Seit 01:05 Uhr Tonart

Dienstag, 10.12.2019
 
Seit 01:05 Uhr Tonart
Tagesprogramm Freitag, 27. März 2015
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Klangkunst

memorandum of understanding
Von Serge Baghdassarians und Boris Baltschun
Produktion: DKultur 2013
Länge: 38‘57
(Wdh. v. 06.12.2013)

Die Erklärung zum europäischen Stabilitätsmechanismus EFSF wird zum Ausgangspunkt für einen synthetischen Gesangswettbewerb.

Anschließend: Serge Baghdassarians und Boris Baltschun im Gespräch mit Marcus Gammel

EFSF - eine Buchstabenfolge, die seit 2010 die europäische Finanzpolitik dominiert. Die Vermittelbarkeit des ESFS wird in dem Hörstück "memorandum of understanding" (dt.: "Absichtserklärung") einer radikalen Prüfung unterzogen.
Serge Baghdassarians und Boris Baltschun haben aus dem Wikipedia-Artikel über den Stabilitätsmechnismus die Einzelbuchstaben E, S und F herausgefiltert. Den so entstandenen Lückentext haben sie von zehn synthetischen Stimmen sprechen lassen. Rekrutiert haben sie ihre Sprecher bei einem Online-Übersetzungsprogramm mit verschiedenen Aussprache-Algorithmen.
Aus den Stimmen der EFSF Teilnehmerländer haben Baghdassarians und Baltschun eine Folge von Solostücken und Chorintermezzi komponiert. So treiben sie die Unverständlichkeit einer hochtechnokratisierten Sprache auf die Spitze, und sie entlocken ihr ein ungeahntes lautpoetisches Potenzial.

Serge Baghdassarians, geboren 1972 in Fürth, und Boris Baltschun, geboren 1974 in Bremen, leben und arbeiten als Musiker und Künstler in Berlin. Für ›Bodybuilding‹ (DKultur 2011) erhielten sie den Karl-Sczuka-Preis für Radiokunst 2012.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Weltmusik
Moderation: Olga Hochweis

Musik aus Vietnam und Korea steht zunächst im Mittelpunkt der Sendung. So geht es in der ersten Stunde um einen neuen Sampler, der das Leid der Menschen im Vietnamkrieg thematisiert, der vor 40 Jahren zu Ende gegangen ist. In der zweiten Stunde steht ein Mitschnitt mit traditioneller koreanischer Musik auf dem Programm, wie sie um 1900 gespielt wurde. Außerdem stellt Olga Hochweis neue Vokal-Aufnahmen aus Sibirien vor und viele CD-Neuerscheinungen zwischen den Kap Verden und Israel.

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Nana Brink

05:30 Nachrichten

05:50 Kalenderblatt

Vor 75 Jahren: Alfred Hitchcocks erster Hollywood-Film "Rebecca" wird uraufgeführt

06:00 Nachrichten

06:23 Wort zum Tage

Pastoralreferent Hans-Joachim Ditz
Katholische Kirche

06:30 Nachrichten

06:40 Aus den Feuilletons

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Familie und Beruf - Gehetzte Eltern leiden unter Vereinbarkeitslüge
Von Marc Brost

07:30 Nachrichten

07:40 Alltag anders

Klatsch und Tratsch
Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt

07:50 Interview

Harry Rowohlt zum 70. Geburtstag
Gespräch mit F. W. Bernstein, Lyriker, Karikaturist und Satiriker

08:00 Nachrichten

08:20 Frühkritik

"GLASS ANIMALS" aus Oxford gestern in Berlin
Von Martin Risel

08:30 Nachrichten

08:50 N/A

"Das Lachen der Täter" von Klaus Theweleit
Rezensiert von Pieke Biermann

09:00 Uhr

Nachrichten

09:07 Uhr

Im Gespräch

Wie sind Sie zu den Sternen gekommen?
Ulrike Timm im Gespräch mit Léa Linster, Spitzenköchin und Autorin

10:00 Uhr

Nachrichten

10:07 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Frank Meyer

Kinder und Karriere? - Das geht doch alles gar nicht!
Gespräch mit Heinrich Wefing, Autor und Politikredakteuer bei "Die Zeit"

Originalton: Vom guten Ansäen - Von der Stille des Keimens
Von Steffen Kopetzky

Straßenkritik: "Bretonische Verhältnisse" von Jean-Luc Bannalec

"Alle Pferde des Königs" von Michèle Bernstein
Rezensiert von Dirk Fuhrig

Der letzte deutsche Buchladen in Paris
Von Anne Raith

Buchhändlergespräch mit Matthias Mayer
Buchhandlung Borchers in Langenselbold (Hessen)

11:00 Uhr

Nachrichten

11:07 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Haino Rindler

Die Echo-Verleihung 2015
Von Laf Überland

Das muss man gehört haben - oder auch nicht
Von Mathias Mauersberger

11:30 Musiktipps

11:35 Klassik

Die neue CD von Erik Schumann - Johannes Brahms im konzertanten Solo und Doppel
Gespräch mit dem Violinisten

12:00 Uhr

Nachrichten

12:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Mittag
Moderation: Anke Schaefer und Christopher Ricke

12:50 Mahlzeit

Gensprays gegen Panscher
Von Udo Pollmer

13:00 Nachrichten

13:30 Uhr

Länderreport

Die Eule im Kino. Zum 80. Geburtstag von Renate Holland-Moritz
Von Matthias Biskupek

14:00 Uhr

Nachrichten

14:07 Uhr

Kompressor

Das Kulturmagazin
Moderation: Christine Watty

80 Jahre "Triumph des Willens": Riefenstahl popkulturell
Gespräch mit Dr. Marcus Stiglegger, Akademischer Oberrat für Filmanalyse & Bildanalyse an der Universität Siegen

Die Publikumsmaschine. Diskussion in der AdK mit Herbert Fritsch und Peter Licht
Von Gerd Brendel

Soldaten, Helden, Heimkehrer - Dokumentartheater über die Zukunft des Krieges
Von Nadine Lindner

"FORT" - Künstlerinnen-Kollektiv in der Kestnergesellschaft Hannover
Von Volkhard App

Entdeckung der Vielfalt: US-Serien machen vor, was Hollywood nicht schafft
Von Kerstin Zilm

14:30 Kulturnachrichten

15:00 Uhr

Kakadu

15:00 Nachrichten für Kinder

15:05 Entdeckertag

Schlafen in fremden Betten
Übernachtungsgeschichten
Moderation: Tim Wiese

Wer auf Klassenfahrt geht, in den Urlaub fährt oder beruflich unterwegs ist, muss in fremden Betten übernachten. Dafür gibt es Hotels, Pensionen, Gasthöfe, Jugendherbergen oder Landschulheime. Das Zimmer, das man sich z.B. bei der Klassenfahrt mit anderen teilt, wird für kurze Zeit zu einer besonderen Art von Zuhause. Das kann eine aufregende Erfahrung sein. Auch bei Übernachtungen in Hotels taucht man in eine eigene Welt ein. Auf kleinstem Raum begegnet man vielen Fremden ebenso wie Portiers und Zimmermädchen. Wie es früher war, wenn Reisende in Herbergen oder anderen Unterkünften ein Bett auf Zeit brauchten, erzählt z.B. eine Geschichte in der Bibel. Vergeblich suchten Josef und seine schwangere Frau Maria eine Unterkunft. Am Ende müssen sie in einem Stall übernachten. Hier wird schließlich ihr Sohn Jesus geboren. Sein Bett: eine Krippe mit Stroh.

Sylvia Schopf schreibt Features und Reportagen für verschiedene Radiosender, hat für Fernsehen und Theater gearbeitet und ist Autorin zahlreicher Romane
und Erzählungen für Kinder und Erwachsene.

15:30 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Vivian Perkovic

Eliades Ochoa und der Buena Vista Social Club
Von Thorsten Bednarz

"Nashville Cats" - Eine Ausstellung über die 60er/70er Jahre in Nashville
Von Michael Groth

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Nicole Dittmer und Julius Stucke

17:20 Kommentar

17:30 Kulturnachrichten

18:00 Uhr

Nachrichten

18:07 Uhr

Wortwechsel

50 Jahre deutsch-israelische Beziehungen
Neuer Exodus
Was zieht Israelis nach Berlin?
Es diskutieren:
Iris Hefets, Psychotherapeutin und aktiv in der Initiative „Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden im Nahen Osten“,
Yael Kupferberg, Lehrstuhl für jüdische Religionsphilosophie an der Universität Potsdam
Dekel Peretz, Moses-Mendelssohn-Zentrum für europäisch-jüdische Studien in Potsdam
Ofer Waldman, ehemaliges Mitglied des arabisch-israelischen "West-Eastern Divan"-Orchester von Daniel Barenboim, forscht als Gastdoktorand an der Freien Universität Berlin über jüdische Autoren in der DDR
Moderation: Hans-Joachim Wiese, Deutschlandradio Kultur
Aufzeichnung vom 23.03.2015 aus der Bertelsmann-Repräsentanz, Berlin

Bei vielen Israelis genießt Berlin geradezu Kultstatus, die Stadt gilt als extrem cool. Etwa seit Ende der 90er-Jahre kommen deshalb immer mehr, vor allem junge Israelis, nach Berlin. Genaue Zahlen liegen nicht vor, in den Medien ist die Rede von 18000 bis 30000 israelischen Staatsbürgern, die mehr oder weniger dauerhaft in Berlin leben. Was aber zieht diese Menschen in die deutsche Hauptstadt? Ist es nur der Kultfaktor, der Status Berlins als Party-Location? Oder gibt es tiefer liegende Gründe? - In letzter Zeit wurden oft die im Vergleich zu Israel viel günstigeren Lebenshaltungskosten genannt. Welche Rolle spielen Vorbehalte gegen die israelische Regierungspolitik? Warum dann aber gerade Berlin? Die Stadt, von der der Holocaust ausging. Welche Bedeutung hat die Shoah im Kontext der Auswanderung? Ist es überhaupt eine dauerhafte Auswanderung? Vielleicht sogar eine Rückkehr zu den Wurzeln? Sind die Einwanderer Nachfahren der Jeckes, der deutschen Juden? Wie und wovon leben die Israelis in Berlin? Haben sie Erfahrungen mit antisemitischen Angriffen gemacht?

19:00 Uhr

Nachrichten

19:07 Uhr

Aus der jüdischen Welt mit "Shabbat"

Mit Leib und Seele malen
Marc Chagall zum 30. Todestag - eine Würdigung seines Lebens und Werks
Von Thomas Klatt

Wie säkulare Israelis Pessach feiern
Eine Umfrage in Tel Aviv
Von Gerald Beyrodt

Zum Schabbat: "Schabbes is scheijn" jiddisch Version eines Schabbatliedes

Moderation: Mirjam Reusch-Helfrich

19:30 Uhr

Zeitfragen. Literatur

Literarische Leidenschaften
Vier eigensinnige Frauen und ihre erfolgreichen Verlage
Von Nicole Henneberg

Wie Verlegerinnen in Zürich und Berlin literarische Ambition und Finanzen zusammenbringen und auf dem Buchmarkt punkten.

Die Frühjahresbuchmesse ist immer auch das Schaufenster für Bücher kleiner Verlage. Bücher verlegen ist ein hartes Geschäft, umso bewundernswerter die Leidenschaft, mit der Verlegerinnen es heute betreiben. Verrückt muss man sein und zu allem entschlossen, darin sind sie sich einig: Sabine Dörlemann, deren Programm von Iwan Bunin, dem russischen Erzähler, über die amerikanische Journalistin Martha Gellhorn bis zum deutsch-irakischen Autor Fadhil al-Azzawi reicht; Britta Jürgs vom Berliner AvivA Verlag, die investigative Journalistinnen der 20er-Jahre entdeckt hat oder die Schwestern Selma Wels und Inci Bürhaniye (binooki), die junge, kritische Autoren aus der Türkei verlegen. Wie man Eigensinn, Finanzen und eine leidvolle Familiengeschichte zusammenbringt, das hat ihnen Katharina Wagenbach-Wolff mit der Friedenauer Presse vorgemacht.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Concertgebouw Amsterdam
Aufzeichnung vom 20.03.2015

Gustav Mahler
"Des Knaben Wunderhorn" für Bariton und Orchester (Auszüge)

Aaron Copland
"Old American Songs" für Bariton und Orchester (Auszüge)

Béla Bartók
Konzert für Orchester

Thomas Hampson, Bariton
Concertgebouw Orkest Amsterdam
Leitung: Mariss Jansons

22:00 Uhr

Einstand

"Musik kann alle Kinder mitnehmen"
Inklusion in der Musikpädagogik
Von Ulrike Henningsen

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Katja Schlesinger

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Sigrid Brinkmann

Auftaktausstellung zum Cranach Jahr in Gotha: Cranach im Dienst von Hof und Reformation
Von Carsten Probst

"Internationale Künstlerbeziehungen": der Theaterwissenschaftler Joachim Fiebach

Kiew Biennale - Streit um die Kunstschau in der Ukraine
Gespräch mit dem Kurator Georg Schöllhammer

Kulturpresseschau
Von Adelheid Wedel

23:30 Kulturnachrichten

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