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Mittwoch, 13.07.2016

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Feature

    Die literarischen Häutungen des Vladimir Sorokin
    Von Thomas Franke
    Regie: der Autor
    Mit: Ina Gercke, Matthias Horn, Tilmar Kuhn, Ilka Teichmüller, Thomas Franke
    Ton: Hermann Leppich
    Produktion: SWR 2015
    Länge: 53'57

    Vor allem im Westen gilt Sorokin als wichtigster russischer Gegenwartsautor.

    Eine Mauer trennt Russland vom Westen. Das Land ist zugleich hypermodern und archaisch, überall trifft man auf chinesische Einflüsse. So sieht das Szenario des jüngsten Romans von Vladimir Sorokin aus. Einst Teil des sowjetischen Undergrounds, ist Sorokin zum wichtigsten Gegenwartsautor Russlands geworden. Vor allem im Westen ist er beliebt.

    Thomas Franke, geboren 1967, Politologie-Studium in Hamburg, seit 1989 freier Journalist. Lebt seit 2012 in Russland. Zuletzt: "Sex in Russland" (DLF 2014).

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Americana
    Moderation: Christian Graf

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Nana Brink

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Gemeindereferentin Monika Wiedemann
    Katholische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    07:40 Uhr
    Interview

    Fluchtgründe: Was Afrikaner außer Landes treibt
    Gespräch mit Winnie Adukule, ugandische Juristin und Autorin

    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:20 Uhr
    Frühkritik

    Konzert Beyoncé
    Tourauftakt gestern in Düsseldorf
    Gespräch mit Ina Plodroch

    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Selbstironie schützt vor Wehleidigkeit
    Klaus Pokatzky im Gespräch mit Karsten Krampitz, Historiker, Schriftsteller, Experte für Kirche in der DDR, Initiator von Obdachlosenzeitungen, ehem. Stadtschreiber von Klagenfurt

    Einst gewann er mit seiner Novelle über einen Pfarrer, der sich in der DDR auf spektakuläre Weise das Leben nahm, den Publikumspreis des Bachmannwettbewerbs, wurde Stadtschreiber in Klagenfurt und machte mit Diebstahl und Rezension des Gästebuchs der Jörg Haider-Ausstellung Schlagzeilen. Außerdem war der Schriftsteller und Historiker Karsten Krampitz gemeinsam mit Peter Wawerzinek Initiator der satirischen "Wewelsflether Trinkerklappe", engagierte sich mit vollem Ernst jahrelang für Obdachlosenzeitschriften in Berlin und wäre um ein Haar Kandidat für den Vorsitz der Linkspartei geworden.

    Nun hat Karsten Krampitz wieder mit einem Buch für Wirbel gesorgt. In "1976" legt er seine These dar, dass dies das Schicksaljahr der DDR war. Die Biermann-Ausbürgerung, Havemanns Hausarrest, Tote an der Mauer, ein Parteitag: Am Ende führten, so Krampitz, die Ereignisse und Weichenstellungen des Jahres 1976 dazu, dass die DDR 13 Jahre später nicht mehr zu retten war und die Mauer fiel. Krampitz' Buch hat alte ideologische Gräben wieder geöffnet, ehemals Oppositionelle wie Vera Lengsfeld oder DDR-Regierungsmitglieder wie Egon Krenz meldeten sich - nicht immer wohl erzogen - zu Wort.

    Wie der Blick zurück auf DDR und die eigene Biografie humorvoll und frei von Wehleidigkeit gelingt, das ist Thema "Im Gespräch" mit dem Romanautor und Wissenschaftler Karsten Krampitz.

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:07 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Joachim Scholl

    Allein, alleiner: Aus dem Leben einer Alleinerziehenden
    Gespräch mit Christine Finke, Journalistin

    US-Themenwoche im Deutschlandradio Kultur
    Edith Wharton: "Dämmerschlaf"
    Von Christian Rabhansl

    "Blau ist die Nacht" von Eoin McNamee
    Rezensiert von Thomas Jaedicke

    Urlaubsbücher "Wieder beste Freunde" von Katja Reider
    Von Julia Riedhammer

    Familienverlag schluckt Branchenriesen
    Herder übernimmt Mehrheit an Thalia
    Gespräch mit Rüdiger Wischenbart

    Barbara Vinken ...liest ein Bild
    Die Leopardenpumps von Premierministerin Theresa May

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:07 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Carsten Beyer

    Welt-Kulturerbe unter dem Hammer
    Manuskript von J. S. Bach bei Christie's
    Von Claus Fischer

    11:30 Uhr
    Chor der Woche

    Stimmwerk

    Der Chor Stimmwerk aus München ist offen für alle Menschen, gleich welchen Alters und welcher musikalischer Vorbildung. Die 20 Sängerinnen und Sänger singen hauptsächlich Werke der Renaissance und des Frühbarrocks. Doch gelegentlich weichen sie von ihrem gewählten Schwerpunkt ab und singen auch schon einmal anlässlich einer Ausstellungseröffnung alte Arbeiterlieder. Im Zentrum ihrer Proben, die alle zwei Wochen stattfinden, steht bei dem Ensemble die Liebe zur Musik und zur Geselligkeit.

    11:35 Uhr
    Tonart

    "New Manchester Music"
    Das Projekt "The Breath" von Stuart McCallum
    Von Wolfgang Meyering

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Mittag
    Moderation: Anke Schaefer und Christopher Ricke

    13:00 Uhr
    Nachrichten
  • Wenn die Dorfsparkasse schließt
    Von Susanne Lettenbauer
    Moderation: Katja Bigalke

    Was tun, wenn es keine Bankfiliale mehr im Ort gibt? Keinen Supermarkt? Keine Post? Vielen bayerischen Kommunen in Oberfranken, der Oberpfalz und Unterfranken geht es so. Dort ziehen besonders viele Menschen weg. Und deswegen schließen die Geschäfte, weshalb noch mehr Menschen wegziehen. Ein Teufelskreis. Über 220 Sparkassenfilialen sollen in diesem Jahr geschlossen werden, nach fast genauso vielen im vergangene Jahr. Bereits 2015 demonstrierten die Bürger gegen den Abbau der Geldautomaten und ersatzlose Schließung der örtlichen Bankfiliale. Um die Kunden dennoch zu versorgen, werden derzeit verschiedene Möglichkeiten gesucht, die Versorgungslücken abzufedern. Kostenlose Bustickets zum nächsten Bankberater, postalische Zustellung der Geldscheine, Einrichtung von Haltestellen für die mobile Sparkasse, den "Zaster-Laster". Seit neuestem werden auch Bargeldkuriere eingesetzt.

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:07 Uhr

    Kompressor

    Das Kulturmagazin
    Moderation: Gesa Ufer

    Frage des Tages:
    Wofür steht das "k" in "Edeka"?
    Gespräch mit Georg Schwedt, Kulturhistoriker

    Architektur des Konsums: Eine Ausstellung über Malls
    Von Tobias Krone

    Mukbang! Korea zwischen Social Eating und FoodPorn
    Von Ralf Bei der Kellen

    Peinlichkeit als dramaturgischer Kunstgriff im Film
    Maren Ades Film "Toni Erdmann"
    Von Anke Leweke

    Vorgespult:
    Deutschland-Selbstporträt, Atomic Falafel und Independence Day
    Von Christian Berndt

  • 15:00 Uhr

    Kakadu

    15:05 Uhr
    Musiktag

    u.a.
    Maschinenrattern im Konzertsaal
    Von Corinna Thaon
    Moderation: Ulrike Jährling

    Können die Geräusche einer Fabrikmaschine Musik sein? Warum nicht, sagten Komponisten vor 100 Jahren und ließen es zum Entsetzen des Publikums mal richtig krachen. Sie wollten eine ganz neue Musik schreiben, eine, die zum lauten Alltag der Menschen in der Großstadt passt. Hört man nicht ständig Geräusche? So sollte es auch in der Musik rattern, rauschen und stampfen.

  • 15:30 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Martin Böttcher

    Musik und Wahlkampf (3)
    I like Ike, Kennedy and me...Geschichte der Wahlkampfsongs

    Die Popmusik- Szene Chinas im Rahmen des Tech Open Air Festivals
    Gespräch mit Philipp Grefer, Gründer von FakeMusicMedia

    David Camerons Abgangsgesang inspiriert das Netz
    Von Martin Böttcher

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Vladimir Balzer und Axel Rahmlow

    18:00 Uhr
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Marktplatz der Ideen
    Think Tanks in den USA
    Von Nana Brink

    Jung, reich und schräg
    Miami, wo die Trends gemacht werden.
    Von Marina Buttler

    Moderation: Angelika Windloff

    Jung, reich und schräg - Miami, wo die Trends gemacht werden
    Miami atmet und lebt moderne Kunst. Nachts machen sich die Sprayer an die Arbeit, nicht irgendwelche, sondern die bekanntesten der Szene. Tagsüber streifen Tausende auf der Suche nach dem Besonderen durch die Stadt, das sie nicht zuletzt im Künstlerviertel Wynwood mit seinen zahlreichen Museen und Galerien finden.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:07 Uhr

    Zeitfragen

    Magazin
    Moderation: Eva Hepper

    Wie eine Demokratie überwältigt wird - Spanien vor 80 Jahren
    Von Wolfgang Martin Hamdorf

    Wie schwer wiegt das Erbe der Diktatur?
    Spanien und die Demokratie heute
    Von Hans-Günter Kellner

    Die Entstehung des Fundamentalismus in den USA
    Von Arndt Peltner

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Beethovenhalle Bonn
    Aufzeichnung vom 25.06.2016

    John Foulds
    Three Mantras from "Avatara" op. 61

    Wim Henderickx
    "Raga I" für Schlagzeug und Orchester

    Arnould Massart
    "Best of Bollywood" (Uraufführung)

    Ravi Shankar
    Concerto for Sitar and Orchestra No. 2 "Raga Mala - A Garland of Ragas"

    Gert François, Schlagzeug
    Anoushka Shankar, Sitar
    Beethoven Orchester Bonn
    Leitung: Stefan Blunier

  • 21:30 Uhr

    Hörspiel

    Im Westen nichts Neues (2/2)
    Hörspiel nach dem gleichnamigen Roman
    Von Erich Maria Remarque
    Bearbeitung: Matthias Eckoldt
    Regie: Christiane Ohaus
    Mit: Patrick Güldenberg, Janusz Kocaj, Sebastian Urzendowsky, Tino Mewes, Matti Krause, Ole Lagerpusch, Konstantin Graudus, Peter Jordan, Bernhard Schütz, Barbara Philipp, Horst Mendroch, Lisa Hrdina, Verena von Behr und Lars Rudolph
    Komposition: Michael Riessler
    Ton: Andreas Meinetsberger
    Produktion: RB 2014
    Länge: 54'23

    Was Krieg wirklich bedeutet.

    Paul Bäumer kann den ersten Heimaturlaub antreten. Er findet sich im normalen Leben nicht mehr zurecht. Fast erleichtert kehrt er zu seinen Kriegskameraden zurück. Bäumer stirbt kurz vor Kriegsende: "Er fiel im Oktober 1918, an einem Tag, der so ruhig und still war an der ganzen Front, dass der Heeresbericht sich nur auf den Satz beschränkte, im Westen sei nichts Neues zu melden."

    Erich Maria Remarque lebte seit 1929 im Ausland, zunächst in der Schweiz, 1939 siedelte er in die USA über. Nationalsozialisten störten 1930 die deutsche Uraufführung des in Hollywood produzierten Films 'Im Westen nichts Neues', 1933 wurden seine Bücher öffentlich verbrannt, 1938 wurde ihm die deutsche Staatsbürgerschaft entzogen. 1946 erlangte Remarque einen zweiten Welterfolg mit seinem Roman 'Arc de Triomphe' (Hörspiel DLR 1996). Er starb 1970 in Locarno.

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Moritz Behrendt

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Susanne Burkhardt

    Filme der Woche: "Toni Erdmann" & "Unterwegs mit Jaqueline"
    Vorgestellt von Hans-Ulrich Pönack

    Museum "Weimarer Republik" in Weimar beschlossen
    Von Henry Bernhard

    Kulturpresseschau
    Von Ulrike Timm