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Freitag, 30.01.2015

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Klangkunst

    Art's Birthday 2015
    Satellite Sounds
    Komposition und Realisation: Verschiedene
    Produktion: EBU Ars Acustica Gruppe/Deutschlandradio Kultur 2015
    Länge: ca. 54‘30
    (Ursendung)

    Zum „Geburtstag der Kunst“ veranstaltete die Ars Acustica Gruppe der EBU Konzerte in über 20 Städten. Wir senden eine Auswahl.

    1963 datierte der französische Fluxuskünstler Robert Filliou kurzerhand den Geburtstag der Kunst auf den 17. Januar "vor 1000000 Jahren". Und er lud Gäste ein. Ein 'Eternal Network' aus Künstlern, Musikern und Performern sollte zu einer 'Fête permanente' zusammenkommen. Einzige Bedingung: Geschenke mit künstlerischem Anspruch. Aus Fillious Utopie wurde eine Tradition. Die Ars Acustica Gruppe der Europäischen Rundfunkunion gehört zu den festen Geburtstagsgästen. Heute, 1000052 a.a. (aprés l‘art) veranstaltet sie Radioperformances in über 20 Städten. Wir präsentieren eine Auswahl der schönsten Geburtstagsgeschenke.

    Die Ars Acustica Gruppe der EBU (European Broadcasting Union) ist ein Zusammenschluss europäischer Klangkunst-Redaktionen. Sie wurde 1989 gegründet. Seit 2013 vergibt sie einen jährlichen Preis: Die 'Palma Ars Acustica'.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Weltmusik
    Im Brennpunkt
    Syrien - Irak - Palästina
    Moderation: Hans Rempel

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Korbinian Frenzel

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:20 Uhr
    Frühkritik

    Die 1. TITANIC nach Charlie Hebdo
    Von Arno Orzessek

    08:30 Uhr
    Nachrichten
    08:50 Uhr
    Buchkritik

    "Anders" von Andreas Steinhöfel
    Rezensiert von Sylvia Schwab

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Warum sind Moore für uns überlebenswichtig?
    Ulrike Timm im Gespräch mit Michael Succow, Biologe und Agrarwissenschaftler

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:07 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Joachim Scholl

    Aus den Listen - Jürgen von der Lippe: "Beim Dehnen singe ich Balladaen"
    Von Torsten Jantschek

    Jochen Distelmeyer und sein Roman "Otis"
    Gespräch mit dem Autor

    Originalton: "Die beiden Ufer von Kiew"
    Von Katja Petrowskaja

    "Selbstporträt mit Flusspferd" von Arno Geiger
    Von Sigrid Löffler

    Straßenkritik: "Willst du normal sein oder glücklich" von Robert Betz

    Buchhändlergespräch: Klarenbach- Buchhandlung, Susanne Weiß-Margis in Köln

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:07 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Olga Hochweis

    Nicolas Simion erhält den WDR-Jazzpreis 2015
    Ein Portrtait von Olaf Maikopf

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht
    Von Oliver Schwesig

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Mittag
    Moderation: Anke Schaefer und Christopher Ricke

    12:50 Uhr
    Mahlzeit

    Kommunikation im Pflanzenreich
    Von Udo Pollmer

    13:00 Uhr
    Nachrichten
  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:07 Uhr

    Kompressor

    Das Kulturmagazin
    Moderation: Timo Grampes

    Frage des Tages: Walk of Fame - Hätten Adorno und Horkheimer den Stern verdient?
    Gespräch mit dem Filmkritiker Peter Koerte von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

    Verschlüsseln oder aufschlüsseln? - über die Zukunft der Online-Kommunikation
    Gespräch mit Felix Stalder, Dozent für die Digitale Kultur und Theorien der Vernetzung an der Zürcher Hochschule der Künste

    Das Lesen der Anderen: SZ-Magazin
    Gespräch mit Timm Klotzek und Michael Ebert, Chefredakteure

    Cannes Outdoor Lions - Werbebranche feiert sich im Hamburger Museum
    Von Anette Schneider

  • 15:00 Uhr

    Kakadu

    15:05 Uhr
    Kakadu

    Der Mantel
    Nie getragen und doch voller Geschichten - ein Erinnerungsstück
    Moderation: Patricia Pantel

    Er ist schwarz, hat blanke Knöpfe und reicht bis über die Knie. Vor 70 Jahren war er einmal richtig chic und modern, doch Jenny Stock, die den Mantel 1942 beim Schneidermeister Gottfried Johnen in Auftrag gab, hat ihn nie angezogen. Sie hatte keine Gelegenheit mehr dazu. Im Juni 1942 wurden Jenny Stock, ihr Mann Max und die beiden Kinder Wolfgang und Susi von den Nazis abgeholt, mit dem Zug nach Minsk in Weißrussland verfrachtet und dort ermordet. Die Stocks waren Juden. Der Mantel, den Jenny Stock gerne tragen wollte, erinnert heute noch an die Familie, Schneidermeister Gottfried Johnen hat ihn aufbewahrt. Als ihm klar wurde, dass die Familie Stock nicht zurückkommen würde, hat er es nicht fertig gebracht, den Mantel in die Kleidersammlung zu geben. Bis heute wird er von den Enkeln und Urenkeln des Schneidermeisters verwahrt. Der Mantel hält die Erinnerung daran wach, dass jüdisches Leben auch in den Dörfern ganz normal war, bevor die Nationalsozialisten die Macht ergriffen. Die jüdischen Kinder spielten zusammen mit den christlichen Kindern vom Bauern nebenan, fuhren zusammen die Ernte ein, feierten gemeinsam und halfen sich gegenseitig beim Einkochen, Nähen oder der Gartenarbeit.

    Brigitte Jünger lebt und arbeitet als freie Journalistin in der Nähe von Köln. Sie macht Hörfunkbeiträge für Kinder und Erwachsene und schreibt Kinderbücher. Ihre CD Reihe „Kunst-Stücke für Kinder" ist mehrfach ausgezeichnet worden.

  • 15:30 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Carsten Rochow

    Pop-Entdeckung aus den USA: Talking Dreams - Das Debütalbum von Echosmith
    Von Martin Risel

    Muss man gehört haben oder auch nicht
    Von Oliver Schwesig

    Wieviel Frank Sinatra steckt in Bob Dylan?
    Gespräch mit Uwe Wohlmacher

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:07 Uhr

    Studio 9

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:07 Uhr

    Wortwechsel

    Wem nützt das neue Kulturfördergesetz Nordrhein-Westfalen?
    Es diskutieren:
    Peter Landmann, Ministerial-Dirigent a.D.
    Dr. Peter Raue, Rechtsanwalt Berlin
    Prof. Dr. Oliver Scheytt, Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft,
    Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates
    Moderation: Birgit Kolkmann
    Aufzeichnung vom 26.01.2015 aus der Landesvertretung Nordrhein-Westfalen in Berlin

    Nordrhein-Westfalen hat als erstes Bundesland Ende des vergangenen Jahres ein „Gesetz zur Förderung und Entwicklung der Kultur, der Kunst und der Kulturellen Bildung“ verabschiedet. Es ist damit das erste Bundesland, das eine gesetzliche Regelung für die Kulturförderung trifft. Die Initiatoren erhoffen sich, dass dadurch unter anderem mehr Transparenz und Beteiligung für die Kulturschaffenden und Kulturverantwortlichen erreicht werden kann.
    Braucht man überhaupt ein solches Gesetz? Stärkt es die Kulturarbeit? Und welches Bild von der Rolle des kulturfördernden Staates liegt ihm zugrunde?

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: Mirjam Reusch-Helfrich

    "Den Holocaust forschend erzählen" - inzwischen gibt es polnische Literatur, die sich mit allen Facetten des Holocausts befasst.
    Von Arkadiusz Luba 

    Das Leben nach dem Überleben im Versteck - zwei während der Shoah versteckte Kinder erzählen stellvertretend für die Generation der "child survivors"
    Von Angelika Calmez

    Zum Schabbat: die Modzitzer Chassidim

  • 19:30 Uhr

    Zeitfragen

    Wo Verlaine im Gefängnis saß
    Die Europäische Kulturhauptstadt Mons erinnert an ihre Schriftsteller
    Von Susanne von Schenck

    Mons, eine kleine Gemeinde im wallonischen Belgien, setzt einen Programmschwerpunkt auf die Literatur.

    Mons? Eine kleine Gemeinde im wallonischen Belgien mit gerade einmal 91000 Einwohnern ist 2015 - neben dem tschechischen Pilsen - eine der beiden Kulturhauptstädte Europas. Und setzt einen der Schwerpunkte auf die Literatur - mit vielen Lesungen, Ausstellungen und Theaterprojekten. Durch die Stadt zieht sich im Lauf des Jahres 'La Phrase', ein Satz, der von Haus zu Haus mäandert und das literarische Gedächtnis der Stadt visualisiert. Zum Beispiel Paul Verlaine. Er kannte von Mons nur das Gefängnis, wo er zwei Jahre einsaß, weil er auf seinen Freund Arthur Rimbaud geschossen hatte. Oder Victor Hugo, der die bauchige Turmspitze des Belfrieds - Wahrzeichen der Stadt und inzwischen Weltkulturerbe - als "bauchige Kaffeekanne" verspottete. Der Surrealist Fernand Demoustier hingegen war von seiner Geburtsstadt so begeistert, dass er seinen Nachnamen änderte und sich fortan Dumont nannte. Mons literarisch - eine Spurensuche in der Wa llonie.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Einstand

    "Die Musik ist mir total wichtig"
    Die Deutsche Streicherphilharmonie

  • 20:30 Uhr

    Konzert

    Live aus der Philharmonie Berlin

    Dmitrij Schostakowitsch
    "Das goldene Zeitalter", Suite aus dem Ballett op. 22a

    Sergej Prokofjew
    Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 Des-Dur op. 10

    ca. 21.05 Konzertpause

    Dmitrij Schostakowitsch
    Konzert für Klavier, Trompete und Streichorchester Nr. 1 c-Moll op. 35

    Sergej Prokofjew
    "Die Liebe zu den drei Orangen", Konzertsuite aus der Oper op. 33a

    Simon Trpčeski, Klavier
    Florian Dörpholz, Trompete
    Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
    Leitung: Dima Slobodeniouk

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Robert Brammer

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Britta Bürger

    Geheimtipp der Wagnerianer: "Sigurd" - Oper von Ernest Reyer in Erfurt DEA
    Von Dieter Scholz

    Cannes Outdoor Lions - Werbebranche feiert sich im Hamburger Museum
    Von Anette Schneider

    "Bildungsprogramm Kulturgeschichten" des Museums für Islamische Kunst
    Von Verena Kemna

    Das Comic-Festival in Angoulême im zeichen des Attentats auf Charlie Hebdo?
    Gespräch mit der Comiczeichnerin Ulli Lust

    Kulturpresseschau
    Von Adelheid Wedel