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Mittwoch, 05.08.2020
 
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Literatur

Sendung vom 02.08.2020

Poesie und FotografieDie Gefährtin der Lyriker

Profilporträt von Walt Whitman, der einen Schmetterling hält. (Getty Images / Corbis / Library of Congress)

Annette Droste-Hülshoff und Walt Whitman ließen sich gern ablichten. In ihrem Werk spielte das neue Medium aber keine Rolle. Erst später kamen sich die Künste näher. Heute nutzen manche Lyriker die Fotografie für eine Annäherung auf dem Weg zum Wort.

Sendung vom 26.07.2020Sendung vom 19.07.2020
Signierte Postkarte mit einem Foto von von Melli Beese (1886-1925) in einem Flugzeug sitzend mit dem Hinweis "Frl. Beese auf Rumpler-Taube" (picture alliance / Bernd Oertwig/SCHROEWIG)

Frauen in der Weimarer RepublikGegen die Norm

Zwei starke Frauen: Die erste Pilotin Deutschlands steckt hinter der Hauptfigur im Roman "Nelly B's Herz" von Aris Fioretos. Christina von Braun geht im Buch „Stille Post“ dem Leben ihrer Großmutter nach, die in der Weimarer Republik Karriere machte.

Sendung vom 12.07.2020Sendung vom 05.07.2020
Kleine Welle am Strand (Jan-Martin Altgeld)

Flüsse, Seen und Meere in der LiteraturWasserzeichen

Am Wasser beginnt das Erzählen. Es lohnt sich, die Flüsse, Seen und Meere der Literatur zu befahren und mit den Dichtern ins Wasser zu steigen. Ein nasser Ausflug mit Ernst Jünger, Durs Grünbein, Terézia Mora und Uwe Johnson.

Sendung vom 28.06.2020
Schwarzweiss Fotografie von Sue Lyon in der Lolita-Verfilmung von Stanley Kubrick aus dem Jahr 1962. (Getty Images / Corbis / John Springer Collection)

Verteidigung einer ObsessionDer Lolita-Komplex

Der Skandal gehört zur Kunst im 20. Jahrhundert wie die Sahne zur Torte. Der Bestseller „Lolita“ ist solch ein Tabubruch: Ein 37-Jähriger liebt eine Zwölfjährige. Das regte auf und wurde bewundert. Und heute - Machwerk oder Meisterwerk?

Sendung vom 21.06.2020Sendung vom 14.06.2020Sendung vom 07.06.2020Sendung vom 31.05.2020Sendung vom 24.05.2020
Historische Zeichnung eines Pestarztes aus dem 17. Jahrhundert. (Getty Images / DEA Picture Library / De AgostiniEditorial)

Ansteckung Seuchen in der Literatur

Seuchen überfordern den Verstand. Je tödlicher die Epidemie verläuft, desto verzweifelter der Versuch, ihr die Stirn zu bieten. Dann wird die plötzliche Erkrankung vieler zur Prüfung, zum Strafgericht oder Selbstverrat - oder zur Erfindung, die zu leugnen ist.

Sendung vom 21.05.2020Sendung vom 17.05.2020
Illustration: Eine Frau mit einem Buch unter dem Arm rennt eine Buchtreppe hinauf.  (imago/Ikon Images/Alice Mollon)

Über Schriftsteller, die gehenGrenzenlose Neugier auf die Welt

Gehen und Schreiben, das gehört zusammen - so lässt sich bei zahlreichen Schriftstellern nachlesen: Das Zufußgehen ist für sie Sinnesschärfung, Denkanstoß, Welterkundung - Mittel zur Selbstwerdung und Selbstauflösung. Ein literarischer Spaziergang.

Sendung vom 10.05.2020Sendung vom 03.05.2020Sendung vom 26.04.2020Sendung vom 19.04.2020Sendung vom 12.04.2020Sendung vom 10.04.2020
Auf einer Scheune in North Carolina (USA) steht "In God We Trust". (imago images / Danita Delimont)

Spiritualität in US-Romanen der GegenwartIn God we trust

"Moby Dick“ von Herman Melville ist eine Art Urahn für viele US-amerikanische Schriftsteller, die in ihren Büchern spirituelle Stoffe verarbeiten. Warum machen sie sich auf die Suche nach Schuld und Sühne, nach Erlösung und biblischen Bildern?

Sendung vom 05.04.2020Sendung vom 29.03.2020Sendung vom 22.03.2020Sendung vom 15.03.2020Sendung vom 14.03.2020
Grafik: Frau öffnet ein Buch mit leuchtendem Licht. (imago images/Ikon Images/AlicexMollon)

Bücherfrühling 2020Leben in Diktaturen und in Armut

Die Leipziger Buchmesse ist abgesagt – der Bücherfrühling nicht. Wir haben mit Lutz Seiler gesprochen, dem Gewinner des Preises der Leipziger Buchmesse, außerdem mit Ingo Schulze, Ulla Lenze, Bov Bjerg, Christian Baron und Abbas Khider.

Sendung vom 01.03.2020
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09.08.2020, 22:03 Uhr Literatur
Reihe: Lyriksommer
"Meine Kerze brennt an beiden Enden“
Die nordamerikanische Dichterin Edna St. Vincent Millay
Von Manuela Reichart
Produktion: HR 2018
Sie war eine moderne Frau - und als Dichterin eine geniale Traditionalistin. Johnny Cash liebte sie und trug am Ende seiner Konzerte gerne eine ihrer Balladen vor. Katharine Hepburn zitierte sie in einem Hollywoodfilm. Rudolf Borchardt sah in ihr die neue Sappho. Und Thomas Hardy meinte, Amerika habe überhaupt nur zwei große Attraktionen zu bieten - die Wolkenkratzer und die Poesie von Edna St. Vincent Millay. Doch die Frau, die sich nicht an Regeln hielt, die Männer und Frauen liebte und ein ausschweifendes Leben führte, war irgendwann nicht mehr gefragt und wurde schließlich vergessen. Sie starb mit 58 Jahren am 19. Oktober 1950 einsam und krank, süchtig nach Morphium und Alkohol.

Buchkritik

Will Hill: "After the Fire"Geschichte einer Befreiung
Das Cover von Will Hills Buch ist auf orange-weißem Hintergrund zu sehen. Das Cover ist in Rot gehalten, die Skizze eines Bauwerks ist in schwarz darauf zu sehen. (dtv / Deutschlandradio)

Bekannt ist Will Hill für seine SF-Serie "Department 19" über eine britische Geheimorganisation im Kampf gegen das Übernatürliche. In seinem neuen Buch kämpft eine junge Frau gegen die Fänge einer Sekte an. Ein ernster, mitreißender Jugendroman.Mehr

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Die Zukunft des BargeldsCash me if you can
Illustration eines Mannes, der eine Schubkarre mit Geldsäcken vor sich herschiebt. (imago / Panthermedia)

Weltweit ist bargeldloses Bezahlen auf dem Vormarsch. In London etwa akzeptieren sogar Bettler und Straßenmusiker Kreditkarten. Nur die Deutschen hängen an ihrem Bargeld. Sind wir hoffnungslose Nostalgiker oder hat das Bargeld doch eine Zukunft? Mehr

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