Programm

Kalender
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So

Mittwoch, 29.04.2026

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Chormusik

    Uplifted Voices
    Chormusik von Komponistinnen im Arrangement für Frauenstimmen
    Gäste: Marleen Hoffmann und Elisabeth Schubert, Herausgeberinnen
    Moderation: Olga Hochweis

    Werke von 25 Frauen aus 300 Jahren versammelt das neue Chorhandbuch „Uplifted voices“. Die erhobenen Stimmen gelten im doppelten Sinn. Neben zum Teil bislang unveröffentlichten Werken von Komponistinnen wie Adolphe le Beau und Florence Price sind auch Zeitgenossinnen wie Vivienne Olive und Marie Claire Saindon vertreten. Der Bedarf wächst für neues und weibliches Chorrepertoire, erst recht in den vielen Chören, die überwiegend aus Frauen bestehen.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Filmmusik
    Moderation: Oliver Schwesig

    02:00 Uhr  
    Nachrichten
    03:00 Uhr  
    Nachrichten
    04:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Mit Buchkritik
    Moderation: Stephan Karkowsky

    06:00 Uhr  
    Nachrichten
    06:20 Uhr   Wort zum Tage

    Evamaria Bohle, Berlin
    Evangelische Kirche

    06:30 Uhr  
    Nachrichten
    07:00 Uhr  
    Nachrichten
    07:30 Uhr  
    Nachrichten
    08:00 Uhr  
    Nachrichten
    08:30 Uhr  
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Bildende Künstlerin Ilana Lewitan im Gespräch mit Katrin Heise

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Joachim Scholl

    "Die neue Barbarei"
    Gespräch mit Viktor Jerofejew

    Vom ersten Strich zur Story: Ein Comic-Workshop mit Mika Ross
    Von Andi Hörmann

    Straßenkritik:
    "Was ich nie gesagt habe" von Susanne Abel
    Von David Siebert

    Buchkritik:
    "Füchsin" von Dubravka Ugresic
    Rezensiert von Katharina Döbler

    Buchhandlung Eulennest in Baden-Baden
    Gespräch mit Josua Straß

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Carsten Beyer

    Ernst und Komik in den Opern von Albert Lortzing
    Gespräch mit Stefan Keim

    Newcomer der Woche: Pigeon mit "Outtanational"
    Von Christine Franz

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Klassik
    Von Rainer Pöllmann

    Album der Woche: The Milk Carton Kids mit "Lost Cause Lover Fool“

    Nach KI- Schock: Emily Portman mit neuem Album "Dominion of Spells“
    Von Kerstin Poppendieck

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Sonja Zekri, Süddeutsche Zeitung
    Moderation: Korbinian Frenzel

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: Susanne Arlt

    Ostdeutsche Orte mit Zukunft - Warum Bernitt in Mecklenburg wieder wächst
    Von Thilo Schmidt

    Deutsch-ukrainischer Schüleraustausch - Begegnungen seit 33 Jahren
    Von Jörn Schaar

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Popkulturmagazin
    Moderation: Max Oppel

    Zum Start von "Rose" - "Hosenrollen", Crossdressing, Gender-Fluidität im Film
    Von Christian Berndt

    Cruising the countryside - Ausstelllung im Schwulen Museum
    Gespräch mit Collin Klugbauer

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • 15:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Martin Böttcher

    Die Berliner Musikerin NALAN mit neuem Album "2009"
    Gespräch mit Nalan Karacagil

    Tara Nome Doyle über den Soundtrack zu "Rose" mit Sandra Hüller

    Nach KI- Schock: Emily Portman mit neuem Album "Dominion of Spells“
    Von Kerstin Poppendieck

    16:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend

    18:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Moderation: Margarete Wohlan

    Iraner in Albanien
    Volksmudschahedin gegen das Mullah-Regime
    Von Adelina Gashi

    Nahe der albanischen Riviera, in Manëz, wo Tourist*innen Meer, Sand und Sonne genießen, steht die Hochsicherheitsfestung der iranischen Volksmudschahedin, kurz MEK. Die größte iranische Exilgruppe, die 3000 Angehörige zählt, flüchtete vor zehn Jahren nach Albanien und versteht sich als demokratische Alternative zum islamischen Regime in Teheran, wobei sie eine ideologische Mischung aus Marxismus und Islamismus vertritt. Kritiker*innen werfen den MEK wiederum vor, autoritär und sektiererisch organisiert zu sein. Wer sind die MEK? Wie blicken sie auf den Krieg? Wie operieren sie im Exil weiterhin als Opposition? Und was halten die Albaner*innen von ihnen?

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Zeitfragen

    Kultur und Geschichte - Magazin
    Moderation: Lydia Heller

    Mehr Politik wagen - 60 Jahre Institut für die Geschichte der deutschen Juden
    Von Ursula Storost

    Kulturgenossen: Wie Erfurter sich ihren eigenen Kulturort schaffen
    Von Blanka Weber

  • Arbeiterselbstverwaltung in Jugoslawien
    Ein vergessenes Experiment und seine Folgen
    Von Bartholomäus Laffert und Lucia Steinwender

    Ab 1950 sollten Arbeiterräte in jugoslawischen Fabriken demokratisch über die Produktion entscheiden. Nach und nach sollte so ein selbstverwalteter Sozialismus entstehen.

    1948 brach der jugoslawische Präsident Josip Broz Tito mit Joseph Stalin. Der jugoslawische Sozialismus sollte nun seinen eigenen Weg gehen. Um sich von der sowjetischen Planwirtschaft abzugrenzen, führte Jugoslawien die Arbeiterselbstverwaltung ein. Die Idee: Die Arbeiter sollten ihre Betriebe selbst verwalten und der Staat Stück für Stück überflüssig werden. Statt 5-Jahres-Plänen und Produktionsvorgaben durch die Partei sollten die Betriebseinheiten selbst Produktionsziele festlegen. Genauer gesagt: die Arbeiterinnen und Arbeiter. Denn ab 1950 wurden in allen Fabriken und Unternehmen Jugoslawiens Arbeiterräte gegründet. Sie sollten alle Entscheidungen demokratisch treffen und so zu den Trägern des selbstverwalteten Sozialismus werden. Hat das funktioniert?

  • 20:00 Uhr

    Konzert

    Großer Sendesaal im Haus des Rundfunks Berlin
    Aufzeichnung vom 24.04.2026

    Miho Hazama
    "Dom Justo’s Faith"

    George Gershwin
    "Rhapsody in Blue" für Klavier und Orchester

    Claus Ogerman
    Sinfonische Tänze

    George Gershwin
    Medley für Orchester (arrangiert von Miho Hazama)

    Julian Joseph, Klavier
    Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
    Leitung: Miho Hazama

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • 22:05 Uhr

    Hörspiel

    Idylle
    Von Josef Maria Schäfers
    Regie: Giuseppe Maio und Stella Luncke
    Mit: Enno Luncke, Sven Hönig, Maxim Bugenhagen, Enea Maio, Thomas Krutmann, Guntbert Warns, Volker Weidlich, Thomas Weppel, Martin Horn, Klaus Hoser, Michael Wittenborn, Maximilian Löwenstein, Christian Maria Goebel, Peter Miklusz, Ernst Stötzner, Meike Rötzer, Sigrid Maria Schnückel, Eva-Maria Kurz und Carla Becker
    Ton und Technik: Alexander Brennecke und Eugenie Kleesattel
    Deutschlandfunk Kultur / WDR 2019
    Länge: 53'57

    Immer wieder muss er an das Dorf seiner Kindheit denken. Ein schrecklicher Vorfall aus dem „Deutschen Herbst“ 1977 lässt ihn nicht in Ruhe. Vielleicht trägt er Schuld? Und warum will niemand darüber sprechen?

    Vielleicht sollten die alten Dorfgeschichten ruhen, das tun sie aber nicht, sie gehen ihm nicht aus dem Kopf. „Solange deine Mutter hier wohnt, würde ich nicht in der alten Wunde bohren", rät ihm sein Freund aus dem Sauerland, wo er aufgewachsen ist. „Darüber will doch keiner reden, und wenn man anfängt rumzuforschen, gibt’s Ärger.“ Tatsächlich scheint im Dorf, wenn es um die Ereignisse in jenem Herbst geht, ein kollektiver Gedächtnisschwund stattgefunden zu haben.

    Josef Maria Schäfers, geboren 1968, lernte Schmied und Tischler und lebt seit 1997 als Künstler und Radioautor in Berlin. Mitorganisator des Berliner Hörspielfestivals. Mit Stella Luncke schreibt und produziert er Hörspiele, Features und akustische Kunst.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Vivian Perkovic

    Filme der Woche:
    Rose / Der Frosch und das Wasser
    Gespräch mit Jörg Taszman