Seit 20:03 Uhr Konzert
Freitag, 30.10.2020
 
Seit 20:03 Uhr Konzert
Tagesprogramm Montag, 14. September 2020
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Das Podcastmagazin

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Klassik
Moderation: Philipp Quiring

Zum Duell kommt es in der Tonart Klassik zwischen Franz Liszt und Sigismond Thalberg. Beide Pianisten hielten die Musikwelt im 19. Jahrhundert immer wieder in Atem, wenn sie vor der euphorisierten Menge ihre neusten Opernbearbeitungen auf dem Klavier spielten. Diesen Zweikampf lässt der Kanadier Marc-André Hamelin mit seiner aktuellen Einspielung wieder aufleben. Verdis „Ernani“ und Bellinis „Norma“ stehen Donizettis „Don Pasquale“ und Rossinis „Moses in Ägypten“ gegenüber. Hamelin donnert mit Oktaven und Doppelgriffen über die Tastatur: Extreme Ausdrucksmittel finden sich an vielen Stellen der Bearbeitungen. Doch es gibt auch viele gesangliche Momente, bei denen im Klavier subtil eine reduzierte Orchesterbegleitung imitiert wird.

Außerdem ist Alban Gerhardt mit den zwei Cellokonzerten von Dmitri Schostakowitsch zu hören. Schostakowitsch schrieb beide Werke für den Ausnahmecellisten Mstislav Rostropowitsch, der sich von einigen Anweisungen des Komponisten entfernte und selbst Hand im Notentext anlegte. Diese Eingriffe werden bis heute von vielen Cellistinnen und Cellisten übernommen. Alban Gerhardt hat sich hingegen für seine Einspielung mit dem WDR Sinfonieorchester für Schostakowitschs Urtextfassung entschieden.

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Dieter Kassel

05:30 Nachrichten

05:50 Aus den Feuilletons

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Beate Hirt, Limburg
Katholische Kirche

06:30 Nachrichten

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Hochgeflaggte Bekenntnisse machen dumm
Von Kerstin Hensel

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

Improvisieren in der Krise
Kontrollverlust als Chance?
Gespräch mit Georg Bertram, Freie Universität Berlin

08:00 Nachrichten

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

"How To Be an Antiracist" von Ibram X. Kendi
Rezensiert von Malcolm Ohanwe

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

Schauspielerin Swetlana Schönfeld im Gespräch mit Tim Wiese
(Wdh. vom 27.11.2019)

Swetlana Schönfeld wurde in sibirischer Verbannung geboren. In der DDR durfte ihre Mutter, eine deutsche Kommunistin, nicht über ihr Schicksal sprechen. Stalin hatte sie unschuldig inhaftiert. Daran erinnert der Spielfilm „Und der Zukunft zugewandt“.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Andrea Gerk

"Wie alles kam"
Der "Sams"-Erfinder Paul Maar erzählt den Roman seiner Kindheit

Desinformiert
Wie Amazon Verschwörungsliteratur verbreitet
Gespräch mit Daniel Laufer

Buchkritik:
"Malé" von Roman Ehrlich
Rezensiert von Marten Hahn

Straßenkritik:
"Eine wahre Freundin" von William Boyle
Von Norbert Zeeb

Hörbuch:
"Gott" von Ferdinand von Schirach
Von Andi Hörmann

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Carsten Beyer

Zum Tod von Toots Hibbert
Gespräch mit Martin Risel

Musikfest Berlin
Filme und Live-Musik von Beckett und Saunders
Gespräch mit Marco Blaauw

Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Retro
Von Till Kober

11:30 Musiktipps

11:45 Rubrik: Jazz

Eine musikalische Momentaufnahme
Das neue Album „GO“ von Nils Wülker
Von Vincent Neumann

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 - Der Tag mit ...

Tonia Mastrobuoni, La Repubblica
Moderation: Anke Schaefer

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Länderreport

Moderation: André Hatting

Kommunalwahlen in NRW
Gespräch mit Moritz Küpper

Wir sind froh, wieder loslegen zu können
Aber kein Fischmarkt, wie bisher
Von Ada von der Decken

Zwischen Antragsflut und Maßnahmen-Stopp
Jobcenter in der Corona-Krise
Von Maike Rademaker

Anschlagsserie in Neukölln
Weiter mangelnder Aufklärungswille?
Gespräch mit Sebastian Engelbrecht

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Kompressor

Das Popkulturmagazin
Moderation: Max Oppel

Belarus und die Pop-Kultur
Gespräch mit Dimitri Bezkorovainyi

Yellowstone
SciFi-Comic nach der Öko-Katastrophe
Gespräch mit Stefan Mesch

Fundstück 187:
Raymond Scott - Idea #35
Von Paul Paulun

"Wir (alle) sind das Volk"
Hans Haake in Berlin
Von Simone Reber

14:30 Kulturnachrichten

Von Bettina Ritter

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Andreas Müller

"Why can't we live together"
Revival von Timmy Thomas?
Gespräch mit Fabian Wolff

Neues Album: "We are Chaos"
Schockt Marilyn Manson noch?
Gespräch mit Tobias Rapp

Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Retro
Von Till Kober

Soundscout:
Fullax aus Spangenberg bei Kassel
Von Martin Risel

15:30 Musiktipps

15:40 Live Session

Lilabungalow aus Erfurt

16:00 Nachrichten

16:30 Kulturnachrichten

Von Bettina Ritter

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Axel Rahmlow

17:30 Kulturnachrichten

Von Bettina Ritter

18:00 Nachrichten

18:30 Uhr

Weltzeit

Moderation: Andre Zantow

Russlands Geheimdienste
Nowitschok, Nawalny und Nervenspiele
Von Gesine Dornblüth und Thomas Franke

Der russische Korruptionsaufklärer und Oppositionspolitiker Alexei Nawalny wurde laut Berliner Charité mit dem Kampfstoff Nowitschok vergiftet. Entwickelt in den 1970er Jahren in der Sowjetunion, setzen Russlands Geheimdienste das Nervengift bis heute ein. Das zeigt die lange Liste von Opfern. Wer dem Kreml ein Dorn im Auge ist, muss tödliche Konsequenzen fürchten. Auch im Ausland. Die Verbreitung von Angst ist eine wichtige Methode von FSB, GRU und den anderen Diensten.

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Zeitfragen. Politik und Soziales

Magazin
Moderation: Carsten Burtke

Kulturhauptstadt 2025
Chemnitz kämpft um den Titel - und ein besseres Image
Von Annette Kammerer

"Duisburg ist echt ..."
Neue Kampgane für mehr Authentizität
Von Stephan Beuting

19:30 Zeitfragen. Feature

Schule nach Corona
Die Illusion vom nächsten Schuljahr im Regelbetrieb
Von Armin Himmelrath

Jederzeit drohende lokale oder regionale Schulschließungen, verschärfte Hygienebedingungen, Wissenslücken aus den vergangenen Monaten: Der Beginn des neuen Schuljahrs ist vom gewohnten Alltag in den Schulen meilenweit entfernt. Zwar bemühen sich Lehrkräfte und Eltern, den Kindern und Jugendlichen möglichst viel an Normalität zu ermöglichen. Und Bildungspolitikerinnen und -politiker haben schon seit Juni wieder und wieder betont, dass der Regelbetrieb an den Schulen das Allerwichtigste sei. Doch das ist im besten Fall nur Schönrednerei und im schlimmsten Fall eine Art Realitätsverlust: Angesichts der andauernden Pandemie und ihrer direkten und indirekten Auswirkungen bleibt die Ausnahmesituation in den Schulklassen wohl noch für lange Zeit der Normalfall. Corona legt schonungslos offen, was auch bisher schon schiefgelaufen ist: mangelnde Digitalisierung, Bildungsungerechtigkeit, ein altmodisches Lehr- und Lernverständnis bei vielen Akteuren. Doch in der Krise gibt es auch Hoffnung - darauf nämlich, aus den desolaten Zuständen zu lernen und für die Zeit nach Corona eine Schule zu entwerfen und zu entwickeln, die ganz bewusst nicht mehr die Rückkehr zu einer überholten Normalität aus der Zeit vor der Pandemie anstrebt.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

In Concert

Jazzclub Unterfahrt, München
Aufzeichnung vom 12.10.2019

Andrea Motis Quintet feat. Scott Hamilton

Scott Hamilton, Tenorsaxofon
Andrea Motis, Trompete und Gesang
Ignasi Terraza, Klavier
Josep Traver, Gitarre
Joan Chamorro, Bass
Esteve Pi, Schlagzeug

Moderation: Matthias Wegner

In nur wenigen Jahren hat sich die 25-jährige spanische Trompeterin und Sängerin Andrea Motis im internationalen Jazz durchgesetzt. Mit ihrer elegant-schnörkellosen Spielweise auf ihrem Instrument erfindet sie den Jazz zwar nicht neu, sorgt aber für jede Menge Wohlklang, den wir aktuell sehr gut gebrauchen können. Mit dem geistesverwandten US-amerikanischen Saxofonisten Scott Hamilton an ihrer Seite kann Andrea Motis ihre Soundvorstellungen noch weiter ausdifferenzieren. Der gemeinsame Auftritt im Münchener Jazzclub Unterfahrt im Herbst 2019 wurde zu einem unvergesslichen Abend.

21:30 Uhr

Einstand

Josef Suk
"Životem a snem" (Erlebtes und Erträumtes) für Klavier op.30 (Ausschnitte)
Kiveli Dörken, Klavier

Kiveli Dörken hat ihr erstes eigenes Studioalbum eingespielt. Auf der Suche nach ihrem "Herzensstück" entdeckte die deutsch-griechische Pianistin Josef Suk.
"Hier geht es eher um alltägliche Emotionen," sagt sie, "die subtil unser Leben beeinflussen.“

Kiveli Dörken hat ihr erstes eigenes Studioalbum eingespielt. Auf der Suche nach ihrem Herzensstück entdeckte die deutsch-griechische Pianistin Josef Suk. „Hier geht es eher um alltägliche Emotionen”, sagt sie, „die subtil unser Leben beeinflussen.“

22:00 Uhr

Nachrichten

22:03 Uhr

Kriminalhörspiel

Toter Winkel
Von Thomas Fritz
Regie: Ulrich Lampen
Mit: Hans Löw, Marc Hosemann, Katharina Abt, Christian Redl, Gustav Peter Wöhler, Astrid Meyerfeldt, André Szymanski, Konstantin Graudus, Julius Störmer
Technische Realisierung: Philipp Neumann, Kathrin Bollin, Corinna Gathmann, Sven Kohlwage
Produktion: NDR 2019
Länge: 54'24

Nach 30 Jahren nimmt die Polizei einen Cold Case aus der DDR wieder auf. Verschleierungen, Falschaussagen - Kommissar Mantey studiert akribisch alte Bandaufzeichnungen. Ungelöste Fälle sind seine Spezialität.

Greifswald, 24. August 1989, wenige Monate vor dem Mauerfall. Marlis Niemeyer ist nach dem Ende ihrer Frühschicht in der Zuckerfabrik spurlos verschwunden. Ist das Mädchen wie viele Menschen in diesen Tagen aus der DDR in den Westen geflohen und abgetaucht? Oder wurde sie Opfer einer Gewalttat? Die Polizei ging damals von einem Verbrechen aus, musste den Fall jedoch ungelöst zu den Akten legen. 30 Jahre vergehen, bis der Fall wie viele andere Cold Cases wieder aufgenommen wird. Der ermittelnde Kommissar Helge Mantey studiert nicht nur die Akten, sondern hört sich die alten Bandaufzeichnungen der Verhöre an. Schon bald entdeckt er Widersprüche in den Tonbandaufnahmen und lädt damals befragte Zeugen und den damals zuständigen Ermittler erneut zum Gespräch. War es wirklich ein Mord?

Thomas Fritz, 1955 in Halle geboren, studierte Germanistik, arbeitete als Lektor im Verlag Philip Reclam jun. und als Dramaturg am Deutschen Theater. Von 1991 bis 2019 war er Hörspieldramaturg beim Mitteldeutschen Rundfunk. Er schreibt Hörspiele und Romane, 2018 erschien sein Buch „Kinder des Labyrinths“. Deutschlandfunk Kultur produzierte seine Hörspielkrimis „Elf Wochen und ein Tag“ (2012), „Hausbesuch“ (2017) und „Die Gottesanbeterin“ (2018).

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Sigrid Brinkmann

Mehr Geld für Kultur unter Corona?
Grütters konferiert mit EU-Kulturministern
Gespräch mit Christine Habermalz

Anne Teresa De Keersmaeker bespielt das Kolumba Museum in Köln
Von Stefan Keim

Kummer im Westen
Alexander Kühnes neues Buch erscheint

Sittenwächter und verhängte Mosaike
Ein Besuch in der "neuen" Hagia Sophia
Gespräch mit Susanne Güsten

Darüber spricht der Bundestag
Duden analysiert die Sprache der Abgeordneten
Gespräch mit Kai Biermann

Kulturpresseschau
Von Hans von Trotha

23:30 Kulturnachrichten

Von Thorsten Jabs

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