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Donnerstag, 20.06.2019
 
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Literatur

Sendung vom 16.06.2019Sendung vom 09.06.2019Sendung vom 02.06.2019
Der Betrachter guckt von oben auf eine schwarze Schreibmaschine, die auf dunklen Holzbrettern steht. (Unsplash/ Patrick Fore)

Exil und KreativitätÜber das Schreiben in der Fremde

Das Exil ist ein lebensgefährliches Trauma, auch für Schriftsteller. Viele verzweifeln, verstummen und gehen unter. Manchen gelingt es, ihre Kreativität zu bewahren und sich mit ihr zu wappnen gegen die Zumutungen des neuen Lebens.

Sendung vom 30.05.2019Sendung vom 26.05.2019
Foto von der Landung aliierter Soldaten in der Normandie. (dpa / picture alliance / MAXPPP)

Der D-Day in der Literatur"Hochdramatisch war der Tag"

Bertolt Brecht saß gerade im entfernten Kalifornien beim Schach, als er die Neuigkeit erfuhr: Am 6. Juni 1944 begann die Landung alliierter Truppen in der Normandie. Wie reagierten Schriftsteller auf das historische Ereignis?

Sendung vom 19.05.2019
Der Schriftsteller Joseph Roth spaziert an der Seite einer Frau durch Paris. (dpa / picture-alliance / Imagno/Austrian Archives)

Joseph Roths letzte Jahre in ParisLeben, Schreiben, Trinken

Am Tag von Hitlers Machtergreifung verließ der Schriftsteller Joseph Roth Deutschland. „Inzwischen wird es Ihnen klar sein, daß wir großen Katastrophen zutreiben", schrieb er Stefan Zweig. In Paris fand Roth in dem Café "Tournon" einen Zufluchtsort.

Sendung vom 12.05.2019Sendung vom 05.05.2019Sendung vom 28.04.2019
Blick über das neu errichtete Tel Aviv von 1925. (picture alliance / dpa / Mary Evans Picture Library)

110 Jahre Tel AvivEine literarische Stadterkundung

Der "Frühlingshügel", wie Tel Aviv heißt, sollte eine Gartenstadt werden. 1909 erhielten die ersten 66 Familien per Los Grundstücke - in der ersten, noch zu bauenden hebräischen Stadt. Tel Aviv sollte bald zum Zentrum der jüdischen Immigration werden.

Sendung vom 21.04.2019Sendung vom 19.04.2019Sendung vom 14.04.2019Sendung vom 07.04.2019Sendung vom 31.03.2019Sendung vom 17.03.2019Sendung vom 03.03.2019Sendung vom 24.02.2019
Der Schriftsteller und Dichter Hermann Hesse, 1877 - 1962, hochbetagt in seinem Haus in Montagnola im schweizerischen Tessin (picture alliance / akg-images)

Letzte Gedichte Worte im Angesicht des Todes

Letzte Gedichte sind beeindruckende Zeugnisse der Auseinandersetzung mit dem eigenen Tod. Sie vermitteln nicht nur Trauer, sondern auch Trost. Im Angesicht des Todes versuchen Dichterinnen und Dichter dem Sterben mit Haltung zu begegnen.

Sendung vom 17.02.2019
Mehrere Windmühlen stehen in einer Landschaft in Spanien (Panthermedia/imago)

Literarisches ElementLuft zum Lesen

Als Don Quijote gegen Windmühlen kämpfte, blieb dem ein oder anderen Leser die Luft weg. Das unsichtbare Element taucht in vielen Romanen auf - sei es das Lungensanatorium bei Thomas Mann oder die Luftverschmutzung bei Monika Maron.

Sendung vom 10.02.2019Sendung vom 03.02.2019
Junge Frau mit Sonnenbrille sieht bunte Punkte. ( imago / INSADCO)

Poetica 2019 in KölnDichtung als Rausch

In diesem Jahr widmet sich das Kölner Festival Poetica der Beziehung zwischen Kunst und Rausch, Kurator des Festivals für Weltliteratur war der Schriftsteller Aris Fioretos.

Sendung vom 27.01.2019Sendung vom 20.01.2019Sendung vom 13.01.2019Sendung vom 06.01.2019
Karl May wurde am 25. Februar 1842 geboren (picture-alliance / dpa)

Karl May als OrientversteherDas Wasser vom Brunnen Sem-Sem

Der Mensch der Kaiserzeit war über den Islam gut informiert – so er Karl May gelesen hatte. Besonders dessen Orientromane vermitteln, was heute oft fehlt: eine Sehnsucht nach dem Osten, noch nicht verklebt von Touristikprospekten oder medialen Bildern

Sendung vom 01.01.2019
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23.06.2019, 00:05 Uhr Literatur
Probleme beim Schreiben einer Ode an den pazifischen Ozean
Berliner Rede zur Poesie
Von Sergio Raimondi
(Aufzeichnung vom 16.06.2019)

Muss Poesie auf der Höhe des Kapitalismus sein? Ist denn der Kapitalismus auf der Höhe der Poesie?
Sergio Raimondi ist der Lyriker der globalisierten Welt - und ihr radikaler Kritiker. Er begreift die Globalisierung als Problem der Poesie. Seine Dichtkunst ist ein „Muskel, der abstrahieren kann“. In wenigen Versen bricht der 1968 Geborene die Grundsatzfragen der politischen Ökonomie auf eine Scheibe Toastbrot herunter. Ein Klempner erteilt bei ihm einem orphischen Dichter Lektionen, und von Dantes Eier-Diät zum Stufenaufbau einer Rakete ist es nur ein Zeilensprung. Raimondis Texte sind immer in einem emphatischen Sinne politisch. Mit einem einzigen Band, seinem Debüt ‚Poesía Civil‘, hat Raimondi 2001 die Literatur seines Landes erneuert. Und seit fast zwei Jahrzehnten arbeitet er an einem gewaltigen enzyklopädischen Projekt, in das die ganze Welt Eingang findet, dreifach angereichertes Uran ebenso wie der Industriemelanismus bei Birkenspannern oder der Einfluss von Schwerwasserfabriken auf den Nestbau von Blaureihern: ‚Für ein kommentiertes Wörterbuch‘ (eine Auswahl erschien 2012 im Berenberg Verlag). In seiner Berliner Rede zur Poesie nimmt sich Raimondi Adornos Forderung nach einer Poesie auf der Höhe des Kapitalismus vor: Sie sei maßlos, weil der global operierende Kapitalismus maßlos sei. Raimondi stellt die Forderung Adornos vom Kopf auf die Füße.

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