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Dienstag, 15.09.2026

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Neue Musik

    Eine Oktave tiefer zu spielen, ist einfach
    Zum 100. Geburtstag von Giuseppe Chiari (1926 - 2007)
    Von Thomas Groetz

    Giuseppe Chiaris intermediale Arbeit bewegt sich zwischen Musik, Sprache, Gestus und Bild.

    Neben Sylvano Bussotti und Daniele Lombardi zählt Giuseppe Chiari zu den wichtigen Exponenten der Florentiner Nachkriegsavantgarde. 1962 spielte Frederic Rzewski seine Musik auf dem ersten Fluxus-Festival in Wiesbaden - eine Verbindung mit Folgen. Inspiriert vom antibürgerlichen Geist der Bewegung, entwickelte Chiari konzeptuelle Stücke und bezog Alltagsgeräusche in seine Musik ein. Parallel dazu entstanden Videoarbeiten, visuelle Poesie und gestische Malereien, die auf der Biennale in Venedig und der documenta zu sehen waren. Noch dazu veröffentlichte Chiari zahlreiche Bücher und Schriften.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Jazz
    Moderation: Manuela Krause

    02:00 Uhr  
    Nachrichten
    03:00 Uhr  
    Nachrichten
    04:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Mit Buchkritik
    Moderation: Ramona Westhof

    06:00 Uhr  
    Nachrichten
    06:20 Uhr   Wort zum Tage

    Pfarrerin Sabrina Fabian, Berlin
    Evangelische Kirche

    06:30 Uhr  
    Nachrichten
    07:00 Uhr  
    Nachrichten
    07:30 Uhr  
    Nachrichten
    08:00 Uhr  
    Nachrichten
    08:30 Uhr  
    Nachrichten
    08:50 Uhr   1001 Nacht

    Nacht 94/121: Drei Mörder und keine Leiche

    Der Friseur will den toten Buckligen sehen. Dann lacht er: Diese Geschichte muss mit goldener Tinte aufgeschrieben werden! Mit seinem Barbierwerkzeug zieht er einfach die Gräte aus dem Rachen des Buckligen. Der niest, springt auf und rennt davon.

    Nach der Neuübersetzung von Claudia Ott
    Auswahl der Geschichten: Safiye Can
    Hörspielbearbeitung und Storytelling: Judith Lorentz, Roxana Samadi
    Mit Roxana Samadi, Jasmin Shakeri, Susana AbdulMajid
    Besetzung: Kathi Bonjour
    Regieassistenz: Vanessa Gräfingholt, Delia Lang
    Expertin für Arabisch: Heba Tebakhi
    Übersetzung und philologische Beratung: Claudia Ott
    Copyright der Übersetzung: Verlag C. H. Beck
    Nach der arabischen Edition von Muhsin Mahdi
    Redaktionelle Mitarbeit: Matthias Karow
    Komposition und Musik: Philipp Johann Thimm
    Weitere Musik: Roshanak Rafani an Daf und Tombak, Bendir und Nabil Arbaain an der Oud
    Ton: Andreas Stoffels, Alexander Brennecke, Susanne Beyer
    Disposition: Dagmar Goyk
    Regie: Judith Lorentz
    Dramaturgie: Sabine Küchler, Julia Tieke
    Deutschlandfunk 2026

    Schahrasad erzählt um ihr Leben - und wir hören zu. Die Geschichten des Literaturklassikers „1001 Nacht“ führen uns zu Verliebten und Verrückten, Meereswesen und sprechenden Tieren. Nach Bagdad, Persien und China. Und mitten ins Leben.

    Alle Folgen, Informationen und Gespräche unter:
    deutschlandfunk.de/tausendundeinenacht

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Autorin Stefanie de Velasco im Gespräch mit Ulrike Timm

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Miriam Zeh

    "Stolz und Zweifel": Ein positiv-feministischer Blick aufs Muttersein
    Gespräch mit Marlen Hobrack

    Die Literaturnobelpreisträgerin Han Kang in Köln
    Von Tobias Wenzel

    Mein Shortlist-Moment: "Selbstregulierung des Herzens" von Peggy Mädler
    Gespräch mit Kolja Mensing

    Straßenkritik:
    "All Your Kisses" von Tillie Coel

    Literaturtipps
    Von Julia Eikmann
    Von David Siebert

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Mathias Mauersberger

    Album der Woche: Ibibio Sound Machine mit "Chopping Mountain"

    Vor 150 Jahren: Der Dirigent Bruno Walter geboren
    Von Michael Struck-Schloen

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Isabel Schayani, WDR
    Moderation: Jana Münkel

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: Susanne Arlt

    Zurück nach Sachsen-Anhalt - Jetzt erst recht nach Halle ziehen
    Von Anne Sailer

    Anfeindungen und Bedrohungen: Jüdische Kandidaten vor Wahl in Berlin
    Von Sebastian Engelbrecht

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Popkulturmagazin
    Moderation: Gesa Ufer

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • 15:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Martin Böttcher

    "Day and Night“ neues Album von Carly Rae Jepsen
    Gespräch mit Lennart Brauwers

    Agneya - Debüt
    Von Martin Risel

    "Factoid Happiness" - Neues Album von Kaktus Einarsson aus Island

    16:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Nicole Dittmer

    18:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Moderation: Isabella Kolar

    Italiens Gefängnisse
    Das Leiden im Jugendknast
    Gespräch mit Verena Schälter

    Italiens Haftanstalten sind seit Jahren überfüllt, die Zustände in den Zellen menschenunwürdig. Die chronische Überbelegung liegt landesweit derzeit bei über 130 Prozent. Die Regierung von Giorgia Meloni hat mit ihrer harten Law-and-Order-Politik sowie der Erfindung ständig neuer Straftatbestände die Situation noch verschärft. Zusätzlich wurde das Strafmaß für bestehende Delikte erhöht. Im Schnitt nimmt sich alle drei Tage ein Häftling das Leben, psychische Erkrankungen sind verbreitet. Regelmäßig kommt es zu Aufständen. In diesem Jahr sind erstmals auch die Jugendhaftanstalten überfüllt. Erstmals hat ein Gericht jetzt die teilweise Schließung eines Gefängnisses in Florenz angeordnet, wegen unhaltbarer hygienischer Zustände.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Zeitfragen

    Wirtschaft und Umwelt - Magazin
    Moderation: Martin Mair

  • Am Limit des guten Geschmacks
    Wie sich die Spitzenküche neu erfindet
    Von Verena Mayer

    Noch nie gab es hierzulande so viele ausgezeichnete Restaurants - und gleichzeitig so viele Herausforderungen für die gehobene Gastronomie. Steigende Kosten, Personalmangel und veränderte Erwartungen an Arbeitskultur und Genuss setzen die Branche unter Druck. Enthüllungen über Gewalt in Küchen und Machtmissbrauch - zuletzt rund um das Noma in Kopenhagen - haben ihr Image erschüttert. Auf der anderen Seite stehen Gäste, die mehr wollen als exquisite Menüs: Sie suchen Erlebnisse, Atmosphäre und eine Küche mit Haltung. Zwischen höchstem kulinarischen Anspruch und wirtschaftlicher Realität sucht die Spitzengastronomie daher nach neuen Wegen. Lokale öffnen sich mit günstigeren Formaten, experimentieren mit Arbeitszeitmodellen und hinterfragen alte Hierarchien. Reicht das, um die Branche neu aufzustellen?

  • 20:00 Uhr

    Konzert

    Musikfest Berlin
    Philharmonie Berlin
    Aufzeichnung vom 13.09.2026

    Edison Denisov
    "Peinture" für Orchester

    Anatol Vieru
    Sinfonie Nr. 2

    Sergej Rachmaninow
    "Die Glocken", Sinfonisches Poem für Soli, Chor und Orchester nach einem Gedicht von Edgar Allan Poe op. 35

    Galina Cheplakova, Sopran
    Anton Rositskii, Tenor
    Alexey Markov, Bariton
    Rundfunkchor Berlin
    Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
    Leitung: Vladimir Jurowski

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • 22:05 Uhr

    Feature

    "Life in plastic, it’s fantastic"
    Wie Barbie Glück und Grauen in die Welt bringt
    Von Markus Metz und Georg Seeßlen
    Regie: Matthias Kapohl
    Deutschlandfunk 2024
    (Wdh. v. 11.09.2026, Deutschlandfunk)

    Barbie schlägt sie alle. Zumindest an den Kinokassen. Greta Gerwigs Film, in dem die Plastikpuppe mit ihrem Freund Ken ihre pinkfarbene Traumwelt verlässt, war der Blockbuster des Jahres 2023. Und der Höhepunkt einer langen, nicht nur umjubelten Karriere.

    Seit die Puppe mit den langen blonden Haaren, dem unmöglichen Körperbau und der unstillbaren Konsumlust 1959 Einzug in den Kinderzimmern hielt, durchlief sie mehrere Transformationen: Sie und ihre Welt spiegeln Modewellen und Medienhypes, Digitalisierung und Emanzipation, Globalisierung und Diversity.
    Gerade durch ihre äußere Anpassungsfähigkeit konnte Barbie zum weltweiten Role Model werden. Durch Kosmetik, Mode und schließlich Chirurgie versuchen reale Menschen, dem immer auch umstrittenen Idealbild so nahe wie möglich zu kommen.
    Mehr mythisches Wesen als bloßes Spielzeug: Barbie, ein Kult mit vielen Facetten.

    Markus Metz, geboren 1958, studierte Publizistik, Politik und Theaterwissenschaft. Er lebt als Hörfunkjournalist und Autor in München. Zuletzt erschienen von ihm „Wir Kleinbürger 4.0. Die neue Koalition und ihre Gesellschaft“ (Edition Tiamat, Berlin) und „Apokalypse & Karneval. Neoliberalismus: Next Level“ (Bertz & Fischer, Berlin), beide gemeinsam mit Georg Seeßlen.
    Georg Seeßlen, geboren 1948, studierte in München Malerei, Kunstgeschichte und Semiologie. Er war Dozent an verschiedenen Hochschulen im In- und Ausland und schreibt als freier Autor u.a. für Die Zeit, Frankfurter Rundschau, taz und epd-Film. Darüber hinaus hat er rund 20 Filmbücher verfasst und Dokumentarfilme fürs Fernsehen gedreht.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage