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Samstag, 26.09.2015

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Lange Nacht

    Verfreundete Nachbarn
    Österreich, Schweiz und Deutschland in einer Langen Nacht
    Von Jochen Rack
    Regie: Stefan Hilsbecher
    (Wdh. v. 26./27.05.2012)

    Die Schweiz und Österreich sind für Deutsche beliebte Urlaubsländer, die Grenzen zwischen den Nachbarländern sind nicht erst seit dem Schengenabkommen durchlässig, seit langer Zeit arbeiten, studieren, heiraten, wohnen Angehörige der jeweiligen Nationalitäten im Nachbarland. Doch neuerdings scheint es, als würden die Differenzen von nationalspezifischer Mentalität und Lebensart intensiver erlebt und bewusster gepflegt als früher. Man spricht die deutsche Sprache, aber das Deutsche klingt in Österreich und der Schweiz anders als in Deutschland und die Vorurteile und Klischees, die sich über den jeweiligen anderen im Umlauf befinden, haben Konjunktur. Sind es die politischen und ökonomischen Auswirkungen der deutschen Wiedervereinigung und der Globalisierung, die bei den kleineren deutschsprachigen Nachbarn ein neues Bedürfnis nach kultureller und politischer Abgrenzung zur Folge haben? In der Schweiz jedenfalls gibt es eine verstärkte Hinwendung zum Schwyzerdütsch. Deutsche in Spitzenpositionen der Wirtschaft oder der Universitäten werden kritisch gesehen, und die "Ausschaffungsinitiative/-gesetz" indiziert Fremdenangst sowie das Erstarken patriotischer Gefühle und nationalistischer Politik. In Österreich erfreut man sich am 'Deutschen-Bashing', es grassiert das Ressentiment vom rechthaberischen, humorlosen Piefke, der den Einheimischen die Studienplätze wegnimmt, während die Deutschen sich gegenüber ihren deutschsprachigen Nachbarn indifferent bis herablassend verhalten, ihnen wachsenden Provinzialismus und das Erstarken ausländerfeindlicher Parteien vorwerfen. Woher rühren die gegenseitigen Abgrenzungsbedürfnisse? Gibt es einen deutschen, österreichischen und Schweizer Nationalcharakter? Was ist dran an den Stereotypen über den jeweiligen Nachbarn? Welche historischen Gemeinsamkeiten gibt es eigentlich noch zwischen diesen drei Ländern?

    01:00 Uhr
    Nachrichten
    02:00 Uhr
    Nachrichten
  • 03:00 Uhr

    Nachrichten

  • 03:05 Uhr

    Tonart

    Filmmusik
    Moderation: Andreas Müller

    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • Vor 25 Jahren: Auf dem Weg zur Einheit (9/10)
    "Einheitsexpress" auf der Zielgeraden
    Der September 1990 im RIAS, im DLF und im DDR-Rundfunk
    Von Frank Ulbricht und Olaf Kosert
    (Teil 10 am 31.10.2015)

    Zehn Monate nach dem Mauerfall ist die DDR schon fast Geschichte. Die Ostdeutschen zahlen mit Westgeld, der Beitritt zur Bundesrepublik ist beschlossene Sache, der Einigungsvertrag unterschrieben. Was fehlt? Der Segen der Siegermächte. Den erteilen die vier (Sowjetunion, USA, Großbritannien und Frankreich) am 12. September 1990 mit dem 'Zwei-plus-Vier-Vertrag'. Und noch einmal sorgt die Volkskammer für Schlagzeilen. Auf der letzten regulären Sitzung, der längsten und wohl spektakulärsten überhaupt, verhandeln und streiten die Abgeordneten über 16 Stunden. Einige treten sogar in einen Sitzstreik.

  • 06:00 Uhr

    Nachrichten

  • 06:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Ute Welty

    06:23 Uhr
    Wort zum Tage

    Weihbischof Dominikus Schwaderlapp
    Katholische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:20 Uhr
    Kommentar der Woche

    VW-Skandal - Die Automobil-Lüge
    Von Korbinian Frenzel

    07:30 Uhr
    Nachrichten
    07:40 Uhr
    Interview

    Sollen die Ukraine-Sanktionen aufgehoben werden?
    Gespräch mit Marieluise Beck, MdB B90/Grüne, Mitglied des Auswärtigen Ausschusses mit den Arbeitsschwerpunkten Länder Ost- und
    Südosteuropas

    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:20 Uhr
    Frühkritik

    Bauhaus: Design. Ausstellung im Vitra Design Museum in Weil am Rhein
    Von Johannes Halder

    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Live mit Hörern
    0 08 00.22 54 22 54
    gespraech@deutschlandradiokultur.de

    Das Geheimnis des Alterns
    Klaus Pokatzky im Gespräch mit Prof. Dr. rer. nat. Björn Schumacher, Altersforscher, Exzellenzcluster CECAD Universität zu Köln

    10:00 Uhr
    Nachrichten
  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Lesart

    Das politische Buch
    Moderation: Florian Felix Weyh

    Gespräch mit Rainer Paris über "Der Wille des Einen ist das Tun des Anderenr"

    In der Rubrik "Wiedergelesen":
    Was uns der soziologische Klassiker "Abwanderung und Widerspruch" von Albert O. Hirschman über die Flüchtlingskrise verrät.

    Sdrja Popovic:
    "Protest! Wie man die Mächtigen das Fürchten lehrt"
    Besprochen von Martin Ahrends

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages  
    Moderation: Sonja Gerth

  • Der Wochenrückblick
    Moderation: Jenny Genzmer

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • 13:05 Uhr

    Breitband

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Rang 1

    Das Theatermagazin
    Moderation: Vladimir Balzer

    Nichts zu verbergen? Kontrolle im Netz als Theaterstück
    Gespräch mit dem Regisseur Hermann Schmidt-Rahmer

    Geniale Stelle: Ulrich Tukur über Macbeth

  • 14:30 Uhr

    Vollbild

    Das Filmmagazin
    Moderation: Susanne Burg

    "The Look of Silence": Opfer des Indonesien-Massakers gegen Täter-Schweigen
    Gespräch mit Joshua Oppenheimer

    Vorgespult: "Sicario", "Alles steht Kopf" und "Der Staat gegen Fritz Bauer"
    Vorgestellt von Anna Wollner

    "Sicario" - Jagd auf das Drogenkartell an der Grenze Arizona-Mexiko
    Gespräch mit dem Regisseur Dennis Villeneuve

    Heimkino: Drogenland Mexiko in "Traffic - Macht des Kartells"
    Vorgestellt von Anke Leweke

    Aufarbeitung: "Der Staat gegen Fritz Bauer" & "Im Labyrinth des Schweigens"
    Von Patrick Wellinski

    "Am Ende ein Fest"- israelische Dramödie zum Thema Sterbehilfe
    Von Bernd Sobolla

    Top Five - Die Mainsteam-Charts
    Von Hartwig Tegeler

    15:00 Uhr
    Nachrichten
  • 16:00 Uhr

    Nachrichten

  • 16:05 Uhr

    Echtzeit

    Das Magazin für Lebensart
    Moderation: Susanne Balthasar

    Peripherie
    Kolumne von David Tschöpe

    British Roundabouts
    Von Ruth Rach

    Live on tape: Zu Fuß zu Ikea
    Von Peter Backof

    Mit dem Filialleiter durch den Vorstadtbaumarkt
    Von Katja Bigalke

    Nutrias - Plage oder Delikatesse?
    Gespräch mit Martin Aßmann, Geflügel- und Wildtierhändler

    Soviet Busstops
    Von Sonja Beeker

    Die Echtzeit schaut sich in dieser Woche in der Peripherie um, also dort, wo eigentlich nichts wirklich ist: Eine Übergangszone zwischen Stadt und Land, seit Kriegsende beträchtlich ausgeweitet. Die Peripherie ist unsexy. Sie ist normal und mittelmäßig. Alles scheint hier seine Ordnung zu haben, und doch zeigen sich bei genauerem Hinsehen Spuren der Verwilderung, vor allem ästhetischer Art. Peripherie, damit verbindet der überzeugte Großstädter Langeweile, Abstandsgrün, Carport, Gewerbepark. Genau das tun wir uns an. Wir gehen mit dem Künstler Boris Sieverts zu Fuß zu Ikea. Wir stoßen auf Stadtnatur, zum Beispiel 18 Kilogramm schwere, hässliche Biberratten. Wir lassen uns im Baumarkt die heißen Trends im EFH-Ausbau erklären, schauen uns Verkehrskreisel in Großbritannien an. Und lernen außerdem, sowjetische Bushaltestellen zu lieben.
     

  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages mit Sport
    Moderation: Sonja Gerth

  • 17:30 Uhr

    Tacheles

    "Die Deutschen tun etwas sehr seltsames" - Deutsch-polnische Beziehungen in Zeiten der Flüchtlingskrise

    In "Tacheles" stellt sich der polnische Soziologe Krzysztof Wojciechowski den Fragen von Patrick Garber.
    Die Flüchtlingskrise hat Gräben in Europa aufgerissen. Während Deutschland täglich Tausende Flüchtlinge aufnimmt und gesamteuropäische Solidarität bei der Unterbringung und Integration dieser Menschen anmahnt, herrscht in Polen und anderen mittelost-europäischen EU-Staaten Skepsis.
    Warum sperrt sich Polen gegen Quoten bei der Aufnahme von Flüchtlingen? Belastet die Flüchtlingsfrage die deutsch-polnischen Beziehungen? Droht eine Verschlechterung des Verhältnisses zwischen Warschau und Berlin sowie Brüssel, falls die Nationalkonservativen die polnische Parlamentswahl im Oktober gewinnen? Und wie hat sich das Zusammenleben im Grenzgebiet an Oder und Neiße entwickelt in den 25 Jahren seit der deutschen Vereinigung?

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:05 Uhr

    Feature

    Kein Gott nirgends oder: Zurück zur Vernunft
    Von Angelika Brauer
    Regie: Detlef W. Meissner
    Mit: Anne-Marie Csepe, Cristin König, Peter Penewsky u.a.
    Ton: Olaf Dettinger
    Produktion: WDR 2007
    Länge: 53’20

    Atheisten wollen selbstständig denken und handeln und auf die Trostangebote der Religion verzichten. Doch wie beantworten Atheisten die Frage nach dem Sinn?

    Die Religion ist auf die Bühne der Weltöffentlichkeit zurückgekehrt. Nicht nur durch islamische Hassprediger, Selbstmordattentäter, den 11. September. Mit der Bibel als Waffe können auch Christen Fundamentalisten sein. Und selbst die sogenannten Neuen Atheisten geraten auf die Spur des Fanatismus, wenn sie lautstark die Welt vom Glauben an Gott befreien wollen. Der wahre Atheismus ist anders: eine Entscheidung des Einzelnen, selbstständig zu denken und zu handeln und auf die Trost- und Hilfsangebote der Religion zu verzichten. Aber ist denn auf die menschliche Vernunft Verlass? Wie findet sie eine Antwort auf die Frage nach Sinn? Und vor allem: Gibt es eine Moral des Zusammenlebens ohne Gott und den Katalog seiner Gebote?

    Angelika Brauer, geboren 1953 in Krefeld, studierte Germanistik und Philosophie, Feature-Autorin. Lebt in Berlin. Für Deutschlandradio Kultur: 'Vertrauensfragen' (2012). Zuletzt: 'Geistes-Gegenwart. Oder: Sind die Intellektuellen überflüssig?' (RBB 2014).

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Konzert

    Alte Musik Festival Utrecht
    TivoliVredenburg
    Aufzeichnung vom 05.09.2015

    Henry Purcell
    "Dido and Aeneas"
    Oper in drei Akten
    Libretto: Nahum Tate nach der "Aeneis" von Vergil

    Dido - Mariana Flores, Sopran
    Belinda - Céline Scheen, Sopran
    Aeneas - Marc Mauillon, Bariton
    Voces8
    L’Arpeggiata
    Leitung: Christina Pluhar

    „Dido“ und „Arthur“ - Purcells Bühnenmusik
    Von Hans Rempel

    TivoliVredenburg
    Aufzeichnung vom 31.08.2015

    Henry Purcell
    "King Arthur"
    Semi-Oper in fünf Akten
    Libretto: John Dryden

    Vox Luminis:
    Philidel - Caroline Weynants
    Aeolus, Grimbald - Tomáš Král
    Nereid, Cupid - Sophie Junker
    Cold Genius - Sebastian
    Pan - Lionel Meunier
    Comus - Kristen Witmer, Robert Buckland, Olivier Berten, Sebastian Myrus
    Venus - Zsuzsi Tóth, Kristen Witmer
    Honour - Kristen Witmer
    La Fenice
    Leitung: Jean Tubery

  • Karl Weigl
    Fünf Lieder aus "Phantasus" für Sopran und Klavier op. 9
    "Ein Stelldichein" für Sopran und Streichsextett op. 16

    Sophie Klußmann, Sopran
    Oliver Triendl, Klavier
    Sebastian Breuninger, Violine
    Clemens Linder, Violine
    Annemarie Moorcroft, Viola
    Eve Wickert, Viola
    Mischa Meyer, Violoncello
    Adele Bitter, Violoncello

    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2014

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Eckhard Roelcke

    Kulturpresseschau-Wochenrückblick
    Von Tobias Wenzel