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Mittwoch, 16.09.2026

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Chormusik

    International Sacred Music Festival
    Kathedrale St. Marien zu Riga
    Aufzeichnung vom 10.09.2026

    Pēteris Vasks zum 80. Geburtstag

    Pēteris Vasks
    "Pater noster"
    "Prayer for a Mother"
    "Faith" (Uraufführung)
    "Laudate Dominum"

    Latvija State Choir
    Latvian National Symphony Orchestra
    Leitung: Jānis Liepiņš

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Americana
    Moderation: Kerstin Poppendieck

    02:00 Uhr  
    Nachrichten
    03:00 Uhr  
    Nachrichten
    04:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Mit Buchkritik
    Moderation: Ramona Westhof

    06:00 Uhr  
    Nachrichten
    06:20 Uhr   Wort zum Tage

    Pfarrerin Sabrina Fabian, Berlin
    Evangelische Kirche

    06:30 Uhr  
    Nachrichten
    07:00 Uhr  
    Nachrichten
    07:30 Uhr  
    Nachrichten
    08:00 Uhr  
    Nachrichten
    08:30 Uhr  
    Nachrichten
    08:50 Uhr   1001 Nacht

    Nacht 95/121: Lang wie eine Lanze, aufrechter als ein Schreibrohr

    Schahrasad erzählt: In Persien lebte ein gerechter König. Ihm fehlte ein Sohn, ein Nachfolger. Dann trifft er eine Frau. Anmutig ist sie, lang wie eine Lanze, aufrechter als ein Schreibrohr. Sie heiraten. Ein ganzes Jahr lang spricht sie kein Wort.

    Nach der Neuübersetzung von Claudia Ott
    Auswahl der Geschichten: Safiye Can
    Hörspielbearbeitung und Storytelling: Judith Lorentz, Roxana Samadi
    Mit Roxana Samadi, Jasmin Shakeri, Susana AbdulMajid
    Besetzung: Kathi Bonjour
    Regieassistenz: Vanessa Gräfingholt, Delia Lang
    Expertin für Arabisch: Heba Tebakhi
    Übersetzung und philologische Beratung: Claudia Ott
    Copyright der Übersetzung: Verlag C. H. Beck
    Nach der arabischen Edition von Muhsin Mahdi
    Redaktionelle Mitarbeit: Matthias Karow
    Komposition und Musik: Philipp Johann Thimm
    Weitere Musik: Roshanak Rafani an Daf und Tombak, Bendir und Nabil Arbaain an der Oud
    Ton: Andreas Stoffels, Alexander Brennecke, Susanne Beyer
    Disposition: Dagmar Goyk
    Regie: Judith Lorentz
    Dramaturgie: Sabine Küchler, Julia Tieke
    Deutschlandfunk 2026

    Schahrasad erzählt um ihr Leben - und wir hören zu. Die Geschichten des Literaturklassikers „1001 Nacht“ führen uns zu Verliebten und Verrückten, Meereswesen und sprechenden Tieren. Nach Bagdad, Persien und China. Und mitten ins Leben.

    Alle Folgen, Informationen und Gespräche unter:
    deutschlandfunk.de/tausendundeinenacht

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Extremsportler André Wiersig im Gespräch mit Marco Schreyl
    Der mit dem Hai schwimmt
    (Wdh. v. 30.04.2025)

    André Wiersig war der erste Deutsche, der die sieben berühmten Meerengen „Ocean’s Seven“ durchschwamm - ohne Neopren. Er kämpfte gegen Kälte und meterhohe Wellen, wich Haien und giftigen Quallen aus. Er will auch eine politische Botschaft vermitteln.

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Miriam Zeh

    "Täuschung": Neuer Roman über zwei junge Menschen in Palästina
    Gespräch mit Adania Shibli

    Die österreichische Autorin und Dramatikerin Magdalena Schreffel
    Von Yannic Walter

    Buchkritik:
    "Die Mariborhypnose" von Dora Kapralova
    Rezensiert von Olga Hochweis

    Buchhandlung Hansen & Kröger aus Wiehl empfiehlt...
    Gespräch mit Mike Altwicker

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Mathias Mauersberger

    Bancamp aus Hannover: Wie KI-Musik Menschen aus dem Burnout helfen kann
    Von Dennis Kastrup

    Agnes Obel: "The Meaning Of Flowers"
    Von Kerstin Poppendieck

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Klassik
    Von Elisabeth Hahn

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Hannah Bethke, Welt
    Moderation: Jana Münkel

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: Susanne Arlt

    Wahl-Reportage Berlin - Mieten und Wohnen
    Von Sebastian Engelbrecht

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Popkulturmagazin
    Moderation: Gesa Ufer

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • 15:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Martin Böttcher

    Agnes Obel: "The Meaning Of Flowers"
    Von Kerstin Poppendieck

    16:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Julius Stucke

    18:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Moderation: Yana Adu

    Maasai in Tansania
    VW-Klimaprojekt bedroht Weidewirtschaft
    Von Annalena Hart

    Je schneller die Viehherden der Maasai auf verschiedenen Weideflächen grasen, desto besser für die CO2-Einsparung: Statt alle 3 Monate, soll alle 2 Wochen die Weidestelle gewechselt werden. So sieht es zumindest das auf über 900.000 Hektor angelegte Projekt zur CO2-Kompensation im Norden von Tansania vor. Entwickelt von dem Joint Venture Volkswagen ClimatePartner gemeinsam mit dem lokalen Partnern Soils for the Future Tanzania. Das Projekt soll über ein verändertes Weidemanagement, strengere Flächenkontrollen und die Bindung von Kohlenstoff im Boden Emissionsgutschriften erzeugen, die vermarktet werden können.
    Doch von Seite der Maasai gibt es Kritik. Entgegen der Darstellung von VW ClimatePartner seien sie nicht richtig informiert worden. Das Projekt gefährde ihre traditionellen Weidepraktiken, ihre Solidarität gegenüber anderen, durch Dürre in Not geratenen Maasai-Gemeinschaften, und die geplante Vertragslaufzeit von 40 Jahren sei viel zu lang. 

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Zeitfragen

    Kultur und Geschichte - Magazin
    Moderation: Lydia Heller

  • Wem gehört der Frieden?
    Auf der Suche nach einem Begriff zwischen Kitsch und Krieg
    Von Linda Peikert

    Wer für Frieden eintritt, gilt heute schnell als weltfremd - "Kriegstüchtigkeit" ist das Gebot der Stunde. Dabei tarnt sich auch der Krieg gern als Frieden: als Schutz, Verteidigung, Befreiung. Wie kam es dazu?

    Wer auf der Seite des Friedens steht, steht auf der richtigen Seite. Auch wenn sich in den 1980er-Jahren noch die Befürworter von „Frieden schaffen ohne Waffen“ und die von „Der Frieden muss bewaffnet sein“ gegenüberstanden: Bis weit in die 2000er-Jahre hinein war „Frieden wollen“ Mainstream in öffentlichen Debatten. Spätestens seit Russlands Überfall auf die Ukraine 2022 ist das anders: Wer für Frieden eintritt, muss damit rechnen, als naiv und weltfremd bezeichnet zu werden, manchmal als „Unterwerfungspazifist“. Die Friedenstaube als Symbol findet sich heute eher bei der politischen Rechten, während demokratische Kräfte ihre Peace-Sticker lieber verstecken, als dass sie „den Falschen in die Hände spielen“. Kurz: Der Frieden heute braucht Zusätze, Abgrenzungen und die Klarstellung, was genau damit gemeint ist. Allerdings: Auch heute behauptet niemand ernsthaft, Krieg zu wollen - auch nicht die, die ihn führen. Angriffskriege werden als Verteidigung verkauft, als Schutz, als Befreiung.

    Wie hat sich die Vorstellung von Frieden verwandelt - vom Pazifismus der Friedensbewegung bis zu einer Gegenwart, in der Wehrhaftigkeit wieder als Wert gilt. Und Frieden trotzdem - zumindest rhetorisch - das Ziel bleibt?

  • 20:00 Uhr

    Konzert

    Festival International de Piano de la Roque d'Anthéron
    Auditorium du Parc, La Roque d'Anthéron
    Aufzeichnung vom 29.07.2026

    Robert Schumann
    Humoreske B-Dur op. 20

    Frédéric Chopin
    Drei Impromptus
    24 Préludes op. 28

    Nikolai Lugansky, Klavier

    Ein Schlosspark in der Provence, eine Freilichtbühne unter Mammutbäumen, viele berühmte Pianisten, sehr viele Klavierfans und ganz viele Zikaden: Aus diesen sommerlichen Zutaten mixt das Festival von Roque d'Anthéron einen Cocktail der musikalischen Extraklasse.

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • 22:05 Uhr

    Hörspiel

    German Diaries (2/4)
    Von Samuel Beckett
    Bearbeitung und Übersetzung: Gaby Hartel
    Regie: Gaby Hartel, zeitblom
    Mit: Sabin Tambrea
    Komposition: zeitblom
    Ton und Technik: Thomas Monnerjahn, Susanne Beyer
    Regieassistenz: Marie Permantier
    Dramaturgie: Sabine Küchler
    Deutschlandfunk 2026
    Länge: 50'21

    Teil 3 am 17.09.2026, 22.05 Uhr

    Dezember 1936. Von Hamburg reist Beckett über Hannover und Braunschweig weiter nach Berlin. Wie hat sich die einstige europäische Hauptstadt der Kunst seit 1933 verändert?

    In herrlicher Abendstimmung kommt Beckett in Berlin an, sucht sich eine Pension in der Budapester Straße, pilgert tagsüber durch die Museen der Stadt und legt riesige Strecken zu Fuß zurück. Becketts Deutsch verbessert sich rasch, er zieht abends mit seinem Wirt durch die Berliner Kneipen, folgt den Gesprächen und wird Zeuge der schleichenden Entdemokratisierung: Ein „perfekter kleiner Demagoge“ überschüttet eine junge Frau mit seiner Naziideologie, als diese „völlig ruhig Positives über Juden sagt“. Angewidert verfolgt Beckett die Reden der Nazigrößen im Radio und notiert kursierende Witze über sie. Dann schreibt er: „Bald fange ich wirklich an zu kotzen. Oder ich fahre nach Hause!“

    Samuel Beckett (1906 in Dublin geboren, 1989 in Paris gestorben) zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. 1969 erhielt er den Literaturnobelpreis. Beckett ist dem breiten Publikum hauptsächlich durch seine Dramen, insbesondere „Warten auf Godot“, bekannt, verfasste aber auch Prosa und Lyrik.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Vladimir Balzer

    Oper im Hangar: Barry Kosky inszeniert Aribert Reimanns "Lear" in Berlin
    Gespräch mit André Mumot

    "Maria Magdalena - Sin. Pray. Love" - Ausstellung im Städel Museum Frankfurt/Main
    Von Anja Reinhardt