Seit 23:05 Uhr Fazit
Freitag, 16.04.2021
 
Seit 23:05 Uhr Fazit
Tagesprogramm Samstag, 24. April 2021
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

Tränen im Kino
Die Lange Nacht der Melodramen von Douglas Sirk
Von Martina Müller
Regie: die Autorin

Hemmungsloser als andere Künste öffnet das Kino die Gefühlsschleusen. Im Dunkeln den Tränen freien Lauf lassen - das kannte auch Thomas Mann: „Sagen Sie mir doch, warum man im Cinema jeden Augenblick weint oder vielmehr heult wie ein Dienstmädchen!“ Von allen Filmgenres ist das Melodram der größte Tränentreiber, und von allen Regisseuren des Genres ist Douglas Sirk der Meister. Ohne Scheu vor Kitsch, Verrücktheit und Banalität dreht er in den fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts eine Reihe von Melodramen, die nichts von ihrer Kraft verloren haben. Warum das so ist, darum soll es in dieser Nacht gehen: um die Filme eines Regisseurs, der als Detlef Sierck in Hamburg auf die Welt kommt und als Douglas Sirk in Hollywood die großen Gefühle herausfordert. Gefühle, die mit Liebe, Einsamkeit und Tod verbunden sind. Zugleich spiegeln sie die Spannungen einer Gesellschaft, in der Kapitalismus und Rassismus, Gewalt und Krieg und nicht zuletzt kleinstädtische Konventionen die Liebe niederdrücken. Sirks Melodramen haben den amerikanischen Weepies die Unschuld genommen - nicht mit dem ausgestellten Gestus von Kritik. Aber woran die Welt krankt, das ist bei Douglas Sirk nicht weniger evident als bei Shakespeare.

01:00 Nachrichten 

02:00 Nachrichten 

03:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

03:05 Uhr

Tonartaufnehmen

Filmmusik
Moderation: Vincent Neumann

04:00 Nachrichten 

05:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

05:05 Uhr

Aus den Archivenaufnehmen

Vom Proletarier zum Bürger
Der 1. Mai im Wandel der Geschichte
Von Joseph Viehöver
Deutschlandfunk 1963
Vorgestellt von Michael Groth

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Studio 9aufnehmen

Kultur und Politik am Morgen

06:20 Wort zum Tage 

Pfarrerin Angelika Scholte-Reh, Kroppen
Evangelische Kirche

06:30 Nachrichten 

06:40 Aus den Feuilletons 

07:00 Nachrichten 

07:30 Nachrichten 

07:40 Interview 

08:00 Nachrichten 

08:30 Nachrichten 

08:50 Buchkritik 

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Im Gesprächaufnehmen

Live mit Hörern
08 00 22 54 22 54
gespraech@deutschlandfunkkultur.de

10:00 Nachrichten 

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Lesartaufnehmen

Das politische Buch

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:05 Uhr

Studio 9 - Der Tag mit ...aufnehmen

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:05 Uhr

Breitbandaufnehmen

Medien und digitale Kultur

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Rang 1aufnehmen

Das Theatermagazin

14:30 Uhr

Vollbildaufnehmen

Das Filmmagazin

15:00 Nachrichten 

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:05 Uhr

Echtzeitaufnehmen

Das Magazin für Lebensart

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Studio 9 kompaktaufnehmen

Themen des Tages

17:30 Uhr

Tachelesaufnehmen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:05 Uhr

Featureaufnehmen

Reihe: Wirklichkeit im Radio
Jetzt
Berlin bei Nacht
Von Studentinnen und Studenten des Theaterwissenschaftlichen Seminars der Humboldt-Universität Berlin
Regie: Robert Matejka
Produktion: DeutschlandRadio Berlin 1998
Länge: 50'41

Mitternacht in Berlin. Im Jahr 1998 gibt es noch die telefonische Zeitansage. Studierende schwärmen mit den Mikrofonen aus und fangen den Moment ein.

Was machen die anderen, während ich Radio höre? Was passiert da draußen? Jetzt, in diesem Moment? - Da beginnt z.B. der Wachmann im Alten Museum seinen Rundgang oder eine Putzkolonne hält Einzug in die Büros des Deutschen Bundestages. „Jetzt“ ist eine Livesendung, aber eine „simulierte“. Es geht um Collagen aus alltäglichen, auch kuriosen (Klang-) Ereignissen, die so präsentiert werden, „als ob“ sie sich genau in diesem Moment ereigneten. Aber was ist fiktiv, und was ist wahr? Die Sendung entstand unter Leitung von Robert Matejka im Seminar „Einführung in Theorie und Praxis von Hörspiel und Feature“.

Zu den an diesem Projekt beteiligten Studentinnen und Studenten gehören: Norbert Zähringer, Uta Richter, Stella Luncke, Julia Miehe, Zabin Kaiser, Constanze Fröhlich u.v.a.

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Operaufnehmen

22:00 Uhr

Die besondere Aufnahmeaufnehmen

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Fazitaufnehmen

Kultur vom Tage

23:30 Kulturnachrichten 

23:50 Kulturpresseschau 

Wochenrückblick

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Fazit

Pressefoto des JahresEine Umarmung mit Symbolcharakter
Das Foto des Jahres 2021 "The First Embrace" (Die erste Umarmung) zeigt zwei Frauen, die sich - getrennt von einer Plastikfolie - umarmen. (imago images / Politiken / Mads Nissen)

Das Pressefoto des Jahres ist oft mit den prägenden Themen der Gegenwart verbunden: Mit dem Siegerfoto 2021 beschreibe der Däne Mads Nissen die Pandemie und die damit verbundenen Erfahrungen in einem Bild, sagt die Kunsthistorikerin Karen Fromm.Mehr

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