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Dienstag, 26.01.2021
 
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Literatur

Sendung vom 24.01.2021

AnsteckungSeuchen in der Literatur

Historische Zeichnung eines Pestarztes aus dem 17. Jahrhundert. (Getty Images / DEA Picture Library / De AgostiniEditorial)

Seuchen überfordern den Verstand. Je tödlicher die Epidemie verläuft, desto verzweifelter der Versuch, ihr die Stirn zu bieten. Dann wird sie zur Prüfung, zum Strafgericht oder Selbstverrat - oder zur Erfindung, die zu leugnen ist.

Sendung vom 17.01.2021
Porträt von Patricia Highsmith. (Imago / Leemage / Sophie Bassouls)

Patricia Highsmith zum 100. GeburtstagRequiem für eine Katze

Die Messe gesungen, der Sarg beigesetzt, alle Cocktails geleert. Das Haus der Toten liegt – nein, nicht stumm. Das Radio in der Küche läuft. Und Charlotte, die Katze, erinnert sich an Patricia Highsmith, Tom Ripley und große wie kleine Verbrechen.

Sendung vom 10.01.2021
Friedrich in der Siegesnacht von Torgau auf den Altarstufen der Dorfkirche von Elsnig Depeschen und Befehle schreibend, Farbdruck nach Carl Röchling  (picture alliance / akg-images)

NocturnesDie schlaflosen Nächte der Schriftsteller

Nicht wenige Schriftsteller und Schriftstellerinnen sind nachts wach. Manche können nicht schlafen, weil es in ihnen weiterschreibt; andere wollen nicht schlafen, um zu schreiben. Im Dunkel ist das Schreiben anders. Wenn man denn schreiben kann.

Sendung vom 03.01.2021Sendung vom 01.01.2021Sendung vom 27.12.2020Sendung vom 26.12.2020Sendung vom 25.12.2020
Die Villa Riehl in der Spitzweggasse in Potsdam-Babelsberg wurde 1907 von dem Architekten Ludwig Mies erbaut, der sich später Mies van der Rohe nannte. (picture alliance / dpa / Soeren Stache)

Literatur und WissenschaftVom Leben der Häuser

Können Häuser ein Eigenleben entwickeln, womöglich dem Leben seiner Bewohner schaden? In dem neuen Roman "Das Gartenzimmer“ von Andreas Schäfer geht es um eine 1909 gebaute Villa, um den Architekten, die Bewohner und um ein dunkles Geheimnis.

Sendung vom 13.12.2020
Ein ausgestreckter Arm mit einem Kranz aus wildblühenden Pflanzen um das Handgelenk vor einer Sommerwiese. (unsplash / Victoria Strukovskaya)

Lyrik lesenWilde Gedichte

Lyrik beglückt oder verstört, seit Menschen ihre Gedanken und Gefühle in Worte fassen. Drei Kritiker und eine Moderatorin diskutieren über neue Lyrikbände - und ob sie Google konsultieren mussten oder sich dem "wilden Ritt" einfach überlassen haben.

Sendung vom 06.12.2020Sendung vom 29.11.2020
Renate Herre, Geschäftsführerin des Carlsen-Verlages, hält die Neuausgaben aller sieben Harry Potter Bände in den Händen. (2018)  (dpa / Daniel Reinhardt)

Wälzer, Schwarten, Ziegelsteine und Co.Die Liebe zum dicken Buch

Wälzer, Ziegelstein, Schwarte, Mammut – dicke Bücher sind eine Klasse für sich. Gewichtig melden sie umfassende Ansprüche an: zeitliche, kulturelle, obsessive etc. Eine gewisse Unhandlichkeit ist Teil ihres Charmes: Sie sind Body- und Mindbuilding in einem.

Sendung vom 22.11.2020Sendung vom 15.11.2020
Ein Mikrofon vor einem Vorhang (picture alliance/dpa-Zentralbild/Britta Pedersen)

28. Open Mike 2020Kollekte für den literarischen Nachwuchs

Der Open Mike, die wichtigste Bühne für den literarischen Nachwuchs, fand erstmals im Netz statt. Die Wettbewerbslesungen wurden gestreamt, die Party fiel aus, die Aufregung nicht. Zwei Tage im November mit Maske und zeitverzögertem Jubel.

Sendung vom 08.11.2020
Illustration von fliegenden Vögeln. (unsplash / birmingham museums trust)

Vögel in der LiteraturWo du mich küsst, weiß nur die Amsel

Wer nicht wie sie zu fliegen vermag, muss eben vom Flug erzählen. Wer nicht wie sie zu singen vermag, kann doch den Gesang besingen. Und wer keine Federn hat, darf zu fremden Kielen greifen, zu ihren nämlich. Prosa und Poesie haben eine besondere Beziehung zu Vögeln.

Sendung vom 01.11.2020Sendung vom 25.10.2020Sendung vom 18.10.2020
Illustration von einem Mann, der an beiden Seiten seines Gesichts zwei Bücher lächelnd gegen sich drückt.   (imago stock&people/ Simon Ducroquet )

Erfolgsmodell Literaturinstitut Zwischen Handwerk und Genie

Inspiration ist schön, macht aber viel Arbeit, hätte Karl Valentin das Studium an Schreibschulen zusammengefasst. An vielen Orten kann heute literarisches Schreiben erlernt werden, und die Kritik an der vermeintlichen „Institutsprosa“ ist fast verstummt.

Sendung vom 11.10.2020Sendung vom 04.10.2020
Historische Fotografie der polnischen Roma-Lyrikerin Bronisława Wajs, bekannt als Papusza, auf einer Bühne.  (picture alliance / PAP / Zbigniew Staszyszyn )

Texte von Sinti und RomaAufbruch aus dem Verborgenen

Literatur über "Zigeuner" gibt es zuhauf, viel mehr als über Sinti und Roma. Literatur von der größten ethnischen Minderheit Europas aber gibt es kaum. Erst seit dem Holocaust nimmt die Zahl ihrer Texte zu. Sinti und Roma schreiben zurück.

Sendung vom 27.09.2020
Schwarzweißporträt der Schriftstellerin Anna Seghers, die freundlich lacht. (picture-alliance / dpa / ADN_zentralbild)

Schreiben auf der Flucht, 1940 und heuteTransit Marseille

Marseille ist eine Stadt der Passage. 1940 flohen Menschen vor Hitler hierher, um Europa zu verlassen. Davon erzählt Anna Seghers' "Transit". Heute leben andere Flüchtlinge in Marseille. Wieder sind Schriftstellerinnen und Schriftsteller unter ihnen.

Sendung vom 20.09.2020Sendung vom 13.09.2020
Ausschnitt aus einer Schokoladenwerbung mit dem Philosophen Immanuel Kant. (imago images / Kollektion Kharbine-Tapabor)

Das Denken dekolonisierenRassismus bei Immanuel Kant

Wie sind die Rassismen im Werk Immanuel Kants einzuordnen? Der Philosoph der Aufklärung gilt als Vordenker universeller Menschenrechte. Doch über Schriften, in denen er von der Überlegenheit weißer Europäer spricht, ist der Streit wieder aufgeflammt.

Sendung vom 06.09.2020Sendung vom 30.08.2020
Collage mit unterschiedlichen Motiven vom Denken und Reden.  (imago/ Donna Grethen)

LyriksommerPoetische Welten jenseits der Sprache

Übersetzen ist eine einsame Tätigkeit? Beim VERSschmuggel eigentlich nicht: Da treffen deutsche Lyrikerinnen auf Kollegen, assistiert von einem „Sprachmittler“. Dieses Jahr allerdings digital. Das Virus verhindert die Geselligkeit.

Sendung vom 23.08.2020
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31.01.2021, 22:03 Uhr Literatur
Die neue Generation lateinamerikanischer Schriftstellerinnen
Fiktionen ohne Hoffnung
Von Peter B. Schumann

Lateinamerika erlebt einen Boom an Schriftstellerinen, ihre Werke mischen die literarischen Öffentlichkeiten in ihren Ländern auf.
In Lateinamerika ist ein Boom ausgebrochen: Immer mehr Schriftstellerinnen prägen die literarische Öffentlichkeit ihrer Länder. Die Vielzahl an Autorinnen überrascht ebenso wie die Vielfalt der sprachlichen Mittel. Die Werke sind Ausdruck eines neuen weiblichen Selbstbewusstseins auf dem Kontinent und der gewachsenen gesellschaftlichen Bedeutung von Frauen. Auffällig oft werfen die Schriftstellerinnen einen skeptischen, mitunter dystopischen Blick auf die Verhältnisse und räumen gründlich mit traditionellen Verhaltensmustern auf. Peter B. Schumann stellt Fernanda Melchor aus Mexico, Rita Indiana aus der Dominikanischen Republik und die Argentinierinnen Samanta Schweblin, Ariana Harwitz und Agustina Bazterrica vor.

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