Seit 22:03 Uhr Hörspiel

Mittwoch, 19.02.2020
 
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Literatur

Sendung vom 16.02.2020Sendung vom 14.02.2020
Eine junge Frau steht zwischen Bücherregalen in einem Buchladen und stöbert. (Becca Tapert / Unsplash)

BuchmarktKleine Verlage mit Preisgeldern retten

Die unabhängige Verlagsszene in Deutschland steckt in der Krise, einige Verleger stehen am Rand der Pleite. Die Politik in Bund und Ländern reagiert und stiftet hoch dotierte Preise. Reicht das? Nein, sagen die Einen. Andere warnen vor „Staatsknete“.

Sendung vom 09.02.2020
Illustration eines Mannes in einem Buch, auf dessen Cover er auch zu sehen ist. (imago images / Ikon Images)

BiografenHonig saugen aus den Geschichten der anderen

Biografen sind Lebenstaucher, Spurensucher, Zeitreisende – und Klatschbasen. Sie fahnden nach Zusammenhängen zwischen Leben und Werk bei berühmten Persönlichkeiten. Indiskretion gehört zum Berufsbild, ebenso wie Spürsinn. Auch der eigene Ton zählt.

Sendung vom 02.02.2020
NASA-Astronaut Story Musgrave 1983 während eines Weltraumspazierganges in der Erdumlaufbahn. (imago images / ZUMA Press / NASA)

Ein literarischer RaumflugWort und Weltall

Rainer Maria Rilke und Vladimir Nabokov schrieben über Schwerelosigkeit und Sterne, bevor sie erkundet wurden, William Carlos Williams und Allen Ginsberg reisten mittels Sprache zum Mond. Was passiert, wenn der Mensch auf das Weltall trifft? Wie drückt er das aus?

Sendung vom 31.01.2020
Ein undatiertes Sammelbild: Robinson Crusoe weiht Freitag in den Gebrauch von Feuerwaffen ein.  (picture alliance / dpa)

Literatur und KolonialismusIm Herzen der Finsternis

Mit Soldaten allein lässt sich keine Kolonie erobern. Es braucht Politiker und Wirtschaftsführer sowie Priester und Schriftsteller. Sie legitimieren Okkupation und Ausbeutung. Nicht selten entlarven sie aber auch die kolonialistische Ideologie.

Sendung vom 26.01.2020
Porträt von Herta Müller, deutsche Schriftstellerin, Autorin und Nobelpreisträgerin. (laif/ Martin Lengemann)

Lyrikfestival "Poetica" in KölnGedichte im Widerstand

Um das Widerstandspotenzial von Poesie ging es auf dem Festival "Poetica" in Köln. Kurator Jan Wagner bezeichnete das Gedicht als "eine Kapsel voller Freiheit". Lyrik dürfe keine Ideologie sein, meinte Herta Müller, sondern müsse die Welt berühren.

Sendung vom 19.01.2020Sendung vom 12.01.2020
Illustration eines Mannes mit einem Feuerkranz auf dem Kopf. (imago/fStop Images/Malte Müller)

Brände in der LiteraturStreifzug durch die Feuer-Stellen

Die Geschichte der menschlichen Zivilisation beginnt mit der Zähmung des Feuers. Es ist mit Erde, Luft und Wasser eines der vier kosmologischen Elemente. Von der Zähmung der Flammen bis zum Feuersturm - die literarische Erkundung eines Elements.

Sendung vom 05.01.2020Sendung vom 29.12.2019Sendung vom 26.12.2019Sendung vom 22.12.2019
Historisches Dokument der Zeitgeschichte, Graf Eberhardt der Greiner von Wuerttemberg zerschneidet das Tischtuch zwischen sich und seinem Sohn. Eine Radierung von ca. 1886. (picture alliance / Sunny Celeste)

Väter und SöhneEine archetypische Beziehung

Väter sind Söhnen selten gleichgültig. Sie lieben sie, oder sie hassen sie. Allerdings galt Auflehnung lange als Frevel und Liebe als gottgegeben. Erst seit der Aufklärung muss der Vater sich verdienen, worauf er zuvor ein Anrecht zu haben schien.

Sendung vom 15.12.2019
Igor Levit am Klavier. (Robbie Lawrence)

Igor Levit über Beethoven und Politik"Ich bin rauer geworden"

Igor Levit gehört zu den meist gefeierten Pianisten der Gegenwart. Von Beethoven hat er alle Sonaten eingespielt. Bei ihm fühle er sich aufgehoben, sagt er. Seine Musik sei "zutiefst menschlich". Was Levit auch auszeichnet, ist sein politisches Engagement.

Sendung vom 08.12.2019Sendung vom 01.12.2019Sendung vom 24.11.2019Sendung vom 17.11.2019
Fiona Sironic bei der Preisverleihung. (Mirko Lux)

Open Mike 2019Höhenflüge der Jungen

Der Open Mike gilt als die wichtigste Bühne für den literarischen Nachwuchs. Der diesjährige Wettbewerb fand am zweiten November-Wochenende in Berlin statt. Für viele der Finalisten war es die erste öffentliche Lesung, entsprechend groß die Aufregung.

Sendung vom 10.11.2019Sendung vom 03.11.2019
Ein Paar steht vor der Berliner Mauer und macht ein Selfie. (Picture Alliance/dpa/Ralf Hirschberger)

30 Jahre Mauerfall Erzähl mir Deutschland!

Die Mauer ist gefallen. Das Ereignis ist allerdings nicht historisch geworden: In der Literatur und auch im Alltag ist die deutsche Teilung nicht selten quicklebendig. Denn Ost und West sind sich oft nicht grün.

Sendung vom 27.10.2019Sendung vom 20.10.2019
Mit einem Federhalter wird auf einem Stück Papier geschrieben. (imago/imagebroker/theissen)

Der BriefromanIrrwege der Literatur

Das Briefeschreiben ist längst aus der Mode. Wer heute Nähe oder Flirt sucht, greift zur Maus, nicht zum Stift. Ist damit auch der Briefroman tot? Ein literarisches Genre mit wilder Blütezeit und zarter Renaissance.

Sendung vom 13.10.2019Sendung vom 06.10.2019
Ein Portrait des norwegischen Autors Jostein Gaarder. (picture alliance / NTB Scanpix / Lise Åserud )

Buchmessen-Gastland NorwegenVom Fjord an die Spree

"Der Traum in uns" steht als Motto über dem Auftritt Norwegens als Gastland der Frankfurter Buchmesse. Von was träumen die Skandinavier? Von der Finanzkrise en miniature, vom Tod und von den Grenzen Russlands. Drei Autorengespräche.

Sendung vom 29.09.2019
Ein Blauwal (Balaenoptera musculus), das größte Tier der Welt, unter Wasser gesehen nahe der Azoren, Portugal. (picture alliance / imageBROKER)

Literatur trifft WissenschaftBlauwale als Lockung und Drohung

Die Fremdheit kann nicht nur bedrohlich sein, sondern auch beglückend. Die Schriftstellerin Tanja Maljartschuk und der Ethnologe Hans-Jürgen Heinrichs sprechen über eine ambivalente Erfahrung in Literatur und Kunst - sowie in der Feldforschung.

Sendung vom 22.09.2019
Eine Aufnahme zeigt wie der nordkoreanische Führer Kim Jong Un (L) die Hand des südkoreanischen Präsidenten Moon Jae-in (R) hält, während sie die militärische Demarkationslinie (MDL) überschreiten.  Beide trafen sich beim interkoreanischen Gipfel am 27. April 2018 in Panmunjom, Südkorea.  (Getty Images / Korea Summit Press Pool)

Politische Literatur der beiden KoreasFremde Brüder

Seit der Teilung des Landes 1953 beschäftigt sich die südkoreanische Literatur mit der Wiedervereinigung. Doch die beiden Länder haben sich auseinander entwickelt. Der Norden hungert, der Süden leidet unter dem rapiden technischen Fortschritt.

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23.02.2020, 22:03 Uhr Literatur
Nature Writing seit Henry David Thoreau
Wildnis, Gelände, Natur
Von Claudia Kramatschek
(Wdh. v. 09.07.2017)

Öko, Bio, Nature Writing - Die Natur wuchert in der Literatur.
Für die Einen war er ein Spinner, für die Anderen ein Visionär, seiner Zeit weit voraus. Tatsache ist: Henry David Thoreau gilt nicht nur als Vordenker der amerikanischen Umweltbewegung, sondern auch des sogenannten Nature Writing. Im angloamerikanischen Sprachraum ist die Tradition der literarischen Naturerkundung bis heute ungebrochen. Im Deutschen gibt es für diesen Begriff nicht einmal eine Entsprechung. Und doch ist auch die Natur bei uns plötzlich wieder in aller Munde - man denke nur an die Reihe ‚Naturkunden‘ des Verlages Matthes & Seitz Berlin. Das Nature Writing ist eine wild wuchernde Buchlandschaft. Das Feature begibt sich in ihr auf Spurensuche, u.a. mit Annie Dillard und Robert MacFarlane, mit Esther Kinsky und Raoul Schrott.

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