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Samstag, 17.04.2021
 
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Politisches Feuilleton

Sendung vom 16.04.2021Sendung vom 15.04.2021
Illustration: Menge unterschiedlicher Menschen dicht beeinander (imago / Ikon Images / Jonathan Croft)

IdentitätspolitikJa, wir sind ein Volk, wir alle!

Der Jurist und Lyriker Matthias Buth plädiert dafür, historisch belastete Begriffe wie Volk nicht zu meiden. Wir sollten ein zeitgemäßes Verständnis für sie entwickeln. So könne eine staatliche Identität entstehen, die integriert, nicht ausschließt.

Sendung vom 14.04.2021
Ein Geschäftsmann rennt mit einem Koffer davon aus dem Geldscheine fliegen (Illustration) (Imago / fstop Images / Malte Müller)

Globale MindeststeuerDas Ende der Steueroasen naht

Die neue US-Regierung hat mit ihrer Ankündigung, eine globale Mindeststeuer für Unternehmen durchzusetzen, für einen finanzpolitischen Paukenschlag gesorgt. Eine gute Nachricht, findet die Wirtschaftsjournalistin Ulrike Herrmann.

Sendung vom 13.04.2021Sendung vom 12.04.2021
Annette Schavan (CDU) bekommt am 12.02.2013 in Ehingen in Baden-Württemberg von Narrenzunftmeister Lothar Huber einen Orden umgehängt (picture alliance / dpa | Stefan Puchner)

Typisch deutschFetisch Doktortitel

Der Doktortitel scheint in Deutschland fürs Renommee immer noch so wichtig zu sein, dass ihn sich so manch einer erschummelt, wundert sich Politikwissenschaftler David Ranan. Da sollten sich die Titel liebenden Deutschen doch besser um Ehrentitel bemühen.

Sendung vom 09.04.2021
Eine Illustration zeigt ein Paar beim lesen auf dem Sofa vor einem Bücherregal. (imago / fStop Images / Malte Mueller)

Renaissance des GedrucktenDer schnelle Trost der Bücher

In persönlichen Krisen – genauso wie in globalen – greifen wir auf alles zurück, was uns Halt verspricht. Selbst dicke Bücher werden nun plötzlich durchgelesen. Der Bücher-Boom wird aber nicht von Dauer sein, meint der Publizist Michael Schikowski.

Sendung vom 08.04.2021
Eine Illustration zeigt viele verschiedene Menschen, stellvertretend für die unterschiedlichsten Identitäten im urbanen Raum. (imago / Panthermedia)

IdentitätspolitikWenn das eigene Selbstverständnis spaltet

Die aktuelle Identitätspolitik bietet keine Lösung, um gesellschaftliche Missstände zu beseitigen, meint der Politologe Ramon Schack. Im Gegenteil: Statt Zugehörigkeit zu schaffen, verschärfe sie Konflikte, ohne Probleme der Diskriminierung zu lösen.

Sendung vom 07.04.2021Sendung vom 06.04.2021
Auf einem Computermonitor sind Facebook- und Twitter-Profile von verschiedenen Politikern zu sehen. (picture alliance / dpa / Julian Stratenschulte)

Politik im NetzTwittern reicht nicht

Bei der vergangenen Bundestagswahl war nur jeder siebte, der zur Wahlurne ging, unter 30. Wer junge Menschen ansprechen will, muss im Netz aktiver sein, meint der Philosoph Christoph Quarch.

Sendung vom 01.04.2021
Ein rot leuchtendes Neonschild betender Hände. (unsplash/George Kedenburg)

Kirche und GesellschaftIst diese Beziehung noch zu retten?

Die evangelische und vielleicht mehr noch die katholische Kirche in Deutschland zeigen schon seit Längerem nur noch einen Bruchteil ihrer vergangenen Stärke: Den Hirten laufen die Herden davon. Autor Uwe Bork diagnostiziert eine Beziehungskrise.

Sendung vom 31.03.2021Sendung vom 30.03.2021
Ein Frau schaut auf einen Laptop und hält zugleich ein eingeschaltetes Smartphone in der Hand. (imago / Cavan Images)

Google, Facebook und Co.Die Macht der Techgiganten brechen

Bisher gehören unsere Daten den Plattformen und sie tun damit, was sie im Rahmen recht laxer Gesetze für richtig halten. Als Nutzer und Nutzerin steht man dem machtlos gegenüber. Der Medienrechtler Tobias Gostomzyk fordert deshalb ein anderes Modell.

Sendung vom 29.03.2021
Hand zeichnet einen Drahtzaun um eine Menschenmenge herum  (miago / Ikon Images / Gary Waters)

Dänisches "Ghetto-Gesetz"Herkunft als ewiger Makel

Dänemark will gegen "Parallelgesellschaften" vorgehen. In manchen Wohngebieten wird der Anteil von Menschen "nicht westlicher Herkunft" begrenzt. Die bloße Herkunft wird so zum unüberwindbaren Nachteil, kritisiert Publizistin Jasamin Ulfat-Seddiqzai.

Sendung vom 26.03.2021Sendung vom 25.03.2021
Ein Mädchen sitzt auf einer Schaukel und trägt einen Mundnasenschutz. Die beiden Schaukeln neben ihr sind leer. (Illustration) (Imago / Gary Waters)

CoronamaßnahmenDie Risiken und Kosten werden ignoriert

Vereinsamung, Bildungslücken, Armut. Welchen Umfang die Nebenwirkungen der Coronamaßnahmen haben, wissen wir nicht. Dabei müssen sie beim Krisenmanagement berücksichtigt werden, meint Publizist Timo Rieg. Nur auf Kontaktverbote zu setzen, sei falsch.

Sendung vom 24.03.2021
Auf einem Computerbildschirm steht „leg*in“ (picture alliance / dpa / Sebastian Gollnow)

Sprache und IdentitätWas man jetzt wie sagen kann, darf, soll

Die Publizistin Sheila Mysorekar versteht die Empörung über Gendersternchen und die Aufregung über Hinweise auf diskriminierende Bezeichnungen von Minderheiten nicht. Andere Menschen nicht zu beleidigen, sollte selbstverständlich sein, findet sie.

Sendung vom 23.03.2021Sendung vom 22.03.2021
Ein junger Mann zieht ein gebundenes altes Buch aus einem Bibliotheksregal. (unsplash / Devon Devine)

Die BibliothekDenkraum und Ort analoger Magie

Wenn selbst alte Pergamente und Lutherbibeln inzwischen digital verfügbar sind, wozu braucht man dann noch Bibliotheken? Der Philosoph Jörg Friedrich ist überzeugt, dass die Bibliothek eine Zukunft hat. Und sei es, weil es einer Cloud an Magie fehle.

Sendung vom 19.03.2021
Schneeflocken fallen auf das Gesicht einer jungen Frau, die am Waldrand steht. Ihre Augen sind geschlossen und sie hat ein breites Lachen im Gesicht. (Unsplah / Jamie Brown)

WeltglückstagDas Glück hat immer Auswärtsspiel

In der jetzigen Krise von Glück zu sprechen oder Glück anzustreben, das ist keinesfalls weltfremd oder gar zynisch, findet der Coach Christian Thiele. Er verteidigt das Glück gegen seine Verächter und gegen eine Happyologie, die unglücklich macht.

Sendung vom 18.03.2021Sendung vom 17.03.2021
Illustration: Silhouetten von Gesichtern in unterschiedlichen Farben überlappen sich. (imago / Panthermedia)

IdentitätsdebatteWer darf für wen sprechen?

Identitätspolitische Debatten sind wichtig, sagt Tanja Dückers. Doch warnt sie vor einer Gesellschaft, in der jede Gruppe nur noch sich selbst repräsentieren darf. Denn in der kulturellen Grenzüberschreitung liege auch ein utopisches Potenzial.

Sendung vom 16.03.2021Sendung vom 15.03.2021Sendung vom 12.03.2021Sendung vom 11.03.2021
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19.04.2021, 07:20 Uhr Politisches Feuilleton
Plädoyer für die Verletzlichkeit - auch im Theater
Von Nicola Schubert

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