Seit 20:03 Uhr Konzert
Mittwoch, 25.11.2020
 
Seit 20:03 Uhr Konzert
Tagesprogramm Sonntag, 8. November 2020
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Stunde 1 Labor

"Wir leben im Himmel"
Der Schriftsteller, Komponist und Universalgelehrte Hans Jürgen von der Wense
Moderation: Olaf Wilhelmer

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Diskurs

Was bedeutet Freiheit heute?

Es diskutieren:
- Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche Deutschlands
- Bodo Ramelow, Ministerpräsident Thüringen
Moderation: Catherine Newmark
(Aufzeichnung vom 30.10.2020, Augustinerkirche Gotha)

Vor 500 Jahren erschien Martin Luthers Schrift "Von der Freiheit eines Christenmenschen“. Dass Gottes Gnade Freiheit verleiht, war damals revolutionär. Dennoch war der Reformator kein moderner Mensch. Er wurzelte tief im Denken seiner Zeit.

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Tonart

Chansons und Balladen
Moderation: Wolfgang Meyering

03:00 Nachrichten

04:00 Uhr

Nachrichten

04:05 Uhr

Tonart

Clublounge
Moderation: Christoph Reimann

05:00 Nachrichten

06:00 Nachrichten

06:55 Uhr

Wort zum Tage

Buddhistische Gesellschaft

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Feiertag

Sag mir, wo die Kinder sind
Das jüdische Landschulheim Caputh
Von Hans-Dieter Rutsch, Potsdam
Evangelische Kirche

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteher

Krause Glucke und Kollegen
Die Welt der Waldpilze
Von Regina Voss
Ab 6 Jahre
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2020
Moderation: Patricia Pantel

Pilze sind merkwürdige und außerordentlich interessante Lebewesen.

Was sind eigentlich Pilze? Sind sie Pflanzen oder sind sie Tiere? Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten, denn sie haben sowohl pflanzliche als auch tierische Eigenschaften. Und viele von diesen erstaunlichen Eigenschaften kennen wir Menschen gar nicht. Kein Wunder, denn das wahre Leben der Waldpilze spielt sich unter der Erde ab. Das, was wir sehen können, ist nur ein winziger Teil des Pilzes. Doch schon diese sichtbaren Fruchtkörper gibt es in ganz unterschiedlichen Farben und Formen. Das macht z.B. die Suche nach essbaren Pilzen nicht gerade einfach. Den giftigen Fliegenpilz erkennt wohl jeder, aber wie sieht der Beutelbovist aus und wie heißt dieser Kugelpilz, aus dem schwarze Tinte tropft? Pilze sind echte Charakterköpfe! Wer sie kennen lernen will, kommt mit in den Wald!

08:00 Uhr

Nachrichten

08:05 Uhr

Kakadu

Kinderhörspiel
Wir nannten ihn Tüte
Von Frauke Angel
Regie: Friederike Wigger
Musik: Andreas Weiser
Mit: Tilda Jenkins, Enno Luncke, Antonia Zschiedrich, Otto Mai, Stefan Kaminski, Nina Ernst, Nele Rosetz, Eva Meckbach, Arnd Klawitter u.a.
Ton und Technik: Hermann Leppich und Susanne Beyer
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2019
Moderation: Patricia Pantel

Peggy Sues Freund Rouven ist verschwunden. Die Polizei sucht ihn bereits. Und vielleicht können die ihn eher finden, wenn sie wissen, warum er verschwunden ist.

Das Kinderhörspiel "Wir nannten ihn Tüte" hat den Kinderhörspielpreis der Kinderjury der Stadt Karlsruhe verliehen bekommen. Das wollen wir feiern.

Peggy Sue sitzt auf der Polizeiwache wegen Tüte, ihrem besten Freund, der eigentlich Rouven Reh heißt. Gestern früh hat er sich selbst mit verstellter Stimme in der Schule abgemeldet, die Polizei sucht ihn bereits, und sein Vater ist in großer Sorge. Peggy Sue gibt sich die Schuld daran, dass Rouven abgehauen ist. Sie weiß zwar nicht, wo er sich aufhält, aber sie ist sich sicher, wenn die Polizei erfährt, wieso Rouven verschwunden ist, können sie ihn leichter finden.

Frauke Angel, wurde 1974 geboren. Nach einer Schauspielausbildung spielt sie an deutschen Stadt- und Privattheatern, sowie in renommierten Off-Theater Produktionen, schreibt Bücher und Geschichten.

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kakadu

Magazin
Moderation: Patricia Pantel
08 00 22 54 22 54

09:30 Uhr

Sonntagsrätsel

Moderation: Ralf Bei der Kellen
sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Plus Eins

11:00 Nachrichten

11:59 Uhr

Freiheitsglocke

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Marianne Allweiss

12:30 Uhr

Die Reportage

Freie Radikale
Der Stadtteil Connewitz in Leipzig
Von Sabine Adler

Leipzig- Connewitz - der Stadtteil ist inzwischen für viele das Pendant zu Berlin-Kreuzberg in den achtziger und neunziger Jahren. Einerseits Heimstätte alternativer Lebensformen, andererseits Hochburg der Linksradikalen, die immer wieder durch Gewalttaten auffallen - und durch Angriffe auf die Polizei. Ähnlich wie Kreuzberg umgibt auch Connewitz der Mythos vom selbstbestimmten, freien Leben jenseits gesellschaftlicher Zwänge. Ein solcher Ort besitzt Anziehungskraft, und so drehen sich in Connewitz inzwischen die Baukräne, das Viertel verändert sich, die Mieten werden teurer. Und die Proteste der linken Szene richten sich zunehmend auch gegen die neuen Häuser und ihre Bewohner.

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Sein und Streit

Das Philosophiemagazin
Moderation: Catherine Newmark

Dünne Corona-Datenlage
Die Politik braucht eine neue Strategie
Von Sibylle Anderl

Byung Chul Han "Palliativgesellschaft"
Schmerzlich dünne Thesen
Von Andrea Roedig

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Kakadu

Kinderhörspiel
Prinzessin Rosenblüte
ARD-Kinderhörspiel
Hörspielbearbeitung von Ulla Illerhaus nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Kirsten Boie
Dramaturgie: Gudrun Hartmann
Regie: Thomas Leutzbach
Musik: Bernd Keul
Mit: Julia Fritz, Thyra Bonnichsen, Francesco Schramm, Biggi Wanniger, Oliver Fleischer und Christina-Maria Greve
Produktion: WDR 2020

Prinzessin Rosenblüte aus dem Land Schwäne findet sich plötzlich auf dem Fahrradständer eines Supermarktes wieder. Wie sie dahin gekommen ist? Prinzessin Rosenblüte hat Zoff mit ihrer persönlichen Fee. Die findet nämlich, dass die Prinzessin launisch und zickig ist. Weswegen sie die Prinzessin mit einem dunklen Zauber belegt. Und der beinhaltet, dass Prinzessin Rosenblüte im Land der Menschen eine Prüfung bestehen muss, bevor sie zu ihrem Vater, König Alfons dem Guten, zurückdarf. Aber was für eine Prüfung steht der Prinzessin bevor? Flachs zu Gold spinnen? Einen Frosch küssen? Ein Glück, dass ausgerechnet Emma die unglückliche Prinzessin nach Schulschluss vor dem Supermarkt entdeckt. Denn Emma kennt sich mit Märchen aus. Und doch ist es auch für Emma gar nicht so einfach, einer so eigenwilligen Person wie Prinzessin Rosenblüte zu helfen.

Kirsten Boie wurde 1950 in Hamburg geboren und ist eine der erfolgreichsten und vielseitigsten deutschen Kinder- und Jugendbuchautorinnen. Sie arbeitete als Lehrerin und kam zum Bücherschreiben durch ihr erstes Adoptivkind. Auf Verlangen des vermittelnden Jugendamtes musste sie ihre Berufstätigkeit aufgeben - so waren die Zeiten damals - um sich ganz dem Kind widmen zu können. Inspiriert durch die eigene Situation, schrieb sie ihr erstes Kinderbuch "Paule ist ein Glücksgriff". Dieses Debüt wurde ein beispielloser Erfolg und mehrfach ausgezeichnet.
Inzwischen sind von Kirsten Boie weit mehr als hundert Bücher erschienen und in zahlreiche Sprachen übersetzt worden, die von ihrer enormen literarischen Vielseitigkeit, großem Einfühlungsvermögen, vor allem aber von ihrem sozialen Engagement Zeugnis geben.
2007 wurde Kirsten Boie für ihr Gesamtwerk mit dem Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises ausgezeichnet. 2015 gründet Kirsten Boie die Möwenweg-Stiftung, um Kindern in Swasiland zu helfen

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Interpretationen

"Was hat eine Frau von der Treue?"
Paul Abrahams Operette "Ball im Savoy"
Gast: Kevin Clarke, Musikpublizist
Moderation: Uwe Friedrich

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Marianne Allweiss

17:30 Uhr

Nachspiel

Das Sportmagazin
Moderation: Jörg Degenhardt

Schulsport trotz Teil-Lockdown
Von Fritz Schütte

Aerial Silks
An Tüchern in die Luft gehen
Von Elmar Krämer

Zelba - Im selben Boot - Graphic Novel
Von Wolf-Sören Treusch

Einwurf:
Der Begriff "Spielerfrau" gehört in die Mottenkiste
Von Charlotte Weinreich

18:00 Nachrichten

18:05 Nachspiel

Das andere Nairobi
Fußball und Kultur in den Slums von Kenias Hauptstadt
Von Tilo Mahn
(Wdh. v. 19.01.2020)

Knapp eine Million von Nairobis geschätzten gut drei Millionen Einwohnern leben in einem der zahlreichen Slums der Hauptstadt. Die Kluft zwischen arm und reich ist dort als Trennlinie mitten durch die Stadt erfahrbar. Die nichtstaatliche Organisation "Mathare Youth Sports Association", kurz MYSA, hat es sich zur Aufgabe gemacht, mithilfe von Sport einen Ausgleich zu schaffen. In Fußballprojekten bieten die Mitarbeiter Kindern und Jugendlichen neue Perspektiven und Ideen für eigene Projekte. MYSA arbeitet mitten in den Slums als Anlaufstelle für Beratung, als Inspirationsquelle und als eine Art Kultur- und Sportzentrum. Jugendliche wie Nicholas Kimeu haben auf den Fußballplätzen der Eastlands, der Armengegend von Nairobi, richtig Kicken gelernt - und wie man etwas aus sich machen kann, egal wo man aufwächst. Inzwischen schreibt Nicholas Kimeu Gedichte und Texte über das Leben im Slum Mathare und dreht eigene Filme.

18:30 Uhr

Hörspiel

Malina (2/2)
Nach dem gleichnamigen Roman von Ingeborg Bachmann
Bearbeitung und Regie: Bernadette Sonnenbichler
Mit: Nina Kunzendorf, Christoph Luser
Komposition: Martina Eisenreich
Ton und Technik: Josuel Theegarten, Roland Grosch, Christian Bader und Julia Kümmel
Produktion: hr 2020/Der Audio Verlag
Länge: 76'

„Es war Mord.“ Mit diesem berühmt gewordenen Satz endet der Roman von Ingeborg Bachmann, der in einer Komposition aus inneren Monologen, Märchen, fiktiven Dialogen und Telefonaten von einer Dreiecksgeschichte erzählt.

Anschließend:
Porträt Jörg Jannings. Ein Versuch (Ausschnitt)
Von Alice Elsner
Produktion: ORF 2009
Länge: 11'08

Die Ich-Erzählerin, eine Schriftstellerin aus der Wiener Ungargasse, hat ein Verhältnis mit ihrem verheirateten Nachbarn Ivan. Dieser erwidert zwar ihre Liebe, hat aber oftmals wenig Zeit und kann mit ihren Emotionen nur schwer umgehen. Ist der Geliebte nicht da, unterhält sie sich mit ihrem Mitbewohner Malina, einem ruhigen Militärhistoriker, der immer greifbar ist, wenn sie ihn sucht. Das Hörspiel ergründet das Wesen der Liebe und das Leben einer Frau bis in ihre Extremzonen und erzählt eine ganz und gar ungewöhnliche Dreiecksgeschichte - zumal zwei der Beteiligten in Wahrheit eine Person sind.

Ingeborg Bachmann (1926-1973) war 1951 bis 1953 Rundfunkredakteurin in Wien und lebte danach als freie Schriftstellerin in Italien, München und Zürich. Sie schrieb Lyrik, Prosa, Libretti, Essays, Hörspiele und arbeitete als Übersetzerin. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen.

Bernadette Sonnenbichler arbeitet als Regisseurin u.a. am Düsseldorfer Schauspielhaus, Schauspiel Frankfurt, Berliner Ensemble, Schauspiel Stuttgart und für den BR, hr, NDR und SWR. ausgezeichnet u.a. mit dem Hörspiel des Monats und Deutscher Hörbuchpreis.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Philharmonie Berlin
Aufzeichnung vom 07.11.2020

Ralph Vaughan Williams
Fantasia on a Theme by Thomas Tallis

Henry Purcell
Marsch aus "Music for the Funeral of Queen Mary"

Harrison Birtwistle
"Cortege"

Gustav Mahler
"Das Lied von der Erde" für Mezzosopran, Tenor und Kammerorchester (Fassung von Glen Cortese)

Magdalena Kožená, Mezzosopran
Andrew Staples, Tenor
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Simon Rattle (Mahler) und Robin Ticciati (Vaughan Williams, Birtwistle, Purcell)

22:00 Uhr

Nachrichten

22:03 Uhr

Literatur

Wo du mich küsst, weiß nur die Amsel
Vögel in der Literatur
Von Frank Kaspar

Die Schwerkraft hinter sich lassen wie die Vögel und singen wie sie!

Ob Nachtigall oder Lerche: Vögel bevölkern seit Langem die Literatur. In Poesie und Prosa lassen Amsel, Falke oder Mauersegler Herzen höher schlagen, als Liebesboten, faszinierende Naturerscheinung oder Verheißung eines freieren Lebens. Von einem Stelldichein „Under der Linden“ weiß bei Walther von der Vogelweide allein die Nachtigall. Der Vogel, so der Dichter, sei zum Glück verschwiegen. Nichtsdestotrotz erklärten viele Autorinnen und Autoren gerade seine Sangeskunst zum unerreichbaren Ideal der Poesie schlechthin. Bis heute zeugen viele Gedichte und Romane von dem Wunsch, den Vögeln nah zu sein. Den einen spendet ihre Beobachtung Trost und Freude, den anderen werden sie zu Zeugen einer neu gefundenen oder verlorenen Liebe. Vogelstimmen fordern zu literarischer Aneignung oder zum lautpoetischen Experiment heraus. Das im angelsächsischen Sprachraum ausgeprägte Genre des Nature Writing nähert sich den Bewohnern der Lüfte aus einer ebenso naturkundlichen wie subjektiven Perspektive - und schreibt einen der ältesten Wünsche der Menschheit fort: die Schwerkraft hinter sich zu lassen. Wer nicht zu fliegen vermag, muss eben davon erzählen.

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Eckhard Roelcke

Schiller und die Viren
Christian Drosten hält die Schillerrede 2020
Von Christian Gampert

Schnecken und Pferdelausfliegen
Der 28 Open Mike Wettbewerb in Berlin
Von Tomas Fitzel

108 Archivkisten, fast 50 Arbeitsjahre
Der Esterházy-Nachlass in Berlin
Gespräch mit Werner Heegewaldt

Helmut Schweizer und sein Kunst-Dreh
Ausstellung in Ratingen
Von Nadja Bascheck

30 Jahre nach der Wende
Westdeutsch als Norm, ostdeutsch als Sonderfall?
Gespräch mit Johannes Nichelmann

23:30 Kulturnachrichten

Von Caroline Kuban

23:50 Kulturpresseschau

Von Klaus Pokatzky

November 2020
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