeit. Was bleibt vom sogenannten „Pakt der Korrupten“? Und wie holt ein Land seine Justiz zurück?

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Zeitfragen

    Kultur und Geschichte - Magazin
    Moderation: Martin Hartwig

    Allein unter Männern - Rad- und Motorsport-Pionierin Gertrude Rodda
    Von Ursula Storost

  • Das Rowdytum und die Störung des sozialistischen Gemeinschaftslebens
    Ein Gummiparagraph als Allzweckwaffe der DDR-Obrigkeit
    Von Thomas Klug

    Krawallmacher, Rabauken - und Rowdys. Der Volksmund fand schon immer seine Begriffe für die Phänomene der Gegenwart. In der DDR aber wurde der salopp-umgangssprachliche Ausdruck in einen Gesetzestext übernommen. Für die Staatsmacht ein Erfolg: Zum einen konnte man sich sicher sein, dass die ältere Generation es begrüßt, wenn man den vorwiegend jugendlichen Rowdys enge Grenzen setzt. Und zum anderen hatte die Staatsmacht selbst nun einen juristisch völlig unklaren Begriff, unter dem alles fallen konnte, was im Alltag der DDR nicht erwünscht war.
    Das „sozialistische Gemeinschaftsleben“ war die gesellschaftliche Norm der DDR. Der Begriff ist eine Umschreibung für die Erwartung des Staates, dass sich seine Bürger angepasst verhalten - und weder den Staat noch seine Ideologie sichtbar oder gar öffentlichkeitswirksam kritisieren. Um das sicher zu stellen und um Gruppen einzufangen, die von Natur zur Abweichung neigen, etwa Jugendliche, wurde ein neuer Straftatbestand erfunden: das Rowdytum.

  • 20:00 Uhr

    Konzert

    Raritäten der Klaviermusik
    Rittersaal im Schloss vor Husum
    Aufzeichnung vom 22.08.2026

    Amy Beach
    Suite for Two Pianos Op. 104

    Anton Arensky
    „Silhouettes“ - Suite Nr. 2 für zwei Klaviere op. 23

    Victor Babin
    Three Fantasies on Old Themes

    Cécile Chaminade
    Valse Carnevalesque Op. 73
    Pas des Cymbales Op. 36 Nr. 2

    Francis Poulenc
    Élegie FP 175
    L'Embarquement pour Cythère FP 150

    Klavierduo Ludmilla Berlinskaya & Arthur Ancelle

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • 22:05 Uhr

    Hörspiel

    Wir sind das Volk (1/4)
    Nach dem Theaterstück am Deutschen Nationaltheater Weimar
    Von Eva Bormann und Luise Voigt
    Regie: Luise Voigt
    Mit: Annelie Korn, Dascha Trautwein, Katharina Hackhausen, Calvin Noel Auer, Fabian Hagen, Nahuel Häfliger, Bastian Heidenreich, Marcus Horn, Nadja Robiné, Roxana Safarabadi und Janus Torp
    Komposition: Frederik Werth
    Ton: Jean Szymczak
    Regieassistenz: Assunta Allegiani
    Deutschlandfunk 2026
    Länge: 54'05

    (Wdh. am 10.10.2026, Deutschlandfunk, 20.05 Uhr)

    Teil 2 am 10.10.2026, 20.05 Uhr (Deutschlandfunk) und am 14.10.2026, 22.05 Uhr (Deutschlandfunk Kultur)

    Was bedeutet „Wir sind das Volk“ heute? Basierend auf 50 nachdenklichen und emotionalen Interviews mit Menschen aus Weimar und Thüringen erkundet das Hörspiel Fragen nach Zugehörigkeit, Identität, Zusammenhalt und Spaltung.

    "... was is' ... 'wir sind das Volk', was sagt man damit?" Worauf können „Wir“ uns einigen - auch bei größtmöglichen Meinungsunterschieden? Und: Können wir es überhaupt noch? „Wir sind das Volk“ ist die Umsetzung eines Theaterabends als Hörspiel. Grundlage sind Interviews, die zwischen Dezember 2023 und Januar 2025 geführt wurden. Die Befragten, zwischen 1929 und 2008 geboren, teilen ihre Lebensgeschichten, ihre Haltungen, Fragen und je eigenen Antworten. Ihre Sätze und auch die Sprechweisen wurden wort- und detailgetreu wiedergegeben, um dem jeweiligen Denken, Empfinden und Blick auf die Welt Ausdruck zu verleihen.

    Luise Voigt, geboren 1985, Regisseurin, Autorin, Medienkünstlerin. Sie inszeniert an Theatern, darunter das Schauspiel Hannover, Residenztheater München, Schauspielhaus Frankfurt, und realisiert Hörspiele.

    Eva Bormann, geboren 1982, Dramaturgin und Autorin. Engagements u.a. an Theatern in Bochum, Heilbronn, Marburg, Leipzig, Weimar und Wien. Sie war Stipendiatin in Klagenfurt und Istanbul sowie Autorin beim Drama Lab 2025 der Wiener Wortstätten.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    u.a. Berichte von der Frankfurter Buchmesse
    Moderation: Gabi Wuttke

    Thomas Ostermeier inszeniert Broadway-Hit "Stereophonic" in Berlin
    Gespräch mit André Mumot