Sonntagsrätsel: 2834. Ausgabe

Was bilden Sie sich ein?

Über der offenen Handfläche einer Frau schwebt ein kleiner Globus in der Luft. Im Hintergrund sind Felsen und Wasser zu sehen.
Die Erde: Für Jules Verne war eine Reise um den Globus in 80 Tagen vorstellbar. Heute ginge es schneller. Aber wer will das schon? © pexels / Valentin Antonucci
Moderation: Ralf Bei der Kellen · 14.11.2021
Am 14. November 1889 begann die Journalistin Nellie Bly eine Expedition, mit der sie die Reise aus Jules Vernes Roman "In 80 Tagen um die Welt" nachvollzog. Deshalb sind die Werke des französischen Schriftstellers diesmal der rote Faden der Sendung.

Gesucht wird ein Substantiv mit acht Buchstaben und drei Silben.

1. Frage
1956 wurde der Roman "In 80 Tagen um die Welt" in Hollywood verfilmt. Fünf Oscars erhielt der Film, einen davon bekam Victor Young. Das Hauptthema aus seiner Filmmusik ist seit 1965 auch die Erkennungsmelodie des Sonntagsrätsels. 2019 interpretierte der Brite Calum Scott das Lied für die Serie "Vier Hochzeiten und ein Todesfall". Keinen Oscar gewann damals David Niven für seine Hauptrolle. Wie heißt die von ihm dargestellte Hauptfigur des Romans "In 80 Tagen um die Welt"? Der erste Buchstabe aus dem Familiennamen dieses britischen Pünktlichkeitsfanatikers eröffnet das diesmal gesuchte Rätselwort.
2. Frage
Bereits 1954 hatte man in den Disney Studios den Roman "20.000 Meilen unter dem Meer" verfilmt. Wobei der Titel unglücklich übersetzt ist; inhaltlich korrekt müsste er lauten: "80.000 Kilometer durch die Meere". James Mason spielte Kapitän Nemo, Star des Films war aber der Darsteller des Harpuniers Ned Land. Im Film singt er das Lied "A Whale Of A Tale". Den größten Ruhm brachte dem gesuchten Schauspieler vermutlich die Hauptrolle in dem Film "Spartacus". 2020 verstarb er im Alter von 103 Jahren. Den benötigten Buchstaben finden Sie in seinem Familiennamen an sechster Stelle.
3. Frage
Wir bleiben "20.000 Meilen unter dem Meer": 1969 veröffentlichte die kalifornische Band Moby Grape das Lied "Captain Nemo". Der lebt in dem Roman in einem von ihm selbst konstruierten Unterseeboot, das er nach einer Tiergattung benannt hatte, die ebenfalls unter Wasser lebt. Acht Buchstaben hat dieser Name, notiert werden sollen zwei von ihnen – der erste und der vierte.
4. Frage
Bevor er als Schriftsteller reüssierte, verfasste Jules Verne u.a. Libretti für Opern. Noch zu seinen Lebzeiten machte ein deutsch-französischer Komponist zwei seiner Bücher zu Opern. Die eine heißt "Le Docteur Ox" und wurde 1877 uraufgeführt, die andere entstand zwei Jahre zuvor unter dem Titel "Le voyage dans la lune" ("Die Reise zum Mond") und basiert auf dem Roman "De la terre à la Lune": "Von der Erde zum Mond". In der Sendung zu hören ist die Polka aus dem "Ballet des flocons de neige" aus besagter Oper. Und wer hat sie komponiert? Nicht nur am Firmament, auch in der Unterwelt fühlte sich der gesuchte Künstler musikalisch zuhause. Den benötigten Buchstaben finden Sie im Vornamen dieses 1819 in Köln geborenen Komponisten an zweiter Stelle; in seinem Familiennamen ist es der siebte.
5. Frage
Auch Jules Verne lotete die Unterwelt aus – in seinem Roman "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde". Von diesem ließ sich eine deutsche Band zu einem gleichnamigen Lied inspirieren, das 1976 auf dem Album "Sturmvogel" erschien. Den lösungsrelevanten Buchstaben finden Sie im Namen dieser Ostrock-Gruppe an letzter Stelle.
6. Frage
38 Jahre nach dem Lied aus Frage fünf veröffentlichte die Gruppe Helikon ein Lied, das ebenfalls den Titel "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde" trägt. Die letzte Frage zielt auf das literarische Genre, zu dessen Gründervätern man Jules Verne im Allgemeinen zählt. Der Begriff stammt aus dem Englischen und besteht aus zwei Wörtern. Die beiden abschließend gesuchten Buchstaben kommen in diesem Begriff mehrfach vor, in der richtigen Reihenfolge aber nur im ersten Wort an dritter und an vierter Stelle.

Wenn Sie mitmachen möchten, schreiben Sie uns eine E-Mail an sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de oder per Post an Deutschlandfunk Kultur – Sonntagsrätsel – Postfach 10819 Berlin oder senden Sie uns ein Fax an die Nummer: 030 – 8503 29 5608.

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