Seit 15:05 Uhr Tonart

Montag, 28.09.2020
 
Seit 15:05 Uhr Tonart
Tagesprogramm Dienstag, 17. Mai 2016
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Neue Musik

"Nachtigall mit Zahnschmerzen"
Satie und seine Exegeten
Von Richard Schroetter

Wie wichtig ist der Urvater der Moderne heute? Eine Spurensuche zum 150. Geburtstag - von Vladimir Jankélévitch bis Slavoj Žižek.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Jazz
Moderation: Lothar Jänichen

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Dieter Kassel

05:30 Nachrichten

05:50 Kalenderblatt

Vor 150 Jahren: Der französische Komponist Erik Satie geboren

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Peter Kottlorz
Katholische Kirche

06:30 Nachrichten

06:40 Aus den Feuilletons

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Debatte über Islam - Mit Wir-Gefühl wider Extremismus
Von Güner Yasemin Balci

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

08:00 Nachrichten

08:20 Frühkritik

Moers 2016 - Festivalkritik
Von Jan Tengeler

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

"Amnesie" von Peter Carey
Rezensiert von Dirk Knipphals

09:00 Uhr

Nachrichten

09:07 Uhr

Im Gespräch

Wiener Kaffeehausjüdin und Israelin
Susanne Führer im Gespräch mit Anita Haviv, Bildungsexpertin, Director Israel Encounter Programs

Ich war und bin zwischen zwei Welten hin- und hergerissen, sagt Anita Haviv-Horiner. Sie verließ im Alter von 19 Jahren ihre Geburtsstadt Wien, um nach Israel einzuwandern. Ihre Eltern, beide Holocaust-Überlebende, blieben in Österreich. Inzwischen lebt Haviv-Horiner länger in Israel als sie jemals in Wien gelebt hat, seit 1979 nämlich, ihre Kinder sind Israelis - und doch stellt sie sich immer wieder die Frage, ob ihre Entscheidung richtig war. Anita Haviv-Horiner arbeitet als Publizistin und in der politischen Bildung; sie engagiert sich besonders im deutsch-israelischen Dialog.
Susanne Führer spricht mit Anita Haviv-Horiner über Heimat, über den Platz zwischen den Stühlen und über die Frage: Was ist eine Kaffeehausjüdin?

10:00 Uhr

Nachrichten

10:07 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Jörg Magenau

"Was heißt: Einen literarischen Text interpretieren?"
Gespräch mit Prof. Dr. phil. Jan Reemtsma

Was liest Du? Bulgarien
Von Stephan Ozsváth

"Valdivia" von Rudi Palla
Rezensiert von Günther Wessel

Literaturtipps
Von Susanne von Schenck

Auf einen Latte bei Waterstones:
Das Comeback der britischen Buchhandelskette
Von Marten Hahn

11:00 Uhr

Nachrichten

11:07 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Olga Hochweis

70. Geburtstag von Udo Lindenberg
Gespräch mit Beatrice Reszat

Soundscout: Polis aus Plauen
Von Martin Risel

11:30 Musiktipps

11:35 Klassik ROC

Symphonic Mob: Kent Nagano und sein Flash Mob
Von Philipp Quiring

12:00 Uhr

Nachrichten

12:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Mittag
Moderation: Anke Schaefer und Christopher Ricke

13:00 Nachrichten

13:30 Uhr

Länderreport

Die kriminellen Geschäfte arabischer Clans in Berlin
Von Anja Nehls

Kriminelle arabische Großfamilien haben in den vergangenen Jahren in Berlin laut Experten Millionen verdient - vor allem mit Drogenhandel und Schutzgeld. Justizsenator Thomas Heilmann macht die Clans dafür verantwortlich, in Berlin ein Klima der Angst geschaffen zu haben. Gegen die Parallelgesellschaft will er vorgehen, in der die Clans ihre eigenen Regeln aufstellen und ihnen die deutschen Pflichten egal sind. Nach Erkenntnissen des Landeskriminalamtes gibt es in Berlin. 18 bis 20 Familien, mit jeweils 50 bis 500 Mitgliedern. Nicht alle Angehörigen - so das LKA - seien kriminell. Insgesamt schätzt die Polizei, dass etwa 9000 Mitglieder in unterschiedlichen Verwandtschaftsverhältnissen zu den sogenannten Großfamilien gehören, die aus der Türkei, dem Libanon und mittlerweile auch aus Syrien eingereist sind.

14:00 Uhr

Nachrichten

14:07 Uhr

Kompressor

Das Kulturmagazin
Moderation: Gesa Ufer

Eskalation im österreichischen Kanzlerduell: Einfach mal notwendig?
Gespräch mit dem Medienberater und ehemaligen RTL-Geschäftsführer Prof. Dr. Helmut Thoma

Illustration als Virtual Reality - Christoph Niemanns "On The Go"
Von Christoph Niemann

Ungeschminkt und gegen den Strich: Andere Frauenfiguren in Cannes
Von Anke Leweke

Klang als Kulisse: Erik Satie - Wegbereiter des Audiodesigns?
Gespräch mit dem Komponisten und Audiodesigner Professor Hannes Raffaseder

14:30 Kulturnachrichten

15:00 Uhr

Kakadu

15:00 Nachrichten für Kinder

15:05 Medientag

u.a. Hörbuchtipp "Krasshüpfer"
Von Anja Lehmann-Tödt
Moderation: Tim Wiese

15:30 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Oliver Schwesig

Soundscout: Polis aus Plauen
Von Martin Risel

Erik Satie in der Popmusik:
Eine Spurensuche anlässlich seines 150. Geburtstags
Von Volker Bertelmann

Mein Blick auf Udo Lindenberg
Galerie-Rundgang mit Fotograf Michael von Gimbut
Von Karoline Knappe

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Liane von Billerbeck und Hans-Joachim Wiese

17:30 Kulturnachrichten

18:00 Nachrichten

18:30 Uhr

Weltzeit

Ohne den Dalai Lama sind wir nichts - Der Fixstern der Exiltibeter in Indien
Von Sandra Petersmann

Karrieren und Lohnsklaven - Indien 25 Jahre nach seiner Wirtschaftsöffnung
Von Sandra Petersmann & Jürgen Webermann

Moderation: Isabella Kolar

Karrieren und Lohnsklaven - Indien 25 Jahre nach seiner Wirtschaftsöffnung
Manmohan Singh, der heute 83jährige ehemalige Premierminister Indiens gilt als der Vater des indischen Wirtschaftswunders, das Indien dramatisch verändern sollte. Anfang der 90er Jahre hat er - damals noch Finanzminister - die Wirtschaft liberalisiert und sie für ausländische Investoren geöffnet. Unsere Korrespondenten in Neu Delhi haben 25 Jahre nach der wirtschaftlichen Öffnung des Landes  unter dem Titel "Zwischen High-Tech-Welt und Mittelalter" am Ganges nachgefragt, wo Indien heute steht. Wird Indien die nächste überdimensionale asiatische Erfolgsgeschichte, eine globale Fabrik des 21. Jahrhunderts, ja, das neue China?

19:00 Uhr

Nachrichten

19:07 Uhr

Zeitfragen. Wirtschaft und Umwelt

Magazin
Umbrüche in der Bankenwelt - mündige Kunden und aussterbende Bankangestellte?
Moderation: Peter Sawicki

Sparkassen - "Smartphone-Bank" als Ende des Regionalprinzips?
Von Brigitte Scholtes

Wie wir alle zu unseren eigenen Bankangestellten wurden
Von Peter Sawicki

Der Bankkaufmann - ein aussterbender Beruf?
Von Ludger Fittkau

19:30 Zeitfragen. Feature

Maschinen in Entscheidungsnot
Wer ist verantwortlich, wenn die künstliche Intelligenz versagt?
Von Heiner Kiesel
(Wdh. v. 12.01.2016)

In den 30er-Jahren des letzten Jahrhunderts hat der Biochemiker und Science-Fiction-Autor Isaac Asimov drei einfache Gesetze für Roboter aufgestellt. Damit sollte die Gefährdung von Menschen durch autonome Systeme ausgeschlossen werden. In der Gegenwart nimmt die Selbstständigkeit von Robotern konkrete Züge an. Selbststeuernde Autos nehmen am Straßenverkehr teil, Pflegeroboter werden für den Einsatz in Pflegestationen getestet und das Militär forscht mit Hochdruck an Kampfrobotern, die ihre Aufträge effizient und autonom abarbeiten. Wir sind dabei, viele Entscheidungen an die dienstfertigen Maschinen zu übergeben. Es wird unser Leben verändern. Aber während die technische Entwicklung rasant voranschreitet, gibt es kaum eine Perspektive darauf, wie die Gesetze heute aussehen müssen, die die rechtlichen und gesellschaftlichen Folgen unter Kontrolle bringen.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Schwetzinger SWR Festspiele
Live aus dem Rokokotheater des Schwetzinger Schlosses

Johann Sebastian Bach
"Komm, Jesu komm" Motette BWV 229
"Jesu, meine Freude" Motette BWV 227

Jan Dismas Zelenka
"Responsoria pro hebdomada sancta" ZWV 55 (Auswahl)

Domenico Scarlatti
"Stabat mater" c-Moll für zwei Chöre zu fünf Stimmen und Basso continuo

Collegium Vocale 1704
Collegium 1704
Leitung: Václav Luks

22:00 Uhr

Alte Musik

Anarchia cromatica
Der Komponist Carlo Gesualdo
Von Gela Birckenstaedt

"Tötet den Schuft und diese Hure! Soll denn ein Gesualdo zum gehörnten Ehemann werden?" Das Leben Carlo Gesualdos kreiste in tragischer Weise um Liebe und Leidenschaft, Gewalt, Schmerz und Tod, und er ist wohl der einzige Komponist, der seine Berühmtheit nicht zuletzt auch dem Mord an seiner Ehefrau und deren Liebhaber zu verdanken hat. Mit exzessiver Wort- und Bildausdeutung und einer bis ins Extreme gesteigerten Chromatik gibt Gesualdo seiner Lust am (musikalischen) Schmerz freien Lauf. Dabei komponiert er gegen fast alle Regeln seiner Zeit, und seine Madrigale und Motetten klingen auch heute noch ohrenfällig dissonant. Doch so außergewöhnlich uns seine Musik erscheint - Gesualdo war nicht der einzige, der sich um 1600 weit auf das chromatische Terrain hinauswagte. In seiner Heimat Neapel hatte er einen Kreis von Musikern um sich geschart, darunter Scipione Lacorcia, Pomponio Nenna und Giovanni Maria Trabaci, die Gesualdo in Sachen chromatischer Experimentierfreudigkeit in nichts nachstanden.

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Sigrid Brinkmann

Stefanie Carp und Christoph Marthaler sind das neue Ruhrtriennale-Team
Gespräch mit Stefanie Carp

Sonnenkönigs Hofmaler - Charles Le Brun im Louvre Lens
Von Jürgen König

Matthias von Hartz plant das internationale Programm beim Athen-Festival
Gespräch mit dem Intendanten des Theaterfstivals Foreign Affairs

Frisch vom Stückemarkt - Nachwuchs-Dramatik beim Berliner Theatertreffen
Von Anke Schaefer

Was liest Du? Luxemburg
Von Tonia Koch

Kulturpresseschau
Von Tobias Wenzel

23:30 Kulturnachrichten

Mai 2016
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