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Sonntag, 28.06.2026

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Der Ingeborg-Bachmann-Preis

    Das Beste aus 50 Jahren
    Moderation: Andrea Gerk und Wiebke Porombka
    Aufzeichnung vom 27.06.2026 in Klagenfurt

  • 02:00 Uhr

    Nachrichten

  • Am Mikrofon: Schriftsteller Rafik Schami
    (Wdh. v. Deutschlandfunk)

    Mit seiner Mutter lauschte er nachts der Musik Rimsky-Korsakows. Heute schützt ihn klassische Musik vor Ablenkung.

  • 03:00 Uhr

    Nachrichten

  • 03:05 Uhr

    Tonart

    Urban
    Moderation: Martin Böttcher

    04:00 Uhr  
    Nachrichten
    05:00 Uhr  
    Nachrichten
    06:00 Uhr  
    Nachrichten
  • Baptisten

  • 07:00 Uhr

    Nachrichten

  • 07:05 Uhr

    Feiertag

    Geheimprojekt an der Elbe
    275 Jahre Dresdner Hofkirche
    Von Guido Erbrich
    Katholische Kirche

  • Seit wann gibt es Mathematik und wo kommt sie her?
    Von Nadine Querfurth
    Moderation: Patricia Pantel

    Kochen, backen, Computer spielen, Pizza teilen, Seifenblasen pusten und sogar in Musik steckt unglaublich viel davon drin: Mathematik. Die einen lieben sie, die anderen eher nicht. Drum rum kommt niemand, denn fast alles in unserem alltäglichen Leben hat mit Mathematik zu tun. Welche berühmten Mathematiker unser heutiges Zahlensystem aus 0 bis 9 berühmt gemacht haben, warum Mathematik mit einem Pavianknochen begann und wie eine universelle Sprache funktioniert, erfahrt ihr in diesem Podcast.

  • 08:05 Uhr

    Kakadu

    Kinderhörspiel
    Das Hotel der verschwundenen Kinder
    Von Antonia Michaelis
    Ab 7 Jahre
    Regie: Cordula Dickmeiß
    Komposition: Tilman Ehrhorn
    Mit: Franz Röbig, Helene Herwig, Finn Bousfield, Peter Kurth, Arnd Klawitter, Cathlen Gawlich, Johann Jürgens, Kornelia Boje, Carolin Haupt u.v.a.
    Besetzung: Sabine Bohnen
    Regieassistenz: Stefanie Heim
    Ton und Technik: Alexander Brennecke, Gunda Herke
    Deutschlandfunk Kultur 2025
    Länge: 52'28
    Moderation: Patricia Pantel

    Seitdem im Moor der Neubau eines Wellnesshotels begonnen hat, verschwinden plötzlich Kinder aus dem Dorf - und nicht nur sie.

    Direkt hinter dem Dorf fängt das alte Moor an. Ein unheimlicher Ort, niemand geht dort gern hin, außer dem alten Mann, der direkt am Moor wohnt. Doch lange wird es dieses Moor nun nicht mehr geben, denn ein Unternehmer von auswärts will ein Riesen-Wellness-Ressort dort bauen. Das Moor soll trockengelegt werden, reiche Urlauber sollen kommen und Geld ins Dorf bringen.
    Aber dann verschwinden plötzlich Kinder aus dem Dorf - und nicht nur sie. Auch ältere Menschen sind auf einmal weg. Und nur Anna, Justin und Mirco fällt auf, dass nicht nur Menschen verschwinden, sondern auch Teile der Wirklichkeit. Offenbar können nur Kinder sehen, dass plötzlich überall im Dorf schwarze Löcher entstehen. Hat der Hotelbau etwas mit dem Verschwinden der Menschen und Dinge zu tun? Und welche Rolle spielen die mysteriösen Badekugeln, die den zukünftigen Gästen im Wellnesshotel ihren Aufenthalt so besonders machen sollen?

    Antonia Michaelis wurde in Kiel geboren und ist in Augsburg aufgewachsen. Sie hat in Greifswald Medizin studiert und u.a. in Indien, Nepal und Peru gearbeitet. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren Töchtern gegenüber der Insel Usedom im Nichts, wo sie zwischen Seeadlern, Reet und Brennnesseln in einem alten Haus lauter abstruse Geschichten schreibt.

  • 09:04 Uhr

    Kakadu

    Magazin
    Moderation: Patricia Pantel
    08 00 22 54 22 54

  • Moderation: Ralf Bei der Kellen
    sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Plus Eins

    Stand-up Comedy
    „Die strenge Renate mit der Stoppuhr“

    Caro Korneli im Gespräch mit Renate Berger

    Renate Berger hat 35 Jahre lang mitentschieden, wer im Quatsch Comedy Club auf die Bühne darf und wer nicht. Viele Comedians beschreiben sie als streng. Privat hat sie aber natürlich viel Humor - vor allem fürs Schräge und Überraschende. Beruflich gibt sie nun Verantwortung ab; und erkennt: Loslassen gehört zum Alterwerden dazu.


    Essstörung und Coming-of-Age
    Ginos Liebe zum Essen und zu sich selbst

    Caro Korneli im Gespräch mit Sandra Löhr

    Als Kind schaut Gino seiner Nonna gern beim Pasta-Machen zu. Küche und Essen vermitteln ihm Geborgenheit. Aber als Teenager entwickelt er eine Essstörung. Bei Plus Eins erzählt Gino, dass die Krankheit auch mit seiner sexuellen Orientierung zusammenhing und wie er aus der Krankheit herausfand.

    11:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Themen des Tages
    Moderation: Birgit Kolkmann

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Philosophiemagazin
    Moderation: Catherine Newmark

    Philosophischer Wochenkommentar
    Von David Lauer

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Religionen

    Moderation: Kirsten Dietrich

    Denkfabrik 2026: Religion und Politik - Machtmittel oder Gegengift?

    Zur Positionierung gezwungen - die United Church in Washington
    Gespräch mit der Pfarrerin Juni Hoppe

    Zuhören ist politisch - Kirche in Mecklenburg-Vorpommern will Demokratie stärken
    Von Martin Zähringer und Jane Tversted

    Die Toten Städte in Syrien - Reisen stärkt die Zivilgesellschaft
    Von Anna-Theresa Bachmann

    Politisch wirksame Fälschung - Der Mythos vom Priesterkönig Johannes
    Von Judith Leister

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • Für einen neuen Begriff der "Moderne"
    Hans Werner Henzes Werke aus der Zeit mit Ingeborg Bachmann
    Gast: Helmut Böttiger, Publizist
    Moderation: Jürgen König

    Ein ungleiches Paar: In Italien erlebten die Dichterin und der Komponist rauschhafte Zeiten, die sich in vielen Werken niedergeschlagen haben.

    Er: ein arbeitswütiger Frühaufsteher, ein "maniac" geradezu. Sie: von Schreibhemmungen geplagt oder einfach nur faul. Beide: vor genau 100 Jahren geboren. Ingeborg Bachmann und Hans Werner Henze erlebten auf Ischia, wohin sich Henze regelrecht geflüchtet hatte, gemeinsame rauschhafte Zeiten. Als bekennender Homosexueller empfand Henze das politische Klima in der Bundesrepublik der 1950er-Jahre unerträglich, zudem lehnte er die dort vorherrschenden musikästhetischen Ansichten strikt ab. Auch die damals schon berühmte österreichische Lyrikerin Bachmann suchte nach eigenen Wegen. Aus beider Arbeitsbeziehung entstanden Hörspiele, Opern, Gedichte und Lieder. Im Vergleich früher und heutiger Aufnahmen ihrer Werke zeigt sich - im Gespräch mit dem Kulturwissenschaftler und Bachmann-Forscher Helmut Böttiger - in welch erstaunlichem Maß beide zusammen tatsächlich einen eigenen Begriff der "Moderne" schufen, der bis heute Wirkung zeigt.

    16:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • Themen des Tages
    Moderation: Birgit Kolkmann

  • 17:30 Uhr

    Nachspiel

    Das Sportmagazin

    Sammer + Kroos, das war einmal: Eine Rarität, DFB-Nationalspieler aus dem Osten
    Von Mathias Liebing

    Ungesund + Kalorienreich: WM-Snacks, ein Gegensatz zu Hochleistungs-Fußballern
    Von Thomas Wheeler

    One Loft Race
    Von Heinz Schindler

    18:00 Uhr  
    Nachrichten
    18:05 Uhr   Nachspiel. Feature

    Mister Fußball - das System Gianni Infantino (4/5)
    Von Matthias Friebe und Maximilian Rieger
    Teil 5 am 05.07.2026

    Seit 10 Jahren ist der Schweizer Gianni Infantino Präsident des Weltfußballverbands FIFA. Damals schlitterte die FIFA von einer Krise zur nächsten. Höhepunkt: die Festnahme zahlreicher Spitzenfunktionäre in einem Luxushotel in Zürich. Als Reformer und neuer starker Mann an der Spitze übernahm Infantino und hat seitdem seine Macht gesichert und ausgebaut wie kein FIFA-Präsident zuvor. Vor der anstehenden Fußball-WM in den USA, Kanada und Mexiko präsentiert er sich immer wieder in größter Nähe zu US-Präsident Trump. Die Sendung beleuchtet bisher nicht bekannte Hintergründe der WM und blickt tief in das raffinierte System Gianni Infantino.

  • 18:30 Uhr

    Hörspiel

    SÜDLICHE AUTOBAHN
    Von Julio Cortázar
    Übersetzt von Rudolf Wittkopf
    Bearbeitung und Regie: Jakob Gühring
    Mit: Ursina Lardi
    Komposition: Max Andrzejewski und Johannes Schleiermacher
    Ton und Technik: Alexander Brennecke, Christoph Richter
    Regieassistenz:Marie Permantier
    Dramaturgie: Sabine Küchler
    Besetzung: Kathi Bonjour
    Deutschlandfunk 2026
    Länge: 54‘36
    (Wdh. am 07.07.2026, Deutschlandfunk, 19.15 Uhr))

    Südlich von Paris geraten an einem heißen Augustsonntag Zehntausende von Wochenendheimkehrern in einen gewaltigen Stau, der sich nicht mehr auflöst. Er wird sie monatelang gefangen halten.

    "Niemand zweifelte, dass sich auf dieser Strecke ein schwerer Unfall ereignet hatte, denn wie sonst sollte man sich eine so unglaubliche Einschränkung der Fahrt erklären." So schreibt der argentinische Schriftsteller Julio Cortázar in seiner Erzählung „Südliche Autobahn“. 1966 geschrieben ist der Text über eine Gesellschaft im Stau längst zu einem Klassiker geworden. Die Reisenden registrieren gelassen, wie unzuverlässig ihr Zeitgefühl geworden ist. Tage und Jahreszeiten gehen ineinander über, gerade war noch Sommer, nun fällt plötzlich Schnee und noch immer hat man Paris nicht erreicht. Vielleicht wird man es nie erreichen. Man lebt im Stillstand, der nur von der Verheißung des Aufbruchs unterbrochen wird.

    Julio Cortázar (1914-1984) gilt als Meister der phantastischen Literatur. Er hinterließ ein Werk, das es in seiner Modernität immer noch zu entdecken gilt. Seine Erzählungen und Romane sind Grenzgänge, Experimente mit unvorhersehbarem Ausgang. Dazu gehören der Roman „Rayuela“ und die Novelle „Der Verfolger“ sowie die brillanten Essays in „Reise um den Tag in 80 Welten“ und das Logbuch „Die Autonauten auf der Kosmobahn“.

  • 20:00 Uhr

    Konzert

    St. Jakobi-Kirche, Lübeck
    Aufzeichnung vom 25.05.2026

    "Ein feste Burg" - Musik aus dem alten Lübeck

    Werke von Gregor Zuber, Franz Tunder, Thomas Baltzar, Nathanael Schnittelbach, Petrus Hasse, Nikolaus Adam Strungk und Nicolaus Bleyer

    Europäisches Hanse-Ensemble
    Leitung: Manfred Cordes

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • 22:05 Uhr

    Literatur

    "Was zu sagen bleibt, ist immer eine Wolke"
    Literatur über Wassertröpfchen
    Von Beate Ziegs
    (Wdh. v. 27.10.2019)

    Wolken sind recht ... wolkige Angelegenheiten und können daher allerlei Bedeutungen transportieren.

    Wolken eignen sich wie keine andere Naturerscheinung dazu, allerlei Bedeutungen zu transportieren: Bieten sie doch vage Anblicke und sind höchst flüchtig. Für Bertolt Brecht symbolisieren Wolken die verblassende Erinnerung an seine Jugendliebe Marie A., bei anderen Schriftstellern stehen sie für das Fremde und Rätselhafte. Oder für das Vergehen und die immerwährende Wandlung. Für Lug und Trug, Melancholie, Utopie oder Bedrohung. An dieser, sagen wir, recht wolkigen Eigenart der alltäglichen Himmelerscheinungen hat weder ihre wissenschaftliche Erforschung noch ihre Vergiftung durch Störfälle in Bhopal, Tschernobyl und sonst wo etwas ändern können: Der Zauber des kondensierten Wasserdampfes ist ungebrochen. „Über Fehler sind sie erhaben“, meint Hans Magnus Enzensberger, und Julio Cortázar weiß: „Was zu sagen bleibt, ist immer eine Wolke.“

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Vladimir Balzer

    Leere Säle? Was ein friesisches Kulturhaus gegen den Besucherschwund unternimmt
    Von Vanja Budde

    Krieg in der Ukraine: Firma rekonstruiert mit 3D-Scans zerstörtes Kulturerbe
    Von Frederik Rother