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Mittwoch, 27.04.2016

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Feature

    Deutsches Wintermärchen Marokko
    Von Rosie Füglein
    Regie: Thomas Wolfertz
    Mit: Britta Steffenhagen, Wanja Mues, Claudius von Stolzmann, Michael Rotschopf
    Ton: Peter Avar
    Produktion: rbb/BR/NDR/SWR 2015
    Länge: 54'28

    Marokko: während deutsche Rentner im Hochsicherheitsresort campen, versuchen in unmittelbarer Nachbarschaft Afrikaner nach Europa zu gelangen.

    "Bis vor kurzem ging die landläufige Meinung dahin, Kolonien seien ein überwundener Standpunkt. Erst in neuer Zeit haben sich andere Stimmen erhoben." - Es ist lange her, dass diese Sätze in einer Zeitung erschienen. Inzwischen haben sich Lutz und Evelyne, Peter, Brigitte und tausende andere an der Küste von Marokko mit ihren Wohnmobilen angesiedelt. Sie leben in einer Hochsicherheitsanlage, bewacht von modernster Elektronik und altbewährten Deutschen Schäferhunden, und genießen ihre Freiheit. Währenddessen versuchen junge Afrikaner vergeblich von Marokko nach Europa zu gelangen. Ein Vor-Ort-Bericht zur gegenwärtigen Lage.

    Rosie Füglein, geboren 1974 in Franken, Autorin, seit 2011 auch für das Radio. Zuletzt: Honeckers langer Schatten. Die Rolle der DDR in Namibias Unabhängigkeitskampf (Deutschlandradio Kultur 2013).

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Americana
    Moderation: Carsten Beyer

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Liane von Billerbeck

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    05:50 Uhr
    Kalenderblatt

    Vor 10 Jahren: In New York wird mit dem Bau des One World Trade Center begonnen

    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Pfarrerin Angelika Obert
    Evangelische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
    08:50 Uhr
    Buchkritik

    "Maschinendämmerung" von Thomas Rid
    Rezensiert von Vera Linß

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Gefängnisarzt, im Nebenberuf Schauspieler: Joe Bausch
    Susanne Führer im Gespräch mit Herrmann Joseph Bausch-Hölterhoff

    Wir kennen ihn als Gerichtsmediziner Joseph Roth aus dem Münsteraner Tatort, doch die Schauspielerei ist nur sein Zweitjob: Seit fast 30 Jahren ist Joe Bausch Gefängnisarzt in der JVA Werl, "dem Knast für die harten Fälle" - hier sitzen vor allem Schwerverbrecher ein. Über seine Erfahrungen mit diesen Menschen und den Alltag einer Praxis hinter Gittern hat Bausch das Buch "Knast" veröffentlicht.

    Wie Verbrecher funktionieren, versucht er demnächst auch in einer eigenen Fernsehsendung zu erklären. Wie man damit klar kommt, täglich Schwerverbrecher um sich zu haben, was sich in deutschen Gefängnissen ändern sollte und was der Arzt vom Schauspieler lernen kann, möchte Susanne Führer in der Sendung "Im Gespräch" von Joe Bausch erfahren.

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:07 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Frank Meyer

    Schulen der Angst.
    Survival in den 80er Jahren und heute
    Gespräch mit Philipp Schönthaler

    Europa, was liest Du?
    Schweden
    Von Randi Häussler

    Mops des Monats April
    Gespräch mit Hans von Trotha

    "September'" von Jean Mattern
    Rezensiert von Stefan Mesch

    "Biomedizin im Labor der Literatur"
    Von Volkhart Wildermuth

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:07 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Olga Hochweis

    Musik Streaming Dienste für Klassikliebhaber
    Von Philipp Quiring

    11:35 Uhr
    Tonart

    Auf "Gospel Journey": Faada Freddy aus Frankreich

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Mittag
    Moderation: Anke Schaefer und Christopher Ricke

    13:00 Uhr
    Nachrichten
  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:07 Uhr

    Kompressor

    Das Kulturmagazin
    Moderation: Max Oppel

    Frage des Tages: Warum ist die Geliebte eigentlich immer die Bitch?
    Gespräch mit der Philosophin und Journalistin Catherine Newmark

    Arbeit in Hollywood und in Serie: Tom Tykwer im Interview
    Von Anna Wollner

    Vorgespult: Chrieg & Lenas Klasse & Bauernopfer
    Vorgestellt von Christian Berndt

    Liebling der Utopisten: Theaster Gates im Kunsthaus Bregenz
    Von Astrid Mayerle

  • 15:00 Uhr

    Kakadu

    15:05 Uhr
    Musiktag

    u.a.
    Klassik für Einsteiger
    "Musik ist Leben"
    Dem großen Geiger Yehudi Menuhin zum 100. Geburtstag
    Von Ulrike Timm
    Moderation: Tim Wiese

  • 15:30 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Martin Böttcher

    Von London bis Havanna:
    Der britische Produzent und Radio-DJ Gilles Peterson
    Von Martin Risel

    Hiphop aus Gaza: Die "Revolution Makers" finden ihre Fans
    Von Christian Wagner

    Antoine Villoutreix - Wahl-Berliner bringt frischen Schwung in den Chanson

    Andra Day - Eine neue große Soul Stimme
    Von Tarik Ahmia

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Vladimir Balzer und Axel Rahmlow

    18:00 Uhr
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Stabil und undemokratisch - Jugend in Marokko
    Von Jens Borchers

    Moderation: Panajotis Gavrilis

    Marokko, Tunesien und Algerien sollen demnächst zu sicheren Herkunftsländern erklärt werden. Damit will die Bundesregierung Asylbewerber aus diesen Staaten schneller abschieben. Die marokkanische Erbmonarchie von König Mohamed VI. gilt als stabil, Meinungs- und Versammlungsfreiheit sind laut Amnesty International aber teilweise eingeschränkt. Gleichgeschlechtliche Handlungen sind strafbar und werden mit Haftstrafen von bis zu drei Jahren geahndet. Viele junge Leute aus den Vororten von Casablanca treibt es aus dem Land aufgrund der wirtschaftlichen Lage.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:07 Uhr

    Zeitfragen

    Magazin
    Moderation: Eva Hepper

    Wenn die Stimmung kippt - Eine Flüchtlingsgeschichte aus dem Habsburger Reich
    Von Florian Felix Weyh

    Migration in historischer Perspektive - eine Podiumsdiskussion in Potsdam
    Von Vanja Budde

    Was bleibt. Über den Umgang mit Erinnerungen an den Bombenkrieg
    Von Dieter Bub

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Kurt Weill Fest
    Marienkirche Dessau
    Aufzeichnung vom 05.03.2016

    "Weill trifft Krenek"

    Kurt Weill
    "Kleine Dreigroschenmusik" für Blasorchester

    Ernst Krenek
    Sinfonie für Blasinstrumente und Schlagwerk op. 34
    Drei lustige Märsche für Blasorchester op. 44

    Kurt Weill
    "Mahagonny. Ein Songspiel"

    Jessi - Ute Gfrerer
    Bessi - Winnie Böwe
    Amarcord Vokalquartett
    Ensemble Modern Orchestra
    Leitung: HK Gruber

    Das 'Kurt Weill Fest' in Dessau spannt 2016 Kurt Weill und Ernst Krenek als musikalische Protagonisten zusammen: zwei Musik-Weltbürger, die in ihren Werken oft die Vitalität der Großstadt musikalisierten. Es sind die 20er-Jahre, aber eigentlich ist es vor allem die Großstadt Berlin, die für beide Komponisten des Programms die Herausforderung bildet. Das Programm könnte man mit 'Sinfonie der Großstadt' überschreiben, schon, weil sich beim Hören die Bilder des legendären Films von Walther Ruttmann einstellen. Die 'Dreigroschenmusik' ist eine Milieustudie, das 'Mahagonny-Songspiel' zeigt uns die Stadt als Sündenpfuhl, als Sinnbild für Ausbeutung und Ausschweifung, als Sodom und Gomorrha der Neuzeit. Alle warnen davor und jeder will hin. Die größte Sünde in Mahagonny ist es, kein Geld zu haben. Wenn Prostituierte und die schöne Jenny Richtung Stadt marschieren, könnten sie gut und gerne die drei lustigen Märsche von Ernst Krenek pfeifen und Kreneks Sinfonie könnte als Abgesang auf die piefige Bürgermoral gespielt werden.

  • 21:30 Uhr

    Hörspiel

    Tepegöz
    Frei nach einer Episode aus dem türkischen Sagenzyklus "Dede Korkut"
    Realisation und Komposition: Marc Sinan
    Texteinrichtung: Holger Kuhla
    Mit: Lars Rudolph und Jelena Kuljic
    Produktion: SWR in Kooperation mit den Dresdner Sinfonikern und dem Maxim Gorki Theater Berlin 2015
    Länge: 56’54

    Ein Hirte sieht Nymphen beim Tanz und vergeht sich an einer. Tepegöz wird geboren. Erzählzyklus aus den Mythen der Oghusen.

    Die Geschichten des türkischen Erzählzyklus 'Dede Korkut' wurden im 15. Jahrhundert gesammelt. Sie entstammen mündlichen Traditionen, die sich aus den Mythen des Nomadenvolkes der Oghusen ableiten. Ein Hirte entdeckt Nymphen beim Tanz. Er vergewaltigt eine von ihnen. Der Schandtat entspringt ein einäugiges Kind - und ein Fluch: Tepegöz, das Scheitelauge, soll das Volk der Oghusen vernichten.

    Marc Sinan, geboren 1976 in München als Sohn einer türkisch-armenischen Mutter.

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Gabi Wuttke

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Patrick Wellinski

    Was liest Du? Dänemark
    Von Peter Urban-Halle

    Filme der Woche: "Chrieg" & "Eva Hesse"
    Vorgestellt von Anke Leweke

    Weimarer Kultur auf dem Prüfstand- heute tagt der Stadtrat
    Von Henry Bernhard