Seit 20:03 Uhr In Concert

Montag, 11.11.2019
 
Seit 20:03 Uhr In Concert
Tagesprogramm Samstag, 3. Dezember 2016
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Von falschen Freunden, echten Feinden und wahren Ereignissen
Eine Lange Nacht über Geschichte im Film
Von Susanne Luerweg und Sabine Oelze
Regie: Jan Tengeler

Zwei Menschen lieben sich. Aber ihre Liebe hat keine Zukunft in einem Land, das an Machtpolitik und verlogenen Idealen scheitert. Das Schicksal der Familien Kupfer und Hausmann bildet die Folie für den Untergang der DDR. Regisseurin Annette Hess hat die Familiengeschichte in der Fernsehserie 'Weissensee' shakespearehaft in Szene gesetzt. Berlin, im Sommer 1941: Fünf Freunde feiern eine Abschiedsparty in der Hauptstadt, bevor sie sich trennen, weil sie als Soldaten an der Front oder als Krankenschwester im Lazarett ihrem Land dienen müssen. Sie sind fest davon überzeugt, sich schon bald wieder zu sehen. Ihr Schicksal steht stellvertretend für die Geschichte, die unsere Mütter, unsere Väter oder unsere Großeltern im Zweiten Weltkrieg erlebt haben könnten. Ob in der Serie 'Weissensee' oder dem Mehrteiler 'Unsere Mütter, unsere Väter' - das Interesse an der Darstellung historischer Ereignisse im Fernsehen ist ungebrochen. Viele Stoffe aus der Vergangenheit sind immer wieder verfilmt worden: der Zweite Weltkrieg, die deutsch-deutsche Teilung oder die Geschichte der RAF. Es gibt ein Verlangen nach Geschichte in Geschichten: Nichts verdeutlicht den Zustand der Welt so gut wie das Schicksal einzelner Menschen, eingesponnen in das Räderwerk kleiner und großer historischer Ereignisse. Wie viel Wahrheit ist nötig und wie viel Fiktion erlaubt, um Geschichte ins Fernsehen zu bringen? Wie hat sich die Erzählweise von Edgar Reitz’ 'Heimat'-Epos über Heinrich Breloers Dokudramen wie 'Die Manns - Ein Jahrhundertroman' oder 'Speer und Er' bis hin zu einem Mehrteiler wie 'Unsere Mütter, unsere Väter' verändert?

01:00 Nachrichten

02:00 Nachrichten

03:00 Uhr

Nachrichten

03:05 Uhr

Tonart

Filmmusik
Swashbuckler:

Victor Young
"Scaramouche"

Erich Wolfgang Korngold
"Captain Blood"

Max Steiner
"The Three Musketeers"
Brandenburgische Philharmonie Potsdam
Leitung: Richard Kaufman

Wojciech Kilar
"Warsaw to Hollywood"

Filmmusiken für Filme von Andrzej Wajda, Francis Ford Coppola, Krzysztof Zanussi u.a.

Alan Silvestri
"Forrest Gump"

Moderation: Birgit Kahle

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Aus den Archiven

Mr. Tambourine Man (4/8)
Eine Annäherung an Bob Dylan
Von Siegfried Schmidt-Joos
RIAS 1982
Vorgestellt von Michael Groth
(Teil 5 am 07.01.2017)

25. Juli 1965: beim Newport Folk Festival spielt Dylan elektrisch verstärkte Rockmusik. Die Welt wird eine andere - zumindest für Dylan-Fans.
Ein Jahr später, just zu dem Zeitpunkt, da sich die Texte des Künstlers vom konkret Politischen ins allgemein Menschliche und Gesellschaftliche verändern, verunglückt Dylan mit seinem Motorrad - der Anfang des Mystikers Dylan, dessen dunkle Gedanken sich fortan durch sein Werk bewegen.

06:00 Uhr

Nachrichten

06:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Ute Welty

06:20 Wort zum Tage

Beate Hirt
Katholische Kirche

06:30 Nachrichten

06:40 Aus den Feuilletons

07:00 Nachrichten

07:20 Kommentar der Woche

Hacker-Angriff auf die Telekom
Warnschuss für die digitale Gesellschaft
Von Philip Banse

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

Angela im Osten unter Druck
CDU-Regionalkonferenz in Jena vor Bundesparteitag
Gespräch mit Prof. Hans Vorländer, Inhaber des Lehrstuhls für Politische Theorie und Ideengeschichte an der TU Dresden und Direktor des Zentrums für Verfassungs- und Demokratieforschung

08:00 Nachrichten

08:20 Frühkritik

Christoph Marthaler "Die Wehleider" am Schauspielhaus Hamburg
Von Alexander Kohlmann

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

"Von Edelfedern Phrasendreschern und Schmierfinken" von Honoré de Balzac
Rezensiert von Dina Netz

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

Was tun gegen die Kinderarmut in Deutschland?
Claudia Held, Kinderschutzbeauftragte der Berliner Stadtmission
Dr. Stefan Sell, Professor für Volkswirtschaftslehre, Sozialpolitik und Sozialwissenschaften an der Hochschule Koblenz
Moderation: Matthias Hanselmann

Telefonnummer: 00800 2254 2254
E-Mail: gespraech@deutschlandradiokultur.de
sowie auf Facebook und Twitter

Deutschland gehört zu den reichsten Ländern der Welt: Die Wirtschaft brummt, die Zahl der Arbeitslosen ist auf einem Rekordtief, wir gelten als Wachstumsmotor in Europa. Alles bestens - oder? Nein, denn trotz dieser Topwerte leisten wir uns eine hohe Armutsquote, besonders bei alten Menschen - und bei Kindern. Jedes siebte Kind in Deutschland, so neueste Zahlen der Bertelsmann-Stiftung, wächst in Armut auf. Besonders betroffen sind Kinder mit nur einem Elternteil oder zwei und mehr Geschwistern. Die Folgen sind fatal, denn aus armen Kindern werden allzu oft arme Erwachsene.
Was tun gegen die Kinderarmut in Deutschland?

10:00 Nachrichten

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Lesart

Das politische Buch
Café Central, Grillo-Theater Essen
Aufzeichnung vom 29.11.2016

Toleranz, Liberalität, Freiheit
Wie viel Erziehung brauchen Kinder?

Axel Becker, ehemalige Lehrer:
Die Toleranzfalle. Was grenzenlose Liberalität uns und unseren Kindern antut
Beltz. Sept 2016

Sefika Garibovic, Dozentin:
Konsequent Grenzen setzen. Vom Umgang mit schwierigen Jugendlichen
orell füssli Verlag. 2016

Jens Dirksen, Kulturchef der WAZ

Moderation: Maike Albath

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages  
Moderation: Miriam Rossius

12:30 Uhr

Schlaglichter

Der Wochenrückblick
Moderation: Heidrun Wimmersberg

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Breitband

Medien und digitale Kultur

Braucht Wahrheit immer eine Geschichte?
Gespräch mit Prof. Dr. Konrad Liessmann, Wissenschaftlicher Leiter des Philosophicums Lech

Hoch gelobt und kaum geklickt:
Welche Bedeutung hat Datenjournalismus (noch)?
Gespräch mit Marco Maas, Geschäftsführer von Open Data City

Storytelling-Mechanismen bei Breitbart und Co
Gespräch mit Christoph Kappes

Netzkultur: Nie wieder betrunken Nachrichten verschicken
Von Jochen Dreier

Tinder für die Nase
Das Smell Lab matcht Partner, die sich gut riechen können
Von Anja Krieger

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Rang 1

Das Theatermagazin
Moderation: Susanne Burkhardt

14:30 Uhr

Vollbild

Das Filmmagazin
Moderation; Susanne Burg

Fassbinder-Diven-Treffen für letzten Bodensee-Tatort
Gespräch mit Eva Mattes, Hanna Schygulla und Aelrun Goette

Vorgespult: "Salt and fire", "Elvis & Nixon" und "Safari"
vorgestellt von Christian Berndt

Hollywoods letzter Titan - 100 Jahre Kirk Douglas
Gespräch mit Patrick Wellinski

Heimkino: Post-Vietnam-Thrillerserie "Quarry"
Von Marion Brasch

Essen und Trinken gegen Liebeskummer in Hong Sangsoos "Right Now, Wrong Then"
Von Anke Leweke

Der kubanische Film nach Castros Tod
Von Wolfgang Martin Hamdorf

Top Five: Unter Wasser
Von Hartwig Tegeler

15:00 Nachrichten

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Echtzeit

Das Magazin für Lebensart
Alles öko?!
Moderation: Katja Bigalke

Kojoten vor New York
Von Sonja Beeker

Department of Seaweed
Von Julia Lohmann

Trüffelhaus und Landschaftsabdruck
Von Julia Macher

Das Problem mit dem Starkregen
Von Matthias Finger

Serie: Direktorenzimmer
Von Susanne Luerweg und Sabine Oelze

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages mit Sport
Moderation: Miriam Rossius

17:30 Uhr

Tacheles

Gleiche Chancen? - Die Rechte von Menschen mit Behinderung
Sigrid Arnade, Geschäftsführerin Interessengemeinschaft Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V.,
stellt sich den Fragen von Susanne Führer

Jahrzehntelang galten Menschen mit Behinderung als Objekte der staatlichen Fürsorge. Spätestens mit Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention im Jahr 2009 hat sich aber auch Deutschland dazu verpflichtet, Behinderte nicht mehr als Kranke zu betrachten, sondern als gleichberechtigte Menschen, die Anspruch auf die volle Verwirklichung aller Menschenrechte haben. In dieser Woche hat nun der Deutsche Bundestag das Bundesteilhabegesetz verabschiedet, das die staatlichen Leistungen für Menschen mit Behinderung neu regelt. Von einem "Systemwechsel“ spricht die Bundes-Sozialministerin Andrea Nahles, weg von der Sozialhilfe hin zum Leistungsrecht. Doch die Betroffenen äußern Kritik.

Welche Verbesserungen bringt das neue Gesetz für Menschen mit Behinderung? Welche Verschlechterungen? Gewährt es gleiche Chancen und damit echte Teilhabe an der Gesellschaft? Wird es dazu beitragen, die existierenden Parallelgesellschaften von Menschen mit und ohne Behinderung aufzulösen? Und: Ist Mitgefühl immer falsch?

18:00 Uhr

Nachrichten

18:05 Uhr

Feature

Doppelherz
Mein Bruder, sein Kunstherz (und ich)
Von Martina Groß
Regie: Martina Groß und Andreas Hagelüken
Zitator: Thomas Magin
Sprecherin: die Autorin
Ton: Bernd Friebel
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2016
Länge: 54'30
(Ursendung)

Die Autorin begleitet ihren Bruder in seinem neuen Leben mit einem Kunstherz.

Etwa 1.200 sogenannte Kunstherzen werden Menschen mit terminaler Herzinsuffizienz pro Jahr in Deutschland eingesetzt. Eigentlich als Überbrückung bis zur Transplantation gedacht. Heute schon leben viele Patienten dauerhaft damit; zwei bis neun Jahre. Mein Bruder ist einer von ihnen. Eingeliefert ins Krankenhaus mit der Diagnose Herzinfarkt - es war sein zweiter -, gab es keine Alternative. Von nun an hängt sein Leben von einer Maschine ab. Ein Jahr lang habe ich ihn in seinem zweiten Leben begleitet.

Martina Groß, 1963 in Berlin geboren, studierte Germanistik und Publizistik. Seit 1997 Feature-Autorin: "God save(d) the Queen" (DLR Berlin 2002). Ihre Sendung "Noch zehn Sekunden. Die amerikanische Radiopionierin Elsa Knight Thompson" (DLF 2010) wurde mit dem Juliane Bartel Medienpreis ausgezeichnet, "Lynne Stewart, eine amerikanische Geschichte" (DLF/NDR 2011) für den Liberty Award 2013 nominiert. Zuletzt: "Radikal leben. Die britischen Künstler Gee Vaucher und Penny Rimbaud" (DLF 2015).

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Oper

Bayreuther Festspiele
Festspielhaus
Aufzeichnung vom 31.07.2016

Richard Wagner
"Götterdämmerung"
Dritter Tag des Bühnenfestspiels "Der Ring des Nibelungen"

Stefan Vinke, Tenor - Siegfried
Markus Eiche, Bariton - Gunther
Albert Dohmen, Bassbariton - Alberich
Albert Pesendorfer, Bass - Hagen
Catherine Foster, Sopran - Brünhilde
Allison Oakes, Sopran - Gutrune
Marina Prudenskaya, Mezzosopran - Waltraute
Wiebke Lehmkuhl, Mezzosopran - 1. Norn
Stephanie Houtzeel, Mezzosopran - 2. Norn
Christiane Kohl, Sopran - 3. Norn
Alexandra Steiner, Sopran - Woglinde
Stephanie Houtzeel, Mezzosopran - Wellgunde
Wiebke Lehmkuhl, Mezzosopran - Floßhilde
Chor und Orchester der Bayreuther Festspiele
Leitung: Marek Janowski

Dezember 2016
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