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Donnerstag, 09.04.2020
 
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Literatur

Sendung vom 05.04.2020Sendung vom 29.03.2020Sendung vom 22.03.2020Sendung vom 15.03.2020Sendung vom 14.03.2020
Grafik: Frau öffnet ein Buch mit leuchtendem Licht. (imago images/Ikon Images/AlicexMollon)

Bücherfrühling 2020Leben in Diktaturen und in Armut

Die Leipziger Buchmesse ist abgesagt – der Bücherfrühling nicht. Wir haben mit Lutz Seiler gesprochen, dem Gewinner des Preises der Leipziger Buchmesse, außerdem mit Ingo Schulze, Ulla Lenze, Bov Bjerg, Christian Baron und Abbas Khider.

Sendung vom 01.03.2020Sendung vom 23.02.2020
Zeichnung um 1800-1840 von Charles Phelps Cushing von der Hütte im Wald, in die sich der Schriftsteller Henry David Thoreau zurückgezogen hat.  (akg images / ClassicStock / Charles Phelps Cushing)

200 Jahre Nature WritingDie Natur als Quelle von Poesie

Henry David Thoreau zog sich 1845 in den Wald zurück und lebte zwei Jahre in einer selbstgebauten Blockhütte. Heute gilt er - unter anderen - als Pionier der literarischen Naturerkundung. 1972 zog Annie Dillard wie Thoreau in den Wald.

Sendung vom 16.02.2020Sendung vom 14.02.2020
Eine junge Frau steht zwischen Bücherregalen in einem Buchladen und stöbert. (Becca Tapert / Unsplash)

BuchmarktKleine Verlage mit Preisgeldern retten

Die unabhängige Verlagsszene in Deutschland steckt in der Krise, einige Verleger stehen am Rand der Pleite. Die Politik in Bund und Ländern reagiert und stiftet hoch dotierte Preise. Reicht das? Nein, sagen die Einen. Andere warnen vor „Staatsknete“.

Sendung vom 09.02.2020
Illustration eines Mannes in einem Buch, auf dessen Cover er auch zu sehen ist. (imago images / Ikon Images)

BiografenHonig saugen aus den Geschichten der anderen

Biografen sind Lebenstaucher, Spurensucher, Zeitreisende – und Klatschbasen. Sie fahnden nach Zusammenhängen zwischen Leben und Werk bei berühmten Persönlichkeiten. Indiskretion gehört zum Berufsbild, ebenso wie Spürsinn. Auch der eigene Ton zählt.

Sendung vom 02.02.2020
NASA-Astronaut Story Musgrave 1983 während eines Weltraumspazierganges in der Erdumlaufbahn. (imago images / ZUMA Press / NASA)

Ein literarischer RaumflugWort und Weltall

Rainer Maria Rilke und Vladimir Nabokov schrieben über Schwerelosigkeit und Sterne, bevor sie erkundet wurden, William Carlos Williams und Allen Ginsberg reisten mittels Sprache zum Mond. Was passiert, wenn der Mensch auf das Weltall trifft? Wie drückt er das aus?

Sendung vom 31.01.2020
Ein undatiertes Sammelbild: Robinson Crusoe weiht Freitag in den Gebrauch von Feuerwaffen ein.  (picture alliance / dpa)

Literatur und KolonialismusIm Herzen der Finsternis

Mit Soldaten allein lässt sich keine Kolonie erobern. Es braucht Politiker und Wirtschaftsführer sowie Priester und Schriftsteller. Sie legitimieren Okkupation und Ausbeutung. Nicht selten entlarven sie aber auch die kolonialistische Ideologie.

Sendung vom 26.01.2020
Porträt von Herta Müller, deutsche Schriftstellerin, Autorin und Nobelpreisträgerin. (laif/ Martin Lengemann)

Lyrikfestival "Poetica" in KölnGedichte im Widerstand

Um das Widerstandspotenzial von Poesie ging es auf dem Festival "Poetica" in Köln. Kurator Jan Wagner bezeichnete das Gedicht als "eine Kapsel voller Freiheit". Lyrik dürfe keine Ideologie sein, meinte Herta Müller, sondern müsse die Welt berühren.

Sendung vom 19.01.2020Sendung vom 12.01.2020
Illustration eines Mannes mit einem Feuerkranz auf dem Kopf. (imago/fStop Images/Malte Müller)

Brände in der LiteraturStreifzug durch die Feuer-Stellen

Die Geschichte der menschlichen Zivilisation beginnt mit der Zähmung des Feuers. Es ist mit Erde, Luft und Wasser eines der vier kosmologischen Elemente. Von der Zähmung der Flammen bis zum Feuersturm - die literarische Erkundung eines Elements.

Sendung vom 05.01.2020Sendung vom 29.12.2019Sendung vom 26.12.2019Sendung vom 22.12.2019
Historisches Dokument der Zeitgeschichte, Graf Eberhardt der Greiner von Wuerttemberg zerschneidet das Tischtuch zwischen sich und seinem Sohn. Eine Radierung von ca. 1886. (picture alliance / Sunny Celeste)

Väter und SöhneEine archetypische Beziehung

Väter sind Söhnen selten gleichgültig. Sie lieben sie, oder sie hassen sie. Allerdings galt Auflehnung lange als Frevel und Liebe als gottgegeben. Erst seit der Aufklärung muss der Vater sich verdienen, worauf er zuvor ein Anrecht zu haben schien.

Sendung vom 15.12.2019
Igor Levit am Klavier. (Robbie Lawrence)

Igor Levit über Beethoven und Politik"Ich bin rauer geworden"

Igor Levit gehört zu den meist gefeierten Pianisten der Gegenwart. Von Beethoven hat er alle Sonaten eingespielt. Bei ihm fühle er sich aufgehoben, sagt er. Seine Musik sei "zutiefst menschlich". Was Levit auch auszeichnet, ist sein politisches Engagement.

Sendung vom 08.12.2019Sendung vom 01.12.2019Sendung vom 24.11.2019Sendung vom 17.11.2019
Fiona Sironic bei der Preisverleihung. (Mirko Lux)

Open Mike 2019Höhenflüge der Jungen

Der Open Mike gilt als die wichtigste Bühne für den literarischen Nachwuchs. Der diesjährige Wettbewerb fand am zweiten November-Wochenende in Berlin statt. Für viele der Finalisten war es die erste öffentliche Lesung, entsprechend groß die Aufregung.

Sendung vom 10.11.2019
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10.04.2020, 13:05 Uhr Literatur
"In God we trust“
Spirituelle Motive in US-Romanen der Gegenwart
Von Sven Ahnert
(Wdh. v. 04.11.2012)

Im Junkiemilieu, zu Pferd oder auf dem elektrischen Stuhl: Gott ist immer dabei. Amerikas Literaten suchen Sühne und Erlösung.
Jedes Jahr aufs Neue, so heißt es, würde der Romancier Cormac McCarthy Herman Melvilles „Moby Dick“ zur Hand nehmen. Melvilles Buch über den alttestamentarischen Waljäger Ahab ist so etwas wie der Urahn für Schriftsteller wie Cormac McCarthy, Denis Johnson oder David Vann, die in ihren Erzählungen spirituelle Stoffe verarbeiten: Ob im Junkie-Milieu, im Pferdesattel oder auf dem elektrischen Stuhl. Gott ist überall dabei. Der mörderische Dschungel Vietnams, die karge Schönheit der Wüste, die menschenfeindliche Fauna einer Insel oder der Todestrakt eines Gefängnisses geben die Kulissen ab für Geschichten von den USA als dem gelobten Land, an dem immer wieder gezweifelt wird. Was treibt Amerikas Literaten um, dass sie stets auf der Suche sind nach Schuld und Sühne, nach Erlösung und biblischen Bildern? Sven Ahnert über ein Grundmotiv US-amerikanischer Gegenwartsliteratur.

Buchkritik

Téa Obreht: "Herzland"Western mit Kamel
Das Buchcover von Tea Obersts Herzland vor Deutschlandfunk Kultur Hintergrund. (Rowohlt / Deutschlandradio)

In "Herzland" verwebt Téa Obreth die Geschichte einer Farmersfrau in den USA, die nicht nur mit der Dürre kämpft, und die eines Einwandererkindes, das mit einem Kamel durch die Lande irrt. Für beide wird Wasser zum Trost und zur Quelle der Kraft.Mehr

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