Anima Nordica
Von Nicolas Hansen
Programm
Mittwoch, 04.03.2026
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00:00 Uhr
Nachrichten
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00:05 Uhr
Chormusik
Joseph Haydn
"Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuz", Oratorium für Soli, Chor und Orchester
Kateryna Kasper, Sopran
Katie Bray, Alt
Robert Murray, Tenor
Hanno Müller-Brachmann, Bass
RIAS Kammerchor Berlin
Konzerthausorchester Berlin
Leitung: Justin Doyle
Deutschlandfunk Kultur / harmonia mundi 202500:55 Uhr Chor der Woche -
01:00 Uhr
Nachrichten
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01:05 Uhr
Tonart
Americana
Moderation: Kerstin Poppendieck02:00 UhrNachrichten03:00 UhrNachrichten04:00 UhrNachrichten -
05:00 Uhr
Nachrichten
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05:05 Uhr
Studio 9
Kultur und Politik am Morgen
Mit Buchkritik
Moderation: Dieter Kassel05:50 Uhr Aus den Feuilletons06:00 UhrNachrichten06:20 Uhr Wort zum TagePfarrerin Sabrina Fabian, Berlin
Evangelische Kirche06:30 UhrNachrichten07:00 UhrNachrichten07:20 Uhr Politisches Feuilleton07:30 UhrNachrichten07:40 Uhr Interview08:00 UhrNachrichten08:30 UhrNachrichten -
09:00 Uhr
Nachrichten
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09:05 Uhr
Im Gespräch
Gründerin des Frauen-Hilfsprojektes „Land-Grazien“ Miriam Peters im Gespräch mit Britta Bürger
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10:00 Uhr
Nachrichten
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10:05 Uhr
Lesart
Das Literaturmagazin
Moderation: Andrea Gerk
"Fake Gucci-Jogginghose auf der Lesebühne"
Gespräch mit Dinçer Gücyeter
Porträt Argentinische Autorin Dolores
Von Victoria Eglau
Buchkritik:
"Pfingsten. Erinnerungen an ein Ende der Welt" von Miroslav Hlaučo
Rezensiert von Olga Hochweis
Buchhandlung Sternkopf & Hübel in Celle
Gespräch mit Stefan Jakubik -
11:00 Uhr
Nachrichten
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11:05 Uhr
Tonart
Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Marie König
Das Musikprogramm bei den jüdisch-israelischen Kulturtagen in Thüringen
Gespräch mit Johannes Gräßer
Album der Woche: Bill Callahan - Days of 58
Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Klassik
Von Rainer Pöllmann
Musikalischer Spätstarter: Joshua Idehen "This is the place"
Von Christoph Möller
Zwischen Klarheit und Exzentrismus: Pat Metheny mit "Side-Eye III"
Von Niklas Wandt11:30 Uhr Musiktipps -
12:00 Uhr
Nachrichten
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12:05 Uhr
Studio 9 - Der Tag mit ...
Clara Pfeffer, RTL
Moderation: Korbinian Frenzel -
13:00 Uhr
Nachrichten
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13:05 Uhr
Länderreport
Moderation: André Hatting
Wirtschaftsland - Ob die Zukunftsbranche Medizin & Gesundheit Auto und Maschine
Von Katharina Thoms
Schloßstraße in Steglitz - Einkaufsstraße im Umbruch
Von Johannes Kulms -
14:00 Uhr
Nachrichten
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14:05 Uhr
Kompressor
Das Popkulturmagazin
Moderation: Massimo Maio
Türkisches Kino zwischen politischem Mut und Repression
Von Christian Berndt14:30 Uhr Kulturnachrichten -
15:00 Uhr
Nachrichten
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15:05 Uhr
Tonart
Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Andreas Müller
Musikalischer Spätstarter: Joshua Idehen "This is the place"
Von Christoph Möller
Wahl-Berliner Kabeaushé mit neuem Album auf Tour
Gespräch mit Kabochi Gitau
Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Klassik
Von Rainer Pöllmann
GritPop aus Brighton: Das Duo Snake Eyes
Von Martin Risel15:30 Uhr Musiktipps15:40 Uhr Live SessionAmanda Bergman
16:00 UhrNachrichten16:30 Uhr Kulturnachrichten -
17:00 Uhr
Nachrichten
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17:05 Uhr
Studio 9
Kultur und Politik am Abend
Moderation: Nicole Dittmer17:30 Uhr Kulturnachrichten18:00 UhrNachrichten -
18:30 Uhr
Weltzeit
Moderation: Yana Adu und Andre Zantow
Screen Time in Japan
Zwei Stunden in der Freizeit reichen
Von Felix LillRund 70.000 Einwohner leben in Toyoake. Die Stadt hat internationele Aufmerksamkeit erregt, weil der Bürgermeister und die Verwaltung den Bewohnern eine Obergrenze für ihre Bildschirmzeit verordnet haben. Außerhalb von Arbeit und Schule sollen es zwei Stunden am Tag vor dem Laptop oder Smartphone sein. Damit sollen die Menschen vor Internetsucht bewahrt werden. Strafen gibt es keine. Es ist vor allem als Apell gedacht, mehr darüber nachzudenken, was man da eigentlich die ganze Zeit tut vor dem Bildschirm. Eine Diskussion wurde losgetreten in einem Land, wo Technik und Monitore allgegenwärtig sind.
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19:00 Uhr
Nachrichten
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19:05 Uhr
Zeitfragen
Kultur und Geschichte - Magazin
Moderation: Lydia Heller
Streit um Sexarbeit - Die Anfänge der Hurenbewegung in den 80ern
Von Sabina Zollner -
19:30 Uhr
Zeitfragen. Feature
"Kampfreserve der Partei"
Pubertät im Blauhemd - Die Freie Deutsche Jugend in der DDR
Von Alexa Hennings
Am 7. März 1946 gründete sich die "Freie Deutsche Jugend". Die FDJ sollte die Jugendlichen der DDR organisieren und der SED ihren Nachwuchs sichern. Gezielte Propaganda-Aktionen gehörten daher genauso zum Programm wie Jugendklubs, eine eigene Reiseagentur und "Rock für den Frieden".Nahezu jeder, der in der DDR aufgewachsen ist, war Mitglied der FDJ: 1989 sind 88 Prozent aller 14- bis 25-Jährigen Mitglied der sozialistischen Jugendorganisation. Die wurde vor 80 Jahren gegründet, noch bevor es die SED und die DDR gab: am 7. März 1946. Zwischen dem Festakt zur Gründung am Schweriner Theater und dem Abgesang auf die FDJ in einer legendären Inszenierung am selben Ort lagen 40 Jahre „frohes Jugendleben“ zwischen echter Zustimmung und „freiwilligem Zwang“. Wie war es, ein FDJler zu sein? Nicht mehr der gutgläubige Pionier, sondern einer, der langsam Dinge durchschaut und hinterfragt, dennoch immer weiter mitläuft, um Abi oder Studienplatz nicht zu gefährden? Erinnerungen an Pflicht und Kür: politische Schulung, Funktionen, Zwänge, aber auch Reisen mit Jugendtourist, FDJ-Studentensommer und Pfingsttreffen mit coolen Konzerten. An deren Rand man allerdings auch verhaftet werden konnte, wenn man nicht dazugehörte.
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20:00 Uhr
Konzert
Heiligkreuzkirche, Berlin
Aufzeichnung vom 01.03.2026
Domenico Scarlatti
"Stabat Mater"
James MacMillan
"Miserere"
John Tavener
"Svyati"
Mischa Meyer, Violoncello
Andreas Arend, Chitarrone
Bettina Pieck, Truhenorgel
Schola des Rundfunkchors und Mitglieder des Rundfunkchors Berlin
Leitung: Justus Barleben -
22:00 Uhr
Nachrichten
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22:05 Uhr
Hörspiel
Blaupause Scheuklappe
Von Gesche Piening
Regie: die Autorin
Mit: Michael Emanuel Bauer, Sebastian Brandes, Elsa Büsing, Katja Huber, Michael Kranz, Raphaela Möst, David Pätsch, Gesche Piening, Christoph Süß und David Zimmerschied
Komposition: Michael Emanuel Bauer und David Pätsch
Musik und Gesang: Wolfgang Petters, Robert Koller, Leopold Gmelch, Nobert Bürger, Michael Emanuel Bauer, Ralf Funk und David Pätsch
Ton und Technik: Gregor Kuschel und David Pätsch
Dramaturgie: Katja Huber
Künstlerische Produktionsplattform von Gesche Piening 2025
Länge: ca. 54'40
Trotz aller Krisen: Als Spezialisten fürs Blenden und Ausblenden sind wir bisher doch ganz gut gefahren. Warum die Scheuklappen ablegen, wenn es nichts als Verunsicherung, Hilflosigkeit und Ohnmacht zu gewinnen gibt?Das Psychogramm einer Gesellschaft von saturierten Individuen, die sich auf ihrem Weg in die Zukunft aufs Blenden und Ausblenden spezialisiert haben und damit gut gefahren sind - bisher jedenfalls. Warum also ausgerechnet jetzt die wohlige Bequemlichkeit riskieren und den lieb gewonnenen Wohlstand aufgeben? Das Phlegma hat sich bewährt, deshalb werden die potenziell verstörenden, sich wandelnden gesellschaftlichen Realitäten wie Demokratieabbau, Entsolidarisierung und Rechtsruck aus dem eigenen Blickfeld verwiesen.
Gesche Piening, geboren 1978 in Hamburg, Schauspielerin, Theatermacherin und Dozentin. Autorin und Regisseurin von Features und Hörspielen. Für ihre künstlerischen Arbeiten wurde sie mehrfach ausgezeichnet. -
23:00 Uhr
Nachrichten
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23:05 Uhr
Fazit
Kultur vom Tage
Moderation: Gabi Wuttke
Filme der Woche:
The Chronology of Water / The Bride! Es lebe die Braut
Gespräch mit Anke Leweke
Start der "Kommission für historisch belastetes Kulturerbe“ in Genf
Von Kathrin Hondl23:30 Uhr Kulturnachrichten23:50 Uhr KulturpresseschauVon Ulrike Timm
