Programm
Freitag, 31.07.2026
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Nachrichten
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Klangkunst
Functional Mating Calls
Von Pierce Warnecke
Deutschlandradio Kultur 2017
Länge: 44‘
Menschen sprechen mit Maschinen: Dieser Traum wird durch KI zunehmend Wirklichkeit. Aber wie klingt eine Welt, in der Lebewesen und Computer auch miteinander flirten können? Schon 2017 wagte der Klangkünstler Pierce Warnecke eine Prognose.Flirten will gelernt sein - selbst im Zeitalter von sozialen Medien und Dating-Apps. Allerdings sind Mensch und Tier inzwischen nicht mehr die einzigen, die ihre Paarungsrufe trainieren. Auch Computer sind lernfähig, und warum sollten sie ihre frisch erworbenen Verführungskünste nicht gleich an allen möglichen Lebewesen ausprobieren? Diese Frage nimmt Pierce Warnecke zum Ausgangspunkt für eine Untersuchung der Kommunikationswege zwischen Mensch, Tier und Maschine.
Pierce Warnecke, geboren 1983 in Kalifornien, ist ein multidisziplinärer Künstler, der an der Schnittstelle von experimenteller Musik, Digital- und Videokunst arbeitet. -
01:00 Uhr
Nachrichten
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Tonart
Global
Moderation: Thorsten Bednarz02:00 UhrNachrichten03:00 UhrNachrichten04:00 UhrNachrichten -
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Studio 9
Kultur und Politik am Morgen
Mit Buchkritik und Neue Krimis05:50 Uhr Aus den Feuilletons06:00 UhrNachrichten06:20 Uhr Wort zum TageOliver Kelch, Recklinghausen
Katholische Kirche06:30 UhrNachrichten07:00 UhrNachrichten07:20 Uhr Politisches Feuilleton07:30 UhrNachrichten07:40 Uhr Alltag andersVon Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt
07:50 Uhr Interview08:00 UhrNachrichten08:30 UhrNachrichten -
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Nachrichten
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Im Gespräch
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Lesart
Das Literaturmagazin
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Tonart
Das Musikmagazin am Vormittag
11:30 Uhr Musiktipps -
12:00 Uhr
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Studio 9 - Der Tag mit ...
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13:05 Uhr
Länderreport
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14:00 Uhr
Nachrichten
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14:05 Uhr
Kompressor
Das Popkulturmagazin
14:30 Uhr Kulturnachrichten -
15:00 Uhr
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15:05 Uhr
Tonart
Das Musikmagazin am Nachmittag
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17:00 Uhr
Nachrichten
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17:05 Uhr
Studio 9
Kultur und Politik am Abend
17:30 Uhr Kulturnachrichten18:00 UhrNachrichten -
19:00 Uhr
Nachrichten
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19:05 Uhr
Aus der jüdischen Welt mit "Shabbat"
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19:30 Uhr
Literatur
"Der Teufel trägt Prada" als Lieblingslektüre
Maria Kalasnikava war vier Jahre in belarussischer Lagerhaft und überlebte unter anderem mithilfe von Büchern
Gespräch mit Maria Kalasnikava750 Bücher hat Maria Kalasnikava in den vier Jahren ihrer Gefangenschaft in einem belarussichen Lager gelesen. Eines ihrer Lieblingsbücher: "Der Teufel trägt Prada" - ein Buch über Designermode tröstet, sagt sie, wenn man jeden Tag in der gleichen grauen Lageruniform steckt. Gemeinsam mit Swjatlana Zichanouskaja und Weranika Zepkala war Maria Kalasnikova eins der wichtigsten weiblichen Gesichter der sogenannten weißen Revolution 2020 in Belarus, als vor allem Frauen gegen die Wiederwahl des Diktators Lukaschenko protestierten. Kalasnikavas Markenzeichen ist das Herz, das sie aus ihren Fingern formt.
Sie weigerte sich außer Landes gebracht zu werden, zerriss ihren Pass, landete im Gefängnis und wurde am 6. September 2021 zu elf Jahren Lagerhaft verurteilt. Im Dezember 2025 wurde die ausgebildete Querflötistin und Kulturmanagerin im Zuge eines Deals mit den USA begnadigt und lebt mittlerweile in Deutschland. Wie hat ihr das Lesen in der Haft Mut gemacht? Welche sowjetische Tradition steckt hinter der Lagerbibliothek, aus der sie zum Teil ihre Bücher bezog? Wie geht ihre Arbeit an einem Buch über ihre Haftzeit voran? Diese und andere Fragen erörtert Stephanie von Oppen im Gespräch mit Maria Kalasnikava. -
20:00 Uhr
Konzert
Young Euro Classic
Live aus dem Konzerthaus Berlin
Sergej Rachmaninow
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 d-Moll op. 30
ca. 21.10 Konzertpause
Giya Kancheli
„Noch ein Schritt / Another step“
Modest Mussorgski
„Bilder einer Ausstellung“, orchestriert von Maurice Ravel
Giorgi Gigashvili, Klavier
Bundesjugendorchester
Leitung: Aurel Dawidiuk -
22:30 Uhr
Musikfeuilleton
Der Bankier Charles G. Dawes als Komponist
Die Geschichte einer Melodie
Von Albrecht DümlingDer Bankier Charles Dawes, ein Hobbymusiker, hatte 1911 in Chicago eine Melodie in A-Dur komponiert. Ein Freund ließ sie drucken und so stieß der Geiger Fritz Kreisler auf die Noten. Diese Melodie spielte er gern als Zugabe und nahm sie im März 1921 für die Schallplatte auf. Daraus ergab sich eine Beziehung zu dem Banker, der wenig später mit dem sogenannten Dawes-Plan die deutsche Wirtschaft aus ihrer Krise holte. Er wurde dafür 1925 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Nach dem Tod des Finanzfachmanns stieß der Songwriter Carl Sigman auf dessen Melodie und ergänzte sie durch einen Text. Damit entstand der Popsong „It’s all in the Game“, den Musiker wie Louis Armstrong, Nat King Cole, Tommy Edwards, Cliff Richard, Elton John und Keith Jarrett aufgriffen.
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23:00 Uhr
Nachrichten
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23:05 Uhr
Fazit
Kultur vom Tage
23:30 Uhr Kulturnachrichten23:50 Uhr Kulturpresseschau