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Dienstag, 23.06.2026

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Neue Musik

    Räume hören
    Hall und Echo als Material der Musik und Klangkunst
    Von Hubert Steins

    Dort, wo etwas klingt, entstehen immer auch Schallreflektionen, und gelegentlich werden Hall oder Echo in der Musik und Klangkunst gezielt künstlerisch genutzt.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Jazz
    Moderation: Vincent Neumann

    02:00 Uhr  
    Nachrichten
    03:00 Uhr  
    Nachrichten
    04:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Mit Buchkritik
    Moderation: DIeter Kassel

    06:00 Uhr  
    Nachrichten
    06:20 Uhr   Wort zum Tage

    Pfarrerin Angelika Scholte-Reh, Grünewald
    Evangelische Kirche

    06:30 Uhr  
    Nachrichten
    07:00 Uhr  
    Nachrichten
    07:30 Uhr  
    Nachrichten
    08:00 Uhr  
    Nachrichten
    08:30 Uhr  
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Chef von Impacc Till Wahnbaeck im Gespräch mit Katrin Heise

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Joachim Scholl

    "Über Söhne": Herzlich und gnadenlos ehrlich über Söhne und deren Pubertät
    Gespräch mit Simone Buchholz

    Reihe (2): 10 Great American Novels - Herman Melville: "Moby Dick"
    Von Tobias Lehmkuhl

    Buchkritik:
    Grace Cavendish: "Lady Grace Mysteries"
    Rezensiert von Kim Kindermann

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Matthias Mauersberger

    Phraim mit neuem Album "Sirens"
    Gespräch mit Nina Reiter

    Trauerarbeit unter Freunden: Steve Swallow mit "Winter Songs"
    Von Niklas Wandt

    Album der Woche: Graham Coxon

    Unterm Radar: Übersehene Alben Juni
    Von Raphael Smarzoch

    11:40 Uhr   Chor der Woche

    Deutsch-Polnischer Chor Horyzont
    Von Nicolas Hansen

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Erhard Scherfer, Phoenix
    Moderation: Jana Münkel

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: Heidrun Wimmersberg

    Grenzkontrollen - Polnischer Pendler aus Görlitz verklagt Deutschland
    Von Alexandra Gerlach

    Rechte Burschenschaft - Verbindungen zur AfD in Vorpommern
    Von Heinrich Pfeiffer

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Popkulturmagazin
    Moderation: Ingrid Wenzel

    Die popkulturellen Wurzeln des postmodernen Faschismus unserer Tage

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • 15:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Andreas Müller

    Trauerarbeit unter Freunden: Steve Swallow mit "Winter Songs"
    Von Niklas Wandt

    Metal-Klassiker im Weichspüler - Cover-Grusel mit "Driving Mrs. Satan"
    Gespräch mit Vincent Neumann

    Unterm Radar: Übersehene Alben Juni
    Von Raphael Smarzoch

    16:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Nicole Dittmer

    18:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Zeitfragen

    Wirtschaft und Umwelt - Magazin
    Moderation: Martin Mair

    Zwischen Plastikmüll und Happy End - Die Rückkehr der Meeresschildkröten
    Von Katharina Nickoleit

  • Kohlendioxid in der Atmosphäre
    Der Krimi um einen Messwert
    Von Philipp Lemmerich

    Die Kohlendioxid-Konzentration ist zuletzt so stark gestiegen wie nie zuvor: 2024 lag sie auf einem Niveau wie zuletzt vor zwei Millionen Jahren. Doch die fossilen Emissionen allein können den Anstieg nicht erklären.

    Seit 1958 messen Wissenschaftler auf dem Vulkan Mauna Loa auf Hawaii den Kohlendioxid-Gehalt der Atmosphäre. 2024 stieg der Wert so stark wie nie: Der Rekordsprung überrascht selbst erfahrene Forscher, denn er lässt sich nicht durch den hohen Verbrauch fossiler Brennstoffe allein erklären. Auch Waldbrände historischen Ausmaßes, ein schwächelnder Regenwald und überhitzte Ozeane sind dafür verantwortlich, dass die Kohlendioxid-Konzentration ein neues Allzeithoch erreicht hat. Ein Teufelskreis zeichnet sich ab. Zugleich zeigen Satellitendaten: Staaten melden weltweit nur rund 70 Prozent ihrer tatsächlichen Emissionen. Ausgerechnet jetzt leidet die wichtigste Messstation der Welt unter massiven Budgetkürzungen.

  • 20:00 Uhr

    Konzert

    Flagey, Brüssel
    Aufzeichnung vom 02.06.2026

    Joseph Haydn
    Streichquartett D-Dur op. 76/5

    Henriëtte Bosmans
    Streichquartett

    Felix Mendelssohn Bartholdy
    Streichquartett Nr. 2 a-Moll op. 13

    Leonkoro Quartet:
    Jonathan Schwarz, Violine
    Emiri Kakiuchi, Violine
    Mayu Konoe, Viola
    Lukas Schwarz, Violoncello

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • 22:05 Uhr

    Feature

    Mama braucht eine Rolle - und jetzt?!
    Episode 1 und 2
    Von Nava Ebrahimi
    Regie: die Autorin
    Deutschlandfunk 2025
    (Wdh. v. 19.06.2026, 20.05 Uhr, Deutschlandfunk)

    Nava will ihrer Mutter etwas zurückgeben. Doch deren Traum von einer Hauptrolle wird auch für Nava zur Bewährungsprobe.

    Episode 1: Mutter-Tochter-Beziehung, Lebensträume und Casting
    Auf die große Bühne, dahin sehnte sich Navas Mutter Bibi eigentlich schon als junges Mädchen. Doch dann wurde sie mit 14 Jahren verheiratet. Es folgten Kinder, Islamische Revolution, Migration nach Deutschland und ein Leben als Alleinerziehende. Jetzt mit 70 will Bibi ihren Lebenstraum verwirklichen. Nava ist eine erfolgreiche Schriftstellerin und hofft, ihrer Mutter endlich etwas zurückgeben zu können. Sie kontaktiert alle, die sie kennt und die etwas mit Film oder Theater zu tun haben, überwindet ihre Hemmung, andere um etwas zu bitten. Doch auf die Euphorie folgt Ernüchterung: Alle sind sehr beschäftigt. Für 70-jährige Iranerinnen gibt es keine Rollen, schon erfolgreiche Schauspielerinnen haben es schwer in diesem Alter. Aber dann - die Einladung zu einem Casting. Ein erster Schritt zu mehr?

    Episode 2: Hannelore Elsner, Iran-Krieg und Vitamin D
    Der Weg zur Hauptrolle stellt nicht nur Navas Mutter auf die Probe, sondern auch Nava selbst und ihre Beziehung zueinander. Immerhin hat Nava es geschafft, eine Laiencasterin davon zu überzeugen, ihre Mutter einzuladen. Gleichzeitig versucht sie, jemanden zu finden, der das Theaterstück inszeniert, das ihre Mutter gemeinsam mit der Autorin Franziska Füchsl geschrieben hat - natürlich mit Bibi in der Hauptrolle. Denn Nava fürchtet, mit einer kleinen Nebenrolle wäre ihre Mutter nicht zufrieden. Als Israel Iran angreift, macht sich Navas Mutter Hoffnung, dass das Mullah-Regime nun endlich fällt. Im gemeinsamen Hotelzimmer in Klagenfurt, wo Nava mit einer Rede die Bachmann-Tage eröffnet, wird deutlich, dass Nava den Krieg anders bewertet. Doch Nava scheut den offenen Konflikt. Den scheut sie meistens - aber diesmal steht ja auch das Casting in Wien kurz bevor. Die Casterin will, dass sie so natürlich wie möglich bleibt, aber dann soll Bibi ausgerechnet einen Charakter improvisieren, der so gar nicht zu ihr passt. Gelingt es Bibi, spontan eine Szene zu improvisieren, wie es die Casterin von ihr verlangt?

    Nava Ebrahimi, 1978 in Teheran geboren und in Köln aufgewachsen, studierte Journalismus und Volkswirtschaftslehre. Seit 2012 lebt sie als freie Schriftstellerin in Graz. Ihre Romane wurden u.a. mit dem Österreichischen Buchpreis/Debüt ausgezeichnet, 2021 erhielt sie den Ingeborg-Bachmann-Preis. Sie ist regelmäßige Kolumnistin der Süddeutschen Zeitung und lehrt an der Filmakademie Wien.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Marietta Schwarz

    75 Jahre Goethe-Institut - Bundespräsident hält kulturpolitische Grundsatzrede
    Gespräch mit Vladimir Balzer