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Mittwoch, 03.06.2026

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Chormusik

    "Du, meine Seele, singe"
    Paul Gerhardt, der Seelentröster
    Von Klaus-Martin Bresgott

    Sieht man von dem berühmten Weihnachtslied „Vom Himmel hoch, da komm ich her“ ab, hat es der Reformator Martin Luther zunehmend schwer, klingend in die Kirchencharts zu kommen. Anders Paul Gerhardt - die Präsenz seiner Lieder ist im kirchlichen Liederkanon auch nach über 300 Jahren ungebrochen. Sein volksliedhafter Ton und seine schlichte Reimform sind eingängig. Dank genialer Melodien haben seine Dichtungen vielfach Ohrwurmcharakter, der sie in jeder Lebenslage seelentröstend abrufbar macht. Klaus-Martin Bresgott zeigt die Facetten Paul Gerhardts mit Werken von Johann Crüger, Johann Georg Ebeling, Johann Sebastian Bach und Friedrich Mergner.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Vokal
    Moderation: Dirk Schneider

    02:00 Uhr  
    Nachrichten
    03:00 Uhr  
    Nachrichten
    04:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Mit Buchkritik
    Moderation: Ramona Westhof

    06:00 Uhr  
    Nachrichten
    06:20 Uhr   Wort zum Tage

    Diakon Paul Lang, Amöneburg
    Katholische Kirche

    06:30 Uhr  
    Nachrichten
    07:00 Uhr  
    Nachrichten
    07:30 Uhr  
    Nachrichten
    08:00 Uhr  
    Nachrichten
    08:30 Uhr  
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Sexarbeiter und Kurator Isaak Rion im Gespräch mit Marco Schreyl

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Frank Meyer

    "Gegenwehr" - über Erinnerung, Demokratie und Solidarität
    Gespräch mit Lena Gorelik

    Buchkritik:
    "Schokoladenblut" von Radka Denemarkova
    Rezensiert von Olga Hochweis

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Mathias Mauersberger

    Neues Album von Kutiman & Dekel "Hope"
    Gespräch mit Florian Schmidt

    250 Jahre USA: Renée Fleming und Béla Fleck mit "The Fiddle And The Drum"
    Von Kerstin Poppendieck

    Neue Jazz-Alben: Das muss man gehört haben...oder auch nicht
    Von Jan Tengeler

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Christoph Schwennicke, Mitglied der Chefredaktion von T-Online
    Moderation: Jana Münkel

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: Doris Simon

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Popkulturmagazin
    Moderation: Massimo Maio

    Stoff der Nation. Die deutschen WM-Trikots im Wandel

    Phänomen Backrooms - Das Spiel mit der Psychose

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • 15:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Vivian Perkovic

    40 Jahre LADO - eins der ältesten Indie-Labels Hamburgs
    Gespräch mit Carol von Rautenkranz

    Neues Album von Kutiman & Dekel "Hope"
    Von Florian Schmidt

    16:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Julius Stucke

    18:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Moderation:Margarete Wohlan

    Armeniens Identität- Präsident Paschinjan versucht ein „Rebranding“
    Von Christoph Kersting

    Armeniens prowestlicher Regierungschef Nikol Paschinyan geht als klarer Favorit in die Parlamentswahl am 7. Juni und er setzt auf eine Art "Rebranding" Armeniens: Weniger Fokussierung auf die zahlreichen historischen Traumata, dafür der Blick nach vorn auf das, was machbar scheint. So soll der Berg Ararat als nationales Symbol, das aber auf türkischem Boden steht, langsam aus dem nationalen Bewusstsein verschwinden. Dafür entsteht in der Nähe der Hauptstadt Jeriwan die wahrscheinlich größte Jesus-Statue der Welt und erinnert daran, dass Armenien im Jahr 301 als erstes Land der Welt das Christentum offiziell zur Staatsreligion erhob. Dieser Identitätswechsel gefällt nicht allen.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Zeitfragen

    Kultur und Geschichte - Magazin
    Moderation: Martin Hartwig

  • Gelobtes Land in Ostafrika?
    Wie Kenia zum Zufluchtsort für europäische Juden wurde
    Von Birte Mensing

    1903 bot die britische Kolonialregierung dem Zionistischen Weltkongress Land in Ostafrika an. Dort sollten verfolgte Juden aus Osteuropa in Sicherheit leben können. Palästina schien zu kompliziert. Der Plan wurde letztendlich verworfen, Kenia aber wurde in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zum Zufluchtsort für Hunderte jüdische Familien. Erst aus Osteuropa, später vor allem aus Deutschland und den von Hitler-Deutschland besetzten Gebieten. Die Flucht war kompliziert und teuer. Das Leben in Kenia war ungewohnt und widersprüchlich. Einerseits erlebten sie auch dort Antisemitismus, andererseits waren sie Teil der kolonialen weißen Siedlerbevölkerung.

  • 20:00 Uhr

    Konzert

    Begegnungen mit dem Dichterkomponisten Gerhard Rühm (5/5)
    Gerhard Rühm als Radiokünstler
    Von Carolin Naujocks und Florian Neuner

    Im Zuge der Entwicklung des "Neuen Hörspiels" hat Gerhard Rühm auf dem Gebiet der Radiokunst Maßstäbe gesetzt

    Mit Ausschnitten aus folgenden Stücken:
    Konrad Bayer / Gerhard Rühm
    "sie werden mir zum rätsel, mein vater“ (1958, Radiofassung 1968)
    eine burleske horchkomödie

    Gerhard Rühm
    "kleine geschichte der zivilisation“ (1980)

    Arnold Schönberg
    Klavierstück op. 33a
    Eleonore Kraemer, Klavier

    Gerhard Rühm
    "zensurierte rede“
    ein hörtext

    "komplex 10“
    "blätter"
    aus: "kurze hörstücke"

    "ophelia und die wörter“ (1969)
    Giselheit Hönsch, Sprecherin

    "ophelia and the words“ (1987)
    Sigrid Wurschmidt, Ophelia

    "wintermärchen“ (1987)
    ein radio-melodram

    "damentennis“ (1994)
    radiophones hörstück

    Gerhard Rühm/Urs Widmer:
    "AUA 231" (1971)

    Gerhard Rühm
    "japanischer salat“ (1990)

    "masoch“ (1990)
    eine rituelle rezitation

    "hugo wolff und drei grazien, letzter akt“ (2014)

    "mein treppenhaus“
    "rhythmus"
    aus: kurze hörstücke
    Realisation: Gerhard Rühm

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • 22:05 Uhr

    Hörspiel

    Sommercamp
    Von Stella Luncke und Josef Maria Schäfers
    Regie und Ton: die Autoren
    Mit: Bella, Hanna, Hendrik, Jacob, Jenny, Marek, Roxy und 33 anderen Kindern und Jugendlichen aus Berlin und Thüringen sowie Julia Eikmann
    Deutschlandradio Kultur 2016
    Länge: 52'26

    30 Grad im Schatten, kein Luftzug weht, der Balaton ist badewannenwarm. Man lernt sich kennen, Freundschaften werden geschlossen, Mädchen inspizieren Jungen und umgekehrt.

    Es beginnt mit Langeweile und Müdigkeit. Nicht überraschend nach 18 Stunden Busfahrt von Berlin über Thüringen nach Ungarn an den Balaton. Nachdem die 22 Mädchen und 18 Jungs auf die Zimmer verteilt sind, folgen Auspacken, Ankommen und Kennenlernen: Was ist dein Lieblingsessen? Was sind deine Hobbys? Wer kommt mit an den Strand, und wer will lieber in die Stadt? Zwischendrin muss auch hier aufgeräumt und geklärt werden, wer in wen verliebt ist. Sollte man als Junge eine Freundin haben? Und wer ist der coolste Typ des Camps? Nach einer Woche kommt endlich das ersehnte Gewitter, doch damit auch der kollektive Hitzestich.

    Stella Luncke und Josef Maria Schäfers, geboren 1974 und 1968, produzieren Features, Hörspiele und akustische Installationen. 2015 gewannen sie den ARD PiNball Wettbewerb (heute: max15). Beide sind im Leitungsteam des Berliner Hörspielfestivals.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Charlotte Oelschlegel

    Zwischenbilanz Potsdamer Tanztage - mit AMAZZONI“ von Silvia Gribaudi

    Filme der Woche: "Ich verstehe Ihren Unmut", "Sommer in Paris"
    Mit Anke Leweke

    Den Abriss erleichternd? Sachsen reformiert seinen Denkmalschutz