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Dienstag, 28.11.2017

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Neue Musik

    "Smartphones auf uns gerichtet"
    Zehn Jahre Ensemble Nikel
    Von Julian Kämper

    Mit der Liebhaberbox "A Decade" zeigen die vier Musiker einen Weg auf, wie sich junge Ensembles heute positionieren können.

    Zugegeben, es wäre zu früh, die Jubiläumsbox des Ensemble Nikel als Retrospektive, Best of oder Lebenswerk zu verstehen. Doch die Auswahl an CDs, DVDs, Texten und Fotos, die anlässlich seines zehnjährigen Bestehens in Eigenarbeit entstanden ist, vermittelt sehr wohl ein akustisch und visuell sowie haptisch erlebbares Abbild einer innovativen Ensemble-Arbeit. Die Musiker treten keineswegs hinter die Musik zurück, sondern sind Akteure mit großer medialer Präsenz. Dabei realisieren sie ihre eigenen Ideen von inszenierten Konzerten und scheuen in Sachen künstlerischer Positionierung keinen Spagat - etwa den zwischen Neuer Musik und Techno, zwischen Auftragskompositionen und freier Impro-Session, zwischen Donaueschingen und Rave-Event. Das Ensemble Nikel macht viel, um das traditionelle Interpretenbild zu erneuern und das Live-Erleben von Musik attraktiver zu machen. Da werden vom Publikum auch mal Selfies gewünscht.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Jazz
    Moderation: Manuela Krause

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Dieter Kassel

    u.a. Kalenderblatt
    Vor 50 Jahren: Die britische Astronomin Jocelyn Bell entdeckt den ersten Pulsar

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Pastoralreferentin Maria-Anna Immerz
    Katholische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • "Nur durch Bildung können wir ein sicheres Afghanistan schaffen"
    Katrin Heise im Gespräch mit Anna Maria und Dr. Peter Schwittek, Gründer vom Hilfsprojekt OFARIN

    Wie kann den Menschen in Afghanistan geholfen werden?
    Nur durch Bildung - davon sind Anna Maria und Peter Schwittek überzeugt. Sie kennen das vom Krieg gezeichnete Land seit mehr als vier Jahrzehnten. Dank einer Universitätskooperation war der damalige Mathematikdozent 1973 nach Kabul gekommen, - er blieb und wurde Entwicklungshelfer. Mit dem Verein OFARIN - auf Deutsch "gut gemacht!" - bietet das Ehepaar seit 20 Jahren Schulunterricht für afghanische Kinder an. Etwa 9.000 Schüler, mehr als die Hälfte davon Mädchen, lernten bisher lesen, schreiben und rechnen. Etwa 500 Lehrkräfte, oft ehemalige Schülerinnen und Schüler, haben durch die Schwitteks eine berufliche Perspektive bekommen. Das Besondere an ihrem Projekt: Die Schwitteks beziehen die religiösen Führer mit ein - unterrichtet wird in Moscheen oder Privaträumen. Doch das Projekt ist in Gefahr: Misereor, der Hauptgeldgeber von OFARIN, hat die Finanzierung aus Sicherheitsgründen eingestellt. Einige Klassen mussten bereits dicht gemacht werden, derzeit können nur etwa 1000 Kinder unterrichtet werden. Nun kämpfen die Schwitteks - beide Mitte 70 - um das Überleben ihres Schulprojektes.

    Was fasziniert sie nach wie vor an Afghanistan?
    Wie arbeiten sie mit den Mullahs zusammen?
    Und wie schaffen sie es, so viele Mädchen in ihre Schulen zu holen?

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Frank Meyer

    Mops des Monats
    Von Hans von Trotha

    Kosmos Dorf - Verena Boos über ihren Roman "Kirchberg"
    Gespräch mit der Journalistin und Autorin

    Buchkritik:
    "Über den wilden Fluss" von Philip Pullman
    Gespräch mit Marten Hahn

    Literaturtipps
    Von Regina Voss

    ...liest ein Bild
    Gespräch mit Mathias Greffrath

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Mathias Mauersberger

    Gespräch mit der portugiesischen Sängerin Lula Pena

    Alternatives Rollenmodell
    Männliche Feministen in der Popmusik
    Von Jutta Petermann

    co*OPERA*tion - RESEO Konferenz in Düsseldorf thematisiert musikalische Bildung
    Von Björn Woll

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Julia Friedrichs, Autorin
    Moderation: Korbinian Frenzel

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Bitte entfernen! Was wir uns wegwünschen
    Moderation: Nana Brink

    Die Berliner Ungeduld muss weg - und zwar sofort!
    Von Maximilian Klein

    Lasst uns über den eigenen Schatten fahren: Stuttgart bitte autofrei!
    Von Uschi Götz

    Was längst weg sein sollte: Die „Volksschwimmhalle“ in Schwerin
    Von Silke Hasselmann

    Lasst uns über den eigenen Schatten fahren: Stuttgart bitte autofrei!
    "Es nervt!" Ein Ausruf, den wohl jeder mal auf den Lippen hatte, ob leise oder laut. In jeder Stadt gibt es Dinge die manchem Bewohner auf den Nerv gehen, manchmal sogar der Mehrheit, und die sich trotzdem hartnäckig halten im Stadtbild. Wir haben einige Autoren trotzdem hartnäckig halten im Stadtbild. Wir haben einige Autoren auf die subjektive Suche geschickt. Nach etwas, das sie sich dringend wegwünschen. Klar, dass es da auch immer eine Gegenmeinung gibt. Hundefreunde treffen Hundehasser. Autofreaks Verkehrsberuhiger und nüchterne Anwohner interviewen angetrunkene Besucher. Das Leben eben. Ein weiteres Beispiel gefällig? Die um sich greifende Ungeduld der Großstadt. Die muss weg. Und zwar sofort!

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Kulturmagazin
    Moderation: Max Oppel

    Frage des Tages:
    Wolfenstäche - Zensur und die Rückkehr des Hitlerbarts
    Gespräch mit Christian Schiffer, Game-Experte

    Post-Apartheid-Comics a la Hergé - Anton Kannemeyer in Wien
    Gespräch mit dem Künstler Anton Kannemeyer

    Gestalten! Lernen von Japan
    Von Marietta Schwarz

    Videokritik:
    Define Beauty: Nipples + Poetry von Adwoa Aboah
    Gespräch mit Azadê Peşmen

  • 15:00 Uhr

    Kakadu

    15:05 Uhr
    Kakadu

    Moderation: Tim Wiese

    Lesecrew-Büchertipps: Biografien
    Von Regina Voss

    Kinotipp: Coco
    Von Anna Wollner

    Computerspieltipp: Mario Odyssey
    Gespräch mit Thomas Feibel

  • 15:30 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Martin Böttcher

    Wenn Country jung und weiblich klingt: Lesley Kernochan
    Von Lesley Kernochan

    Der Traum von der Fair Tade-Musik - Björk und die Blockhain-Technologie
    Von Ina Plodroch

    Marek Lieberberg kritisiert ARD für Umgang mit Roger Waters
    Von Martin Böttcher

    Politischer HipHop in Soul-Tradition: Brother Ali auf Tour
    Von Christian Lehner

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Liane von Billerbeck und Hans-Joachim Wiese

    18:00 Uhr
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Kein Platz für Singles -Wer in Indien allein leben möchte, tut sich schwer
    Von Nicole Graaf

    Moderation: Isabella Kolar

    Wer in Indien mit Mitte/Ende Zwanzig noch nicht verheiratet ist, gilt als dubioser Charakter. Nachbarn und Verwandte spekulieren über eine laxe Moral oder gar Homosexualität, und jeder gibt ungefragt gute Ratschläge, wie man/frau doch noch möglichst bald unter die Haube kommt. Das Stigma Single zu sein betrifft Männer und Frauen gleichermaßen. Doch immer mehr junge Leute gerade in den großen Städten entschließen sich, mit der Ehe zu warten und zunächst ihre Träume oder Karrierepläne zu verfolgen. Doch der massive gesellschaftliche Druck bringt selbst jene in eine belastende Zwickmühle, die mit ihrem Single-Dasein eigentlich glücklich sind.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Zeitfragen

    Magazin

    Ahnunglose Anfänger? - Berlin bekämpft Lehrermangel mit Quereinsteigern
    Von Philip Banse

    Sparen, bis der Unterricht ausfällt - Ursachen des Lehrermangels
    Von Christiane Habermalz

    Projekt Teacherman - Bremen will mehr Männer an Grundschulen lotsen
    Von Christoph Kersting

    19:30 Uhr
    Zeitfragen

    Teures Pflichtfach?
    Immer mehr Schüler nehmen Nachhilfe
    Von Manuel Waltz

    Wer in einem Fach schwächelt oder wem gar das Sitzenbleiben droht, der muss für eine gewisse Zeit zur Nachhilfe - so war es schon immer. Doch Nachhilfe wird immer mehr zur normalen Unterrichtsunterstützung - damit das Kind von Anfang an zu den Besten gehört, damit es den Übergang zum Gymnasium schafft, damit vorhandene oder angenommene Defizite der Schule ausgeglichen werden. Nachhilfe ist zur Dienstleistung geworden und das kommerzielle Angebot ist gewaltig. Dominiert wird der Markt von zwei Private Equity finanzierten Unternehmen, die im Franchise-System arbeiten. Auch im Netz gibt es viele Angebote. Nachhilfeportale vermitteln Lehrkräfte oder bieten Tutorials, werben frech und frisch um Kunden. Doch wie gut ist die Nachhilfe, wer hat die Qualität im Blick, was kostet das und wem nützt es, wenn private Nachhilfe begleitender Teil unseres Schulsystems wird?

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin
    Aufzeichnung vom 24.11.2017

    Benjamin Britten
    "Choral Dances" aus der Oper "Gloriana"

    Francis Poulenc
    "Fancy" für Gesang und Klavier

    Benjamin Britten
    "Fancie" für Singstimme und Klavier
    "A Hymn to the Virgin" für mehrstimmigen Doppelchor

    Francis Poulenc
    Improvisation Nr. 13 a-Moll für Klavier
    "Figure humaine", Kantate für gemischten Doppelchor

    ca. 20.50 Konzertpause
    "Erste Begegnungen am Georg Herwegh Gymnasium" - der neue Patenchor des RIAS Kammerchors
    Von Ulrike Klobes
    "Brüder im Geiste - Benjamin Britten und Francis Poulenc
    Ruth Jarre im Gespräch mit Justin Dolye

    Benjamin Britten
    "Hymn to St.Cecilia" für gemischten Chor op. 27
    "Five Flower Songs" für gemischten Chor

    Francis Poulenc
    "Priez pour paix" für Gesang und Klavier
    "Bleuet" für Gesang und Klavier

    Benjamin Britten
    "A.M.D.G." für gemischten Chor

    Helen Collyer, Klavier
    RIAS Kammerchor
    Leitung: Justin Doyle

  • 22:00 Uhr

    Alte Musik

    "Die Ohren des Hofes und der Stadt"
    Telemanns Reise nach Paris
    Von Bernhard Schrammek

    Ende September des Jahres 1737 brach der Hamburger Kantor und Musikdirektor Georg Philipp Telemann zu einer Reise auf, die ihn nach Paris führen sollte. Es handelte sich um den ersten Auslandsaufenthalt des inzwischen 56-jährigen Komponisten, der aufgrund seiner eindrucksvollen Werke und zahlreichen Publikationen weit über die Grenzen der Hansestadt hinaus hohes Ansehen genoss. Allem Anschein nach wurde Telemann in Paris mit offenen Armen empfangen und vom Publikum für die Aufführung seiner Kompositionen triumphal gefeiert.

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Miriam Rossius

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Elena Gorgis

    Sexismus im modernen Tanz
    Von Wiebke Hüster

    Britische Hiphop-Legende Tricky auf Deutschlandtour - Start in Berlin
    Von Christoph Möller

    Nie wieder. Schon wieder. Immer noch Rechtsextremismus in Deutschland
    Von Michael Watzke

    Kulturpresseschau
    Von Klaus Pokatzky