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Freitag, 24.09.2021
 
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Literatur

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Porträt des Lyrikers und Schriftstellers Johannes Jansen an seinem Schreibtisch in Berlin. (imago / gezett)

Berliner Rede zur Poesie 2021Ergebnis einer Isolation

Keine Rede von Corona: Das C-Wort fällt in Johannes Jansens Berliner "Rede zur Poesie" nicht. Das "Ergebnis einer Isolation", so ihr Titel, kann beängstigend viele Gründe haben. Der Lyriker deutet sie in Prosagedichten an.

Sendung vom 25.07.2021Sendung vom 18.07.2021Sendung vom 11.07.2021
Fotografie eines Stillebens mit einem Kochtopf aus dem ein Buch herausragt. (imago / Cavan Images)

Armut in der LiteraturWege nach unten

Der leere Bauch bringt große Kunst hervor – meist glauben das Gutgenährte. Sicher ist, dass das Menschheitsthema Armut nicht wenige Künstler im 19. Jahrhundert zu bedeutenden Romanen inspiriert hat. Dann trat es in den Hintergrund. Nun ist die Armut zurück in der Literatur.

Sendung vom 04.07.2021
Das historische Fort Saint-Jean an der Einfahrt zum Alten Hafen (Vieux-Port) in Marseille im Abendlicht. (picture-alliance / Maxppp Launette Florian)

Schreiben auf der Flucht, 1940 und heuteTransit Marseille

Marseille ist eine Stadt der Passage. 1940 flohen Menschen vor Hitler hierher, um Europa zu verlassen. Davon erzählt Anna Seghers' "Transit". Heute leben andere Flüchtlinge in Marseille. Wieder sind Schriftstellerinnen und Schriftsteller unter ihnen.

Sendung vom 27.06.2021Sendung vom 20.06.2021
Lyrikerin Wanda Coleman vor einem Graffito in einer Unterführung. (IMAGO / Leemage)

Lyrik lesen"No Art" oder "Kunst"?

Lyrik beglückt oder verstört, seit Menschen ihre Gedanken und Gefühle in Worte fassen. Drei Kritiker und eine Moderatorin diskutieren über neue Lyrikbände. Allein drei davon stammen aus den USA, ein vierter entstand dort.

Sendung vom 13.06.2021
Eine schwarze Brille liegt auf einem Stapel aufgeschlagener Bücher. (Unsplash / Tamara Gak)

Die Literaturkritik in der KritikWer bespricht wen?

Literaturkritik gibt es im Feuilleton und im Netz. Grün sind sich ihre Exponenten nicht immer. „Elektronisches Stammtischgeschnatter“ nannte Sigrid Löffler die Konkurrenz, die sich als moderner und aufgeschlossener begreift. Eine Debatte.

Sendung vom 06.06.2021Sendung vom 30.05.2021Sendung vom 23.05.2021Sendung vom 16.05.2021Sendung vom 13.05.2021Sendung vom 09.05.2021Sendung vom 02.05.2021
Erster Deutscher Schriftstellerkongress in den Kammerspielen des deutschen Theaters in Berlin unter Vorsitz von Ricarda Huch, 4.–8. Oktober 1947. Von links sitzend: Paul Ziegler (?), Rudolf Leonhard, Günther Weisenborn, Ricarda Huch, Hertha v. Gebhardt, Alfred Kantorowicz, Herman Ould, Friedrich Wolf u. Elisabeth Langgässer. (akg images / Abraham Pisarek)

West gegen OstWie der Kalte Krieg in die Literatur kam

Nach Kriegsende 1945 wurden Schriftstellerinnen und Schriftsteller in den aufbrechenden Ost-West-Konflikt hineingezogen. Bruchstellen zeigten sich auf dem "Ersten Deutschen Schriftstellerkongress" im Oktober 1947 in Berlin.

Sendung vom 25.04.2021Sendung vom 18.04.2021Sendung vom 11.04.2021Sendung vom 04.04.2021
Rumänische Roma spielen in in Ceuas auf. (AFP / Joel Robine)

"Zigeunerbilder" in der LiteraturMitschreiben am Klischee

An den Vorurteilen gegenüber Sinti und Roma haben Dichtergrößen wie Goethe, Hesse und Hauptmann mitgeschrieben. Aber auch wohlmeinende literarische Stimmen von heute lassen sich eher von Wünschen leiten als von tatsächlichen Erfahrungen.

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03.10.2021, 22:03 Uhr Literatur
Endlich Ruhe, Platz und Grün
Der Traum vom Vorstadtleben
Von Christoph Vormweg

Suburbia ist ein Traum, leider von vielen. Also eine Idylle und eine Hölle.
Die Industrialisierung lässt die Städte anschwellen und mit ihnen die Vorstädte. Denn viele Menschen wollen der Enge, dem Lärm und dem Gestank entfliehen. Wie lebt es sich am Rand der Stadt? Immer häufiger erkunden Schriftsteller den Alltag an der Peripherie. Mancher erlebt den Aufstieg zum Privateigentum als Triumph. Anderen gilt die Vorstadt-Existenz als Metapher für Vereinzelung und Hort des Kleinlichkeitsdenkens. Den Kindern ist das egal. Für sie kann das Gartenglück mit Fernsehanschluss die große Welt bedeuten. Vielleicht werden sie geprägt von der genormten Architektur der wie Grabsteine aufgereihten Einfamilienhäuser. Und was wird aus den Träumen des Neuanfangs auf grüner Wiese? Besiegeln Zersiedlung, Flächenfraß und Autozwang das ökologische Desaster? Solche Fragen stellt sich auch Christoph Vormweg, der in einem Reihenhaus aufgewachsen ist.

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