Sonntag, 15.09.2019
 

Literatur

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Ein Schmetterling auf einer Roggenähre an einem Feldrand nahe Jacobsdorf im Landkreis Oder-Spree (Brandenburg) zu sehen. (picture alliance / dpa /  Patrick Pleul)

LyriksommerInnere Einstellung und Stil

Stil war Haltung bei Benn, Brinkmann und Brecht. Gibt es auch heute vergleichbare Haltungen oder innere Einstellungen, die den Stil der Dichtung bestimmen?

Sendung vom 28.07.2019
Die Schriftstellerin Brigitte Kronauer, aufgenommen am 17.12.2010 im Arbeitszimmer ihres Hauses in Hamburg-Nienstedten (dpa / picture alliance / Markus Scholz)

Brigitte Kronauer liest "Im Gebirg"Literarische Extremsportlerin

Sie war einzigartig in der deutschsprachigen Literatur mit ihrem Ohr für das Gewäsch des Alltags. Schreiben hat Brigitte Kronauer als kunstvollen, gewagten Segelflug betrieben. Am 22. Juli 2019 ist sie verstorben. 2010 las sie "Im Gebirg" für unser Programm ein.

Sendung vom 21.07.2019Sendung vom 07.07.2019
Karl Friedrich Schinkels Aquarell "Blick von den Höhen hinter Triest über die Stadt auf das Meer" (1803).  (dpa / picture-alliance / akg-images)

Das italo-slawische TriestWiderspenstige Anmut

Ein Ort multikultureller Einflüsse, an dem Süden, Osten und Norden miteinander verschmelzen – das ist Triest. Die slawischen, romanischen und österreichischen Bezüge spiegeln sich auch in der Literatur wider.

Sendung vom 30.06.2019
Eine Spinne im Netz vor dunklem Hintergrund, im Vordergrund bunte Lichter. (EyeEm / Weiqing Mao)

Spinnen in der Literatur"Sie wob ihr Netz aus Gift"

Aus Neid verwandelte die Göttin Athene die Weberin Arachne einst in eine Spinne. So erzählt es der griechische Mythos. Seitdem ist sie das Wappentier der Dichter. Beide schaffen aus sich heraus Gespinste.

Sendung vom 23.06.2019Sendung vom 16.06.2019Sendung vom 09.06.2019Sendung vom 02.06.2019
Der Betrachter guckt von oben auf eine schwarze Schreibmaschine, die auf dunklen Holzbrettern steht. (Unsplash/ Patrick Fore)

Exil und KreativitätÜber das Schreiben in der Fremde

Das Exil ist ein lebensgefährliches Trauma, auch für Schriftsteller. Viele verzweifeln, verstummen und gehen unter. Manchen gelingt es, ihre Kreativität zu bewahren und sich mit ihr zu wappnen gegen die Zumutungen des neuen Lebens.

Sendung vom 30.05.2019Sendung vom 26.05.2019
Foto von der Landung aliierter Soldaten in der Normandie. (dpa / picture alliance / MAXPPP)

Der D-Day in der Literatur"Hochdramatisch war der Tag"

Bertolt Brecht saß gerade im entfernten Kalifornien beim Schach, als er die Neuigkeit erfuhr: Am 6. Juni 1944 begann die Landung alliierter Truppen in der Normandie. Wie reagierten Schriftsteller auf das historische Ereignis?

Sendung vom 19.05.2019
Der Schriftsteller Joseph Roth spaziert an der Seite einer Frau durch Paris. (dpa / picture-alliance / Imagno/Austrian Archives)

Joseph Roths letzte Jahre in ParisLeben, Schreiben, Trinken

Am Tag von Hitlers Machtergreifung verließ der Schriftsteller Joseph Roth Deutschland. „Inzwischen wird es Ihnen klar sein, daß wir großen Katastrophen zutreiben", schrieb er Stefan Zweig. In Paris fand Roth in dem Café "Tournon" einen Zufluchtsort.

Sendung vom 12.05.2019Sendung vom 05.05.2019Sendung vom 28.04.2019
Blick über das neu errichtete Tel Aviv von 1925. (picture alliance / dpa / Mary Evans Picture Library)

110 Jahre Tel AvivEine literarische Stadterkundung

Der "Frühlingshügel", wie Tel Aviv heißt, sollte eine Gartenstadt werden. 1909 erhielten die ersten 66 Familien per Los Grundstücke - in der ersten, noch zu bauenden hebräischen Stadt. Tel Aviv sollte bald zum Zentrum der jüdischen Immigration werden.

Sendung vom 21.04.2019Sendung vom 19.04.2019Sendung vom 14.04.2019
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15.09.2019, 22:03 Uhr Literatur
Der Augenmensch
Porträt des niederländischen Schriftstellers Cees Nooteboom
Von Lore Kleinert und Mechthild Müser
Produktion: RB 2018

Wenn Cees Nooteboom mal nicht in der Welt herumreist, lebt er abwechselnd an - gleich drei Orten.
Er ist ein Reisender, ein neugieriger Nomade, unterwegs in der Welt zwischen Tradition und Moderne, in Städten, die noch nicht im Heute angekommen scheinen, in Kulturen, auf die er sich lesend vorbereitet hat und die vor Ort völlig Unverhofftes bieten. Cees Nooteboom sammelt Länder und Landschaften, Begegnungen mit Menschen, und seine Eindrücke bringt er in vielfältigen Formen zu Papier: als Gedichte, Reiseberichte, Briefe und Erzählungen und als Romane, vielfach preisgekrönt. Die Reisen des Umtriebigen sind kaum weniger geworden, und wenn er mal nicht reist, lebt er abwechselnd auf Menorca, im Allgäu und in Amsterdam. In den Niederlanden haben Lore Kleinert und Mechthild Müser ihn und seine Frau, die Fotografin Simone Sassen, besucht und mit ihnen gesprochen über den Verlust der Kindheit und das Gewicht der Erinnerung, über Bilder und Bücher, die Unruhe des Reisens und den Wert der Freundschaft.

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Johann Karl Wezels vergeblicher Versuch, vergessen zu werdenIch will ins Freie!
Kupferstich eines Paares, das sich in den Armen liegt.  (Aus "Herrmann und Ulrike", erschienen in der Anderen Bibliothek)

Wiederentdeckt wird er seit 200 Jahren: Johann Karl Wezel (1747-1819) ist der wohl prominenteste Wiedergänger der klassischen Literatur. Der Ungebärdige hatte mit Goethe und Schiller wenig am Hut und überwarf sich mit Wieland. Wezel verfasste sehr bösartige und sehr komische Bücher und endete, als wär's ein Hollywood-Drehbuch.Mehr

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