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Freitag, 17.10.2014

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Klangkunst

    Die Ankunft der schwachen Impulse
    Von 48nord
    Mit: Henriette Schmidt und Thomas Dehler
    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2014
    Länge: 52‘
    (Ursendung)

    Eine akustische Reflexion über die realen und imaginären Resonanzräume unserer Gesellschaft: Utopien, Dystopien, Heterotopien.

    Klang braucht Raum, um sich zu entfalten. Das Künstlerkollektiv 48nord startet eine akustische Reflexion über die realen und imaginären Resonanzräume unserer Gesellschaft: Utopien, Dystopien, Heterotopien. Während im Hintergrund die ersten Ufos landen, betreten wir Michel Foucaults Theoriegebäude und flanieren durch Andrei Tarkowskis Zone. Im Zentrum die dialektische Verschränkung von Innen und Außen: Klangzustände im Neben- und Übereinander. Ausklingen. Einschwingen. "Das ist der stillste Platz der Welt. Sie werden es noch selber sehen. Hier ist es so schön. Hier, hier ist ja niemand." (Arkadi und Boris Strugatzki)

    48nord sind ein Künstlerkollektiv bestehend aus den Experimentalmusikern Ulrich Müller, Siegfried Rössert und Patrick Schimanski. Zuletzt für Deutschlandradio Kultur:Hörspielmusik zu "Aus der Zeit fallen" von David Grossmann (2014).

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Weltmusik
    Inkas, Irokesen, Inuit
    Musik der „eigentlichen“ Amerikaner
    Moderation: Hans Rempel

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Korbinian Frenzel

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:23 Uhr
    Wort zum Tage

    Pfarrer Klaus Möllering
    Evangelische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:20 Uhr
    Frühkritik

    3 Konzerte von Robert Cray
    Von Tim Schauen

    08:30 Uhr
    Nachrichten
    08:50 Uhr
    Buchkritik

    Haruki Murakami "Von Männern, die keine Frauen haben", aus dem Japanischen von Ursula Gräfe, Dumont Verlag, Köln 2014
    Rezensiert von Katrin Schumacher

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Wie sind Sie auf den Hund gekommen?
    Ulrike Timm im Gespräch mit Kurt Kotrschal, Verhaltensbiologe

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:07 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Andrea Gerk

    u.a.
    ZEBRA Poetry Film Festival
    Gespräch mit Anna Henckel-Donnersmark, Videokünstlerin

    Originalton: Fußspuren

    Katharina Greve "Hotel Hades", Verlag Egmont Graphic Novel, Köln 2014
    Rezensiert von Frank Meyer

    Straßenkritik:
    Christopher Clark "The Sleepwalkers - How Europe went to War in 1914", Penguin Verlag

    Buchhändler im Gespräch
    Buchhandlung Peterknecht aus Erfurt

    Bücher für aller Länder Herren (und Damen) - Ein Brüsseler Antiquariat
    Von Johannes Kulms

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:07 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Haino Rindler

    u.a.
    Das muss man gehört haben... oder auch nicht
    Von Kerstin Popppendieck

    Komponisten als Bildhauer - Die Musiktage Donaueschingen
    Von Bernd Künzig

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Mittag
    Moderation: Nicole Dittmer und Julius Stucke

    13:00 Uhr
    Nachrichten
  • Wohnen in Deutschland
    Von Dana Sindermann, Thorsten Poppe, Franziska Rattei

    "Urbanität durch Dichte" - so lautete der Zauberspruch der frühen 70er-Jahre, mit dem viel Wohnraum auf wenig Platz geschaffen werden sollte; vornehmlich am Rande der Großstädte. Das sogenannte "Demonstrativvorhaben" Bremen-Tenever sollte ursprünglich 4.200 Wohnungen umfassen, aber schon kurz nach Baubeginn wurde deutlich: die Planungen gehen an der Wirklichkeit vorbei. 2.650 Wohnungen wurden dennoch hochgezogen und schließlich 1977 fertiggestellt - um 25 Jahre später teilweise wieder abgerissen zu werden. Trotz vieler Fehler ist Bremen-Tenever inzwischen ein viel zitiertes "Vorzeigeprojekt" geworden. In der Nähe von Köln entsteht derzeit Deutschlands größtes Neubaugebiet "Prima Colonia". 1.100 neue Wohneinheiten in neun Quartieren mit Namen wie Parkviertel oder Am Englischen Garten stehen bereits, 400 weitere sollen folgen.Während auf der grünen Wiese vor Köln eher betuchtere Familien in schicke Eigentumswohnungen oder Häuser einziehen, sucht manche Familie in Berlin-Neukölln händeringend nach einer Bleibe, nachdem die Miete erhöht und die Wohnung im schlimmsten Fall zwangsgeräumt wurde. Die Zahl der wohnungslosen Familien in Berlin-Neukölln ist so gestiegen, dass ein Obdachlosenhaus dort jetzt einen Anbau genau für diese Familien bekommen hat.

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:07 Uhr

    Kompressor

    Das Kulturmagazin
    Moderation: Susanne Burg

    u.a.
    Wie Kunst entsteht: "Nick Cave: 20.000 Days on Earth"
    Gespräch mit den Regisseuren Jane Pollard und Ian Forsyth

    Georgische Kunst in den Nischen des Sozialismus - Ausstellung in Düsseldorf
    Von Tatjana Montik

    Fette Beute - Reichtum zeigen - Ausstellung in Hamburg
    Von Anette Schneider

    15 Jahre "Wer wird Millionär": So klingt ein Gewinner!
    Gespräch mit Dominik Schottner, Teilnehmer 2012

  • 15:00 Uhr

    Kakadu

    15:05 Uhr
    Kakadu

    Stacheltiere in Gefahr
    Besuch auf einer Igelstation
    Von Maria Riederer
    Moderation: Tim Wiese

    Karin Oehl hat ein kleines Krankenhaus in ihrem Keller mit ungefähr 25 Patienten. Nein, keine Menschen, sondern Igel. Karin Oehl nimmt kleine Igel auf, die nicht allein überleben können, kranke Tiere oder auch solche, die von Menschen verletzt worden sind und Hilfe brauchen. Jeder freut sich, wenn er einen Igel im Garten findet, aber allzu oft sind diese Igel nicht gesund und auch nicht gut genährt. Wie gut die stacheligen Tiere durch den Herbst und Winter kommen, hängt nicht nur von den Temperaturen, sondern oft auch vom Verhalten der Menschen ab.

    Maria Riederer, geboren in München, studierte Literaturwissenschaft und Sprachen. Sie arbeitet als Autorin für öffentlich-rechtliche Radiosender und lebt bei Köln.

  • 15:30 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Carsten Rochow

    u.a.
    Buchbesprechung "Rock-Covers", Taschen Verlag
    Mit Uwe Wohlmacher

    2.000 Lieder und deutsche Nachkriegsgeschichte
    Komponist Christian Bruhn zum 80. Geburtstag
    Von Laf Überland

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:07 Uhr

    Studio 9

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:07 Uhr

    Wortwechsel

    25 Jahre Mauerfall
    Vom Zusammenwachsen und Zusammengehören
    Es diskutieren:
    Steffen Reiche (SPD), Pfarrer, Mitbegründer der Sozialdemokratischen Partei der DDR
    Steffen Bockhahn (Die Linke), Mitglied des Parteivorstands der Linken, gewählter Sozialsenator von Rostock
    Prof. Everhard Holtmann, Politologe, Universität Halle-Wittenberg
    Moderation: Heidrun Wimmersberg

    25 Jahre nach der friedlichen Revolution in der DDR und dem Fall der Mauer wird im wiedervereinigten Deutschland erstmals über die Bildung einer Landesregierung unter Führung der Linkspartei verhandelt: Bodo Ramelow von der Linken will Ministerpräsident von Thüringen werden. Doch während er mit SPD und Bündnis-Grünen über eine mögliche Koalition spricht, quält sich seine eigene Partei wieder einmal mit ihrer Sicht auf die Vergangenheit: War die DDR ein Unrechtsstaat? Diese Frage wird in der Linken kontrovers diskutiert, es geht um die historische Wahrheit und um individuelle Biographien. Wo steht Deutschland ein Vierteljahrhundert nach der Wende? Haben wir Deutsche in Ost und West einen gemeinsamen Blick auf das, was damals geschah - und was davor war? Hat sich die Bundesrepublik bloß nach Osten ausgedehnt oder ist aus Ex-BRD und Ex-DDR etwas Neues entstanden? Wie sehr haben sich die Lebensverhältnisse angenähert, wirtschaftlich und gesellschaftlich? Was sagen die Ergebnisse von Landtags- und Kommunalwahlen darüber aus, wie „Ossis“ und „Wessis“ politisch ticken? Und was ist aus der „Mauer in den Köpfen“ geworden?

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • Juden und Katholiken in Polen - ein Miteinander oder ein Gegeneinander?
    Seit der politischen Wende in Polen 1989 lebt das Judentum wieder auf, ganz reibungslos geht das aber nicht vonstatten.
    Von Marta Kupiec

    Judentum & Umwelt - Teil 1: Die Schmitta
    Mit Beginn des neuen jüdischen Jahres hat die Schmitta angefangen, doch wie kann man die das religiöse Gebot heutzutage, in Zeiten extensiver Landwirtschaft, überhaupt befolgen?
    Von Philip Benjamin

    "Minjan - chancenlos" - In Stralsund gibt es keine jüdische Gemeinde mehr
    Seit Kriegsende gibt es in der Hansestadt Stralsund keine jüdische Gemeinde, ein Neuanfang ist schwer.
    Von Peter Kaiser

    Moderation: Mirjam Reusch-Helfrich

  • 19:30 Uhr

    Zeitfragen

    Jahrgang 1964 - Die Babyboomer werden 50
    Wenn Schriftsteller 50 werden
    Von Matthias Eckholdt
    (Wdh. v. 18.02.2014)

    Ein starker Jahrgang meldet sich poetisch zu Wort.

    1964 ist der geburtenstärkste Jahrgang der Nachkriegsgeschichte. Spektakuläre 1,4 Millionen 50. Geburtstage wird es 2014 geben. Ein Mal München voller Jubilare. Kein Wunder, dass auch einige deutsche Schriftsteller unter ihnen sind, die man mit gutem Recht als durchgesetzt bezeichnen kann. Sie erschrieben sich einen Platz in den Bestsellerlisten wie Thomas Brussig. Können bereits mit fünfzig auf ein reiches Oeuvre verweisen wie Raoul Schrott. Sie dozieren als Professoren für Literarisches Schreiben wie Michael Lentz. Oder sie agieren als (sozial-)kritische Chronisten wie Annett Gröschner. In der Sendung sprechen die Schriftsteller in ihrem 50. Jahr darüber, mit welchen Gefühlen sie selbst dieses Jubiläum sehen, ziehen Resümee, geben Ausblick. Persönlich wie literarisch. Es wird auch ein beredter Dialog zwischen Ost und West stattfinden. Denn die deutsch-deutschen 64er haben noch eine Besonderheit: Sie verbrachten je die Hälfte ihres bisherigen Lebens im geteilten und die andere im vereinigten Deutschland. So entsteht ein kaleidoskopartiges Porträt einer besonderen Generation und ein exklusiver Querschnitt unterschiedlichster literarischer Ansätze.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Donaueschinger Musiktage
    Live aus der Baarsporthalle

    Manos Tsangaris
    "Mistel Album. Schwindel der Wirklichkeit I und II" für Orchester (2014)
    (Uraufführung, Kompositionsauftrag des SWR)

    Friedrich Cerha
    "Nacht" für Orchester (2012/2013)
    (Uraufführung, Kompositionsauftrag des SWR)

    Hans Zender
    "Oh cristalina..." für 3 Gruppen von Sängern und Instrumenten (2013/2014)
    (Uraufführung, Kompositionsauftrag des SWR)

    Hanspeter Kyburz
    "Ibant obscuri" für großes Orchester (2014)
    (Uraufführung, Kompositionsauftrag des SWR)

    SWR Vokalensemble Stuttgart
    SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg
    Leitung: Emilio Pomàrico

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Robert Brammer

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Gabi Wuttke