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Freitag, 23.10.2020

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Klangkunst

    I can fly
    Von Vicki Bennett
    Mastering: Mark Gergis
    Mit Stimmen und Aufnahmen von: Akāshamitra, Atau Tanaka, Ariadne, Austin Rich, Beth Arzy, Cameron Hamilton, Casper Carey, Cecilia Hae-Jin Lee, Dan Bodah, David Cox, Drew Daniel, Eric Kilkenny, Falco Carey, Gaylord Fields, Hearty White, Henry Löwengard, Iain Chambers, Jeff Carey, Jem Finer, Katja Seltmann, Kevin Hamilton, Kim Farrier, Kira O’ Reilly, Leanne Bryan, Leech Ernowetz, Leon Clowes, Mark Gergis, Mark Heath, Mark Leahy, Melissa Healing, Michael Newman, Molly Hankwitz, Nicola Battista, Peter Jaeger, Peter Knight, Rahne Alexander, Richard Lindsay, Robert Worby, Runa Kirby Torbo, Seth Horvitz, Sharon Gal, Simon Faulkner, Simon Hamilton, Steven Ball, Tim Maloney, Tom Comitta, Vicki Bennett, Will Edmondes und Yvonne Szymczak
    Produktion: WDR 2020
    Länge: 44'06

    Ikarus, Vampire, Mary Poppins - Geschichten vom Fliegen sind so vielfältig wie archetypisch. Das Hörstück verbindet O-Töne zum Thema „Fliegen“ mit den Klangumgebungen von Superhelden und Disneyfiguren.

    Anschließend:
    Will we miss the planes
    Von Peter Cusack
    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2012
    Länge: 9'44

    Geschichten vom Fliegen ziehen sich in unterschiedlichen Variationen durch die gesamte Menschheitsgeschichte - von Ikarus über Graf Dracula bis hin zu Mary Poppins. Für ihre Komposition startete die Musikerin Vicki Bennett aka „People like Us“ einen Online-Aufruf zum Thema Fliegen. 55 Menschen sandten Sprachaufnahmen ein.
    „Eines Tages ging ich mit meinem Schirm hinaus in den Regen und sprang vom oberen Rand der Treppen hinab. Ich sprang und sprang und sprang. Aber ganz egal, wie oft ich es versuchte, ich schaffte es nicht, dass der Schirm mich hob und ich davonflog.“
    Bennett, die in ihren Kompositionen häufig mit Fundstücken arbeitet, verbindet diese O-Töne mit den Klangumgebungen von Superhelden und Disneyfiguren. Sie fragt sich: Wie sehr ist unser Menschsein geprägt von der Erfahrung, mit dem Boden verhaftet zu sein?

    Vicki Bennett arbeitet als Medienkünstlerin und Radiomacherin in England. Unter dem Alias „People Like Us“ nutzt sie seit den frühen 1990er-Jahren Found Footage aus Filmen, Musikstücken und Radiowerken, manipuliert diese Fragmente und setzt sie neu zusammen. Bennett gilt als Vorreiterin der Sampling-Kultur und verhandelte früh Fragen zu Autorschaft, Kreativität und Originalität. Jahrelang hatte sie eine eigene Radiosendung, „Do or DIY“, bei dem unabhängigen Radiosender WFMU in New Jersey.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Weltmusik
    Moderation: Wolfgang Meyering

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Dieter Kassel

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Pfarrerin Melitta Müller-Hansen, München
    Evangelische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    07:50 Uhr
    Interview

    Nährboden des Terrors?
    Deutschlands Umgang mit dem Islamismus
    Dr. Michael Kiefer, Islamwissenschaftler, Universität Osnabrück

    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:20 Uhr
    Neue Krimis

    "Kalmann" von Joachim B. Schmidt
    Rezension von Thomas Wörtche

    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Architekt und Stadtplaner Matthias Sauerbruch im Gespräch mit Ulrike Timm

    Als Jugendlicher wollte Matthias Sauerbruch keinesfalls im kreativen Bereich arbeiten, geriet dann in ein Architekturstudium und in die auch städtebaulich aufregenden Berliner Wendejahre. Heute beschäftigt den Architekten die Stadt der Zukunft.

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Joachim Scholl

    Zum Tod von Schriftsteller Guntram Vesper
    Gespräch mit dem Verleger Klaus Schöffling

    Neuer Aufschlag
    Andrea Petkovic punktet statt im Tennis mit Erzählungen
    Gespräch mit der Autorin

    Buchkritik:
    "Der Prinz" von Mario Cruz
    Rezension von Dirk Fuhrig

    Straßenkritik:
    "Eine kurze Geschichte der Zeit" von Stephen Hawkins
    Von Andi Hörmann

    Ihre Buchhändlerin empfiehlt...
    Gespräch mit Melanie Fischer, Buchhandlung Rupprecht, Bad Reichenhall

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Mascha Drost

    Liebeserklärung an den Rock 'n' Roll
    Bruce Springsteen-Album "Letter to you"
    Gespräch mit Helmut Heimann

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Pop
    Von Oliver Schwesig

    Zurückgespult - Die Woche in der Musik
    Von Ina Plodroch

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Brigitte Fehrle, Autorin
    Moderation: Anke Schaefer

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: André Hatting

    Keine Quote
    Auch das Brandenburger Verfassungsgericht kippt Paritätsgesetz
    Gespräch mit Christoph D. Richter

    Erst Messe-, nun Bootsbauer
    Corona macht erfinderisch
    Von Johannes Kulms

    Vor dem 6. Jahrestag
    Jetzt macht auch die CDU in Sachsen gegen Pegida mobil
    Von Alexander Moritz

    Online-Petition in Bayern
    "Abstand heißt Einsamkeit" für mehr Kontakt in Altenheimen
    Von Michael Watzke

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Popkulturmagazin
    Moderation: Gesa Ufer

    Beuys-Aktion der "Frankfurter Hauptschule"
    Raubkunst oder kann das weg?
    Gespräch mit Matthias Dell

    Angetacktertes Hasenfell
    Realitycheck für Netflix-Serie "Barbaren"
    Gespräch mit Karl Banghard, Leiter des Archäologischen Freilichtmuseums Oerlinghausen

    Fluctoplasma
    Hamburgs Festival für eine diverse Stadtgesellschaft
    Von Dirk Schneider

    "Schulmädchen-Report" wird 50
    Sexuelle Befreiung oder Altherren-Schmuddel?
    Gespräch mit Christoph Draxtra, Filmhistoriker

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • 15:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Martin Böttcher

    Die Ärzte veröffentlichen ihr neues Album "Hell"
    Gespräch mit Bela B. und Farin Urlaub

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Pop
    Von Oliver Schwesig

    "Royal Tea"
    Joe Bonamassa verneigt sich vor dem Blues der 60- und 70er-Jahre

    Zurückgespult - Die Woche in der Musik
    Von Ina Plodroch

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Julius Stucke

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:05 Uhr

    Wortwechsel

    Zukunft der Innenstädte - Niedergang oder Neuanfang?

    Darüber diskutieren:
    - Prof. Uwe Schneidewind, designierter Oberbürgermeister von Wuppertal, zuvor Präsident des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie
    - Silvio Witt, parteiunabhängiger Politiker, Satiriker und Oberbürgermeister von Neubrandenburg
    - Julia Erdmann, Architektin und Stadtplanerin
    - Prof. Marcus Menzl, Stadtsoziologe, Technische Universität Lübeck
    Moderation: Monika van Bebber

    Den Einkaufsmeilen der Städte fehlt der Umsatz. Inzwischen hat vielerorts das Ladensterben ein bedrohliches Ausmaß angenommen. Die Pandemie ist dabei nur ein Teil des Problems. Die Cities müssen nicht weniger als sich neu erfinden.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • Studieren und Wohnen am Gleis 17
    Von Thomas Klatt

    Jüdische Musiktradition
    Von Lissy Kaufmann

  • 19:30 Uhr

    Zeitfragen

    „Hoffnung brauch ich keine“
    Die Lyrikerin Elke Erb
    Von Andrea Marggraf
    (Wdh. v. 19.02.2013)

    Am 31.10.2020 wird Elke Erb mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet.

    Beim Schreiben legt sie Wert auf Präzision. Die Dinge müssen nur benannt werden, meint die Lyrikerin Elke Erb. Dieses Benennen schult sie zunächst beim Übersetzen von Texten. 1975 erscheint ihr erster Prosaband. Danach mehrere Lyrikbände, zuletzt, im vergangenen Jahr der Band: „Gedichtverdacht”. Viele Preise krönen ihren Weg. U.a. der Erich-Fried-Preis, der Preis der Literaturhäuser, der Ernst-Jandl-Preis für Lyrik und jetzt der renommierteste Literaturpreis, der in Deutschland vergeben wird: der Georg-Büchner-Preis. Andrea Marggraf hat diese Meisterin des Wortes, anlässlich ihres 75. Geburtstages, getroffen.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Festsaal Ingolstadt
    Aufzeichnung vom 15.10.2020

    Jenő Takács
    American Rhapsody

    Rhapsody (Ungarische Weisen) für Violine und Streichorchester

    Serenade nach Alt-Grazer Kontratänzen

    Passacaglia

    Konzert für Klavier, Streichorchester und Schlagzeug

    Oliver Triendl, Klavier
    Nina Karmon, Violine
    Georgisches Kammerorchester Ingolstadt
    Leitung: Even-Alexis Christ

    Seine Tonsprache sei an keine bestimmte Richtung gebunden. „Ihre österreichisch-ungarische Abstammung verleugnet sie allerdings nicht.” So beschrieb Jenõ Takács (1902- 2005) seine Musik. Unter Ruben Gazarian stellen der Pianist Oliver Triendl und die Geigerin Nina Karmon den Weltreisenden vor. Als gebürtiger Ungar zieht Takács zunächst nach Wien, um Klavier und Komposition zu studieren. Vor den Nazis flieht er nach Ungarn zurück, wo er Béla Bartók kennenlernt. Als auch in Ungarn die braunen Kräfte stärker werden, verlässt er seine Heimat, um sich in Kairo niederzulassen. Hier unterrichtet er am Konservatorium und hilft bei der Organisation einer internationalen Tagung für arabische Musik, die auch von Bartók besucht wird. Zu dieser Zeit gilt Takács als arabischer Bartók, weil er - wie sein Landsmann - Volksmusiken aufzeichnet und zugleich die Rhythmik schärft. Auf Kairo folgt Manila, wo Takács die Musik der indigenen Bevölkerung sammelt - eine ethnologische Pionier arbeit, die am Kulturhistorischen Museum in Wien dokumentiert ist. Als eine Rückkehr nach Ungarn wegen des Kommunismus unmöglich wird, geht Takács nach Amerika, bis er 1970 ins burgenländische Siegendorf übersiedelt. Neben Bartók pflegte Takács Freundschaften mit Alban Berg, Paul Hindemith, Zoltán Kodály, Ernst von Dohnányi und György Ligeti. Alle diese Einflüsse äußern sich in seinem Schaffen, wie die Werkschau in Ingolstadt eindrücklich zeigt.

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • Eine Komponistin tritt aus dem Schatten
    Die italienische Reise der Fanny Hensel
    Von Katalin Fischer

    Fanny Hensel war eine begabte und gut ausgebildete Musikerin. Ihr Lebensweg ist eng mit dem ihres Bruders Felix Mendelssohn Bartholdy verknüpft. Doch in ihren Kompositionen hat sie ganz eigene Pfade beschritten.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Johannes Nichelmann

    Neue Wendung?
    200 Millionen - Klage der Mondrian-Erben gegen die Stadt Krefeld
    Gespräch mit Stefan Koldehoff

    Bühnen in Bayern in ihrer Existenz bedroht
    Offener Brief an Markus Söder
    Gespräch mit Andreas Beck, Intendant Münchner Residenztheater

    Normale Menschen sind besonders
    Stephan Balkenhol im Lehmbruckmuseum, Duisburg
    Gespräch mit Michael Köhler

    Eskalation noch nicht beendet
    Studenten demonstrieren weiter in Budapest
    Gespräch mit Wilhelm Droste, Publizist und Autor

    Sterben in Oberhausen
    Ein immersives Schlingensief-Spektakel
    Von Michael Laages