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Samstag, 23.02.2019
 
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Literatur

Sendung vom 17.02.2019

Literarisches ElementLuft zum Lesen

Mehrere Windmühlen stehen in einer Landschaft in Spanien (Panthermedia/imago)

Als Don Quijote gegen Windmühlen kämpfte, blieb dem ein oder anderen Leser die Luft weg. Das unsichtbare Element taucht in vielen Romanen auf - sei es das Lungensanatorium bei Thomas Mann oder die Luftverschmutzung bei Monika Maron.

Sendung vom 10.02.2019Sendung vom 03.02.2019
Junge Frau mit Sonnenbrille sieht bunte Punkte. ( imago / INSADCO)

Poetica 2019 in KölnDichtung als Rausch

In diesem Jahr widmet sich das Kölner Festival Poetica der Beziehung zwischen Kunst und Rausch, Kurator des Festivals für Weltliteratur war der Schriftsteller Aris Fioretos.

Sendung vom 27.01.2019Sendung vom 20.01.2019Sendung vom 13.01.2019Sendung vom 06.01.2019
Karl May wurde am 25. Februar 1842 geboren (picture-alliance / dpa)

Karl May als OrientversteherDas Wasser vom Brunnen Sem-Sem

Der Mensch der Kaiserzeit war über den Islam gut informiert – so er Karl May gelesen hatte. Besonders dessen Orientromane vermitteln, was heute oft fehlt: eine Sehnsucht nach dem Osten, noch nicht verklebt von Touristikprospekten oder medialen Bildern

Sendung vom 01.01.2019Sendung vom 30.12.2018Sendung vom 23.12.2018Sendung vom 16.12.2018Sendung vom 09.12.2018Sendung vom 02.12.2018
Das stark beschädigte Brandenburger Tor bei Kriegsende. (picture alliance / dpa / RIA Novosti)

Literatur nach 1945Anfänge lesen

Die Diktatur des guten Buches spielte in der Entnazifizierung Deutschlands, egal ob in Ost oder in West, eine große Rolle. Christian Adam hat eine Untersuchung über den Buchmarkt der "Stunde Null" in den Jahren nach 1945 vorgelegt.

Sendung vom 25.11.2018
Junge Männer und Frauen sitzen und stehen in einem größeren Raum, sie schauen freundlich in die Kamera. (Mirko Lux)

Wettbewerb Open MikeWo Literaturkarrieren beginnen

Zum 26. Mal wurde in Berlin der Open Mike vergeben, der wichtigste Preis für junge Literatur. Er ist das Sprungbrett für den Nachwuchs - für die jungen Autoren heißt es: scheitern oder durchstarten. Doch wie originell und widerspenstig können da ihre Text noch sein?

Sendung vom 18.11.2018Sendung vom 11.11.2018
Ein Junge, der ein Trikot der deutschen Fußball-Nationalmannschaft trägt, hängt mit dem Kopf nach unten über einer Wiese. Über seinem Gesicht hängt die deutsche Flagge in Falten. (imago/Westend61)

Jagoda Marinić und Thea Dorn im GesprächWas soll "deutsch" sein?

Die jüngsten Bücher von Jagoda Marinić und Thea Dorn scheinen einander zu berühren: "Made in Germany. Was ist deutsch in Deutschland?" heißt das eine, "Deutsch, nicht dumpf. Ein Leitfaden für aufgeklärte Patrioten" das andere. Wir haben beide Autorinnen zusammengebracht.

Sendung vom 04.11.2018Sendung vom 28.10.2018Sendung vom 21.10.2018
Der ungarische Schriftsteller Péter Nádas (picture alliance/KEYSTONE)

Péter NádasDas "Arbeitslied" und andere Essays

Nach den sehr umfangreichen Romanen "Parallelgeschichten" und den "Aufleuchtenden Details" legt Péter Nádas ein mit gut 500 Seiten geradezu schmales Werk vor: "Leni weint" enthält 30 Essays aus den Jahren seit 1989.

Sendung vom 07.10.2018
Mzcheta, Georgien, Vorderasien: Kloster Dschwari auf einem Hügel (picture alliance / imageBROKER)

Frankfurter Buchmesse 2018Georgien – Paradies am Rande Europas

In der Sowjetunion war Georgien das Land, wo die Zitronen blühen. Heute strebt das Land im Kaukasus nach Europa, auch literarisch. Wir reisen in den Kaukasus, treffen Autorinnen und Autoren und stöbern in der vielfältigen zeitgenössischen georgischen Prosa und Poesie.

Sendung vom 30.09.2018Sendung vom 23.09.2018Sendung vom 16.09.2018Sendung vom 09.09.2018Sendung vom 02.09.2018
Patricia Highsmith bei einer Lesung in der Buchhandlung Rennweg-Tor in Zürich, Mai 1982 (picture alliance / akg-images / Niklaus Stauss)

Küsse und KünsteDie vergessenen Musen der Künstlerinnen

Inspirierende Freundinnen von Künstlern sind bekannt. Wer aber spornte Künstlerinnen kreativ an? Patricia Highsmith und Marguerite Duras hatten mindestens je eine Muse. Dagmar Just unternimmt eine Reise zu einer weitgehend unsichtbaren Spezies.

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24.02.2019, 00:05 Uhr Literatur
Was kann man dem Tod erwidern
Letzte Gedichte
Von Jutta Rosenkranz

Letzte Gedichte gelten oft dem Tod. Sie vermitteln nicht nur Trauer, auch Trost.
„Komm du, du letzter, den ich anerkenne …“, ruft Rainer Maria Rilke in seinem letzten Gedicht dem Tod zu, als er die Krebserkrankung nicht mehr ignorieren kann. Wie gehen Dichterinnen und Dichter mit dem eigenen Sterben um? Nicht unbedingt anders als andere Menschen, jedoch zuweilen in Versen. Ihre letzten Zeilen sind mal schlicht, mal philosophisch. Doch wer in den Tagen, Wochen oder Monaten vor dem Lebensende dichtet wie Hermann Hesse, Marie Luise Kaschnitz, Heiner Müller oder Robert Gernhardt, versucht dem Ende einen Ausdruck, eine Haltung abzuringen: eine gelassene, humorvolle, christliche, sachliche, sarkastische, altersweise. Letzte Gedichte sind beeindruckende Zeugnisse der Auseinandersetzung mit dem eigenen Tod. Sie vermitteln nicht nur Trauer, auch Trost.

Buchkritik

"Katapult - 100 Karten"Unterhaltsam, lehrreich, witzig
"100 Karten, die deine Sicht auf die Welt verändern" - ein Buch alle für Zweifler, Wissbegierige und Nerds. (imago / Hoffmann und Campe)

Seit 2015 erscheint das Wissenschaftsmagazin Katapult. Sein Ziel: Statistiken, Studien und Erkenntnisse aus der Wissenschaft mit grafischen Mitteln einer größeren Öffentlichkeit zu vermitteln. Mittlerweile erscheint das Magazin vier Mal im Jahr. Mehr

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Zeitfragen

LiteraturbetriebWie Bücher zu ihren Titeln kommen
Eine Lesebrille liegt auf einem Bücherstapel. (picture alliance / dpa / Ismo Pekkarinen)

Kurz, prägnant und Neugier weckend: Ein guter Titel kann für den Verkaufserfolg eines Buches entscheidend sein. Entsprechend viel Aufmerksamkeit widmen Verlegerinnen und Lektoren der Titelsuche. Doch auch die Autoren wollen dabei ein Wort mitreden.Mehr

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