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Mittwoch, 26.07.2017

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Feature

    Imported Husbands
    Von Jonas Rothlaender
    Regie: der Autor
    Mit: Sebastian Urzendowsky
    Ton: Norbert Vossen
    Produktion: SWR/YLE 2016
    Länge: 53'56

    Für die Liebe nach Finnland gezogen: "Es ist nicht so, dass die Finnen unfreundlich sind. Aber bei der Frage 'Wie geht’s?', gehen sie gleich auf Distanz."

    "Für Nokia oder für eine Frau?" So lautet die Frage, wenn ausländische Männer nach Finnland kommen. Jonas Rothlaender kennt die Frage. Er ist selbst mit einer Finnin liiert und wie von selbst hat er andere Männer kennengelernt, die ebenfalls aus Liebe in den hohen Norden gekommen sind. Und egal, woher sie kommen, ihre Probleme sind ähnlich: die kalten und endlosen Nächte, die stille Verschlossenheit der Finnen und - nicht zuletzt - die eigene Unsicherheit und Verletzlichkeit, mit der sich die "Imported Husbands" konfrontiert sehen.

    Jonas Rothlaender, geboren 1982 in Lübeck, Regisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent. Regiestudium an der dffb in Berlin. Für sein Spielfilmdebüt "Fado" erhielt er 2016 beim Filmfestival Max Ophüls den Filmpreis der saarländischen Ministerpräsidentin für die Beste Regie, den Regiepreis beim Filmfestival Achtung Berlin und den Preis für den besten Spielfilm beim Studentenfilmfestival Sehsüchte in Potsdam-Babelsberg.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Americana
    Moderation: Carsten Beyer

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Christine Watty

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    05:50 Uhr
    Kalenderblatt

    Vor 75 Jahren: Der argentinische Schriftsteller Roberto Arlt gestorben

    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:20 Uhr
    Frühkritik

    "Bayreuth ist Comedy" - Barrie Koskys Debüt auf dem Grünen Hügel
    Gespräch mit Jürgen Liebing

    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Pianist mit politischer Mission
    Klaus Pokatzky im Gespräch mit Igor Levit

    Er gehörte zur Kategorie der "Wunderkinder". Igor Levit wurde 1987 im russischen Nischni Nowgorod geboren und bekam bereits mit drei Jahren Unterricht bei seiner Mutter, der Pianistin Elena Levit. Sein erstes Solokonzert gab er mit vier Jahren. Wenig später wurde ein Musikprofessor aus Hannover auf das hochbegabte Kind aufmerksam und bot an, ihn zu unterrichten. Als jüdische Kontingentflüchtlinge konnte die Familie 1995 nach Deutschland übersiedeln. Seither hat Igor Levit eine internationale Karriere gemacht. Zugleich engagiert er sich politisch. So meldet er sich regelmäßig per Twitter zu Wort und spielt Konzerte für Flüchtlinge. Bei der Eröffnung der diesjährigen "Night of the Proms" in der Londoner Royal Albert Hall gab er als Zugabe Beethovens "Ode an die Freude", die Europahymne, als seinen Kommentar zum Brexit.

    Warum ist Beethoven lebensrettend für ihn?
    Warum nennt er seinen Flügel "Lulu"?
    Und was bedeutet es ihm, Europäer und Bürger zu sein?

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:07 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Frank Meyer

    Schreiben im Exil - Stefan Zweig-Ausstellung im Literaturhaus Berlin
    Von Tobias Wenzel

    Wissenschaft trifft Popkultur: Paläo-Art und die Darstellungen der Urgeschichte
    Gespräch mit der Autorin Zoe Lescaze

    Lost in Translation III (JUGAARD - Etwas einfach auf die Beine stellen)

    Buchkritik:
    "Lichter als der Tag" und "Die Widerspenstigkeit" von Mirko Bonné
    Rezensiert von Manuela Reichart

    Radikale Zukunft: Omar El-Akkad und sein Roman "American War"
    Von Irene Binal

    Straßenkritik:
    "Harley Quinn: Harte Therapie" von Jimmy Palmiotti und Amanda Conner
    Von Norbert Zeeb

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:07 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Haino Rindler

    Kritik: "The Songs of Scott Walker 1967-1970", Royal Albert Hall
    Gespräch mit dem Musikjournalisten Harald Mönkedieck

    11:35 Uhr
    Tonart

    Die Legenden des Newport Folk Festival
    Gespräch mit dem Musikproduzenten Joe Boyd

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Zafer Şenocak, Autor und Publizist
    Moderation: Korbinian Frenzel

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: Nana Brink

    "Hass hat immer eine Rolle gespielt" - ein Ex-Neonazi über seinen Ausstieg
    Von Ronny Arnold

    Thüringen - Zentrum für rechte Rockkonzerte in Deutschland
    Von Henry Bernhard

    Wie gefährlich sind die Reichsbürger?
    Gespräch mit Michael Watzke

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:07 Uhr

    Kompressor

    Das Kulturmagazin
    Moderation: Timo Grampes

    Beschlagnahmte Filme damals und heute:
    Kettensägenmassaker für alle!
    Gespräch mit Roland Seim, Telos-Verlag

    Die Pariser "Autophoto" zeigt Emanzipation und Scheitern des Automobils
    Von Jürgen König

    Das Lesen der Anderen:
    beitraegezurkunst.blogspot.de

    Vorgespult:
    ''The Party', 'Baby Driver' und 'Paradies'
    Vorgestellt von Christian Berndt

  • 15:00 Uhr

    Kakadu

    15:05 Uhr
    Musiktag

    Moderation: Patricia Pantel

    Keine Hochzeit ohne Klezmer
    Von Kristina Dumas

    Klassik für Einsteiger:
    Vom Mixen und Rühren bei Beethoven!
    Von Ulrike Timm

  • 15:30 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Carsten Rochow

    "Viel Bauchgefühl"
    Die Trompeten- und Produzenten-Legende Herb Alpert

    Resonate: Die Streaming-Genossenschaft
    Gespräch mit Peter Harris, Gründer von Resonate

    Schellack im Netz - das "Great 78 Project" digitalisiert 200.000 alte Platten
    Von Achim Heppelmann

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Vladimir Balzer und Axel Rahmlow

    18:00 Uhr
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Endstation Serbien - Warum für immer mehr Menschen die Flucht dort endet
    Von Martin Gerner

    Müssen sich andere kümmern - Ungarns unerbittliche Flüchtlingspolitik
    Von Stephan Ozsvath

    Moderation: Susanne Arlt

    Endstation Serbien - Warum für immer mehr Menschen die Flucht dort endet
    Serbien war lange für Geflüchtete nur ein Durchgangsland. Da Ungarn seine Grenze jedoch größtenteils geschlossen hat, steigt dort die Zahl der Gestrandeten. Vor Monaten ließ Ungarn bis zu 35 Menschen pro Tag aus Serbien über seine Grenze kommen, mittlerweile sind es nur noch zehn. Seitdem Ungarn zum "Vorposten der Festung EU“ geworden ist, droht Serbien vom Transitland zu einer der größten "Wartehallen für Flüchtlinge“ im Herzen Europas zu werden. Die Sorge vor einem Slum der Heimatlosen mitten in Europa wächst.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:07 Uhr

    Zeitfragen

    Magazin

    Historische Begriffe zur Zeit: Was ist Faschismus?
    Von Ludger Fittkau

    Die spanische Geschichtspolitik und das Erbe Francos
    Von Wolfgang Martin Hamdorf

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Elbphilharmonie Hamburg, Kleiner Saal
    Aufzeichnung vom 10.06.2017

    Johannes Brahms
    Drei Gesänge für sechsstimmmigen gemischten Chor a cappella op. 42

    Anton Webern
    Vier frühe Lieder (Arrangement: Clytus Gottwald)

    Alma Mahler
    "Bei dir ist es traut" (Arrangement: Clytus Gottwald)
    "Die stille Stadt" (Arrangement: Clytus Gottwald)
    "Laue Sommernacht (Arrangement: Clytus Gottwald)

    Ernst Krenek
    "Die Jahreszeiten", Vier a cappella-Chöre nach Hölderlin op. 35

    Arnold Schönberg
    "Schein uns, du liebe Sonne" aus: Drei deutsche Volkslieder für gemischten Chor

    Johannes Brahms
    Fünf Gesänge für gemischten Chor a cappella op. 104

    NDR Chor
    Leitung: Florian Helgarth

  • 21:30 Uhr

    Hörspiel

    Bei uns dehaam - Aus dem Leben einer hessischen Familie (3/3)
    Von Robert Stromberger
    Vorgestellt von Clarisse Cossais und ihrem Gast Peter Liermann
    Mit: Danielo Devaux, Marianne Steinbrecher, Günter Mange, Marianne Bürgel, Joseph Offenbach, Otti Ottmar, Uwe Dallmeier, Erwin Scherschel, Jacob P. Walter, Carl Rühl, Reno Nonsens, Traute Großgarten, Jochen Wagner, Luise Decker-Lindt, Josef Wageck, Lia Wöhr, Ursula Köllner, Christel Pfeil, Sophie Engelke, Gaby Reichardt, Heinz Stoewer, Liesel Weicker, Ingrid Hagen
    Produktion: HR 1962/1964
    Länge: 59'36

    Ein Ehepaar schließt einen Vertrag zur Gleichberechtigung.

    Die Kronauers, Vater Walter, Mutter Helga, Kinder Rolf und Ulla, Oma und Opa, wohnen in einer hessischen Kleinstadt. Wir erleben mit ihnen die interessanten Jahre des Wirtschaftswunders gespiegelt in den alltäglichen Überraschungen. Zur Erprobung der Gleichberechtigung zum Beispiel schließt das Ehepaar einen interessanten Vertrag.

    Die Französin Clarisse Cossais stellt uns die auf Hessisch produzierte Serie vor und bereitet ein akustisches Wörterbuch vor.

    Clarisse Cossais, geboren in Marseille, studierte Germanistik und promovierte 1998 in Straßburg. Seit 1991 lebt sie in Berlin, seit 1993 arbeitet sie bei Deutschlandradio (früher RIAS). Von 1998 bis 2013 moderierte sie für Deutschlandradio Kultur die Sendereihe "Familie in Serie", in der sie Familiengeschichten aus Ost und West präsentierte. Für ihr Stück "La Sehnsucht" (SWR 2008) wurde sie mit dem Deutsch-Französischen-Journalistenpreis 2009 ausgezeichnet. Sie führt Regie im Hörfunk, moderiert literarische Veranstaltungen und schreibt Sendungen über Literatur, Musik, Frankreich und manchmal auch über ganz andere Dinge. Zuletzt über das gerollte R im Französischen: "Histoire de R - Geschichte eines Lauts" (Deutschlandradio Kultur 2016).

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Vera Linß

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Sigrid Brinkmann

    Filme der Woche: 'Dunkirk' und 'The Party"'
    Vorgestellt von Patrick Wellinski

    "Der Preis für unabhängigen Journalismus"
    Zwischenstand Cumhuriyet-Prozess
    Gespräch mit Nora Wehofsits, European Centre for Press and Media Freedom Leipzig

    Kulturpresseschau
    Von Arno Orzessek