Seit 05:05 Uhr Studio 9

Mittwoch, 22.01.2020
 
Seit 05:05 Uhr Studio 9
Tagesprogramm Freitag, 29. August 2014
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Klangkunst

Song Buslines
Von Thomas Meadowcroft
Stimme, E-Piano, Orgel, Elektronik: Thomas Meadowcroft
Streichquartett: Biliana Voutschkova, Mari Sawada, Daniella Strasfogel, Boram Lie
E-Gitarre: Rico Repotente
Pedal Steel Gitarre: Anthony Burr
Ton: Thomas Monnerjahn
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2013
Länge: 49‘50
(Wdh. v. 30.08.2013)

Mit ihren „Songlines“ zeichnen die Aborigines akustische Landkarten von Australien. Thomas Meadowcroft überträgt das Prinzip auf die Buslinien des Kontinents.

Die ›Songlines‹ der australischen Ureinwohner dienen zur Orientierung im freien Gelände. Inspiriert von diesen Gesängen hat der australische Komponist Thomas Meadowcroft sein Land musikalisch neu vermessen. Er folgt dabei den Busrouten der australischen Ostküste. Auditive Anhaltspunkte seiner Reise sind Raststätten, Parkplätze und Autobahnen. Die indigenen Australier kennen keine Trennung zwischen der geistigen und der materiellen Welt. Für die europäischen Australier ist diese Trennung am Ende einer 24-stündigen Busfahrt sehr offensichtlich: »Kopf und Koffer sind zwar am Ziel angekommen, das Herz jedoch ist noch unterwegs.« (Thomas Meadowcroft)

Thomas Meadowcroft, 1972 in Canberra, Australien, geboren, Musiker und Komponist. Lebt seit 1998 in Berlin. Seit 2006 Zusammenarbeit mit der Münchener Theatergruppe ›Hunger und Seide‹.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Weltmusik
„Zanga und Zanza“
Xylophon- und Lamellophon-Musik aus der Zentralafrikanischen Republik
Moderation: Hans Rempel

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen

05:30 Nachrichten

05:50 Kalenderblatt

Vor 100 Jahren: Die Deutschen verlieren ihre Südsee-Kolonie Samoa

06:00 Nachrichten

06:23 Wort zum Tage

Sr. Cosima Kiesner CJ
Katholische Kirche

06:30 Nachrichten

06:40 Aus den Feuilletons

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Was vom Aufstand übrig blieb -
Slowakischer anti-faschistischer Widerstand jährt sich zum 70. Mal
Von Michal Hvorecky

07:30 Nachrichten

07:40 Alltag anders

Korrespondenten weltweit im Selbstversuch
"Erstklässler"
Zusammengestellt von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt

07:50 Interview

08:00 Nachrichten

08:20 Frühkritik

Wettbewerbsfilme aus Venedig

08:30 Nachrichten

08:50 N/A

Congress mit Damen
1814/15: Europa zu Gast in Wien
Von Hazel Rosenstrauch

09:00 Uhr

Nachrichten

09:07 Uhr

Im Gespräch

Warum erheben Sie immer wieder Ihre Stimme?
Ates Seyran, Anwältin

10:00 Uhr

Nachrichten

10:07 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
u.a.

Hannah Arendt elektronisch: neue Herangehensweisen für Großeditionen
Prof. Barbara Hahn, "Distinguished Professor of German" an der Vanderbilt Univ in Nashville

Cornelia Schleime: Das Paradies kann warten, Fuchs & Fuchs Verlag, Berlin 2014

Buchhändlergespräch - Hildegard Trant Buchhandlung Welsch aus dem Saarland

Florian Werner liest Musik: Cro „Traum“

Moderation: Maike Albarth

11:00 Uhr

Nachrichten

11:07 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
u.a.
Hugh Masekela in Berlin

Kompositionswettbewerb in Grafenegg

Moderation: Haino Rindler

11:30 Musiktipps

11:35 Klassik

12:00 Uhr

Nachrichten

12:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Mittag
Moderation: Sonja Gerth und Oliver Thoma

13:00 Nachrichten

13:30 Uhr

Länderreport

Querfeldein
Heute auf spätsommerlicher Landesküchentour - und weil der Mensch nicht von Brot alleine lebt, gibt es Musik aus der norddeutschen Soulküche dazu
Von Stefanie Müller-Frank und Martin Risel

Spreewälder Gurken
Sauregurkenzeit - traditionell stand das, meint das Onlinelexikon, für eine Zeit, in der es wenig Lebensmittel gab. Spötter könnten also behaupten, in der DDR hätte immer Sauregurkenzeit geherrscht und die Gurke sei quasi die Banane des Ostens. Aber wir wollen nicht spotten, sondern kosten und Geschichten erzählen: über Gurken aus dem Spreewald.

Sieben Kräuter -eine Soße
Warum man, wann genau, was isst - das hängt traditionell entweder am Saisonkalender oder am Kirchenjahr, also an den Feiertagen bzw. der Fastenzeit dazwischen. In diesen von oben verordneten Dürrezeiten waren Köche immer besonders herausgefordert: Entweder man schummelte (wie die Schwaben das Fleisch in ihre Maultaschen) oder man versuchte, den Sonntagsbraten geschmackstechnisch anderweitig zu ersetzen. In Frankfurt erfüllt diese Aufgabe die "Grüne Soße" -eine Soße aus saurer Sahne und sieben Kräutern. Zwar besteht keine Einigkeit darüber, wo und von wem die Soße tatsächlich erfunden wurde - die Frankfurter aber waren so geschäftstüchtig, sie unter ihrem Namen schützen zu lassen. Und sie, nebenbei gesagt, auch mächtig mit Bedeutung aufzuladen.

Tortur am Titisee -eine Chinesische Tortenschlacht
Die Kuckucksuhr ist Schwarzwaldexportschlager Nummer 1, allerdings leider als Souvenir im Handgepäck schlecht zu transportieren. Leichter geht das schon mit Schwarzwaldhighlight Nummer 2: der Kirschtorte. Gut, die zermatscht im Handgepäck schnell aber Abhilfe schafft eine Praxis die aus dem Drogenschmuggel bekannt ist, das Bodypacking. Also Torte einfach vor Ort essen und im Magen mit nach Hause nehmen. Da der Zeitplan für Touristen aber nicht selten eng gestrickt ist, und noch die eine oder andere Haxe verzehrt werden muss, endet das schon mal in einer wahren Tortur.

Mit einer gewissen Prise Dreck -Die Soulküche Norddeutschland
Rhonda heißt eine frische Soulband aus Norddeutschland, die gerade versucht, in der nicht enden wollenden Retro-Soul-Welle durchzustarten. Vor kurzem haben sie ihr Debutalbum veröffentlicht -im September gehen sie damit auf ihre erste große Tournee. Northern Soul -Norddeutscher Seele?

14:00 Uhr

Nachrichten

14:07 Uhr

Kompressor

Das Kulturmagazin
Moderation:Timo Grampes

u.a.
Frage des Tages: Wer will in die Platte und warum?
Gespräch mit Cordelia Polinna, Gastprofessorin für Planungs- und Architektursoziologie an der Fakultät Bauen Planen Umwelt der Technischen Universität Berlin

"Das Projekt 'ichbinintherapie' ist unethisch" - Warum?
Gespräch mit dem Dipl.-Psych. Prof. Dr. Michael Krämer

Soundpostkarte 3: The Outer Sound Project - Untitled 2, 10
Von Paul Paulun

Nächster Ikonen-Bau in Sydney - Wie Frank Gehry den Ziegel bezwingt
Von Andreas Stummer

Alexandre Desplat: Der Monopolist der Filmmusik
Gespräch mit Uwe Golz

14:30 Kulturnachrichten

15:00 Uhr

Kakadu

15:00 Nachrichten für Kinder

15:05 Entdeckertag

Pflücken erlaubt
Die essbare Stadt
Von Martin Klein
Moderation: Patricia Pantel

'Pflücken erlaubt' statt 'Betreten verboten' heißt es in Andernach. In dem Städtchen am Rhein werden überall dort, wo sonst typisch städtisches Ziergrün zu finden ist, Obst, Gemüse und Kräuter angebaut - und jeder darf sich bedienen. Die öffentlichen Nutzpflanzen liefern einen überraschenden neuen Beitrag dazu, wie allgemein zugängliche städtische Flächen für alle Bürger da sein können, für erwachsene Leute ebenso wie für Kinder. Wer auf diese schöne Idee gekommen ist, wie das Ganze in der Praxis funktioniert und was die großen und kleinen Andernacher davon halten, wird so zu Gehör gebracht, dass die Kakadu-Hörer sich den Geschmack der essbaren Stadt vorstellen können. 

Martin Klein lebt als freier Autor in Potsdam und Berlin. Er hat über vierzig Kinder- & Jugendbücher geschrieben, die in bislang zwölf Sprachen übersetzt wurden. Außerdem liebt er das Radio und verfasst seit vielen Jahren sehr gern Beiträge für diverse Rundfunkanstalten.

15:30 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Mathias Mauersberger

u.a.
Die alte Generation ist zerstritten, die neue lebt: Neues Album "Die Sterne"
Von Martin Risel

Faszination Festival 40 Jahre Tender-Festival
Von Uwe Golz

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Ute Welty und Dieter Kassel

17:20 Kommentar

17:30 Kulturnachrichten

18:00 Uhr

Nachrichten

18:07 Uhr

Wortwechsel

Waffen "made in germany" in das irakische Kriegsgebiet - Sieht so die neue deutsche Außen- und Sicherheitspolitik aus?
Es diskutieren:
- Kristin Helberg, freie Journalistin
- Sylke Tempel, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP)
- Otfried Nassauer, Berliner Informationszentrum für Transatlantische Sicherheit (BITS)

Im Irak und in Syrien gewinnen die Terrormilizen des "Islamischen Staats" (IS) weiter an Boden. Schiiten, Jesiden, Christen, Kurden, Frauen und Kinder müssen um ihr Leben fürchten. Zehntausende wurden bereits umgebracht, gefoltert, vergewaltigt, verschleppt. Unter den Augen der Welt verwandeln die sunnitischen Fundamentalisten die Region in ein apokalyptisches Schlachtfeld.

In Deutschland wird diskutiert, wie den bedrohten Menschen geholfen werden kann. Die Bundesregierung erwägt neben humanitären Hilfsmaßnahmen auch Waffenlieferungen an die kurdischen Peschmerga-Truppen, die sich den IS-Terroristen entgegenstellen.

Deutsche Militärgüter in ein Kriegsgebiet? Anders sei der "Islamische Staat" nicht zu stoppen, sagen die einen. Andere befürchten dagegen eine grundlegende Kursänderung in Richtung einer neuen deutschen Außen- und Sicherheitspolitik, die weltweit mehr Verantwortung übernehmen und Einfluss ausüben will - und dabei zahlreiche Risiken in Kauf nimmt.

19:00 Uhr

Nachrichten

19:07 Uhr

Aus der jüdischen Welt mit "Shabbat"

Unvergessene Tränen
Wie das Holocaust Trauma über Generationen  vererbt wird
u.a. Thema der internationalen Konferenz der child survivor
Von Jens Rosbach 

Simon Gronowski, ein child survivor aus Belgien
Er sprang als 11-Jähriger aus dem Deportationszug, die Liebe zur Musik half ihm, zu überleben.
Ein Portrait von Benedikt Schulz

Schabbat: Ubeyom Hashabat - ein Schabbatlied im Carlebach Stil

Moderation: Mirijam Reusch-Helfrich

19:30 Uhr

Zeitfragen. Literatur

"Hineinstürzen ins Ungewisse"
Die Malerin, Performerin und Prosaautorin Cornelia Schleime im Gespräch mit Sigried Wesener

Mit kräftigen Bildern fängt Cornelia Schleime übermütig wie lakonisch Lebensgeschichten ein, erzählt in ihrem Buch 'Das Paradies kann warten' von heute und dem Davor.

Eine junge Frau kauft sich ein weißes Kleid und fährt nach Kreta. Ihre aufbegehrenden Ansichten hat sie nicht abgelegt, aber: „Man zieht nicht von Ost nach West und behält den alten Hut auf dem Kopf.“ Dennoch kommt sie sich in der mediterranen Welt mit ihren Farben und Formen näher, ja sie begreift, warum sie malt. Nach ihrem Roman „Weit fort“ zieht die bekannte Malerin und Performerin nun auch in der kleinen Form die Register. In zwölf Geschichten erzählt sie in dem gerade veröffentlichten Band „Das Paradies kann warten“ von Sehnsucht, Begehren und Aufbegehren, von „Facetten der Liebe“ und vom Tod. Ihre unangepassten Figuren tragen Erfahrungen mit sich, die sich nicht abschütteln lassen. In wenigen Sätzen entfaltet sie Szenerien an verschiedenen Orten der Welt - zwischen Berlin, Kreta, New York und Afrika. Da ist das komplizierte Tochter-Mutter-Verhältnis, der bizarre Kontrakt zwischen einem Mann und einer jungen Frau in einer Laubenkolonie oder die Ostberliner Schülerin, die im Wettbewerb um bunte Abzeichen von russischen Soldaten fast ihre Unschuld verliert. Die Geschichten vom Rande der Gesellschaft zeigen das pralle Leben. Mit kräftigen Bildern fängt Cornelia Schleime übermütig wie lakonisch Lebensgeschichten ein, erzählt von heute und dem Davor.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Utrecht Alte Musik Festival
Live aus der Vredenburg

Johann Joseph Fux
Te Deum für Soli, Chor und Orchester, K. 271

František Ignác Tůma
Stabat Mater für vierstimmigen Chor und Orgel

ca. 20.50 Konzertpause, darin: Václav Luks im Gespräch mit Volker Michael

Jan Dismas Zelenka
Missa Divi Xaverii ZWV 12

Hana Blažíková, Sopran
Kamila Mazalová, Alt
Václav Čižek, Tenor
Tomáš Král, Marián Krejčik, Bass
Collegium Vocale 1704
Collegium 1704
Leitung: Václav Luks

22:00 Uhr

Einstand

20 Jahre Deutschlandradio

Felix Mendelssohn Bartholdy
Klaviertrio d-Moll op.49

Kungsbacka Piano Trio

Produktion Deutschlandradio Kultur 2004

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Gabi Wuttke

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Jürgen Liebing

u.a.
"Your lover forever". Fiktive Briefe der Charlotte von Stein an Goethe
Von Bernhard Doppler

Kunst als Abklatsch: Eine Methode der Vervielfältigung - Ausstellung in Köln
Von Michael Köhler

Zerknüllte Papiertüte: Neuer Ikonen-Bau in Sydney - diesmal von Frank Gehry
Von Andreas Stummer

Gerettete Bücher: Herzogin Anna Amalia Bibliothek 10 Jahre nach dem Brand
Von Maria Socolowsky

Tanz im August unter neuer Leitung: Ein Kommentar zur ersten Ausgabe
Von Elisabeth Nehring

Kulturpresseschau
Von Adelheid Wedel

23:30 Kulturnachrichten

August 2014
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