Programm
Samstag, 27.06.2026
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00:00 Uhr
Nachrichten
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00:05 Uhr
Lange Nacht
Soziale Utopie und Klangmagie
Eine Lange Nacht über Hans Werner Henze
Von Egbert Hiller
Regie: Burkhard ReinartzHans Werner Henze (1926-2012) war Träumer und Realist zugleich. Soziale Utopien, der Wunsch, die Welt zu einem besseren Ort zu machen, waren für ihn untrennbar mit seiner schöpferischen Arbeit verbunden. Als streitbarer Künstler geriet er in die Wirren der Politik. Und doch suchte er stets die Harmonie, die Freundschaft, die vertrauensvolle Kooperation mit Gleichgesinnten. Er war einer der bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts, aber auch Gründer und Inspirator bahnbrechender künstlerischer und pädagogischer Projekte und Initiativen. Dazu zählen vor allem der „Cantiere internazionale d’arte“ in dem Toskana-Städtchen Montepulciano und die Münchner Biennale für neues Musiktheater. Die drei Stunden der Langen Nacht beleuchten Hans Werner Henzes Leben von seiner Jugend bis zu seinem Tod im Oktober 2012. Auch anhand von Selbstzeugnissen, Briefen, Kommentaren und Zitaten passieren Stationen seines Lebens und Schaffens Revue - vor dem Hintergrund bewegter und bewegender Zeiten vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis ins 21. Jahrhundert. Schwerpunkte der Betrachtung liegen auf herausragenden und umstrittenen Werken wie den „Nachtstücken und Arien“ auf Worte von Henzes langjähriger Vertrauter Ingeborg Bachmann, dem Rezital „El Cimarrón“, das die Sklaverei thematisiert, oder dem politischen Oratorium „Das Floß der Medusa“. Zu Wort kommen u.a. die italienische Musikwissenschaftlerin Elena Minetti, der Dirigent Markus Stenz, der Gitarrist Wilhelm Bruck und - natürlich - Hans Werner Henze selbst.
01:00 UhrNachrichten02:00 UhrNachrichten -
03:00 Uhr
Nachrichten
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03:05 Uhr
Tonart
Klassik reloaded
Philharmonie Berlin
Aufzeichnung vom 24.02.2026
Ludwig van Beethoven
Ouvertüre "Leonore" Nr. 1 C-Dur op. 138
Johannes Brahms
"Schicksalslied" für Chor und Orchester op. 54
Hans Werner Henze
"Sinfonia N. 9" für Chor und Orchester
Rundfunkchor Berlin
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Leitung: Vladimir Jurowski
(Wdh. v. 01.03.2026) -
05:00 Uhr
Nachrichten
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05:05 Uhr
Aus den Archiven
Die vergessene Generation
Ausländerkinder in der Bundesrepublik
Von Bernhard Beger
Deutschlandfunk 1978
Vorgestellt von Isabella Kolar
In den 70er-Jahren lebten eine Million Gastarbeiterkinder in Deutschland. Ihre Familien waren von der Bundesrepublik als Arbeitskräfte eingeladen worden. Die Türkei gehörte beispielsweise zu den klassischen Anwerbeländern. Bereits 1961 schloss Bonn mit der Regierung in Ankara entsprechende Verträge ab. Die Kinder dieser Familien lebten im Schatten der Wohlstandsgesellschaft. Ihre schulischen und beruflichen Probleme blieben damals ungelöst. Sozialer Zündstoff, in den nur Funken zu fallen brauchten.Sind Ausländerkinder in Deutschland also weiterhin heimatlose und entwurzelte Wanderer zwischen den Welten?
„Wie verhalten wir uns gegenüber den Fremden in unserem Lande?“, fragte damals Bundespräsident Walter Scheel in einer Weihnachtsansprache. „Viele, viele Jahre gibt es nun schon ausländische Arbeitnehmer bei uns. Sie sind immer noch nicht integriert. Und das heißt auf Deutsch: Ihnen sind in unserem Land zu wenig Menschen begegnet. Unser Land wird nicht zuletzt danach beurteilt, wie sich die Deutschen gegenüber den Ausländern verhalten.“ -
06:00 Uhr
Nachrichten
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06:05 Uhr
Studio 9
Kultur und Politik am Morgen
Mit Buchkritik06:20 Uhr Wort zum TagePfarrerin Angelika Scholte-Reh, Grünewald
Evangelische Kirche06:30 UhrNachrichten06:40 Uhr Aus den Feuilletons07:00 UhrNachrichten07:30 UhrNachrichten07:40 Uhr Interview08:00 UhrNachrichten08:30 UhrNachrichten -
09:00 Uhr
Nachrichten
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09:05 Uhr
Im Gespräch
Warum in die Ferne schweifen - Die Welt vor der Haustür entdecken
Gäste: Kerstin Heuwinkel, Professorin für Internationales Tourismus-Management mit Schwerpunkt Tourismus-Soziologie
und
Daniel Wiechmann, Journalist und Autor
Moderation: Gisela Steinhauer
Live mit Hörerinnen und Hörern
08 00 22 54 22 54
gespraech@deutschlandfunkkultur.de10:00 UhrNachrichten -
11:00 Uhr
Nachrichten
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11:05 Uhr
Lesart
Ingeborg-Bachmann-Preis 2026
Live aus Klagenfurt anlässlich der 50. Tage der deutschsprachigen Literatur
Moderation: Andrea Gerk -
12:00 Uhr
Nachrichten
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12:05 Uhr
Studio 9 - Der Tag mit ...
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13:00 Uhr
Nachrichten
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13:05 Uhr
Breitband
Digitales Leben
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14:00 Uhr
Nachrichten
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14:05 Uhr
Rang 1
Das Theatermagazin
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14:30 Uhr
Vollbild
Das Filmmagazin
15:00 UhrNachrichten -
16:00 Uhr
Nachrichten
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16:05 Uhr
Echtzeit
Das Magazin für Lebensart
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17:00 Uhr
Nachrichten
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17:05 Uhr
Studio 9 kompakt
Themen des Tages
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17:30 Uhr
Tacheles
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18:00 Uhr
Nachrichten
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18:05 Uhr
Feature
How’s your walk with the Lord?
Von Janko Hanushevsky und Nathan Bontrager
Regie: Janko Hanushevsky
Mit: Anna Panknin und den Autoren
Ton: Eva Pöpplein und Oliver Dannert
Deutschlandfunk 2026
Länge: 54‘40
(Wdh. am 28.06.2026, 20.05 Uhr, Deutschlandfunk)
Nathan wächst als Mennonit in den USA auf. Vom praktizierten Glauben hat sich der heute in Köln lebende Musiker gelöst. Doch was ihn damals bewegt hat, ist nicht verschwunden. Ein Feature über Transformation - von Menschen und religiösen Gefühlen."Es kommt mir weird vor, was ich damals geglaubt habe", sagt Nathan über seine Jugend als Mennonit. "Und zugleich reagiert mein Körper noch immer darauf, wenn ich die Lieder und Gebete von damals höre." Ist mit dem institutionalisierten Glauben auch ein Teil der eigenen Identität verschwunden? Für Nathan bringt das Musizieren manche Antworten ohne Worte. Doch am aufschlussreichsten sind Begegnungen: sich mit Freunden an bewegte Jugendzeiten erinnern - gemeinsam Abschied nehmen von Dogmen und Gewissheiten - einen Reisesegen empfangen, der Verbindungen schafft über Glaubensgrenzen hinweg.
Janko Hanushevsky, ist Radioautor, Musiker und Klangkünstler. Seine Features und Hörspiele wurden vielfach ausgezeichnet, im finnischen, irischen, kroatischen, rumänischen, österreichischen und Schweizer Rundfunk und in allen ARD-Anstalten ausgestrahlt. Uraufführungen u.a. in der Elbphilharmonie, im Deutschlandfunk Kammermusiksaal, der Deutschen Oper am Rhein. Klanginstallationen u.a. in der Alten Pinakothek München und im Humboldt Forum Berlin.
Nathan Bontrager, ursprünglich aus den USA, ist ein in Köln lebender Musiker, der in verschiedenen Musikrichtungen zu Hause ist. Als studierter Cellist und Gambist ist er auf zahlreichen Bühnen mit Alter bis Neuer Musik zu finden; als Autodidakt tritt er u.a. als Banjospieler und Sänger in Folk-Clubs auf. Nathan Bontrager ist Gründungsmitglied des Rundfunk-Tanzorchester Ehrenfeld. -
19:00 Uhr
Nachrichten
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19:05 Uhr
Oper
Royal Opera House, London
Aufzeichnung vom 21.05.2026
Benjamin Britten
Peter Grimes, op.33, Oper mit einem Prolog, drei Akten und einem Epilog
Libretto: Montagu Slater
Peter Grimes - Allan Clayton, Tenor
Ellen Orford - Maria Bengtsson, Sopran
Captain Balstrode - Sir Bryn Terfel, Bariton
Swallow - Clive Bayley, Bass
Ned Keene - Jacques Imbrailo, Bariton
Auntie - Catherine Wyn-Rogers, Mezzosopran
Mrs. Sedley - Christine Rice, Mezzosopran
Bob Boles - John Graham-Hall, Tenor
Hobson - Barnaby Rea, Bass
Rev. Horace Adams - James Gilchrist, Tenor
Erste Nichte - Jennifer France, Sopran
Zweite Nichte - Natalia Labourdette, Sopran
Orchester des Royal Opera House/ Covent Garden
Musikalische Leitung: Jakub Hrùša -
22:00 Uhr
Die besondere Aufnahme
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23:00 Uhr
Nachrichten
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23:05 Uhr
Fazit
Kultur vom Tage
23:50 Uhr KulturpresseschauWochenrückblick
