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Samstag, 11.10.2014

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Lange Nacht

    "I get a kick out of you"
    Eine Lange Nacht über Cole Porter
    Von Anette Selg
    Regie: Rita Höhne

    Cole Porters Lieder sind Kürzestgeschichten über die Liebe - über Hoffnung und Begehren, Sehnsucht und Verzicht. Viele seiner Songs sind Weltklassiker geworden, in den Interpretationen von Ella Fitzgerald oder Hildegard Knef, in den Arrangements von Louis Armstrong oder Charlie Parker. Sie sind intelligent und glänzend an der Oberfläche, darunter aber fast immer von herzzerreißender Melancholie und Schwermut. Die Öffentlichkeit erfuhr lange nichts von der Kunst des amerikanischen Komponisten und Textdichters. Cole Porter, 1891 als Sohn einer schwerreichen Familie in Indiana geboren, feilte schon als junger Student in Yale und Harvard an seinem Liedrepertoire. Seine Musik spielte er jedoch vor allem bei privaten Anlässen, für seine Freunde. Erst als er über 40 war, kam für den amerikanischen Komponisten der Durchbruch. Ab Anfang der 30er-Jahre feierte fast jedes Jahr ein neues Porter-Musical Premiere am Broadway. Heute werden von seinen vielen Musicals kaum noch eine Handvoll aufgeführt. Und seine Lieder sind derart zum Allgemeingut geworden, dass der Urheber dahinter verschwunden ist. Am 15. Oktober 1964 ist Cole Porter in Kalifornien gestorben. Zu seinem 50. Todestag erinnert diese 'Lange Nacht' an die Kunst und an das Leben dieses bedeutenden amerikanischen Komponisten.

    01:00 Uhr
    Nachrichten
    02:00 Uhr
    Nachrichten
  • 03:00 Uhr

    Nachrichten

  • 03:05 Uhr

    Tonart

    Filmmusik
    Moderation: Vincent Neumann

    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20 Jahre Deutschlandradio
    HörenSagen im Gespräch
    Erfinder der "Sendung mit der Maus": Armin Maiwald
    Vorgestellt von Margarete Wohlan

    "Das erste, was ich gelernt habe, war Kartoffeln klauen, das zweite war Bügeleisen reparieren - und erst dann konnte ich schreiben und lesen." Das klingt nicht gerade nach einem direkten Weg zur 'Sendung mit der Maus' - und doch wurde aus Armin Maiwald "der Armin von der Sendung mit der Maus". Der gebürtige Kölner war am 2. November 1995 zu Gast bei Moderatorin Susanne Schröder und erzählte ihr, wie es mit der berühmten Maus und dem blauen Elefanten begann. Nämlich mit 16 Jahren als Schüler für das WDR-Fernsehen, das 1956 Kinder für eine Diskussionsrunde suchte. Sein damaliger Direktor soll gesagt haben: "Maiwald mit der Schandschnauze, der geht da hin!" Und er ging. Als Student der Theaterwissenschaften arbeitete Maiwald dann dort als Kabelträger, 1968 landete er beim Kinder- und Frauenfunk. In dieser Zeit entwickelte er die erfolgreichste Kindersendung des deutschen Fernsehens. 1971 wurde die erste Folge ausgestrahlt und sie läuft bis heute, jede Woche - auch mit Armin Maiwald.

  • 06:00 Uhr

    Nachrichten

  • 06:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: André Hatting

    06:23 Uhr
    Wort zum Tage

    Pfarrer Hans-Peter Weigel
    Katholische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:20 Uhr
    Kommentar der Woche

    Die Bundeswehr - bedingt einsatzbereit
    Von Nico Fried

    07:30 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:20 Uhr
    Frühkritik

    Konzert von "Caribou" in Köln
    Gespräch mit Christian Werthschulte

    08:30 Uhr
    Nachrichten
    08:50 Uhr
    Buchkritik

    Olga Grjasnowa "Die juristische Unschärfe einer Ehe", Hanser, München 2014
    Rezensiert von Edelgard Abenstein

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Live mit Hörern
    0 08 00.22 54 22 54
    gespraech@deutschlandradiokultur.de

    Organspende in der Vertrauenskrise
    Gäste im Studio:
    Prof. Dr. Johann Pratschke und Dr. med. Axel Rahmel
    Moderation: Klaus Pokatzky

    10:00 Uhr
    Nachrichten
  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Lesart

    Das politische Buch
    Augen zu und durch: Verschläft Deutschland die Zukunft?
    Es diskutieren:
    Stephan Hebel, Autor "Deutschland im Tiefschlaf"
    Olaf Gersemann, Autor "Die Deutschland-Blase"
    Tanja Dückers, Schriftstellerin
    Moderation: Maike Albath
    Live von der Deutschlandradio-Bühne auf der Frankfurter Buchmesse

    Die deutsche Wirtschaft steht auch in der Krise gut da und die Kanzlerin setzt eine bewährte Politik fort - tatsächlich? Die Schriftstellerin Tanja Dückers diskutiert mit Stephan Hebel und Olaf Gersemann darüber, ob Deutschland gutgelaunt die Zukunft verschläft.

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages  
    Moderation: Sonja Gerth

  • Der Wochenrückblick

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • 13:05 Uhr

    Breitband

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Rang 1

    Das Theatermagazin
    Moderation: Susanne Burkhardt

    Gert Voss auf der Bühne - Ein Buch erinnert an den verstorbenen Schauspieler
    Von Michael Laages

    Geniale Stelle:
    Elisabeth Schweeger über "Eraritjaritjaka" von Heiner Goebbels

  • 14:30 Uhr

    Vollbild

    Das Filmmagazin
    Moderation: Susanne Burg

    Ein Kinofilm zum 70. Geburtstag von Udo Kier: "Arteholic"
    Gespräch mit Udo Kier

    Vorgespult: "Der Richter, Recht oder Ehre", "Das Große Museum"
    Von Christian Berndt

    Wie Kunst entsteht: "Nick Cave: 20.000 Days on Earth"
    Gespräch mit den Filmregisseuren Jane Pollard und Iain Forsyth

    Neues Filmlabel aus der Hauptstadt: Darling Berlin
    Gespräch mit Joachim Keil, Labelbetreiber

    Heimkino: Die Serien "Homeland" und "Hatufim"
    Von Noemi Schneider

    Mehr als der alltägliche Wahnsin: Der Film "Hirngespinster"
    Gespräch mit dem Regisseur Christian Bach

    Arthouse-Charts
    Von Hartwig Tegeler

    15:00 Uhr
    Nachrichten
  • 16:00 Uhr

    Nachrichten

  • 16:05 Uhr

    Echtzeit

    Das Magazin für Lebensart

  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages mit Sport
    Moderation: Sonja Gerth

  • 17:30 Uhr

    Tacheles

    Von der Frankfurter Buchmesse
    Stefan Aust, Autor von „Digitale Diktatur“ (Econ), stellt sich den Fragen von Christian Rabhansl
    Aufzeichnung vom 10.10.2014, Deutschlandradio-Bühne

    Regierungen und Geheimdienste überwachen uns. Internetkonzerne und Elektronikhersteller analysieren unser Verhalten. Selbst unser eBook-Reader notiert, was wir wann und wie lange lesen. Der Journalist Stefan Aust durchleuchtet die politischen Hintergründe der Rundum-Überwachung und sucht nach Auswegen aus der 'Digitalen Diktatur', (Econ).

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:05 Uhr

    Feature

    Friederike Mayröcker
    Spuren einer Biographie
    Von Carmen Tartarotti und Ferdinand Ludwig
    Autorenproduktion 2014
    Länge: 53‘54
    (Ursendung)

    Über einen langen Zeitraum hinweg hat Friederike Mayröcker der Filmemacherin Carmen Tartarotti Zugang zu ihrem Dichtergehäuse gewährt.

    Die medienscheue Grande Dame der österreichischen Literatur, Friederike Mayröcker, hat der Filmemacherin Carmen Tartarotti über einen langen Zeitraum hinweg den Zugang zu ihrem Dichtergehäuse und die Aufnahme von Tonbandgesprächen gewährt. In dem dabei zutage geförderten Monolog spricht die Schriftstellerin in freier Assoziation: über ihre Kindheit, die ungeliebte Berufstätigkeit als Englischlehrerin, die Beziehung zu den Eltern, vor allem zur Mutter, über Ernst Jandl, über Kunst und Musik. Das Feature lebt von der monotonmelodiösen Stimme Mayröckers, von ihren Sentenzen, Paradoxien, Reflexionen und scheinbar unspektakulären Beobachtungen. Carmen Tartarotti, 1950 in Latsch/Südtirol-Italien geboren, studierte Germanistik und Politik in Frankfurt/Main. Seit 1980 Autorin, Regisseurin und Produzentin. Ihre Filme erhielten viele Auszeichnungen.

    Ferdinand Ludwig, geboren in Bielefeld, studierte Schauspiel-Regie, arbeitete als Regisseur am Theater, dann für Hörspiel und Feature beim HR. Seit 1985 Supervisor der Dokumentarfilme von Carmen Tartarotti.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Konzert

    Theater an der Wien
    Aufzeichnung vom 14.09.2014

    Peter Tschaikowsky
    "Die Zauberin" Oper in vier Akten
    Libretto: Ippolit Spanzhinsky

    Fürst Kurtjatew - Johannes Martin Kränzle, Bariton
    Fürstin Eupraxia - Agnes Zwierko, Mezzosopran
    Prinz Nikita „Juri“ - Maxim Aksenov, Tenor
    Mamirow - Vladimir Ognovenko, Bass
    Nenila - Hanna Schwarz, Mezzosopran
    Nastasia "Kuma" - Asmik Grigorian, Sopran
    Foka - Martin Snell, Bariton
    Kitschiga - Nikolay Didenko, Bass
    Balakin - Erik Arman, Tenor
    Paissi - Andreas Conrad, Tenor
    Potap - Stefan Cerny, Bassbariton
    Lukasch - Vasily Efimov, Tenor

    ORF Radio-Symphonieorchester Wien
    Leitung: Mikhail Tatarnikov

  • 22:30 Uhr

    Lesung

    Deutscher Buchpreis 2014
    Aus "Kruso" von Lutz Seiler
    Gelesen vom Autor

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Lesart

    Von der Frankfurter Buchmesse
    mit Sherko Fatah, Nino Haratischwili, Judith Hermann, Thomas Hettche, Bodo Kirchhoff, Andrej Kurkow, Teresa Präauer, Heinrich Steinfest
    und Ulf Erdmann Ziegler
    Moderation: Jörg Plath, Sigried Wesener und Dorothea Westphal