Donnerstag, 29.10.2020
 

Literatur

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Porträt der Autorin und Lyrikerin Elke Erb im Profil. (imago images / gezett)

Die Lyrikerin Elke Erb "Hoffnung brauch' ich keine"

Am 31. Oktober wird Elke Erb der Georg-Büchner-Preis in Darmstadt verliehen. Schriftstellerin Ulrike Draesner beschreibt Erbs Lyrik als nicht immer leicht zugänglich, aber es lohnt sich eine zweite Lektüre, denn sie verschiebe die Wahrnehmung.

Buchcover zu John Boyne: Mein Bruder heißt Jessica (Fischer Verlage)

John Boyne: „Mein Bruder heißt Jessica“Von unfähigen Eltern

John Boyne hat keine Angst davor, schwierige Themen für junge Leser zu verhandeln. Sein preisgekrönter Roman „Der Junge im gestreiften Pyjama“ über das Leben im Vernichtungslager beweist das. Jetzt schreibt er über einen 17-Jährigen, der transgender ist.

Comicausschnitt aus "Bei mir zuhause" von Paulina Stulin. (Paulina Stulin, JaJa-Verlag 2020)

Comic "Bei mir zuhause"Selbstbeobachtungen im Dachgeschoss

Was ist Zuhause? Die Wohnung, in der man lebt – oder doch eher der eigene Körper? In der Graphic Novel "Bei mir zuhause" erkundet Paulina Stulin diese Facetten. Und erzählt mit an den Impressionismus erinnernden Zeichnungen aus ihrem Leben.

 Sonnenlicht fällt durch die dichte, graue Wolkendecke auf die Landschaft Islands. (Getty Images / Universal Images Group / Rick Senley)

Roman "60 Kilo Sonnenschein"Islands Weg ins Licht

Der Schriftsteller Hallgrímur Helgason blickt schonungslos auf seine Landsleute: Dumm und ignorant seien die Isländer früher gewesen. In seinem historischen Roman "60 Kilo Sonnenschein" erzählt er, wie im abgeschiedenen Island die Moderne erwacht.

Junge Frau mit Brille sitzt im Park und liest ein Buch. (picture alliance / imageBROKER)

Kulturfestival in Leipzig"Literarischer Herbst" trotz Corona

Während die zweite Corona-Welle durch Deutschland rollt, steht in Leipzig ein Literaturfestival an: der "Literarische Herbst" mit 19 Lesungen von 72 Mitwirkenden. Doch ob angesichts der Beschränkungen alle Gäste kommen können, ist ungewiss.

Die Schriftstellerin Monika Maron sitzt bei einer Buchpräsentation vor einem Plakat mit Buchstaben. (imago images / VIADATA Erfurt)

Fischer-Verlag trennt sich von Monika Maron"Das falsche Signal"

Der S. Fischer Verlag trennt sich von Monika Maron, Hintergrund ist die politische Haltung der Autorin. Der Literaturkritiker Jörg Magenau findet die Entscheidung falsch und kritisiert sie deutlich - Maron sei eine wichtige Autorin, um rechte Positionen zu diskutieren.

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