Seit 09:30 Uhr Sonntagsrätsel

Sonntag, 26.01.2020
 
Seit 09:30 Uhr Sonntagsrätsel

Konzert

Sendung vom 25.01.2020 um 19:05 UhrSendung vom 24.01.2020 um 20:03 UhrSendung vom 23.01.2020 um 20:03 UhrSendung vom 22.01.2020 um 20:03 UhrSendung vom 21.01.2020 um 20:03 Uhr
Die Sängerin steht vor dem Orchester neben dem Dirigenten in der Akademie der Künste Berlin. (Ultraschall Berlin / Simon Detel)

Ultraschall Berlin – Festival für neue MusikOrchester plus

Fünf Tage Festival, fünf Tage voller neuer Musik. Auch das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin ist jedes Jahr beteiligt. Orchester und Deutschlandfunk Kultur haben bei Gordon Kampe ein Werk in Auftrag gegeben: Masque, bei dem ein Ensemble dem Orchester vorsteht.

Sendung vom 19.01.2020 um 20:03 UhrSendung vom 18.01.2020 um 19:05 UhrSendung vom 17.01.2020 um 20:03 UhrSendung vom 16.01.2020 um 20:03 UhrSendung vom 15.01.2020 um 20:03 Uhr
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26.01.2020, 20:03 Uhr Konzert
Philharmonie Berlin
Aufzeichnung vom Nachmittag

Antonín Dvořák
Konzert für Violine und Orchester a-Moll op. 53

Josef Suk
‚Pohádka léta - Ein Sommermärchen‘
Sinfonisches Poem für großes Orchester op. 29

Josef Špacek, Violine
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Leitung: Jakub Hrùša
Das Violinkonzert von Antonín Dvořák lohnt die Entdeckung. Der angeblich "böhmische Musikant" erweist sich hier als exzellenter Klangvirtuose, die musikalische Entwicklung birgt geradezu impressionistische Zaubereien. Im zweiten Teil dann Josef Suks "Sommermärchen". Wir bleiben damit gewissermaßen in der Familie, war doch Suk mit der Dvořák-Tochter Otylka verheiratet. Seine Zeit mit Otylka verstand Suk als ein Sommermärchen, seine geliebte Frau war aber plötzlich gestorben. Im "Sommermärchen" verarbeitet er darüber hinaus noch den Tod des geliebten Schwiegervaters - doppelte Trauerarbeit also. Josef Suk komponiert, was ihn persönlich betroffen macht. Dieses Dreiviertelstundenwerk zieht in Anspruch und Inhalt mit Werken des frühen 20. Jahrhunderts gleich, die wir ungleich besser kennen, mit Mahler, Debussy, Skrjabin und Strauss. Phänomenal ist, wie auch Josef Suk bei dieser hochkomplexen Musik sein böhmisches Musikantentum nicht verleugnen kann. Das Konzert könnte man mit Hölderlins "Komm in’s Offene, Freund!" überschreiben, es ist erhellende Horizonterweiterung.

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